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Hi, ich leide seit gut 3..4 Monate unter sehr häufigen und teils starken Anfällen von extrasystolen und auch sehr viel Angst mittlerweile. Ich wurde bis auf die Schilddrüse bisher soweit untersucht und mein Herz ist wohl io und alles altersentsprechend (36 Jahre, männlich) ich habe im Dezember bisoprolol 2,5 mg zum testen bekommen und auch fluoxetin und promethazin, es wurde anfangs mit 1,25 mg bisoprolol besser und der puls war stellenweise immer bei 60 bis 70. Jedoch wurde es im Januar dann schlimmer und im kh würde ich 4 Tage untersucht mit den bekannten Ergebniss, vereinzelt extrasystolen (ves, sves) welche wohl völlig normal sind und Belastungsekg war auch völlig io. Ich sollte dann die bisoprolol absetzen(die wurden eine Woche vorher auf 2,5 erhöht als es wieder schlimmer wurde), ich habe dann die dosis halbiert wieder auf 1,25 und hätte gleich ab morgens an über den ganzen tag viele extrasystolen, dass ganze ging von samstag bis montag so. Ich bin dann montags zum Hausarzt und der war sehr überrascht das 8ch diese absetzen solle und empfohl mir die erstmal weiter zu nehmen mit 2,5 mg. Seitdem hat sich das ganze auch ziemlich schnell gebessert. Nun meine Frage, seit einigen Tagen verspüre ich wieder ab und an extrasystolen und stellenweise aufsteigende Angst (gribbeln von der Brust bis stellenweise durch den ganzen Körper, leicht schlecht, leichtes Herzrasen dann, nervös und oft hab ich schon beim aufwachen ein ungutes Gefühl und würde am liebsten im Bett bleiben.). Ich frage mich öfters ob ich die bisoprolol 2,5 mg ansich brauche den die dosis ist wohl ansich recht gering und hat wohl wenig Einfluss, ich muss auch sagen das ich mit 1,25 mg anfangs einen langsameren puls hatte als mit 2,5,gut der puls ist im Schnitt immer 70 bis 80, also völlig io. Hat vllt jemand Erfahrung damit und was könnte man tun oder wie sollte man vllt damit umgehen? Die bisoprolol erstmal ne weile nehmen und später versuchen abzusetzen? Wie gesagt laut Ärzte ist nichts bis ab und ein etwas höherer puls und normale extrasystolen die bei Untersuchungen via lzekg unter 10 stk lagen aber bei vereinzelten Anfällen gut die 100 bis 200ter Marke erreichten,nur im kh würde es meist rasch weniger und besser. Danke im voraus, David.

24.02.2018 12:52 • 24.02.2018 #1


8 Antworten ↓


Morlin
Hi,
Ich nehme auch in geringer Dosis 1,25 mg Bisoprolol und merke den positiven Unterschied schon. Ich habe auch Ängste und werde gerade auf Sertralin eingestellt. Bisoprolol ist in der der Interaktion mit anderen Medis wohl recht unkompliziert. Ich wurde extra umgestellt. Von Metoprolol auf Bisoprolol. Ich habe jahrelang Fluoxetin und Metoprolol genommen und kam gut klar. Nach einen Versuch mit Escitalopram und Metoprolol hätte ich QT Verlängerungen im EKZ. Deshalb die Umstellung.
Aber nur ein Kardiologe kann dich gut einstellen. Dir Ängste machen natürlich auch Herrasen und das Fluoxetin nimmst du ja auch noch nicht so lange, wirkt auch anregend am Anfang.

LG

Morlin

24.02.2018 15:03 • x 1 #2



Extrasystolen, absetzen von den Betablocker?

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Danke, ja metoprolol vertrage ich nicht wehen der Haut und klar ist eine Besserung da, eigentlich sollte ich glücklich sein das organisch nichts gefunden wurde und somit diesbezüglich alles gut ist aber der Kopf sagt was anderes... Aber mir wurde gesagt das 1,25 ansich fast keine Wirkung haben, selbst 2,5 ist schon gering.ich glaub der Kopf ist das größere Problem. Danke David

24.02.2018 15:11 • #3


Morlin
Wie hilft dir denn das Fluoxetin, wie viel nimmst du. Hast du Angst oder Angst vor dem Herzrasen. Das bedingt sich nachher gegenseitig.

24.02.2018 15:41 • #4


Ich nehme zur Zeit 30 mg fluoxetin und 2 mal 10 mg promethazin. Ich habe ehr Angst das mit meinen Herz etwas nicht stimmt oder einen infarkt zu bekommen.... Allgemein also Thema Herz. Oft habe ich ein druck im Hals wie von der Schilddrüse, die wird nochmal untersucht im April und sonst eigentlich nicht ausser ab und an ein leichtes stechen in Brust was aber nichts ist, ich reagiere halt auch sehr empfindlich auf jegliche Veränderung am Körper mittlerweile. Auch bemerke ich bei viel Magen Bewegung das ich ich unwohl fühle, wahrscheinlich weil man da schlecht unterscheiden kann ob es grad der Magen ist oder das Herz mal gestolpert hat. Leider merke ich ziemlich oft meinen Herzschlag sehr deutlich und das macht es dann schwieriger es nicht wahr zunehmen. Wenn organisch etwas wäre oder etwas ernsthaftes hätte man es ja gesehen, oft reicht allein ein EKG schon aber dennoch kommen diese Gefühle und sorgen öfters zur Zeit und ich versuche schon diese zu ignorieren, leider Oft ohne Erfolg.

24.02.2018 15:52 • #5


Morlin
Das ist schon auch Angstsymtomatik, der Gedanke, die körperliche Reaktion, das Adrnalin welches dein Herz rasen lässt. Den Druck bis zum Hals kenne ich auch. Bei mir fängt die Sorgen im Magen an und dann folgt der Ablauf. Ich denke das haben sehr viele hier, wenn man liest. Wenn alles abgecheckt ist wegen des Herzens und der Schilddrüse dann würde ich mal nach einem Therapeuten schauen, vielleicht kann der dir andere Denkweisen an die Hand geben. Nicht so auf die Sympthome zu achten. Was mich wundert ist, das das Fluoxetin noch nicht beruhigt. Oder tut es das.

24.02.2018 17:02 • #6


Ja das fluoxetin und promethazin haben schon geholfen und ich kann den Tag gut gestalten aber dennoch lassen mich diese Gedanken nicht los und oft wenn ich ne extrasystole hab stört es ich nicht aber gerade wenn ich unterwegs bin und hab mal eine ist es schwer, denke da komme ich mir ausgeliefert vor denn zuhause komme schon etwas besser damit zurecht und gerade jetzt wo ich beruflich neue Wege einschlage und Prüfungen habe merke ich es stark, gerade wenn ich bedenke am 1.11 angefangen und am 6. 11 ging es damit so richtig los. Vllt ist es auch der Gedanke das ich das ich möchte eigentlich was gerade mache und das nur wegen dem geld mache was ich dann verdienen könnte. Denke dieses ich muss etwas tun da ich verantwortung habe stresst auch ziemlich.

24.02.2018 17:32 • #7


Morlin
Versuche dir nicht so viel Druck zu machen, du bist noch nicht lange dort und die Sicherheit kommt mit der Zeit. Wenn es nichts ist suchst du dir was neues, was vielleicht nicht so ertragreich ist, dich dann aber nicht so stresst. Immer das liebe Geld. Ich bin für das bedingungslose Grundeinkommen, dann könnte man mehr ausprobieren. Aber so ist es leider nicht. Meine Ärztin hat gesagt, man kann den Stress aushalten und soll sich dem aussetzen und nicht ausweichen. Nur hat sich dadurch bei mir einiges verschlimmert, der Stress war dann doch zu viel. Also achte auf dich.

24.02.2018 22:01 • x 1 #8


Ja den gleichen Gedanken habe ich auch, ich werde es ausprobieren und wenn nichts ist finden den sich andere Wege.. Geld ist nicht alles

24.02.2018 23:22 • #9




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Dr. med. Andreas Schöpf