Pfeil rechts
2

Hallo ihr da draußen. Ich nehme seit März dieses Jahres 10mg escitalopram und hab es immer super vertragen. Deshalb begann ich am 01.10.17 auf 7,5mg zu reduzieren und hatte bis 14.10. keinerlei Probleme.
Aber dann kam der Zusammenbruch: eine heftige Schwindelattacke mit mehrmaligem Erbrechen und für 34 Stunden nicht stehen können. Montag und Dienstag war es zu ertragen und heut ist mir wieder sehr schwindelig und Übel mit appetitlosigkeit gepaart.
Sollte ich lieber wieder auf 10mg gehen und dann langsamer runter dosieren? Was meint ihr?

Ich Dank euch herzlich für Erfahrungsberichte oder Ratschläge!

18.10.2017 18:11 • 20.10.2017 #1


12 Antworten ↓


Zitat von Kale79:
Hallo ihr da draußen. Ich nehme seit März dieses Jahres 10mg escitalopram und hab es immer super vertragen. Deshalb begann ich am 01.10.17 auf 7,5mg zu reduzieren und hatte bis 14.10. keinerlei Probleme.
Aber dann kam der Zusammenbruch: eine heftige Schwindelattacke mit mehrmaligem Erbrechen und für 34 Stunden nicht stehen können. Montag und Dienstag war es zu ertragen und heut ist mir wieder sehr schwindelig und Übel mit appetitlosigkeit gepaart.
Sollte ich lieber wieder auf 10mg gehen und dann langsamer runter dosieren? Was meint ihr?

Ich Dank euch herzlich für Erfahrungsberichte oder Ratschläge!



Hallo Kale, bist Du denn stabil genug um die Medis abzusetzten?
Ich nehme auch Escitalopram wegen Ängste und Depressionen. Habe dann das Medikament abgesetzt und prompt ging es mir schlechter.

18.10.2017 18:20 • #2



Escitalopram Absetzversuch

x 3


Hallo JPreston. Ich dachte es zumindest. Es ging auch 2 Wochen super. Nur jetzt geht es mir wieder wie vor meiner Einnahme nur ohne Angst und Panik. Ich habe nur wieder diese argen Magenprobleme. Der Schwindel ist neu.

18.10.2017 18:30 • #3


la2la2
Hey, dann lass dir vom Arzt Escitalopram Tropfen mit 1mg pro Tropfen verschreiben.
Dann wäre mein Vorschlag:
1. Woche tägl. 10 tropfen, dafuer keine tabletten mehr - wenn du keinen Unterschied merkst langsam runter: alle 7-14 Tage um 1mg bzw. 1 Tropfen je nach Verträglichkeit reduzieren

18.10.2017 18:44 • #4


Hallo la2la2.
Danke für deinen Vorschlag. Nur sollte ich erstmal wieder auf die 10mg ausgangsdosierung gehen?
Und...wie lange hält der schwindel an?
Ich hab zwei Teenager und nen kranken Mann zu Hause.

18.10.2017 18:50 • #5


la2la2
Ja, weil 2,5mg zu viel und schnell waren. Und so merkst du, ob Pillen und Tropfen bei dir gleich wirken.....

Kann niemand ohne Kristallkugel sagen. Die Pharmafirmen geben lieber paar Millionen für Werbung aus als auch nur 1 Cent für die Erforschung von Absetzsymptomen....

18.10.2017 21:44 • x 1 #6


Ganz ganz lieben Dank für die Antwort.

18.10.2017 21:49 • #7


LakeSonne1
hi,

ich dosiere auch runter. Mein Vorschlag: erst mal zurück auf 10mg und dann ein paar Wochen stabilisieren.
Dann 10% alle 4 Wochen runter. Manche vertragen auch nur ne 5% Reduktion; ich zum Beispiel
Viel Erfolg!
lake

19.10.2017 10:11 • #8


Ich dank dir. Nehme seit gestern wieder 10mg. Jetzt verschwindet hoffentlich bald der Schwindel.

19.10.2017 12:48 • #9


LakeSonne1
hallo Kale79,

als ich vor ein paar Jahren zu große Dosissprünge gemacht hatte beim Absetzen, hatte ich auch massiv Probleme mit Schwindel (sowohl Dreh- als auch Schwankschwindel).
Manche Körper, nicht alle, reagieren eben sehr empfindlich auf Escitalopram/Citaloram Dosisveränderungen.

20.10.2017 10:30 • x 1 #10


Hallo LakeSonne. Wie lange hat das bei dir angehalten?
LG

20.10.2017 11:14 • #11


LakeSonne1
Zitat von Kale79:
Hallo LakeSonne. Wie lange hat das bei dir angehalten?
LG


Das ist jetzt schon 2-3 Jahre her...also von heute auf morgen wurde es nicht besser. Es hat sich schrittweise verbessert und irgendwann war dann wieder ok; ich denke mal so 2-4 Wochen waren das bestimmt.
An deiner Stelle würde ich aber nicht so viele Vergleiche ziehen mit anderen, bringt eh nix, dafür sind die Menschen zu verschieden (unterschiedliche Grunderkrankungen, andere Prädispositionen, Alter, Geschlecht, zusätzliche andere Medikamente, Vorerkrankungen) : Der einzige Maßstab bist du selbst.

Du hast ja jetzt erst ca. 2 Wochen runterdosiert und damit relativ schnell gemerkt, daß das so nicht funktioniert. Deshalb ist die Wahrscheinlichkeit hoch, daß sich die Symptome schnell bessern.
(Ich hab mich damals 2 oder 3 Monate durchgequält, ich dachte halt, das wird schon wieder. Dann hab ich abgebrochen und bin wieder hoch. Das war natürlich viel zu spät und deswegen hat es wohl auch etwas länger gedauert bis alles wieder ok war).

lg lake

20.10.2017 13:27 • #12


Ganz ganz lieben Dank lake

20.10.2017 14:25 • #13



x 4




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag


Dr. med. Andreas Schöpf