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Serthralinn Mitglied
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Zitat von Panikju:
5 Tag Citalopram: kein Kopfweh mehr, ruhig und ausgeglichen Ich merke richtig wie langsam die Wirkung einsetzt - - ein angenehmes Gefühl. Grundangst deutlich besser als mit Escitalopram. Mit Escitalopram musste ich noch Lyrica einnehmen, dass es überhaupt auszuhalten war.
Seltsam, in amerikanischen Foren wird Citalopram eher als Mittel für Depressionen und Escitalopram eher für Angst empfohlen. Vielleicht liegt es auch nur an der Zulassung.
Bei mir ließ die Wirkung jedes SSRI aber nach einigen Wochen nach.
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#361
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Panikju Mitglied
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Naja ist wie mit allem viel ist auch Marketing. Ein neues Medi muss eben auch verkauft/vermarket werden. Gegen Angst hat Escitalopram bei mir fast gar nicht geholfen. Gegen meine damalige Depression jedoch super. Als ich in der Rehaklinik war hatten auch die Mehrheit der Patienten das bewährte Citalopram und nur wenige Escitalopram und der geringste Teil Sertralin, Venla und Co. In meinem näheren Kreis sind auch alle mit Citalopram zufrieden. Die Patienten meines Psychotherapeuten nehmen auch meistens Citalopram. Er wunderte sich, dass man mir Escitalopram verschrieben hat. Referenz unter den SSRI ist Citalopram. Das muss ja Gründe haben ...
Aber letztendlich reagiert jeder Körper anders.
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#362
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Erfahrungen mit Sertralin
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Serthralinn Mitglied
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Zitat von Panikju:
Naja ist wie mit allem viel ist auch Marketing. Ein neues Medi muss eben auch verkauft/vermarket werden. Gegen Angst hat Escitalopram bei mir fast gar nicht geholfen. Gegen meine damalige Depression jedoch super. Als ich in der Rehaklinik war hatten auch die Mehrheit der Patienten das bewährte Citalopram und nur wenige Escitalopram und der geringste Teil Sertralin, Venla und Co. In meinem näheren Kreis sind auch alle mit Citalopram zufrieden. Die Patienten meines Psychotherapeuten nehmen auch meistens Citalopram. Er wunderte sich, dass man mir Escitalopram verschrieben hat. Referenz unter den SSRI ist Citalopram. Das muss ja Gründe haben ...
Aber letztendlich reagiert jeder Körper anders.
Bis vor Kurzem war für mich der hohe Preis von cipralex die Begründung.
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#363
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TiffyK Mitglied
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Ich hab damals Escitalopram bekommen, als es noch kein Generikum gab. Also das Original Cipralex von Lundbeck. Damals weiß ich noch, dass ich ins Sprechzimmer rein bin und mein Arzt hatte einen Stapel Cipralex Schachteln, Kulis und Notizblöcke mit Cipralex Werbung auf dem Schreibtisch.. War wohl gerade der Pharmareferent da gewesen. So kam ich zu Escitalopram . Das war derselbe Arzt, der mich auf Clonazepam angefixt hat. Alle späteren Ärzte (ambulant und stationär) haben Citalopram bevorzugt. Im Nachhinein ärgere ich mich, dass ich es nie richtig probiert habe, weil ich so Cipralex fixiert war.
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x 1#364
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Serthralinn Mitglied
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Also ich finde in Internet Foren kaum Leute, die Citalopram besser fanden als Escitalopram.
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#365
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Panikju Mitglied
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Da sind auch nur die Leute, die Probleme haben Die Millionen die es einnehmen und zufrieden sind, suchen kein Psycho Forum auf.
Mir geht es heute so super, dass ich gleich in den Biergarten gehe, das war auch 2 Jahre nicht mehr denkbar.
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x 1#366
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Serthralinn Mitglied
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Ging das mit Escitalopram nicht?
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#367
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Serthralinn Mitglied
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Zitat von Panikju:
Da sind auch nur die Leute, die Probleme haben Die Millionen die es einnehmen und zufrieden sind, suchen kein Psycho Forum auf.
Mir geht es heute so super, dass ich gleich in den Biergarten gehe, das war auch 2 Jahre nicht mehr denkbar.
Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das bisschen H1 den Unterschied macht? Da kann ich auch ne opipramol nehmen, die dürfte mehr Histamin blocken
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#368
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Panikju Mitglied
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Zitat von Serthralinn:
Ging das mit Escitalopram nicht?
Nein bzw. nur total unruhig und hippelig.
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#369
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Serthralinn Mitglied
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Ich muss vielleicht meinen Betablocker wieder nehmen, ich glaube, der beruhigt. Wobei ich ja meistens eher Antriebslosigkeit als SSRI Problem habe und die war mit Citalopram noch extremer
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#370
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Panikju Mitglied
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Zitat von Serthralinn:
Zitat von Panikju:
Da sind auch nur die Leute, die Probleme haben Die Millionen die es einnehmen und zufrieden sind, suchen kein Psycho Forum auf.
Mir geht es heute so super, dass ich gleich in den Biergarten gehe, das war auch 2 Jahre nicht mehr denkbar.
Kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass das bisschen H1 den Unterschied macht? Da kann ich auch ne opipramol nehmen, die dürfte mehr Histamin blocken
Citalopram bindet anders am Serotonin Transporter. Außerdem wird geschrieben, dass es auch ganz leicht am alpha1 und HT2A andockt.
Letztendlich kann ich nur sagen, das ICH mich besser ruhiger entspannter damit fühle. Wieso das so ist, ist mir eigentlich egal
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#371
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Serthralinn Mitglied
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Ich hab noch Citalopram da, aber 1 Jahr über der Haltbarkeit, ob ich das noch zum Testen nutzen kann ?
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#372
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Panikju Mitglied
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Zitat von Serthralinn:
Ich muss vielleicht meinen Betablocker wieder nehmen, ich glaube, der beruhigt. Wobei ich ja meistens eher Antriebslosigkeit als SSRI Problem habe und die war mit Citalopram noch extremer
mir ist geringer Antrieb lieber als ständig mit den fiesen Ängsten zu kämpfen. Irgendeine NW muss man eben akzeptieren.
Alles was sediert macht halt träge.
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#373
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Panikju Mitglied
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Hab mal gelesen nach Ablauf kann es zu einer verminderten Wirkung kommen. Schädlich ist es angeblich nicht.
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#374
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Serthralinn Mitglied
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Stimmt. Sagt Google auch
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#375
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Serthralinn Mitglied
8609
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Zitat von Panikju:
Hab mal gelesen nach Ablauf kann es zu einer verminderten Wirkung kommen. Schädlich ist es angeblich nicht.
Hab eben mal 10mg Citalopram genommen, mir geht's weiterhin normal heute. Recht ruhig, könnte aber auch am metoprolol liegen. Oder noch das Venlafaxin, aber das dürfte langsam nachlassen. Vielleicht sollte ich den Betablocker doch wieder regelmäßig nehmen.
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#376
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Panikju Mitglied
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Mit Escitalopram wird die Mode fortgesetzt, dass von bewährten razemischen Substanzen, deren Patent ausläuft, das aktive Stereoisomer als neue Wirksubstanz lanciert wird. Die Idee, dass mit dem Wegfall des «inaktiven» Stereoisomers weniger Nebenwirkungen oder Interaktionen auftreten könnten, mag von der Theorie her durchaus einleuchtend erscheinen. Doch in der klinischen Anwendung ist auch bei Escitalopram bislang nicht zu erkennen, weshalb es der razemischen Muttersubstanz überlegen sein soll. Im Vergleich mit Citalopram bietet Escitalopram weder von den Nebenwirkungen noch vom Interaktionspotential her Vorteile. Dass Escitalopram in einzelnen Punkten marginal besser gewirkt hat als Citalopram, mag für Marketingzwecke interessant sein, hat jedoch in der Praxis sicher keine Bedeutung. Escitalopram wird vom Hersteller zu einem billigeren Preis angeboten als das eigene Citalopram- Produkt – doch da unterdessen ein günstigeres Citalopram- Generikum zur Verfügung steht, ist nicht einmal der Preis ein Grund, um Escitalopram zu empfehlen.
Unter Escitalopram ist mit denselben Nebenwirkungen zu rechnen wie unter Citalopram. Zu nennen sind in erster Linie Übelkeit, verzögerte Ejakulation und andere sexuelle Störungen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Durchfall oder Verstopfung, Appetitabnahme und verstärktes Schwitzen.
Im Vergleich mit trizyklischen Antidepressiva besitzt Citalopram eine minimale Affinität zu anderen (adrenergen, dopaminergen, histaminergen und cholinergen) Rezeptoren des Neurotransmittersystems. Im Tierversuch hat Citalopram auch weniger anticholinerge und kardiovaskuläre Nebenwirkungen. Das Medikament hat keinen Einfluss auf die Monoaminooxydase (MAO).
Was stimmt nicht? In Deinem Artikel steht nichts anderes.Das Citalopram an mehr Rezeptoren außer Histamin bindet ist Fakt. Das Escitalopram besser wirkt ist ein Marketing Märchen. Es wirkt anders aber nicht besser oder effektiver. Letztendlich ist alles sowieso nur subjektiv, da jeder menschliche Körper anders auf Chemie reagiert. Mir ging es nur darum das Escitalopram ausschließlich an Serotonin bindet und Citalopram eben nicht.
Mit Escitalopram wird die Mode fortgesetzt, dass von bewährten razemischen Substanzen, deren Patent ausläuft, das aktive Stereoisomer als neue Wirksubstanz lanciert wird. Die Idee, dass mit dem Wegfall des «inaktiven» Stereoisomers weniger Nebenwirkungen oder Interaktionen auftreten könnten, mag von der Theorie her durchaus einleuchtend erscheinen. Doch in der klinischen Anwendung ist auch bei Escitalopram bislang nicht zu erkennen, weshalb es der razemischen Muttersubstanz überlegen sein soll. Im Vergleich mit Citalopram bietet Escitalopram weder von den Nebenwirkungen noch vom Interaktionspotential her Vorteile. Dass Escitalopram in einzelnen Punkten marginal besser gewirkt hat als Citalopram, mag für Marketingzwecke interessant sein, hat jedoch in der Praxis sicher keine Bedeutung. Escitalopram wird vom Hersteller zu einem billigeren Preis angeboten als das eigene Citalopram- Produkt – doch da unterdessen ein günstigeres Citalopram- Generikum zur Verfügung steht, ist nicht einmal der Preis ein Grund, um Escitalopram zu empfehlen.
Unter Escitalopram ist mit denselben Nebenwirkungen zu rechnen wie unter Citalopram. Zu nennen sind in erster Linie Übelkeit, verzögerte Ejakulation und andere sexuelle Störungen, Schlaflosigkeit, Schläfrigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit, Durchfall oder Verstopfung, Appetitabnahme und verstärktes Schwitzen.
Im Vergleich mit trizyklischen Antidepressiva besitzt Citalopram eine minimale Affinität zu anderen (adrenergen, dopaminergen, histaminergen und cholinergen) Rezeptoren des Neurotransmittersystems. Im Tierversuch hat Citalopram auch weniger anticholinerge und kardiovaskuläre Nebenwirkungen. Das Medikament hat keinen Einfluss auf die Monoaminooxydase (MAO).
Quelle: infomed.ch
Appetitabnahme bei Escitalopram konnte ich bei mir nie feststellen.
Merkt ihr diesbezüglich zwischen Escitalopram und Citalopram einen Unterschied ?