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Lolly83
Hallo.
Ich nehme seit September letzten Jahres escitalopram. Angefangen mit 5mg und wurde dann hochdosiert auf 20mg.
Nun meine frage, ist das normal das die nebenwirkungen immer noch ab und zu durch kommen?

LG

12.03.2016 10:32 • 27.11.2019 #1


31 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Hey Lolly,

was sind es für Nebenwirkungen?

Weißt Du, die Medis sind das Eine; an sich arbeiten das Andere. Es geht nicht nur von Medis weg. Und nein, es sind keine Nebenwirkungen mehr von dem Medikament.

12.03.2016 10:39 • #2



Escitalopram 20 mg Erfahrung

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Lolly83
Ba ich schwitze bei jeder kleinsten Bewegung das kommt ab und an durch und ab und an kommen die panikattacken noch durch aber ich hab in meiner 3 monatigen Therapie gelernt das das normal ist.

12.03.2016 10:41 • #3


andrea71
Hallo vergißmeinnicht, wollte dir mal eine Frage stellen . ich habe escitalopram verschrieben bekommen und habe Panik davor die zu nehmen. Nebenworlkungengelesen ,weis es war falsch. Wie waren deine Erfahrungen mit dem mittel. LG Andrea 71

13.03.2016 15:37 • #4


Da klink ich mich auch mal kurz ein
Habe die letzte Woche verschrieben bekommen, nehme sie seit Donnerstag und sollte direkt mit 10mg anfangen. Habe seitdem das Gefühl, dass mein Unterkiefer total verspannt ist, so direkt unter der Zunge der Bereich und mir ist ständig leicht übel. Habe dann heute auf 5mg runterdosiert in der Hoffnung, dass die NW nicht so dolle sind, aber war nix.
Das mit der Verspannung/Verkramfung im Kiefer nervt gewaltig, ich muss aufpassen, dass ich mich nicht in son Erstickungsding reinsteiger x) Wie lange halten die ersten NW normalerweise an?

13.03.2016 15:55 • #5


Lolly83
Meist nur die erste Zeit dann verschwinden die wieder. Der Körper muss sich ja auch erst dran gewöhnen

13.03.2016 17:22 • #6


Vergissmeinicht
Hey Andrea,

ich kenne auch den Beipackzettel und habe mit mittlerweile abgewöhnt sie zu lesen. Nimm das Medi nach Anweisung des Arztes und Augen zu und durch. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen.

13.03.2016 17:58 • x 1 #7


andrea71
Nehmt ihr das Medikament gegen Angststörungen? Die Nebenwirkungen die manche hier angeben sind schon ganz schön heftig, aber man sollte nicht so in sich hinein horchen. Manchmal leichter gesagt als getan. Mein Arzt sagte ,ich müsste wieder arbeiten gehen, damit würde es mir ein Stück besser gehen. Wie steht ihr zu der Meinung.

13.03.2016 18:07 • #8


Hallo zusammen

Nehme auch Escitalopram seit letzten September. Ich persönlich spüre nun keine Nebenwirkungen mehr. Hatte aber bei Venlafaxin und Cymbalta Nachtschweiss. Das würde mir zwar von einer Ärztin nicht geglaubt, war aber so.

Kieferverspannung habe ich auch, aber nicht vom Cipralex. Das kommt bei mir vom jahrelangen "sich durchbeissen" und weitermachen. Daran gekoppelt ist ein Tinnitus.

Die Erkrankung verschwindet nicht durch die Einnahme der Medikamente, d.h. dass ab und zu mal wieder eine PA kommt, ist vermutlich keine Nebenwirkung, sondern noch die Erkrankung an sich. Medikamente sollten bei einer Angststörung nicht nur alleine genommen werden, sondern in Kombination mit einer Therapie. Medikamente alleine heilen nicht, sie unterstützen lediglich, um gewisse Dinge in Angriff nehmen zu können innerhalb der Therapie oder sind in der Lage, das Leben erträglicher zu machen.

13.03.2016 18:33 • #9


Vergissmeinicht
Hey Andrea,

erneut unterstreich ich die Zeilen von Freisein. Ferner hat Dein Arzt mit der Arbeit nicht ganz unrecht. Was arbeitest Du und seit wann nicht mehr?

13.03.2016 18:36 • x 1 #10


andrea71
Ich bin LKW Fahrerin. Seit Dezember zuhause. Mir fehlt die Arbeit sehr, habe aber auch ganz große Angst das so eine Attacke wieder im auto passiert. Fahre und gehe seitdem nicht mehr alleine aus dem Haus. Das KO.... Mich selber so an. Aber ich schaff es einfach nicht ,meinen Schweinehund zu über winden. Klappt das wirklich das die Attacken weniger werden wenn man sich ihnen stellt und genau das macht wovor man Angst hat?

13.03.2016 18:52 • #11


enten
Hallo Andrea
hattest du die erste PA im auto?
LG

13.03.2016 19:07 • #12


andrea71
Ja,mitten auf der Autobahn. Es war der absolute horror für mich. Ich weiß bis heute nicht warum. Bin auf den nächsten Rastplatz, weis nicht wie ich das geschafft habe. Bin dann ausgestiegen und habemirdie Rettung rufen lassen. Die sagten mir das es eine panikattacke war. Habe eine Tablette nehmen müssen, nach15 min.war ich wieder die alte. Seitdem bin ich nicht wieder gefahren auch nicht privat.

13.03.2016 19:16 • #13


Jochanan
Ich nahm bis vor kurzem 20 mg Escitalopram und es war für mich viel zu viel. Es war so als hätte ich viel zu viel Kaffee getrunken. Ich hatte eine enorme innere Unruhe. Jetzt habe ich auf 15 mg verringert und es geht mir viel besser. Das ist so meine Erfahrung. Ansonsten finde ich das Medikament ziemlich gut. Ich habe kaum Nebenwirkungen und das Einschleichen und Absetzen ist zum Glück auch nicht so tragisch.

13.03.2016 19:18 • #14


enten
Hallo Levent
@Andrea
Warum bist du nicht mehr gefahren?meine Privatund war das die erste PA oder hast du vorher schonmal was gespürt?Unruhe oder ähnl.?

13.03.2016 19:30 • #15

Sponsor-Mitgliedschaft

Vergissmeinicht
Liebe Andrea,

auch ich hatte meinen ersten Zusammenbruch bei 160 Sachen mitten auf der Autobahn und weiß nicht mehr wie ich nach Hause gekommen bin. Bin dann ebenfalls direkt in eine Klinik und es wurde auch nichts festgestellt. Dies ist über 20 Jahre her und damals hatte das Ganze noch keinen Namen. In der Klinik lernte ich dann mithilfe meines Therapeuten wieder Auto zu fahren. Noch heute erinnere ich mich an die Stelle.

13.03.2016 19:32 • #16


enten
Hallo Vegissmeinicht
ich auch

13.03.2016 19:34 • #17


Bei mir ist es z.B so dass meine Symptome (Schwindel, Spannungen im Kopf, Ohnmachtsgegühl durch Belastung (körperlich und auch geistig) getriggert werden. Ans arbeiten ist da leider nicht zu denken.

Das Esitalopram verhindert bei mir nur, das die Panikattacke nicht mehr ausbricht. Angst-vor-der-Angst und Vermeidungsverhalten löst das Medikament noch nicht (Einnahmedauer nun 9 Wochen 10mg)

Das war der Vorteil vom Benzo, ich konnte trotz meiner Erkrankung arbeiten gehen, war aber dafür süchtig. Ich habe mich für ein suchtfreies Leben entschieden und hoffe dass ich mit der derzeitigen Therapie und Escitalopram irgendwann wieder arbeiten kann.

13.03.2016 19:55 • #18


Zitat von Levent:
Ich nahm bis vor kurzem 20 mg Escitalopram und es war für mich viel zu viel. Es war so als hätte ich viel zu viel Kaffee getrunken. Ich hatte eine enorme innere Unruhe. Jetzt habe ich auf 15 mg verringert und es geht mir viel besser. Das ist so meine Erfahrung. Ansonsten finde ich das Medikament ziemlich gut. Ich habe kaum Nebenwirkungen und das Einschleichen und Absetzen ist zum Glück auch nicht so tragisch.


Klar bei 10mg sind schon bis zu 85% der Rezeptoren belegt und ist für die meisten ausreichend. Bei 15mg ca. 90%, sprich da tut sich nicht mehr viel.

13.03.2016 19:59 • #19


andrea71
Zitat von enten:
Hallo Levent
@Andrea
Warum bist du nicht mehr gefahren?meine Privatund war das die erste PA oder hast du vorher schonmal was gespürt?Unruhe oder ähnl.?

Unruhig und mir ging alles fürchterlich auf die nerven ,das war schon vorher. Ich hab einfach Angst das das im auto wieder losgeht. Selbst als Beifahrer ist es manchmal nicht einfach.

13.03.2016 20:25 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf