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18

N
Hallo Yvonne, ein Puls zwischen 80 und 100 ist doch ganz normal mach dir keine Sorgen

#41


Y
Meinst du hatte das bevor ich auf das Medikament umgestellt wurde nie. Da war er immer so zwischen 60-70. Es ist sehr unangenehm wenn das Herz so rast.

#42


A


Erfahrungen mit Milnacipran / MilnaNeurax ?

x 3


N
Was ist das für ein Medikament

#43


H
Hallo Yvonne,

bei Milnaneurax steht genau das als Nebenwirkung drin. Du solltest mit deinem Arzt darüber sprechen.

LG

#44


alessa11
Hey Yvonne,
ich nehme das Milnaneurax seit 4 Wochen auch, die Nebenwirkungen sind völlig normal dabei.
Wegen dem Puls würde ich mir keine Gedanken machen. Mein Ruhepuls liegt manchmal bei 100 (auch schon vor dem Milnaneurax) und ich lebe noch.

Lg

#45


Y
Ich werde am Montag zu meiner Hausärztin gehen und nochmal mit ihr darüber reden.

#46


T
Hallo, ich bin neu im Forum und habe auch gleich eine Frage Wann Arzt/Ärztin hat mir dieses Medikament empfohlen und ich bin am überlegen, dies einzusetzen Meine Problematik besteht aus einer siebenjährigen Schmerzhistorie Einher gehend mit einer PTBS und einer Depression... zur Zeit nehme ich dreimal 1000 mg Novalgin, zweimal 10 mg Oxycodon und zweimal 150 mg Pregabalin.... die bei diesem Medikament beschriebenen häufig auftretenden Nebenwirkungen, würden gefühlt all das was ich schon habe verstärken Von daher meine Bedenken. Vielleicht kann jemand mit einer ähnlichen Problematik etwas zum Verständnis für mich beitragen Vielen Dank vor ab !

#47


P
Hallo Zusammen,

nach vielen Jahren mit Depressionen / Ängsten & Süchten habe ich "leider" schon viele Erfahrungen mit Antidepressiva etc. gemacht. Generell haben alle AD mal mehr / mal weniger & unterschiedliche (Neben-)Wirkungen - das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein AD allein hilft auch nicht - es kann aber unterstützend im Alltag und in der Therapie sein. Wichtig bei allen AD: es dauert meistens 2-4 Wochen, bis die Nebenwirkungen nach und nach verschwinden und die Wirkung eintritt (hierbei sollte man Geduld haben und die anfänglichen Nebenwirkungen aushalten - es sei denn sie sind extrem, dann sofort zum Arzt und ggf. absetzen / wechseln).

Nun zum AD Milnacipran / Milnaneurax:

Auch hier habe ich das AD eingeschlichen - in der 1. Woche zu Beginn morgens & mittags jeweils 25mg - ab der 2. Woche morgens und mittags jeweils 50mg.

Nebenwirkungen Woche 1-3:
- geringe & gelegentliche Impulse ("Zuckungen / Blitze") im Kopf und Oberkörper
- leichter Schwindel
- etwas Mundtrockenheit
- leichte Schwierigkeiten beim Lesen (etwas "verschwommen")
- weniger Lust auf Sex
- leichte Errektionsschwierigkeiten
- leichte Nervosität / Unruhe

Ab der 2./3. Woche sind die NW nach und nach mehr oder weniger verschwunden un die Wirkung des AD konnte ich deutlich spüren:

- mehr Antrieb im Alltag
- bessere Konzentrationsfähigkeit
- weniger Ängste
- weniger "Grübeln" / "Zurückgezogenheit"
- mehr Lebensmut & Freude
- Ausgeglichenheit
- körperlich belastbarer / weniger erschöpft
- bessere Erholung im Schlaf
- nur noch selten Panikattacken
- Optimismus

Im Vergleich zu allen über Jahre bisher eingenommenen AD bin ich mit Milnacipran / -neurax sehr zufrieden - die bisherigen Nebenwirkungen kann ich akzeptieren und die Wirkung hilft mir sehr meinen Gesundheitszustand zu verbessern und meine Aufgaben im Alltag & in der Therapie (nochmal: die Tabletten sind kein "Wundermittel" - sie unterstützen lediglich!) zu bewältigen.

Bisher ist dieses AD das Beste, welches ich eingenommen habe - ich kann es sehr empfehlen - es ist aber wichtig, dass man sich bewusst auf ein AD einlässt und es akzeptiert! Nur so sind (anfängliche) Nebenwirkungen erträglich und die Wirkung des AD zu spüren / bemerken.

Lieben Gruß Frank

#LIVE STRONG #NEVER STOP #YOLO

x 1 #48


ginandjuice

Milnacipran

2 Tage nach Aufdosieren (Milnacipran von 50-25 auf 50-50) habe ich krasse Angst am Nachmittag nach der zweiten Einnahme. Liegt es am Aufdosieren?
Es verunsichert mich stark und auf einmal fühle ich mich so, als wäre die Stimmung der letzten 4 Wochen dahin und ich werde der alte ängstliche Typ

x 1 #49


N
Jede dosisänderung kann bei ADs zu kurzzeitigen Nebenwirkungen führen.
Liebe Grüße

#50


ginandjuice
Frage ist hierbei ob verstärkte Angst eine typische NW ist?
Körperliche sind mir bekannt und logisch.
Aber die Gefühle?

#51


N
Ja, das kann schon passieren.
Wie war es denn beim einschleichen ganz am Anfang?

#52


MarStar86
Ich habe auch Venlafaxin aufdosiert von 150mg am Tag auf 300mg am Tag und habe einen extremen Rückfall, den ganzen Tag Spannungskopfschmerz, Angst, Unruhe und Nebenwirkungen.
Merke aber dass es wirken könnte in ein paar Tagen, weil ich auch die typischen
NW jetzt habe (Nachtschweiß, starkes Schwitzen, extremen Durst, Potenzbeeinflussung, Stoffwechselprobleme).
Würde am liebsten zur alten Dosis gehen aber da muss man jetzt durch denke ich.
Gott sei Dank sind Weihnachtstage jetzt.

x 1 #53


ginandjuice
Zitat von nektarine:
Ja, das kann schon passieren.Wie war es denn beim einschleichen ganz am Anfang?


Lange nicht so heftig wie jetzt, aber heute geht es etwas besser. Ich bin aber noch etwas gehemmt. Nur etwas. Ich beobachte es weiter.

#54


Teilchen

Milnacipran - extreme Nebenwirkungen - normal?

Hallo.

Ich habe hier um Forum und im Internet allgemein schon gesucht, aber nirgends etwas gefunden, dass zu meiner Situation passt. Sorry für die Länge des Beitrages, hab versucht mich kurz zu fassen. :/

Seit 2013 nehme ich Antidepressiva. Begonnen hat es mit einem, dessen Name mir partout nicht mehr einfällt, es hat eine Weile gewirkt, dann nicht mehr. Daraufhin Wechsel zu Fluoxetin. Wieder hat es eine Weile geholfen, dann nicht mehr. Das gleiche hat sich dann noch wiederholt mit Citalopram und Escitalopram. Letzteres hat über 2 Jahre gut gewirkt, dann nicht mehr.

Deshalb im Nov 2019 zu Duloxetin gewechselt. Medikamentenspiegel ergab vor zwei Wochen, dass ich trotz Einnahme von 120mg nicht mal mehr 30mg im Blut hatte nach 24h, trotz regelmäßiger Einnahme.

Also, yay, wieder ein neues Medikament, etwas, das anders verstoffwechselt wird als die bisherigen, Milnacipran.
(So nebenbei, ich hatte nie großartige Nebenwirkungen bei den genannten Antidepressiva. Weder beim ein-, noch beim ausschleichen.)

Ich habe (ohne Duloxetin lange auszuschleichen, da eh keine wirksame Konzentration im Blut) am letzten Freitag mit der Einnahme von 25mg Milnacipran morgens begonnen. Samstag merkte ich dann, dass ich gereizter war als sonst und ich hatte zum ersten Mal seit Ewigkeiten eine Panikattacke beim Einkaufen.

Soweit war das noch okay.

Samstag abends ist mir aufgefallen, dass ich so eine Art Muskelkater, besonders in Armen und Beinen, verspürt habe. Konnte ich nicht nachvollziehen, da ich nicht aktiver als sonst gewesen bin.

Sonntag, eine Stunde nach Einnahme der 25mg wurde es dann heftig. Ich fing unkontrolliert an zu weinen/schluchzen und konnte nicht stoppen. Ohne dabei wirklich traurige oder negative Gedanken zu haben. Das steigerte sich immer weiter und ging mit extremer Unruhe einher, mein ganzer Körper krampfte. Ich hatte Schweißausbrüche und konnte mich einfach nicht beruhigen. Auch die Einnahme von Atosil/Promethazin (Bedarfsmedikament seit 2013 gegen meine Panikattacken und die damit bei mir einhergehende Hyperemotionalität) half überhaupt nicht.

Es fühlte sich an wie eine Panikattacke, die allerdings statt 5-10 Minuten 5 Stunden (!) anhielt.
Nach ungefähr 5 Stunden wurde es dann langsam besser. Meine Muskeln entspannten sich und das Weinen ebbte ab. Den Rest des Tages blieb es so ruhig, weshalb ich heute morgen ganz normal zur Ausbildung gefahren bin.

Um 7 Uhr die 25mg genommen, mit dem Auto zur Ausbildungsstätte gefahren, alles gut (auch die Nacht war ruhig). Um 8 Uhr Zusammenbruch, genau die gleiche Geschichte wie am Sonntag, weinen/schluchzen und krampfen am ganzen Körper, dazu die Schweißausbrüche.

Ich bin dann zur Ergotherapeutin auf dem Gelände (bei ihr habe ich zweimal die Woche Termine zur Entspannung) und habe die nächsten Stunden damit verbracht extrem verkrampft auf einem Stuhl zu sitzen und zu heulen. Ich habe versucht mich zu entspannen durch Musik und durch malen. Das hat auch ein bisschen geholfen, so hatte die enorme Anspannung ein Ventil (und zum Glück hatte sie reißfestes Papier, was es überlebt hat mit Pastellkreide nahezu attackiert zu werden).

Sie meinte die Anspannung war im kompletten Raum zu spüren und dass sie mich so noch nicht erlebt hat in den letzten zwei Jahren, seitdem wir uns kennen. Überrascht mich nicht, ich kenne mich so auch nicht.

Wieder war der Spuk nach ca. 5h vorbei und ich bin dann heimgefahren.

Meinem Psychiater habe ich eine Mail geschickt, da ich wirklich verunsichert war, er hat auch zeitnah geantwortet und empfohlen es weiter zu nehmen und mich für den Rest der Woche krankgeschrieben, mit der Bitte mich am Freitag zu melden, wie es bis dahin geht und der Option mich noch eine Woche weiter krank zu schreiben. Laut ihm kann das 1 bis 2 Wochen dauern, bis die Nebenwirkungen nachlassen.

Das werden interessante Tage. Bin dennoch bereit es weiter zu versuchen, auch weil ich mir denke, dass die Nebenwirkungen vielleicht ein Zeichen sind, dass mein Körper es wirklich anders verstoffwechselt als die bisherigen und somit vielleicht auch die gewünschte Wirkung besser ist.

Dennoch bin ich verunsichert über diese sehr heftigen Nebenwirkungen und würde gerne wissen, ob das noch jemandem so ergangen ist, mit Milnacipran oder einem anderen Antidepressiva. Falls ja würde das die Panik vor der Panik vielleicht abschwächen.

Liebe Grüße, Dankeschön fürs Lesen

#55


A
Also ich hab keine Erfahrung mit dem Medikament, aber weil mir das auch mal gegeben wurde und meine beste Freundin das versuchte ein wenig Ahnung. Mir wurde das verschrieben, weil ich was suchte ohne sexuellen Nebenwirkungen (die SSRI i.d.R. haben). Die Therapeutin wusste aber nichts über meine Angststörung und Sensibilität, fand das Medikament / SNRI dann ziemlich unpassend. Mit Antrieb hab hab ich i.d.R. auch keine Probleme.

kA. wie sensibel du bist, Angst hast oder warum es gerade ein SNRI sein soll.

Meine beste Freundin hat das Medikament nicht durchgehalten und im Internet gibts leider eher ungute Berichte darüber. SNRI wirken halt auch dopaminerg und sehr viel aktivierender, hat einige Vorteile, aber auch Nachteile von teils Nebenwirkung in dieser Richtung, teilweise extremer, bei manchen aber aushaltbar.

Also aufgrund dessen, also den vielen Berichten über extreme Anspannung, krasse Agitierung, teils Puls-Krisen halte ich von diesem SNRI nicht so viel.

Kumpel der ganz gut bewandert ist von der Entwicklung und Pharmakokinetik fand das auch nicht super dolle.

Der schwört seit Jahren auf Venlaflaxin, also das wirkt bei im über Jahre gut, ohne große NWs und im höheren Dosis Bereich auch als ADHS Medikament wirksam, weils dann noch mehr auf Dopamin geht.

Ich mag dir jetzt nicht das Medikament ausreden oder dich riesig beeinflussen, aber ich finde was du schreibst, klingt schon sehr sehr heftig. Und ich würde dieses Medikament halt aufgrund meiner Recherche nicht nehmen.

Venlaflaxin kann auch NWs haben, aber nicht so heftig wie dort scheinbar - nicht alle Neuentwicklungen sind gut. Meine beste Freundin hätte auch Venla bevorzugt, falls es vorrätig gewesen wäre.

Vielleicht doch ein Wechsel?

Fernab davon kann ich immer empfehlen, Studien zu lesen und sich selbst zu überlegen, was für einen sinnvoll wäre was NWs, Indikation und Wirksamkeit angeht.
Ärzte sind nicht alle kacke, aber ich find es wird schon teils einfach irgendwas verschrieben oder nach Quoten.

Und ich würde jedem empfehlen niedrig dosiert einzuschleichen, also du hattest echt Glück mit SSRI keine Nebenwirkung beim Einschleichen.

Aber naja, das gibts schon, meistens nicht so heftig - kann aber gut reinhauen. Dazu kommt ja noch das Absetzen eines anderen Medikaments.

Wirkung haben die Medis ja eh erst nach Wochen zumeist. Und ich denke die Hirnchemie kann sich auch besser einstellen.

Und man sollte sich jederzeit Zeit lassen und keinen Druck machen beim Ausschleichen. Ärzte nehmen das halt nicht und denken immer das geht so reibungslos.

Aber das eine Klinikinformation sagt, um Absetzen sanft und nicht destabilisierend zu machen: Für 1-2 oder mehrere Wochen Dosis halten, immer eine Viertel reduzieren. Und sobald man auf einem Viertel ist, 1 Tag nehmen, 1 Tag nicht etc. - interessiert keinen Arzt.

Klar, kann sein, dass mit deinem Spiegel das keine Relevanz hat. Aber wer weiß das schon.

Also klingt zwar heftig, was du erzählst, aber bei parallelen Absetzen, kein vorsichtiges Einschleichen und naja nebenwirkungsreiches SNRI (SNRI sind gut, Milna kann auch gut sein, aber die haben halt potentiell eher solche NWs) - aber es wundert mich nicht ganz.

Ich würde dir eher Venla empfehlen.

Und schade, dass Medikamententherapie bei dir nicht immer wirkt und solche Probleme hat. Machst du anderweitig Therapie?
Nur Medis wechseln und von Medi zu Medi hoppen ist auch nicht ganz ohne. Aber klar, manchmal geht es nicht anders.

Gruß

Angstknäuel

x 1 #56


Teilchen
Danke erstmal Angstknäuel.

Warum gerade ein SNRI: ich habe sehr große Probleme mit dem Antrieb und keines der bisherigen Medikamente hat ausreichend dagegen steuern können. Zusätzlich habe ich ohne Antidepressiva große Probleme mit meinen Emotionen. Die Schwankungen bzw die Intensität ist ohne Antidepressiva nicht auf Dauer aushaltbar.

Ich brauche also etwas, dass gleichzeitig antriebssteigernd wirkt und eine Balance meiner Gefühle herstellt mit der ich fähig bin ein halbwegs normales Leben zu führen.

Venlafaxin ist das Lieblingsmedikament meines Psychiaters, leider gibt es bei diesem Medikament immer wieder mal extreme Lieferschwierigkeiten (selbst hautnah miterlebt mal wieder vor ein paar Monaten bei einer guten Freundin, die dann auf einmal ohne Medikament dastand, für Wochen, weil keine Apotheke es bekommen konnte).

Deshalb haben wir das verwandte Duloxetin versucht, was gar nicht gewirkt hat. Venlafaxin wird (sofern ich richtig informiert bin) auf die gleiche Art verstoffwechselt wie Duloxetin (selbe Wirkstoffgruppe), die Chance ist somit recht hoch, dass Venlafaxin auch nicht wirken würde, selbst wenn ich das mit den immer wieder auftretenden Lieferschwierigkeiten auf mich nehmen würde.

Ich sehe Milnacipran da gerade so ein bisschen als letzter Versuch mich mit Antidepressiva behandeln zu lassen. Mein Psychiater glaube ich auch. Er ist ein sehr kompetenter Mensch, der mir auch die biochemischen Hintergründe bei Medikamenten erklärt, ich vertraue da auf seine Expertise schon sehr. Natürlich recherchiere ich auch selbst, allerdings meist nicht direkt zu Beginn einer Umstellung, da ich mich nicht beeinflussen lassen möchte durch die Berichte anderer, sondern unvoreingenommen sein will.

Nur sind die Nebenwirkungen diesmal wirklich deutlich stärker, als ich bisher kenne, da hilft es zu lesen, dass das a) nichts unbekanntes ist für das Medikament und b) ich nicht alleine damit bin.

Die medikamentöse Therapie ist nur begleitend seit 7 Jahren zu Tagesklinik (2013 bis 2015, drei Aufenthalte) und ambulanter Verhaltenstherapie (2015 bis 2017 und jetzt seit 2019 wieder).

Ich leide unter der wundervollen Kombination einer PTBS, einer Borderline PS, einer Angststörung und einer "double depression", alles seit früher Jugend und bis zu meinem 33. Lebensjahr 2013 komplett unbehandelt.

Trigger

Dank Therapie habe ich viele Dinge gut in den Griff bekommen, besonders das sehr extreme und zerstörerische selbstverletzende Verhalten und die Suizidalität.



Nicht in den Griff bekomme ich so die Antriebslosigkeit (an vielen Tagen dauert der Weg vom Bett zur Dusche mehrere Stunden und danach vergehen noch mal etliche Stunden bis zum nächsten Ziel, zB einkaufen gehen). Dass das nicht gut mit einer Ausbildung vereinbar ist oder überhaupt mit einem "normalen" Leben, sollte klar sein.

Auch meine "Hyperemotionalität" bekomme ich nicht mit Verhaltenstherapie geändert. Mein Handeln dazu und meine Gedanken schon, aber nicht die Gefühle.

Ohne gut funktionierendes Antidepressiva bin ich also weder in der Lage zeitnah irgendwas zu tun und ich komme ständig in große Gefühlskrisen bei absoluten Kleinigkeiten (mein "Favorit" war letztes Jahr der Heulkrampf in der Praxis meines Hausarztes, weil mein Hausarzt krank war und der Termin ausfiel...).

Daher bin ich geneigt es noch ein wenig auszuhalten, in der Hoffnung, dass dieses Medikament mir vielleicht Linderung verschafft...

#57

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L

Milnaneurax Erfahrungen

Hallo,

war wegen einer vermeintlichen Depression in einer Klinik. Habe dort Mirtazepin und Quetiapin bekommen.

Jetzr zu Hause ist mein Psychater der Meinung, dass die Diagnose nicht richtig ist. Er geht davon aus dass es eine Angststörung ist. Icz konnte mich auch nicht in der Depression wiederfinden nur wenn ich meine Anfälle bekomme. Icz bekomme Schmerzen im Nacken und Kopf und bin auf einmal kraftlos.

Jetzt hat mein Psychater mir zusätzlich noch Milnaneurax verschrieben. Es ist schrecklich ich war vorher schon richtig getrieben und das ist nun noch schlimmer geworden. So schlimm, dass ich mich nicht mehr auf meine Kinder konzentrieren kann.

Hat jemand Erfahrungen mit den Medikamten. Ich habe grosse Angsz, dass ich nicht mehr wieder gesund werde. Ohne Tavor kann ich meinen Tag nicht schaffen ich bin nur am zittern bin total benommen im Kopf sehe schlecht

#58


Lottaluft

L

Milnaneurax durch Venlafaxin ersetzen

Hallo,

ich nehme zurzeit Milnaneurexan morgens 25 mg und abends auch 25 mg

Ich soll jetzt eine Tablette weglassen für 10 Tage und dann das Milnaneurax durch Venlafaxin ersetzen. Welche Tabeltte würdet ihr als erstes weglassen morgens oder abends.

Welche Erfahrungen mit Venlafaxin bei Angststörungen gemacht?

#60


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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