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10.02.2013 02:52 • 13.05.2020 #1


23 Antworten ↓


ich nahm/nehme lyrica über jahre hinweg.300 mg am tag.vor einem jahr reduzierte ich das erste mal runter um auf null zu kommen,war ein spontaner entschluss.hab die dosis kurzzeitig (ca. 1 woche) halbiert und bin dann gleich auf null.bei null angekommen,war ich etwas gereizt und hatte leichte einschlafprobs.nix arges.dauerte so ca. 2wochen,bin aber auch schnell runter mit der dosis.

ca. 2 monate danach entschied ich mich dann wieder die dinger zu nehmen,meine normale dosis,2 mal 150mg.vor 3 wochen halbierte ich die dosis am abend und habe null probleme.vor 3 tagen halbierte ich die morgentliche dosis- und habe null probleme.das langsame ausschleichen funzt gut bei mir nis jetzt.

10.02.2013 10:48 • #2



Lyrica - Macht es abhängig oder nicht?

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super, danke dir!
was mir noch einfällt: hat es irgendwie die organe angegriffen?

liebe grüße

10.02.2013 14:00 • #3


Hallo Elena82,

Lyrica macht nicht abhängig wie beispielsweise Benzos aber bei vielen setzt nach einer Zeit eine gewisse Gewöhnung ein was aber bei den meisten angstlösenden Medikamenten der Fall ist.

Die Organe greift es nicht an (dann hätte es vermutlich auch keine Zulassung) aber es kann u.a. zu erhöhter Magensäureproduktion und damit verbundenen Verdauungsproblemen führen.

Alles Gute,
Gruß,
Jaheira

10.02.2013 14:41 • #4


Hallo Elena82,

Lyrica macht nicht abhängig wie beispielsweise Benzos aber bei vielen setzt nach einer Zeit eine gewisse Gewöhnung ein was aber bei den meisten angstlösenden Medikamenten der Fall ist.

Die Organe greift es nicht an (dann hätte es vermutlich auch keine Zulassung) aber es kann u.a. zu erhöhter Magensäureproduktion und damit verbundenen Verdauungsproblemen führen.

Alles Gute,
Gruß,
Jaheira

öh, sorry, versehentlich 2x abgeschickt..

10.02.2013 14:41 • #5


Hallo,

vielen Dank. Oh, erhöhte Magensärureproduktion? Das wäre ja doof. Hattet ihr denn soweit Probleme mit dem Magen durch Lyrica?

10.02.2013 16:51 • #6


Zitat von elena82:
Hallo,

vielen Dank. Oh, erhöhte Magensärureproduktion? Das wäre ja doof. Hattet ihr denn soweit Probleme mit dem Magen durch Lyrica?


ich hatte keine probleme diesbezüglich.

10.02.2013 17:37 • #7


"
Zitat von elena82:

vielen Dank. Oh, erhöhte Magensärureproduktion? Das wäre ja doof. Hattet ihr denn soweit Probleme mit dem Magen durch Lyrica?


ja, hatte ich und zwar nicht zu knapp weshalb ich Lyrica auch ganz schnell wieder abgesetzt habe.

Gruß,
Jaheira

10.02.2013 18:07 • #8


Naja, ich würde da abwägen, denke mal das ist bei jedem anders. Hat das bei Mirtazapin auch am Anfang, aber das ging dann wieder weg. Gibt ja auch Sachen, die da gut helfen.

10.02.2013 20:32 • #9


@andi: Danke, ich denke auch, das ist bei jedem anders, scheint aber nicht die Regel zu sein.

10.02.2013 20:33 • #10


@jaheira: auf jeden Fall vielen Dank, scheinst aber einer der wenigen zu sein, der sowas hatte, von daher mach ich mich da jetzt nicht verrückt.

10.02.2013 20:34 • #11


Seit circa 10 Jahren ist Lyrica auf dem Markt. Und leider gibt es seit 2 Jahren immer mehr Gerüchte dass Lyrica. abhängig machen kann. Ich persönlich halte das für einen Irrtum. Es ist zwar schon richtig, das seit 2 Jahren immer mehr Dro.süchtige Lyrica nehmen, und das in hohen Dosen, wenn dann 500mg bis 2500mg !?! (150mg durschnittliche Dosis). Dennoch ist die Zahl der Leute die Lyrica missbrauchen dennoch gering im Vergleich zu anderen Dro. der Medikamenten. Menschen die so hohe Dosen nehmen begeben sich dann in Lebensgefahr und können schnell im Krankenhaus landen.i
Obwohl ich glaube das Lyrica nicht süchtig machen kann, könnte ich mir vorstellen, dass wenn man es jeden Tag nimmt, Monate oder vielleicht Jahre lang, circa 2000mg pro Tag, man Absetzerscheinungen haben kann, wenn man es plötzlich ganz absetzt.
Wer hat Erfahrungen mit Lyrica, und was denkt ihr? Kann Lyrica abhängig machen, oder ist das alles nur Panikmache?

17.08.2017 00:58 • #12


la2la2
ALLE Psychopharmaka können beim Absetzen Entzugserscheinungen auslösen. Auch wenn viele Psychiater das leider bis heute leugnen.
Deshalb muss man Psychopharmaka IMMER ganz langsam über Wochen bis Monate ausschleichen (also ganz langsam die Dosis reduzieren).

Da sind Benzos 1000x gefährlicher als Lyrica in normalen Dosierungen.
Gibt auch Leute die Klebstoff schnüffeln oder Crystal nehmen.....

17.08.2017 01:09 • #13


patriot
Lyrica hat kein Abhängigkeitspotenzial , jedoch wird trotzdem empfohlen auszuschleichen.

17.08.2017 01:12 • #14


petrus57
Nimmst du Lyrica?


Ich denke schon dass die auch eine Art Abhängigkeit schaffen. Nur ist es bei denen nicht so, dass man immer mehr davon braucht.

Das Absetzproblem von Psychopharmaka ist wohl indirekt auch eine Abhängigkeit.

17.08.2017 06:56 • #15


Pregabalin kann ebenso abhängig machen wie Benzodiazepine. Sieht man schon, wenn man den Wirkmechanismus betrachtet (GABA- Rezeptoren). Desweiteren ist Pregabalin eins der wenigen Mittel, die die schweren Symptome, die im Benzoentzug auftreten können, etwas lindern können.
Ich habe sehr kurzzeitige persönliche Erfahrungen damit, vor allem aber hat mich schockiert, wieviele Pregabalin- "Betroffene" in meiner damaligen Selbsthilfegruppe waren (die ich in Folge eines Benzoentzugs besucht habe).

Edit: Die Landesärztekammer BW warnt bzgl. Pregabalin neben der Abhängigkeitsgefahr auch vor einer Toleranzentwicklung... und eben genau die hat ja nichts mit zu hohen Missbrauchsdosen zu tun.

Ich persönlich halte Pregabalin als Dauermedikation für Angsterkrankungen für genauso gefährlich wie Benzos.

17.08.2017 13:30 • x 1 #16


Schlaflose
Zitat von la2la2:
ALLE Psychopharmaka können beim Absetzen Entzugserscheinungen auslösen. Auch wenn viele Psychiater das leider bis heute leugnen.


Bei ADs sind das keine Entzugs- sondern Absetzerscheinungen. Der entscheidende Unterschied liegt darin, dass man bei Entzugserscheinungen eine Gier danach hat, das Medikament zu nehmen, so wie bei Dro., Alk. oder Nikotin. Das hat man bei ADs nicht. Man hat allenfalls irgendwelche körperlichen Symptome, wenn man sie abrupt oder zu schnell absetzt.

17.08.2017 14:36 • x 1 #17


10.10.2019 13:36 • #18


Orangia
Ich nehme beides, seroquel und Lyrica.
Bei mir ist es eher das Lyrica, daß für Übergewicht sorgt. Ich esse nur 2 Mahlzeiten, Frühstück und Abends. Manchmal esse ich über das eigentliche Sattsein hinaus. Ja, bei Lyrica steigt auch der Appetit, nicht unbedingt Hunger.
Ich werde Lyrica dennoch nicht absetzen wollen, weil es einfach *mein Medikament* überhaupt ist.
Es hat mir größtenteils die Angst genommen, macht mich gelassener und hat mich im wahrsten Sinne des Wortes
aus der S c h e i ß e geholt. Sorry für die Ausdrucksweise.
Wer mit Lyrica abnehmen möchte, muss wohl sehr sehr sehr diszipliniert sein. Das schaffe ich nicht.
Alles hat seinen Preis.

10.10.2019 14:13 • x 2 #19


Hey danke für deine Antwort. Als würdest du sagen, dass das Hauptproblem der Gewichtszunahme bei dir der gesteigerte Appetit ist?

10.10.2019 14:20 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf