Pfeil rechts
5

Hallo,

ich nehme seit einigen Jahren Fluoxetin (30mg) gegen meine Depressionen und Ängste, zwei Therapien habe ich auch schon hinter mir. So richtig gut geht es mir trotzdem nicht, auch wenn alles mit dem Medikament (hatte einige ausprobiert, aber Fluoxetin hattelangfristig die wenigsten Nebenwirkungen für mich) etwas besser ist als ohne.

Letzte Jahr hatte ich die blöde Idee das Medikament probeweise abzusetzen, um zu schaun ob es überhaupt einen Unterschied macht. Meine Psychiaterin meinte das das Absetzen von F. nicht so schlimm sei wie bei den anderen SSRI, wegen der extrem langen Halbwertzeit.

Da ich aber schon mal einen Absetzhorrortrip mit Paroxetin erlebt hatte, wollte ich auf Nummer sicher gehen und habe wochenlang bis auf 5mg jeden 2. Tag reduziert (Körperliche Entzugserscheinungen wie zb Schwindel und Brain Zaps sind dadurch nur mal vereinzelt aufgetreten).

Im November habe ich dann die letzte Dosis genommen, mir ging es gar nicht mal so schlecht, ich war insgesamt wacher und irgendwie "mehr ich" als unter den Medis.
Leider schlich sich dann langsam immer mehr eine Nervösität ein, bis ich jeden morgen mit Herzrasen und starker Angst aufwachte, dann kam um Neujahr herum auch noch extreme Appetitlosigkeit/Übelkeit und Angstattacken auch am Tag dazu.

Ich entschied mich dann letzte Woche schweren Herzens das Fluoxetin wieder zu nehmen. (In Absprache mit meiner Psychiaterin, sie verschrieb mir auch noch Trimipramin/Stangyl Tropfen für die Nacht).

Nun mein großer Fehler. Ich dachte mein Körper wäre nach fast 8 Jahren und der recht kurzen Pause noch an das Medikament gewöhnt und ich wollte ja schnell wieder die Wirkung spüren.

Ich nahm 4 Tage 10 mg, dann 2 Tage 20mg und jetzt 3 Tage 30mg, und mir geht es von Tag zu Tag schlimmer.

Ich habe niedrigen Blutdruck, aber mein Herz rast die ganze Zeit, ich fühle mich total aufgekratzt, als würde ich gleich durchdrehen, kann aber nicht schlafen. Immer wenn ich kurz mal entspanne/einschlafe dann überkommt mich sofort eine Angstattacke die wie Wallungen durch Mark und Bein geht. Ich bin dann wieder hellwach und gleichzeitig körperlich total erschöpft.
Und das hunderte male am Tag.

Zusätzlich bekomme ich kaum etwas zu essen runter, fang schnell an zu würgen.

Die Trimipramin Tropfen machen mich zwar noch schlapper, helfen aber sonst gar nicht.

Gestern war ich deshalb bei der Ärztin, sie schlug die Hände über dem Kopf zusammen, meinte es läge an der schnellen aufdosierung.
Ich solle jetzt 2, 3 Tage 10mg nehmen und dann erstmal 20.

Sie gab mir noch 5 Tabletten 5mg Diazepam mit, um alles etwas abtzmildern und damit ich endlich schlafen kann.

(Ich soll 3 Tage abends 5mg Dia nehmen, dann ein Tag Pause und dann wenn möglich die restlichen halbieren).

Nun habe ich gestern Abend 5mg genommen, konnte auch zwei Stunden schlafen, aber dann wurde ich wieder durch Angstattacken wach und das ging jetzt die Nacht so weiter. ich hatte so gehofft endlich mal ein paar Tage eine Ruhepause zu haben.

Was würdet ihr an meiner Stelle jetzt machen, die Psychiaterin anbetteln mir etwas stärkers zu verschreiben? (sie wollte mir erst gar nichts verschreiben. ).

Wirkt das Diazepam morgen Nacht vielleicht besser? (wegen der langen Halbwertzeit von 24 bis 48 Stunden) Und wie würdet ihr dann mit den restlichen 4 Tabletten a 5mg weitermachen?

Und bei dem Fluoxetin bin ich mir bei der Dosis auch nicht sicher, ich habe gestern morgen leider noch 30mg genommen, die Halbwertzeit ist ja so lange,
4 bis 6 Tage und der Metabolit bis zu 14 Tagen(?).

Ich möchte den Spiegel aber auch nicht total runterfahren, sie sollen ja irgendwann auch anfangen zu wirken. (bin jetzt bei Tag 9 der Einnahme).

Mir kommt alles grade so hoffnungslos vor.

Kommt das überhaupt tatsächlich alles von dem aufdosieren oder sind das vielleicht noch die Wirkungen von der Einnahmpause?.

Kann mir vielleicht jemand einen (hoffnungsvollen) Rat geben, wie ihr vorgehen würdet?

Vielen Dank das ihr das alles gelesen habt. Lieben Gruß, Annalie

30.01.2020 07:03 • 04.02.2020 #1


17 Antworten ↓


saga1978
Zitat von annalie:
Hallo,ich nehme seit einigen Jahren Fluoxetin (30mg) gegen meine Depressionen und Ängste, zwei Therapien habe ich auch schon hinter mir. So richtig gut geht es mir trotzdem nicht, auch wenn alles mit dem Medikament (hatte einige ausprobiert, aber Fluoxetin hattelangfristig die wenigsten Nebenwirkungen für mich) etwas besser ist als ohne.Letzte Jahr hatte ich die blöde Idee das Medikament probeweise abzusetzen, um zu schaun ob es überhaupt einen Unterschied macht. Meine Psychiaterin meinte das das Absetzen von F. nicht so schlimm sei wie bei den anderen SSRI, wegen der extrem langen Halbwertzeit.Da ich aber schon ...



Guten Morgen
Ich nehme das fluoxetin jetzt seit letzten Oktober 40mg und jetzt 50mg und wie du dich grade fühlst geht's mir genau wie ein steh auf Männchen. Blutdruck aber auch total im Keller dazu noch derealisation. Als ich im Dezember aus der Klinik kam ging es mir noch richtig gut und jetzt naja meine Ärztin meinte da ich ja auch schon so oft umgestellt wurde das man dem Medikament eine Chance geben soll und es leider auch dazu gehört wenn es mal drunter und drüber geht. Vom einschleichen her wurde immer wöchentlich erhöht. Hilft dir das Trimipramin/Stangl denn garnicht gegen die anspannung? Mit dem Diazepam sei bitte vorsichtig es wird dir helfen aber nehm es nicht zulange.

Lg

Was mir noch einfällt in der Klinik wurde ich eine Woche pausiert weil ich Haarausfall bekomm hatte, nach einer Woche wurde wurde gleich mit 40 mg weiter gemacht da ging es mir auch richtig schlecht paar Tage

30.01.2020 07:35 • x 1 #2



Fluoxetin zu schnell hochdosiert

x 3


Danke Saga für deine Antwort.
Das ist ja verrückt das du nach 3 Monaten 50mg immer noch so aufgewühlt bist. Meine Ärztin meinte das diese Unruhe nur eine anfängliche Nebenwirkung ist, die sich wieder verliert wenn der Körper sich an das Mittel gewöhnt hat.
In den letzten Jahren haben 30-40mg bei mir tagsüber nicht mal antriebssteigernd gewirkt (was ich gerne etwas gehabt hätte), nur das Schlafen war nicht so leicht.

Die Trimipramin Tropfen haben kaum gewirkt, ich habe es mit 25mg mehrmals probiert, früher haben mich schon 10-15 Tropfen gedämpft und schlafen gelassen.
Mehr traue ich mich auch nicht zu nehmen, im Beizettel steht das sich Fluoxetin und Trimipramin gegenseitig verstärken. Das ist ja grade schwierig falls das Fluoxetin dadurch noch langsamer abgebaut wird und länger wirkt..

Von den 5mg Diazepam gestern Abend habe ich leider nicht so viel gemerkt bisher...

30.01.2020 07:52 • #3


saga1978
Zitat von annalie:
Danke Saga für deine Antwort.Das ist ja verrückt das du nach 3 Monaten 50mg immer noch so aufgewühlt bist. Meine Ärztin meinte das diese Unruhe nur eine anfängliche Nebenwirkung ist, die sich wieder verliert wenn der Körper sich an das Mittel gewöhnt hat.In den letzten Jahren haben 30-40mg bei mir tagsüber nicht mal antriebssteigernd gewirkt (was ich gerne etwas gehabt hätte), nur das Schlafen war nicht so leicht.Die Trimipramin Tropfen haben kaum gewirkt, ich habe es mit 25mg mehrmals probiert, früher haben mich schon 10-15 Tropfen gedämpft und schlafen gelassen.Mehr traue ich mich auch nicht zu nehmen, im Beizettel steht das sich Fluoxetin und Trimipramin gegenseitig verstärken. Das ist ja grade schwierig falls das Fluoxetin dadurch noch langsamer abgebaut wird und länger wirkt..Von den 5mg Diazepam gestern Abend habe ich leider nicht so viel gemerkt bisher...




Naja keine Ahnung warum ich immer noch so aufgekratzt bin denn es war ja eigentlich schon wie es sein sollte. Mhhh... Nehm das Diazepham mal wirklich nur wenn du dich hinlegen willst ansonsten kann ich dir Atosil und chlorprothixen empfehlen kann man nehmen zusamm. Bin eigentlich auch son kleiner schisser bei Medikamenten. Gut wäre ja wenn es ohne das diazepam geht

30.01.2020 08:05 • x 1 #4


Irgendwie scheint das Diazepam 5mg bei mir nicht richtig zu wirken..

Ich habe gestern abend die 2. Tablette genommen, erst bin ich völlig erschöpft eingeschlafen, habe auch eine gewisse Dämpfung gespürt, aber dann bin ich nach 3 Stunden von einer heftigen Angstattacke geweckt worden, jetzt stehe ich total unter Strom.

Ohne Diazepam würde mich das zur Zeit ja nicht wundern, aber ich hatte mir von den wenigen Tabletten die mir die Ärztin mitgegeben hat wenigstens eine kurze Angstpause erhofft und vor allem ruhigerer Schlaf...

Ich habe jetzt nur noch 3 Tabletten je 5mg.

Laut Ärztin soll ich nach 3 Tagen (morgen) ein Tag Pause machen und danach nur noch 2,5 mg also die Hälfte nehmen.
Davor habe ich jetzt schon Angst.

Ich hoffe so sehr das das Fluoxetin bald anfängt zu wirken. Bin jetzt bei Tag 10...

31.01.2020 06:28 • #5


saga1978
Zitat von annalie:
Irgendwie scheint das Diazepam 5mg bei mir nicht richtig zu wirken.. Ich habe gestern abend die 2. Tablette genommen, erst bin ich völlig erschöpft eingeschlafen, habe auch eine gewisse Dämpfung gespürt, aber dann bin ich nach 3 Stunden von einer heftigen Angstattacke geweckt worden, jetzt stehe ich total unter Strom.Ohne Diazepam würde mich das zur Zeit ja nicht wundern, aber ich hatte mir von den wenigen Tabletten die mir die Ärztin mitgegeben hat wenigstens eine kurze Angstpause erhofft und vor allem ruhigerer Schlaf...Ich habe jetzt nur noch 3 Tabletten je 5mg.Laut Ärztin soll ich nach 3 Tagen (morgen) ein Tag Pause machen und danach nur noch 2,5 mg also die Hälfte nehmen.Davor habe ich jetzt schon Angst.Ich hoffe so sehr das das Fluoxetin bald anfängt zu wirken. Bin jetzt bei Tag 10...



Vielleicht würde dir Tavor eher helfen. Aber wenn die Angst auch so gross ist is es normal das man so hochschreckt hatte ich auch von diazepam dann stehst du zu sehr unter Strom. Was auch gut hilft is melperon oder chlorprothixen das macht auch nicht abhängig. Aber ich stehe auch total unter Strom soll es jetzt ausschleichen und paroxetin bekomm schon komisch

31.01.2020 12:08 • x 1 #6


würde dir nicht vielleicht eine dosisreduzierung erst mal helfen? vielleicht nimmst du auch noch etwas zusätzlich ein was den abbau von fluoxetin hemmt (fluoxetin wechselwirkt mit ganz viel wegen den selben enzymen die sie beim verstoffwechseln in der leber benötigen, das steht oft nicht explizit für jedes medikament im beipackzettel und ist auch kein ausschlusskriterium, kann den spiegel beider medikamente aber beeinflussen).

paroxetin hatte ich auch schon mal länger, das hat mir auch gut geholfen, hier war nur jede tablette die ich mal später eingenommen hatte (und das ausschleichen generell) sehr schwierig, ich hatte dann sofort mit schwindel und diesen brain zaps zu kämpfen.
wahrscheinlich wegen der kürzeren halbwertzeit.. da ist fluoxetin wegen der extrem langen halbwertzeit "verzeilicher".. aber es bringt ja nichts wenn es nicht hilft :/

diese durchprobierphasen sind wirklich der horror.
ich hoffe auch das bei mir das fluoxetin wieder so wirkt wie früher..

31.01.2020 14:38 • #7


saga1978
Zitat von annalie:
würde dir nicht vielleicht eine dosisreduzierung erst mal helfen? vielleicht nimmst du auch noch etwas zusätzlich ein was den abbau von fluoxetin hemmt (fluoxetin wechselwirkt mit ganz viel wegen den selben enzymen die sie beim verstoffwechseln in der leber benötigen, das steht oft nicht explizit für jedes medikament im beipackzettel und ist auch kein ausschlusskriterium, kann den spiegel beider medikamente aber beeinflussen).paroxetin hatte ich auch schon mal länger, das hat mir auch gut geholfen, hier war nur jede tablette die ich mal später eingenommen hatte (und das ausschleichen generell) sehr schwierig, ich hatte dann sofort mit schwindel und diesen brain zaps zu kämpfen.wahrscheinlich wegen der kürzeren halbwertzeit.. da ist fluoxetin wegen der extrem langen halbwertzeit "verzeilicher".. aber es bringt ja nichts wenn es nicht hilft :/diese durchprobierphasen sind wirklich der horror. ich hoffe auch das bei mir das fluoxetin wieder so wirkt wie früher..




Ich drücke dir die Daumen bei wieviel bist du denn jetzt. Ja na ich muss ja eh ausschleichen meine Ärztin sagte wenn es mit weniger gut ist dann lassen wir es

31.01.2020 15:00 • #8


Danke, also ich sollte nachdem ich zu schnell auf 30mg bin ja jetzt erstmal ein paar Tage 10mg nehmen um den Spiegel wieder auszugleichen.
Ich werde heute noch ein drittes mal 10mg nehmen und morgen wollte ich eigentlich auf 20mg steigern, aber da ist ja auch genau dieser Diazepam Pausiertag, wahrscheinlich werde ich da noch unruhiger sein..
Insgesamt bin ich jetzt beim 11. Einnahmetag.

Ich soll ja nach dem Pausiertag dann nur noch 4 Tage die halbe Tablette Diazepam nehmen, meinst du ich kann trotzdem schon auf 20mg hochgehen? Ich nehm die Tabletten dann ja schon fast 2 Wochen..

Früher bin ich mit einer wöchentlichen Steigerung gut zurecht gekommen, hätte ich das dieses mal bloss auch gemacht...

01.02.2020 06:52 • #9


saga1978
Zitat von annalie:
Danke, also ich sollte nachdem ich zu schnell auf 30mg bin ja jetzt erstmal ein paar Tage 10mg nehmen um den Spiegel wieder auszugleichen.Ich werde heute noch ein drittes mal 10mg nehmen und morgen wollte ich eigentlich auf 20mg steigern, aber da ist ja auch genau dieser Diazepam Pausiertag, wahrscheinlich werde ich da noch unruhiger sein.. Insgesamt bin ich jetzt beim 11. Einnahmetag.Ich soll ja nach dem Pausiertag dann nur noch 4 Tage die halbe Tablette Diazepam nehmen, meinst du ich kann trotzdem schon auf 20mg hochgehen? Ich nehm die Tabletten dann ja schon fast 2 Wochen..Früher bin ich mit einer wöchentlichen Steigerung gut zurecht gekommen, hätte ich das dieses mal bloss auch gemacht...




Also das mit wöchentlich kenn ich auch so vielleicht is es ja besser wenn es wieder so machst. Warum lässt du dir denn nicht mal melperon oder truxal geben das hilft gegen diese Anspannung und macht auch müde.

01.02.2020 10:11 • #10


ich werde die psychiatern mal nach den medikamenten fragen, promethazin hatte ich vor jahren mal, das hat damals glaube ich nicht so geholfen, aber melperon und truxal kenne ich noch nicht. die nimmt man dann zur nacht, oder?

02.02.2020 09:40 • x 1 #11


saga1978
Zitat von annalie:
ich werde die psychiatern mal nach den medikamenten fragen, promethazin hatte ich vor jahren mal, das hat damals glaube ich nicht so geholfen, aber melperon und truxal kenne ich noch nicht. die nimmt man dann zur nacht, oder?



Hallöchen ja zur Nacht ich habe sie auch als Bedarf drin wenn es Tagsüber zu extrem wird. Sag mal kommt der niedrige Blutdruck vom fluoxetin?

02.02.2020 09:55 • #12


Zitat von saga1978:
Hallöchen ja zur Nacht ich habe sie auch als Bedarf drin wenn es Tagsüber zu extrem wird. Sag mal kommt der niedrige Blutdruck vom fluoxetin?


Wie ist dein Blutdruck denn normalerweise?
Wenn das Fluoxetin bei mir richtig wirkt, dann wirkt es bei mir eher Blutdruckstabilisierend. Normalerweise ist mein Blutdruck nämlich eher niedrig, und das hat sich bei der Fluoxetin Einnahme immer etwas gebessert (positive Nebenwirkung).
Ich glaube ich habe bisher auch eher von Blutdruckerhöhungen als anders herum gelesen (also als Nebenwirkung). Aber jeder reagiert ja auch immer etwas anders.. und viele spüren diesbezüglich ja auch gar nichts..

Momentan ist mein Blutdruck aber auch ziemlich im Keller...

Ich habe Fluoxetin über längere Zeit übrigens in einer Dosis von 30mg am besten vertragen, manchmal konnte ich auch eine ganze Weile 20 nehmen, der Spiegel braucht ja eine ganze Zeit bis er sich an die tatsächlich eingenommene Dosis anpasst, wegen der langen Halbwertzeit waren das bei mir manchmal 4 Wochen bis ich eine Dosisminderung richtig gemerkt habe..

Mit 40mg habe ich mich auf Dauer fast ein bisschen zu sehr "in Watte gepackt" gefühlt, während die nächtliche Unruhe paradoxerweise eher zunahm.. (Ich habe teilweise sogar so ein Art Restless Legs Syndrom gehabt).

Ich würde wenn du auf 30mg runter bist vielleicht mal 4 Wochen bei der gleichen Dosis bleiben, vielleicht funktioniert das auch für dich... Ich habe online schon öfter gelesen das manche Psychiater schon ab 20mg diese 4 Wochen "aushalten" empfehlen, weil man erst am Ende der 4 Wochen genau weiß wie diese bestimmte Dosis genau wirkt und ob man noch mehr braucht.

03.02.2020 09:12 • #13


saga1978
Zitat von annalie:
Wie ist dein Blutdruck denn normalerweise? Wenn das Fluoxetin bei mir richtig wirkt, dann wirkt es bei mir eher Blutdruckstabilisierend. Normalerweise ist mein Blutdruck nämlich eher niedrig, und das hat sich bei der Fluoxetin Einnahme immer etwas gebessert (positive Nebenwirkung). Ich glaube ich habe bisher auch eher von Blutdruckerhöhungen als anders herum gelesen (also als Nebenwirkung). Aber jeder reagiert ja auch immer etwas anders.. und viele spüren diesbezüglich ja auch gar nichts..Momentan ist mein Blutdruck aber auch ziemlich im Keller...Ich habe Fluoxetin über längere Zeit übrigens in einer Dosis von 30mg am besten vertragen, manchmal konnte ich auch eine ganze Weile 20 nehmen, der Spiegel braucht ja eine ganze Zeit bis er sich an die tatsächlich eingenommene Dosis anpasst, wegen der langen Halbwertzeit waren das bei mir manchmal 4 Wochen bis ich eine Dosisminderung richtig gemerkt habe.. Mit 40mg habe ich mich auf Dauer fast ein bisschen zu sehr "in Watte gepackt" gefühlt, während die nächtliche Unruhe paradoxerweise eher zunahm.. (Ich habe teilweise sogar so ein Art Restless Legs Syndrom gehabt).Ich würde wenn du auf 30mg runter bist vielleicht mal 4 Wochen bei der gleichen Dosis bleiben, vielleicht funktioniert das auch für dich... Ich habe online schon öfter gelesen das manche Psychiater schon ab 20mg diese 4 Wochen "aushalten" empfehlen, weil man erst am Ende der 4 Wochen genau weiß wie diese bestimmte Dosis genau wirkt und ob man noch mehr braucht.



Sonst habe ich immer ein stabilen Blutdruck gehabt 120/70 jetzt seit dem ich es in der Klinik bekomm habe is das niedrigste schon mal 80/50. Ich bin jetzt schon auf der 30 runter werde aber dem ganzen noch ne Chance geben zu wirken. Wie geht's dir denn im Moment

03.02.2020 10:18 • #14


Zitat von saga1978:
Sonst habe ich immer ein stabilen Blutdruck gehabt 120/70 jetzt seit dem ich es in der Klinik bekomm habe is das niedrigste schon mal 80/50. Ich bin jetzt schon auf der 30 runter werde aber dem ganzen noch ne Chance geben zu wirken. Wie geht's dir denn im Moment


Noch nicht so gut, irgendwie eine Mischung aus Angstphasen und einer Art negativen Gleichgültigkeit.. als wären überhaupt keine "Glücksgefühle" mehr in meinem Kopf. Essen kann ich auch sehr schlecht.

Mit dem Schlafen klappt es jetzt
stundenweise ein bisschen besser.

Wie lange bist du schon in der Klinik?

03.02.2020 13:42 • #15


saga1978
Zitat von annalie:
Noch nicht so gut, irgendwie eine Mischung aus Angstphasen und einer Art negativen Gleichgültigkeit.. als wären überhaupt keine "Glücksgefühle" mehr in meinem Kopf. Essen kann ich auch sehr schlecht.Mit dem Schlafen klappt es jetzt stundenweise ein bisschen besser.Wie lange bist du schon in der Klinik?



Ja so war das Letzte Woche bei am schlimmsten fand ich diese gleichgültigkeit. Hoffe es geht dir bald besser. Jetzt mit den 30 mg bin ich nicht mehr so nervös und auch nicht mehr so traurig aber leider ist mein Problem das ich das fluoxetin anzweifel hoffe das legt sich noch. Ich bin garnich mehr in der Klinik war letztes Jahr im Sommer 12 Wochen und dann Oktober bis Anfang Dezember da hab ich dann auch fluoxetin bekomm.

03.02.2020 16:36 • #16


Zitat von saga1978:
Ja so war das Letzte Woche bei am schlimmsten fand ich diese gleichgültigkeit. Hoffe es geht dir bald besser. Jetzt mit den 30 mg bin ich nicht mehr so nervös und auch nicht mehr so traurig aber leider ist mein Problem das ich das fluoxetin anzweifel hoffe das legt sich noch. Ich bin garnich mehr in der Klinik war letztes Jahr im Sommer 12 Wochen und dann Oktober bis Anfang Dezember da hab ich dann auch fluoxetin bekomm. [/quote]

Achso, dann hatte ich das mit der Klinik falsch verstanden.

Das mit dem Anzweifeln kenne ich, grade wenn man ein Medikament das erste mal nimmt (wobei es bei dir letztes Jahr ja schon mal geholfen hatte, oder?), diese Ungewissheit kommt dann noch zu allem oben drauf..

Als ich das erste mal Fluoxetin genommen habe und so lange auf die Wirkung gewartet habe, hat mir die Tatsache dass Fluoxetin in den USA das am meisten verordnete AD ist geholfen, bei so vielen Millionen von Menschen wirkt es gut, man muss nicht immer die Ausnahme sein

Es gab ja sogar mal einen amerikanischen Kinofilm zu der "Volksdroge" Fluoxetin, er heißt "Prozac Nation" (Prozac ist der amerikanische Handelsname von Fluoxetin, unter dem Namen kam es ursprünglich auf den Markt). Es geht da um eine depressive Studentin die anfängt das Medikament zu nehmen. Ist aber schon eine Weile her das ich den Film gesehen habe.

Aber am Ende kann ja jeder nur seine eigene Erfahrung machen...
Ich hoffe es geht uns beiden bald besser, und dass das Abwarten und Rumprobieren ein Ende hat.

04.02.2020 08:44 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

saga1978
Zitat von annalie:
Ja so war das Letzte Woche bei am schlimmsten fand ich diese gleichgültigkeit. Hoffe es geht dir bald besser. Jetzt mit den 30 mg bin ich nicht mehr so nervös und auch nicht mehr so traurig aber leider ist mein Problem das ich das fluoxetin anzweifel hoffe das legt sich noch. Ich bin garnich mehr in der Klinik war letztes Jahr im Sommer 12 Wochen und dann Oktober bis Anfang Dezember da hab ich dann auch fluoxetin bekomm.
Achso, dann hatte ich das mit der Klinik falsch verstanden.Das mit dem Anzweifeln kenne ich, grade wenn man ein Medikament das erste mal nimmt (wobei es bei dir letztes Jahr ja schon mal geholfen hatte, oder?), diese Ungewissheit kommt dann noch zu allem oben drauf..Als ich das erste mal Fluoxetin genommen habe und so lange auf die Wirkung gewartet habe, hat mir die Tatsache dass Fluoxetin in den USA das am meisten verordnete AD ist geholfen, bei so vielen Millionen von Menschen wirkt es gut, man muss nicht immer die Ausnahme seinEs gab ja sogar mal einen amerikanischen Kinofilm zu der "Volksdroge" Fluoxetin, er heißt "Prozac Nation" (Prozac ist der amerikanische Handelsname von Fluoxetin, unter dem Namen kam es ursprünglich auf den Markt). Es geht da um eine depressive Studentin die anfängt das Medikament zu nehmen. Ist aber schon eine Weile her das ich den Film gesehen habe. Aber am Ende kann ja jeder nur seine eigene Erfahrung machen... Ich hoffe es geht uns beiden bald besser, und dass das Abwarten und Rumprobieren ein Ende hat. [/quote]



Ja das hoffe ich auch das es uns bald wieder besser geht. Ich werde dem ganzen mal noch ne Chance geben umstellen kann ich ja immer noch dann

04.02.2020 10:34 • #18



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf