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Hey zusammen!
Ich bin ganz neu in diesem Forum. Habe mich hier angemeldet, weil ich sehr verschlossen mit meinen Ängsten, etc. umgehe, um eine einigermaßen funktionierende Fassade aufrecht zu erhalten (hängt womöglich auch mit meiner Angst vor Ablehnung deswegen zusammen).
Was mich aktuell seit Längerem beschäftigt ist meine Medikamenteneinnahme (Escitalopram) Ich hab immer wieder versucht ohne auszukommen, aber nach kurzer Zeit wieder die gleichen Muster, etc.
Weil ich unter Ängsten leide, hab ich auch Angst vor Spätfolgen bedingt durch das Medi, das ich schon seit Jahren immer wieder nehme.
Gibt es hier jemanden, dem es damit ähnlich geht?
Danke für eure Antworten

04.08.2016 09:22 • 02.08.2017 #1


24 Antworten ↓


Schlaflose
Was genau meinst du mit Langzeit?
Ich nehme seit 17 Jahren Antidepressiva (9 Jahre Amitriptylin, 8 Jahre Doxepin) und habe noch keine gesundheitlichen Probleme davon gehabt.

04.08.2016 11:12 • #2



Langzeiteinnahme Escitalopram

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Hallo.

Ich nehme Cipralex (Escitalopram) nun bereits seit 12 Jahren.
Meist in der Dosierung 5mg.
Immer wieder mal setze ich es ab.
Das hält ein halbes Jahr, dann muss ich es wieder nehmen.
Es wird alle halbe Jahr das Blut untersucht, ist immer in Ordnung.
Ich habe bisher keine Schäden davon getragen,
meine Psychaterin meint, ich könnte es ein Leben lang nehmen.

Grüße
Kai

04.08.2016 11:26 • #3


Hey.
Ich nehme das Cipralex seit ca. 9/10 Jahren; meist 5mg, derzeit 10mg gegen Ängste jeglicher Art, damit verbunden depressive Stimmung. Irgendetwas in meinem Leben/in meiner Kindheit oder wann und was genau auch immer haben mein Urvertrauen in mich und andere so gestört, dass ich sowohl gegenüber mir/meinem Körper als auch anderen gegenüber sehr misstrauisch bin:/ ich falle immer wieder in alte Muster zurück.
Ich habe immer diese Angst anders, "nicht gut genug" zu sein, aktuell auch in meiner Beziehung, die mich sehr in diese Muster zurückwirft. In der Hinsicht belastet mich zunehmend die Tatsache das Ganze meinem Freund zu verschweigen, aus Angst alles nur noch schlimmer zu machen.
Kennt jemand Ähnliches?
@Kai gegen was nimmst du das Cipralex?

04.08.2016 11:51 • #4


Ich leide unter Agoraphobie, es fällt mir zb. schwer weite Fahrten zu unternehmen,
Konzerte zu besuchen, große Läden sind auch bäh.
Eigentlich hatte ich das bis vor kurzem alles sehr gut im Griff.
Im Januar hatte ich das Cipralex mal wieder abgesetzt, da es mir offensichtlich zu gut ging.
Ende Juni bekam ich erst einen fieberhaften Infekt, dem schloss sich eine Nebenhöhlenentzündung an.
Das ganze dauerte etwas über 3 Wochen. Ich jogge sonst 2x die Woche, das konnte ich knicken.
Da ich nun auch gerne meinen Körper beobachte und zum katastrophisieren neige,
dazu noch ein paar andere Problemchen die das Leben so mit sich bringt,
bin ich wieder ins Dauergrüberln abgerutscht und meine nun wieder nicht rauszukommen,
was mir aber bisher noch immer gelungen ist.
Also seit Freitag wieder Cipralex, das dauert wieder bis es greift.
Hund schnappen, raus an die Luft.
Gerade morgens bedarf es derzeit viel Willensstärke und Überwindung.

Zu Dir:
Aus meiner Erfahrung macht es das Verbergen der Erkrankung nicht einfacher. Im Gegenteil. Es erzeugt zusätzlichen Druck.
Ich gehe absolut offen mit meiner Erkrankung um und erlebe mitunter zwar erstaunte Gesichter, aber durchweg Verständnis.

Grüße
Kai

04.08.2016 12:16 • #5


DonToretto
Bin Neu hier..leide seit dem ich 16 bin unter DR//DP mit Panikattacken und etlichen Symptomen weiss aber auch erst seit paar Jahren das ich unter DR/DP leide..habe Escitalopram glaub 2 Monate genohmen nach dem ich das gefühl hatte das Paroxetin nicht mehr hilft hatte aber ebenfalls das gefühl das Escitalopram auch nicht hilft und habe es abprupt abgesetzt von Heute auf Morgen..klar fühle ich mich schei. aber ..das ist jeden Tag so..Leider..nehme in moment..NATUR ..Fischöl Kapseln Omega 3 und Vitamin D3 das ist meist bei Leuten wie mir oder hier Leute die Probleme haben mit der Psyche ..Mangel Ware im Körper ..ich habe schon wundertexte gelesen wo danach alles wieder top war..nach der einahmen von dies jenes das..aber ich Hoffe immer noch auf ein Wunder!

04.08.2016 13:02 • #6


Nachteile von Escitalopram sind halt teilweise
Gleichgültigkeit, Müdigkeit, Lustlosigkeit, Gewichtszunahme, langsamer Stoffwechsel, leichte Verstopfung

04.08.2016 13:09 • #7


DonToretto
Müde bin ich stetig..weil mein Körper den ganzen Tag auf Alarmzustand ist ...und angepsannt wie ein Flitzebogen..inklusive Augen und Kopf druck..
Gewichtszunahme ebenfalls ob es an den Tabletten lag oder an der Mangelnden Bewegung da mann sehr eingeschränkt ist ..im Leben! Verstopfung NEIN ..eher Reizdarm immer Nervös weil angespannt...

04.08.2016 13:12 • #8


Ich brauche parallel ritalin, damit ich unter Escitalopram noch Irgendwas außer lustlos im bett liegen geregelt bekomme. Escitalopram macht mich furchtbar lethargisch und sehr hungrig und man nimmt überhaupt nicht mehr ab

04.08.2016 13:17 • #9


@Kai
Das mit dem Katastrophisieren kommt mir nur allzu bekannt vor. Ich bin ein Genie darin mich in etwas hineinzusteigern; mich zu verkopfen.
Das mit der Offenheit stimmt; ich würde es anderen auch so raten ich habe dieses Gefühl in mir, dass ich dadurch aber Überforderung herbeiführe. Allerdings setzt es mich natürlich zusätzlich unter Druck, das stimmt! Ich bin mir so unsicher, ob ich mich besser oder eher noch schlechter fühle wenn ich meinen Partner (ist alles noch relativ frisch, er ist jünger als ich und seine Schwester hat etwas Ähnliches) davon erzähle...

04.08.2016 13:19 • #10


Ich nehme es erst 2 Jahre, fahre bisher aber ganz gut damit. Mein Psychiater versichert mir auch immer, dass ich das bedenkenlos lange nehmen kann. Auch mein Therapeut hat nichts gegenteiliges behauptet, obwohl er Medikamenten skeptisch gegenüberstand. Zu Neuroleptika habe ich hingegen schon öfters gehört, dass sie dauerhafte Hirnschäden hervorrufen können. Das meinte auch mein Therapeut. Die Ärzte haben da nichts zu gesagt.

04.08.2016 13:40 • #11


Serotonin führt normalerweise nicht zu großartigen Problemen.

Sexuelle Einschränkungen, Gewichtszunahme, Osteoporose werden berichtet gelegentlich

04.08.2016 13:46 • #12


DonToretto
Serotonin ..ist bei mir Mangelware..deswegen nimmt man Paroxetin Fischöl ect..damit der Spiegel Höher wird..weil bei Psychisch Kranken ist meist der Spiegel im Keller..Glückshomon ect..!

Serotonin Im Keller ..?

D3 Spiegel im Keller?

Ob es alles daran liegt..!?

06.08.2016 15:13 • #13


lissel
Hallo
Ich nehme auch seid 2 Jahren ca escitalopram.
Aber ich habe nicht zugenommen , eher abgenommen . Ich habe immer 10 mg genommen komme aber mit 5 mg auch gut zurecht ...
Anfangs habe ich von den Tabletten Kopfschmerzen bekommen und Muskelschmerzen die sich aber nach einer Zeit gelegt haben .

06.08.2016 15:30 • #14


Schlaflose
Zitat von lissel:
ch nehme auch seid 2 Jahren ca escitalopram.


Das ist aber keine Langzeiteinnahme

06.08.2016 15:42 • #15


lissel
Wird aber zu einer

06.08.2016 15:49 • #16


Könnt ihr mir sagen wie lange es dauert um zu wirken ?
Meine Ärztin hat es mir heute verschrieben, in der Hoffnung damit die ganzen muskelverspannubgeb missempfindungen sowie die Nervosität besser zu bewältigen.

Lg

08.08.2016 13:30 • x 1 #17

Sponsor-Mitgliedschaft

volle Wirkung 4-6 Wochen

08.08.2016 18:20 • x 1 #18


DonToretto
Ich nehme Paroxetin seit Jahren..und es ist immer ein Up and Down aber Frei bin ich seit Jahrzehnten nicht ..

09.09.2016 14:27 • #19


michiagoraphobi
Hallo nehme seit 2008 cipralex metoprolol lyrica dominal und trimmipramin gegen agoraphobie mit panikstörung . Es geht damit gerade so das ich den Tag überstehe also auch rausgehen einkaufen etc. Trau mich nicht was abzusetzen an den medikamenten.ich habe vor langzeitschäden angst. Bin gerade in Therapie hoffe das ich wenigstens trimpramin und dominal absetzen kann.hat jemand ähnliche probleme?

09.09.2016 17:27 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf