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evivanvalence

08.06.2017 11:11 • 12.07.2021 #1


46 Antworten ↓


Das sind sogenannte Generica. Der Wirkstoff ist der Gleiche, aber an einen anderen Trägerstoff "gebunden". In AT zahlt die Krankenkasse Cymbalta grundsätzlich nicht mehr, da jetzt die Genericas (Ablauf des Patentes) rauskamen. Ich möchte dich nicht verunsichern, aber da sie bei mir nicht wirkten (hatte 3 verschiedene getestet) musste ich mir dann erst von einen Arzt bestätigen lassen, dass ich wieder die Cymbalta von Lily bekommen muss. Falls es bei dir auch so ist, denk dran anstatt dich ewig mit nichtwirkenden Medis rumzuplagen. Möglicherweise und im besten Fall merkst du gar keinen Unterschied.

08.06.2017 11:15 • #2



Gleiches Medikament - anderer Hersteller?

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Cathy79
Hallo!
Ich hatte das bei meinem Citalopram auch schon öfter und auch immer Bedenken. Aber ich habe nichts gemerkt.

Falls es bei dir doch so sein sollte sprich mit deinem Arzt, er kann das auf dem Rezept ankreuzen, dann bekommst du wieder den ursprünglichen Hersteller!
Gruß

08.06.2017 11:25 • #3


evivanvalence
Zitat von Volvagia:
Das sind sogenannte Generica. Der Wirkstoff ist der Gleiche, aber an einen anderen Trägerstoff "gebunden". In AT zahlt die Krankenkasse Cymbalta grundsätzlich nicht mehr, da jetzt die Genericas (Ablauf des Patentes) rauskamen. Ich möchte dich nicht verunsichern, aber da sie bei mir nicht wirkten (hatte 3 verschiedene getestet) musste ich mir dann erst von einen Arzt bestätigen lassen, dass ich wieder die Cymbalta von Lily bekommen muss. Falls es bei dir auch so ist, denk dran anstatt dich ewig mit nichtwirkenden Medis rumzuplagen. Möglicherweise und im besten Fall merkst du gar keinen Unterschied.



Bedeutet es, das es dann das Cymbalta von Lily irgendwann garnicht mehr gibt?

08.06.2017 11:26 • #4


Tut mir leid, weiß ich nicht. Ich hoffe aber nicht, da ich es dringend brauche. Meine Therapeutin erwähnte aber, dass sie von einigen Fällen gehört hatte, in denen der Umstieg auf Duloxetin-Generica nicht hingehaut hat. Ich hoffe sehr, dass dadurch noch genügend Nachfrage besteht. Ich hoffe aber, dass es für dich klappt. Nachteil ist, dass jetzt hier (weiß nicht, wie es in Deutschland ist) jedes mal der Chefarzt bestätigen muss, was ewig dauert, und die Apotheken sie nicht mehr vorrätig haben und bestellen müssen.

08.06.2017 11:33 • #5


In Deutschland haben die Kassen Verträge mit den Medi-Herstellern und da wird für eine geringe Laufzeit jeweils das Günstigste Präparat ausgewählt, daß der jeweilige Kassenpatient erhält. Die Apotheken sind daran gebunden, was die Kassen vorgeben.
Es kann also sein, daß nächstes Quartal oder nächstes Jahr wieder ein anderer Hersteller zu bevorzugen ist, weil der den niedrigsten Preis an die Kasse gibt.
Das ist eine ständige Eierei mit den Herstellern und den Kassen und da jede Kasse es nach Schnautze machen kann, wie sie will, betrifft es nicht nur die großen gesetzlichen Kassen. Es kommt also darauf an, wo du versichert bist.

08.06.2017 11:39 • x 3 #6


lilly bietet aber, soweit ich weiß, auch ein auto-generikum an, also das eigene generikum zu cymbalta, es heißt duloxetin lilly. das ist indentisch mit dem original-präparat. lundbeck hat das ja auch so mit cipralex gemacht und nennt es jetzt escitalopram lundbeck. habe die auch schon gehabt und es waren auch die original cipralex drin.

09.06.2017 20:32 • #7


tinaliii
Normalerweise ist das vollkommen wurscht obs ein anderer Hersteller ist. Der Wirkstoff ist der gleiche und darauf kommt es an. Es ist natürlich möglich, dass du vielleicht mehr Nebenwirkungen hast oder so, je nach dem ob du irgendwelche Unverträglichkeiten gegenüber der Trägersubstanz hast. Aber dass es nicht wirkt kann normal gar nicht sein.

09.06.2017 23:02 • #8


Zitat:
Normalerweise ist das vollkommen wurscht obs ein anderer Hersteller ist. Der Wirkstoff ist der gleiche und darauf kommt es an

Das stimmt so nicht. Da der Wirkstoff ist der gleiche, ja, aber die Bioäquivalen kann zwischen 80%-125% von 2 verschieden Präparaten variieren. Völlig nach EU Richtlinien. .Also kann die Wirkung wenn man Pech hat und es ausgetauscht wird 45% mehr oder weniger haben als das vorherige.
http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=7324

09.06.2017 23:36 • #9


alfred
Wenn man das andere Medikament mit dem gleichen Wirkstoff nicht vertägt kann man den Arzt bitten ein Kreuzchen
auf das Rezept zu machen.
Dann bekommt man immer das gleiche Medikament vom selben Hersteller.

09.06.2017 23:50 • x 1 #10


Mir ist es schon passiert, daß ich in der Apotheke das Medikament nicht bekam, daß der Arzt auf dem Rezept vermerkt hatte. Ich mußte die Apotheke bitten, den Doc anzurufen, da ich das Äquivalentmedikament nicht nehmen konnte.
Auch wenn der Hauptwirkstoff der Selbe ist, so sind die Medibegleitstoffe oft anders. Da kann bei einer Firma z.B. plötzlich Laktose drin, Glycerin oder Sorbit und je nach Unverträglichkeit reagiert der Körper dann.
Ein Beispiel anhand eines simplen Zusatzstoffes: was nutzen mir beispielsweise Eisenpräparate, wenn ich hochempfindlich auf Sorbit reagiere und der flotte Otto mich am Tag 8 mal aufsucht? Durch den Dauerdurchfall kann das Eisen gar nicht wirken und auch die übrigen Nährstoffe nicht. Dünneritis und Pupseritis macht das Zeug, nix weiter. Man fühlt sich krank.
Ich bräuchte also ein Präparat ohne Sorbit, bekomme aber keins, weil die Kasse eine Herstellervereinabrung hat, wonach die Apotheke mir das Sorbitzeug ausgeben muß. Das kann dann wirklich kein Mensch verstehen.
Das mit dem Eisenbeispiel jetzt nicht so ernst nehmen, da sowas ja auch ohne Rezept geht - es sollte nur ein Beispiel sein.

10.06.2017 12:56 • #11


evivanvalence
Zitat von Reenchen:
Mir ist es schon passiert, daß ich in der Apotheke das Medikament nicht bekam, daß der Arzt auf dem Rezept vermerkt hatte. Ich mußte die Apotheke bitten, den Doc anzurufen, da ich das Äquivalentmedikament nicht nehmen konnte.
Auch wenn der Hauptwirkstoff der Selbe ist, so sind die Medibegleitstoffe oft anders. Da kann bei einer Firma z.B. plötzlich Laktose drin, Glycerin oder Sorbit und je nach Unverträglichkeit reagiert der Körper dann.
Ein Beispiel anhand eines simplen Zusatzstoffes: was nutzen mir beispielsweise Eisenpräparate, wenn ich hochempfindlich auf Sorbit reagiere und der flotte Otto mich am Tag 8 mal aufsucht? Durch den Dauerdurchfall kann das Eisen gar nicht wirken und auch die übrigen Nährstoffe nicht. Dünneritis und Pupseritis macht das Zeug, nix weiter. Man fühlt sich krank.
Ich bräuchte also ein Präparat ohne Sorbit, bekomme aber keins, weil die Kasse eine Herstellervereinabrung hat, wonach die Apotheke mir das Sorbitzeug ausgeben muß. Das kann dann wirklich kein Mensch verstehen.
Das mit dem Eisenbeispiel jetzt nicht so ernst nehmen, da sowas ja auch ohne Rezept geht - es sollte nur ein Beispiel sein.



Wenn meine Kasse diese Vereinbarung hat, kann es dann sein, das ich das original Cymbalta von Lily nicht mehr bekomme..auch wenn es der Arzt zb am Rezept vermerkt?
Das wäre ja sa*dumm!

10.06.2017 13:13 • #12


Zitat von evivanvalence:
Wenn meine Kasse diese Vereinbarung hat, kann es dann sein, das ich das original Cymbalta von Lily nicht mehr bekomme..auch wenn es der Arzt zb am Rezept vermerkt?
Das wäre ja sa*dumm!

Manchmal reicht der Vermerk durch den Arzt auf dem Rezept oder man trägt die über dem Preis des Zwangsmedikaments anfallenden Kosten des Wunschpräparates selbst.
https://www.verbraucherzentrale.de/rabattmedikamente-1

10.06.2017 13:43 • #13


Schlaflose
Ich bestelle mein Doxepin immer bei Doc Morris und bekomme fast jedesmal einen anderen Hersteller. Ich habe noch nie irgedeinen Unterschied gemerkt.

10.06.2017 13:44 • #14


Zitat von Schlaflose:
Ich bestelle mein Doxepin immer bei Doc Morris und bekomme fast jedesmal einen anderen Hersteller. Ich habe noch nie irgedeinen Unterschied gemerkt.

Wenn du keine Unverträglichkeiten gegen die Pillenbegleitstoffe hast, oder in dem Fall es selbst bei den Pillenbegleitstoffen gar keinen Unterschied verschiedener Hersteller gibt, dann ist ja auch alles gut.

10.06.2017 13:46 • #15


Schlaflose
Zitat von Reenchen:
Wenn du keine Unverträglichkeiten gegen die Pillenbegleitstoffe hast,


Ich habe an sich gar keine Unverträglichkeiten, auch beim Essen nicht. Das einzige, was ich habe, ist, dass ich von Gemüse starke Blähungen bekomme, aber das macht mir nicht aus.

10.06.2017 17:06 • #16


Hallo,


Cymbalta ist das Original. Nach 5 Jahre verliert der Hersteller seinen Patentschutz auf den Wirkstoff. Ab diesem Tag sind sofort Generika verfügbar. Diese enthalten exakt den gleichen Wirkstoff wie das Original.

Durch die Rabattverträge der Krankenkassen ist die Apotheke gezwungen das Original durch eine günstigeres Generikum auszutauschen.

Du wirst keinen Unterschied in der Wirkung feststellen

Liebe Grüße

10.06.2017 22:44 • #17

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Minkalinchen
Zitat von alfred:
Wenn man das andere Medikament mit dem gleichen Wirkstoff nicht vertägt kann man den Arzt bitten ein Kreuzchen
auf das Rezept zu machen.
Dann bekommt man immer das gleiche Medikament vom selben Hersteller.


Ich ärgere mich auch immer wegen dieser Regelung, die ja nicht neu ist... .

Ich vertrage meine Opipramol NUR von Ratiopharm, bei anderen Herstellern wirken sie nicht.
Deshalb lasse ich mir extra das 'Kreuzchen' aufs Rezept machen.
Ich muß dann zwar Rezeptgebühr bezahlen, was bei den anderen Marken (sind billiger hergestellt) wegfallen würde, aber mir ist mein Wohlbefinden
wichtiger.

LG

11.06.2017 00:21 • #18


Ninja1001
Hallo.
Ich habe gerade das gleiche Problem.
Hatte Mirta von H..m..n und heute habe ich in der Apotheke Mirta von einer anderen Firma bekommen.
Bei den neuen steht auf der Verpackung:Wirkstoff Mirtazapin 0,5 H2O
Bei den alten steht nur Mirtazapin.
Ist das jetzt schlimm?

12.06.2017 15:03 • #19


Nein das ist nicht schlimm. An das Mirtazapin Molekül wird Wasser gebunden. Das ist für die Wirkung aber nicht wichtig. Jede Firma hat etwas andere Herstellungsverfahren. Der Wirkstoff und die Wirkstoff Menge sind identisch.

12.06.2017 16:49 • x 1 #20



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Dr. med. Andreas Schöpf