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Dorfkind1983
Hallo, ich hoffe jemand kann mir hier weiterhelfen.
Habe 65 Tage Escitalopram 10mg genommen, seit 6 Tagen bin ich mit 5mg am ausschleichen, seit gestern habe ich ein komisches brennendes Gefühl im oberen Bauch. Kann das vom ausschleichen kommen. Habe in letzter Zeit vermehrt Angst vor Krankheiten warum auch immer.
Setze ab weil ich ständig zwischennblutugen hatte und eine verlängerte Periode

26.07.2022 15:18 • 11.08.2022 #1


14 Antworten ↓


Eine ganz andere Frage: Hat dir das Escitalopram denn für deine psychischen Probleme geholfen?

26.07.2022 15:46 • #2



Escitalopram Ausschleichen

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Wenn Patienten dann auf ihre Antidepressiva verzichten wollen, können sehr unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Dazu gehören etwa Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Übelkeit, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Herzklopfen oder Muskelzuckungen. Die Beschwerden können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

26.07.2022 15:48 • #3


Dorfkind1983
@Sarahx leider haben sie nicht die gewünschte Wirkung erbracht wie erhofft. Von daher möchte ich es jetzt mit psychotherapie und coaching versuchen irgendwie zu schaffen

26.07.2022 16:38 • #4


Zitat von Dorfkind1983:
Hallo, ich hoffe jemand kann mir hier weiterhelfen. Habe 65 Tage Escitalopram 10mg genommen, seit 6 Tagen bin ich mit 5mg am ausschleichen, seit gestern habe ich ein komisches brennendes Gefühl im oberen Bauch. Kann das vom ausschleichen kommen. Habe in letzter Zeit vermehrt Angst vor Krankheiten warum auch immer. ...

Kann natürlich sein, aber sicher sagen kann dir das hier wohl niemand. Aber ich sage mal so - sei froh, wenn es nur ein komisches brennendes Gefühl im Bauch ist. Das lässt sich aushalten und geht bedeutend schlimmer.

26.07.2022 17:47 • #5


Dorfkind1983
@Kruemel_68 hast du schon ein ausschleichen hinter dir?

26.07.2022 21:16 • #6


Dorfkind1983
@Kruemel_68 wie ergeht es dir dabei wenn ich fragen darf? Heute geht es mir gar nicht gut. Extreme Kopfschmerzen, unwohl insgesamt und dieses brennen im Bauch

27.07.2022 10:53 • #7


Zitat von Dorfkind1983:
@Kruemel_68 wie ergeht es dir dabei wenn ich fragen darf? Heute geht es mir gar nicht gut. Extreme Kopfschmerzen, unwohl insgesamt und dieses brennen im Bauch

Klar darfst Du fragen

Ich reagiere sehr sensibel auf ADs. 2019 haben mir 2 Tabletten Escitalopram (Einstiegsdosis) eine Überdosis beschert - der Psychiater meinte, ich hätte zu wenig von einem bestimmten Enzym in der Leber, das diese Medis abbaut. Ich brauchte 5 Wochen, bis ich wieder arbeiten konnte.

Ich habe es dann nochmal mit Mirtazapin probiert. Das hat mir aber Null geholfen und mir nur eine Gewichtszunahmen von 10 kg beschert.

Da ich jetzt durch meine Körperpsychotherapie soweit bin, dass ich weiß, wo meine Baustellen sind und diese auch nach und nach in Angriff nehme, habe ich Mitte März angefangen, auszuschleichen. Ich hatte bisher 2 gescheiterte Versuche, die ich aufgrund der nicht aushaltbaren Absetzsymptome abbrechen musste. Die Ärztin im GPZ kann das Null nachvollziehen, verweigert jegliche Hilfe beim Absetzen und besteht darauf, dass ich das AD lebenslang nehmen muss, weil mein Gehirn die Botenstoffe braucht (*vogelzeig*).

Absetzsymptome bei mir sind extreme Unruhe, Brennen im ganzen Körper, Restless legs, Ein- und Durchschlafprobleme, Übelkeit, Kopfschmerzen, Druck auf der Brust, und das, was ich Vernichtungsgefühl genannt habe - es ist alles ganz fürchterlich angsteinflößend und bedrohlich und negativ an, so dass ich mir nicht vorstellen kann, dass es mir jemals wieder gut gehen kann.

Ich reduziere jetzt jedes Mal um max. 2 mg (1/8 Tablette). Dann dauert es ca. 14 Tage, bis die Absesetzsymptome von jetzt auf gleich reinknallen. Dann brauche ich ca. 14 Tage, bis ich mich stabilisiert habe und dann halte ich das Level ca. 4 bis 6 Wochen. Dann kommt die nächste Stufe. Bei der letzten Stufe habe ich geschaukelt, d.h. einen Tag eine etwas höhere Dosis, einen Tag eine etwas niedrigere, immer im Wechsel. Das geht bei Mirtazapin, weil es eine sehr lange Halbwertzeit hat. Dadurch war das Absetzen nochmal etwas verlangsamt und die Symptome insgesamt aushaltbar.

Insgesamt werde ich so wohl mehr als 2 Jahre brauchen, bis ich komplett runter bin.

Falls Du gerne liest, kann ich Dir das Buch Genug geschluckt von Dr. Peter Ansari zu diesem Thema empfehlen.

27.07.2022 12:01 • #8


Dorfkind1983
@Kruemel_68 das Buch werde ich mir auf alle Fälle besorgen. Mein Mann hat mir heute in der Apotheke Neurodoren besorgt welches mich laut Arzt etwas unterstützten soll beim ausschleichen

27.07.2022 13:48 • #9


Zitat von Dorfkind1983:
@Kruemel_68 das Buch werde ich mir auf alle Fälle besorgen. Mein Mann hat mir heute in der Apotheke Neurodoren besorgt welches mich laut Arzt etwas unterstützten soll beim ausschleichen

Berichte doch mal, ob es Dir hilft - würde mich mal interessieren

27.07.2022 13:56 • #10


Dorfkind1983
@Kruemel_68 nehme jetzt seit Sonntag kein Escitalopram mehr. Nehme unterstützend bachblüten und Neurodoron und bis jetzt geht es mir erstaunlich gut, hoffe es bleibt so

02.08.2022 12:30 • x 1 #11


JniL
Zitat von portugal:
Wenn Patienten dann auf ihre Antidepressiva verzichten wollen, können sehr unangenehme Begleiterscheinungen auftreten. Dazu gehören etwa ...

Ehm, das sind ja alles die Symptome, die ich damit los werden wollte

10.08.2022 22:21 • x 1 #12


Dorfkind1983
@JniL wie lange nimmst du es denn schon, das absetzen läuft bisher ganz gut, zwischendurch bin ich etwas weinerlich aber das geht relativ schnell vorbei

10.08.2022 22:27 • #13


JniL
Zitat von Dorfkind1983:
@JniL wie lange nimmst du es denn schon, das absetzen läuft bisher ganz gut, zwischendurch bin ich etwas weinerlich aber das geht relativ schnell ...

Ich habe es seit April aber meine Ärztin möchte wechseln, daher schleiche ich jetzt aus.

11.08.2022 07:09 • #14


Dorfkind1983
@JniL habe es Gott sei dank auch nur 5 Monate genommen. Die Medikamente haben mir einfach zu viele Nebenwirkungen. Ich möchte es ohne schaffen, und das werde ich auch. Bin dabei meiner Angst den Ausweg zu zeigen. Auch wenn es nicht einfach ist, aber ich werde es schaffen

11.08.2022 07:14 • x 1 #15



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Dr. med. Andreas Schöpf