Pfeil rechts

Ich nehme nun schon ca. 2Jahre Lyrica und würde dies auch gern etwas reduzieren bzw. absetzen. Welche Erfahrungen habt ihr damit?

Leider meint meine Ärztin ich soll sie noch weiter nehmen, aber ich will endlich von diesen Medis loskommen. Paroxetin habe ich nun schon ausgeschlichenund nehme nur noch eine viertelste. Anfangs war es nicht einfach.

Wie kann man die Kapseln teilen? Kügelchen zählen?

LG

23.02.2012 20:05 • 19.11.2017 #1


9 Antworten ↓


Welche Dosis nimmst Du? Weil die gibt es ja auch als 25 mg. Wenn Du also die 50er hast, dann wären ja die 25er schon ein Anfang.

23.02.2012 20:23 • #2



Lyrica absetzen-Erfahrungen?

x 3


ich glaube 75mg. Meine ärztin will aber ds cih die weiter nehme, drum muss ich halt Kügelchen zählen

23.02.2012 20:27 • #3


Sorry, aber was Du nimmst, entscheidest Du selbst.

Ich kenne die Kapseln, ja, die kannst Du öffnen und teilen. Lyrica musst Du aber langsam absetzen. Aber rede doch noch mal mit Deiner Ärztin.

23.02.2012 20:34 • #4


Geistreisender
Warum wollt ihr die Medikamente auf biegen und brechen ohne ärztliche Begleitung absetzen? Ich verstehs nicht... Und hinterher wird wieder gejammert, mir gehts so schlecht und haste nicht gesehn. Ich möcht jetzt damit nicht herablassend klingen, aber Es ist nunmal fakt das es kontrolliert sein sollte.

09.03.2012 01:34 • #5


hi!

ich nehme seit 1 1/2 jahren lyrika 150 bis 300 mg.seit sonntag nicht mehr.hat sich so ergeben.

meine empfinungen/gefühle sind ungefilteter/konkreter.nervlich etwas angespannt.manchmal leichtes kopfweh.brauche länger zum einschlafen.

ich finds persönlich jetzt nicht schlimm,finds in der summe sogar positiv.

lg!

09.03.2012 13:26 • #6


Zitat von Geistreisender:
Warum wollt ihr die Medikamente auf biegen und brechen ohne ärztliche Begleitung absetzen? Ich verstehs nicht... Und hinterher wird wieder gejammert, mir gehts so schlecht und haste nicht gesehn. Ich möcht jetzt damit nicht herablassend klingen, aber Es ist nunmal fakt das es kontrolliert sein sollte.
Warum sollte was kontrolliert sein? Über 2-3 Wochen was absetzen kann jeder, dazu muss man nicht 10 mal den Doc befragen. Wenn es sich nicht gerade um ein lebenswichtiges Medikament handelt.

Und es kommt halt auch immer darauf an. Wenn ein z.B. AD (gibt ja auch andere bei Psyche verordnete Medikamente) zwar irgendwo was bringt, dann aber doch paar nicht tolle Nebeneffekte hat, dann muss man sich da nicht rumquälen, wenn einen das stört. Ich hab auch etliche AD bekommen, die aber eher als Schmerzmittel fungieren sollten. Was nützt es, wenn ich dann die Kopfschmerzen los bin, aber ständig nach 20 Metern einen halben Kreislaufkollaps bekomme, weil das Medikament extrem den Blutdruck senkt? Dann hab ich lieber Kopfschmerzen.

Wenn man mit einem AD gut klarkommt, gut, aber wenn man damit 1 oder 2 Sachen bessert, aber es kommen 3 oder 4 neue dazu, dann kann es das nicht sein. Und leider ist das im Fall von AD fast immer so.

09.03.2012 13:36 • #7


Guten Tag,

Ich nehme Lyrica seit Anfang September hauptsächlich wegen Nervenschmerzen am Bein.
Nun hat es bis dato nicht den gewünschten Erfolg und ich will es nicht weiter erhöhen, ich bin eher müde dadurch und ich bin bischen fett geworden

Meine Laufbahn mit dem Medikament:

- Anfang September 25 mg, einschleichen 4 Tage
- bis 30. Oktober 2x 25 mg (Morgens und Abends)
- dann bis heute 100 mg nur Abends

Meine Frage wäre jetzt ob man nach 3 Monatigen Einnahme in 25 mg schritten reduzieren kann oder ist das schon zuviel ?
Mit dem auschleichen habe ich schon meine Erfahrungen mit Velafaxin (1 Jahr Einnahme von 150 mg in 3 Wochen abgesetzt), das war nicht so prickelnd. Mein Arzt meinte auf die Frage ob das bei Lyrica auch so eintreten kann das Lyrica ein andere Botenstoff ist und sowas nicht vorkommen kann. Nächste Woche gehe ich nochmal zu ihm um mit ihm das Absetzen zu besprechen, wollte nur mal hier Fragen ob jemand Erfahrung hat mit Lyrica und Absetzen nach einem "kurzen Zeitraum" der Einnahme.

Vielen Dank

19.11.2017 13:25 • #8


Robinson
"Kügelchen rausnehmen" ist nicht so gut.
Hab nen Apotheker gefragt.
Der sagte, man kann nicht wissen welchen Teil an Wirkstoff/Füllstoff man erwischt, weil die Unterschiedlich in der Kapsel verteilt sind.
Ansonsten 25mg pro Woche reduzieren ist ein guter Weg.
Hab schonmal entzogen und ausser Psy. Problemen Körperlich nix gemerkt.

19.11.2017 21:14 • #9


Zitat von Robinson:
"Kügelchen rausnehmen" ist nicht so gut.
Hab nen Apotheker gefragt.
Der sagte, man kann nicht wissen welchen Teil an Wirkstoff/Füllstoff man erwischt, weil die Unterschiedlich in der Kapsel verteilt sind.
Ansonsten 25mg pro Woche reduzieren ist ein guter Weg.
Hab schonmal entzogen und ausser Psy. Problemen Körperlich nix gemerkt.


Das mit dem "Kügelchen rausnehmen" wäre schon meine nächste Frage gewesen, da ich nämlich noch 8 Riegel a 10 x 100 mg Kapseln habe ist aufteilen ohne Waage ziemlich tricky. Habe heute mal eine Hartkapsel aufgemacht und man kann es ohne Waage ja nur "ungefähr" aufteilen (Außer man macht 50 / 50).

Ich nehme mal an das man die 100 mg Kapseln nicht umtauschen kann in 25 mg Kapseln in der Apotheke ?! Ich will nämlich jetzt nicht nochmal extra zahlen für 25 mg Kapseln, oder ich muss mir extra deswegen eine Gramm Waage anschaffen.

Ich bereue es so den Dreck genommen zu haben.

19.11.2017 22:39 • #10



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf