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Hallo Yvonne, ein Puls zwischen 80 und 100 ist doch ganz normal mach dir keine Sorgen

11.11.2017 18:09 • #41


Meinst du hatte das bevor ich auf das Medikament umgestellt wurde nie. Da war er immer so zwischen 60-70. Es ist sehr unangenehm wenn das Herz so rast.

11.11.2017 18:16 • #42



Erfahrungen mit Milnacipran / MilnaNeurax ?

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Was ist das für ein Medikament

11.11.2017 18:25 • #43


Hallo Yvonne,

bei Milnaneurax steht genau das als Nebenwirkung drin. Du solltest mit deinem Arzt darüber sprechen.

LG

11.11.2017 21:42 • #44


alessa11
Hey Yvonne,
ich nehme das Milnaneurax seit 4 Wochen auch, die Nebenwirkungen sind völlig normal dabei.
Wegen dem Puls würde ich mir keine Gedanken machen. Mein Ruhepuls liegt manchmal bei 100 (auch schon vor dem Milnaneurax) und ich lebe noch.

Lg

11.11.2017 21:46 • #45


Ich werde am Montag zu meiner Hausärztin gehen und nochmal mit ihr darüber reden.

11.11.2017 22:13 • #46


Hallo, ich bin neu im Forum und habe auch gleich eine Frage Wann Arzt/Ärztin hat mir dieses Medikament empfohlen und ich bin am überlegen, dies einzusetzen Meine Problematik besteht aus einer siebenjährigen Schmerzhistorie Einher gehend mit einer PTBS und einer Depression... zur Zeit nehme ich dreimal 1000 mg Novalgin, zweimal 10 mg Oxycodon und zweimal 150 mg Pregabalin.... die bei diesem Medikament beschriebenen häufig auftretenden Nebenwirkungen, würden gefühlt all das was ich schon habe verstärken Von daher meine Bedenken. Vielleicht kann jemand mit einer ähnlichen Problematik etwas zum Verständnis für mich beitragen Vielen Dank vor ab !

06.06.2018 11:57 • #47


Hallo Zusammen,

nach vielen Jahren mit Depressionen / Ängsten & Süchten habe ich "leider" schon viele Erfahrungen mit Antidepressiva etc. gemacht. Generell haben alle AD mal mehr / mal weniger & unterschiedliche (Neben-)Wirkungen - das ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Ein AD allein hilft auch nicht - es kann aber unterstützend im Alltag und in der Therapie sein. Wichtig bei allen AD: es dauert meistens 2-4 Wochen, bis die Nebenwirkungen nach und nach verschwinden und die Wirkung eintritt (hierbei sollte man Geduld haben und die anfänglichen Nebenwirkungen aushalten - es sei denn sie sind extrem, dann sofort zum Arzt und ggf. absetzen / wechseln).

Nun zum AD Milnacipran / Milnaneurax:

Auch hier habe ich das AD eingeschlichen - in der 1. Woche zu Beginn morgens & mittags jeweils 25mg - ab der 2. Woche morgens und mittags jeweils 50mg.

Nebenwirkungen Woche 1-3:
- geringe & gelegentliche Impulse ("Zuckungen / Blitze") im Kopf und Oberkörper
- leichter Schwindel
- etwas Mundtrockenheit
- leichte Schwierigkeiten beim Lesen (etwas "verschwommen")
- weniger Lust auf Sex
- leichte Errektionsschwierigkeiten
- leichte Nervosität / Unruhe

Ab der 2./3. Woche sind die NW nach und nach mehr oder weniger verschwunden un die Wirkung des AD konnte ich deutlich spüren:

- mehr Antrieb im Alltag
- bessere Konzentrationsfähigkeit
- weniger Ängste
- weniger "Grübeln" / "Zurückgezogenheit"
- mehr Lebensmut & Freude
- Ausgeglichenheit
- körperlich belastbarer / weniger erschöpft
- bessere Erholung im Schlaf
- nur noch selten Panikattacken
- Optimismus

Im Vergleich zu allen über Jahre bisher eingenommenen AD bin ich mit Milnacipran / -neurax sehr zufrieden - die bisherigen Nebenwirkungen kann ich akzeptieren und die Wirkung hilft mir sehr meinen Gesundheitszustand zu verbessern und meine Aufgaben im Alltag & in der Therapie (nochmal: die Tabletten sind kein "Wundermittel" - sie unterstützen lediglich!) zu bewältigen.

Bisher ist dieses AD das Beste, welches ich eingenommen habe - ich kann es sehr empfehlen - es ist aber wichtig, dass man sich bewusst auf ein AD einlässt und es akzeptiert! Nur so sind (anfängliche) Nebenwirkungen erträglich und die Wirkung des AD zu spüren / bemerken.

Lieben Gruß Frank

#LIVE STRONG #NEVER STOP #YOLO

07.08.2018 09:03 • x 1 #48


ginandjuice

21.12.2019 10:42 • x 1 #49


Jede dosisänderung kann bei ADs zu kurzzeitigen Nebenwirkungen führen.
Liebe Grüße

21.12.2019 10:44 • #50


ginandjuice
Frage ist hierbei ob verstärkte Angst eine typische NW ist?
Körperliche sind mir bekannt und logisch.
Aber die Gefühle?

21.12.2019 10:48 • #51


Ja, das kann schon passieren.
Wie war es denn beim einschleichen ganz am Anfang?

21.12.2019 11:25 • #52


MarStar86
Ich habe auch Venlafaxin aufdosiert von 150mg am Tag auf 300mg am Tag und habe einen extremen Rückfall, den ganzen Tag Spannungskopfschmerz, Angst, Unruhe und Nebenwirkungen.
Merke aber dass es wirken könnte in ein paar Tagen, weil ich auch die typischen
NW jetzt habe (Nachtschweiß, starkes Schwitzen, extremen Durst, Potenzbeeinflussung, Stoffwechselprobleme).
Würde am liebsten zur alten Dosis gehen aber da muss man jetzt durch denke ich.
Gott sei Dank sind Weihnachtstage jetzt.

21.12.2019 13:24 • x 1 #53


ginandjuice
Zitat von nektarine:
Ja, das kann schon passieren.Wie war es denn beim einschleichen ganz am Anfang?


Lange nicht so heftig wie jetzt, aber heute geht es etwas besser. Ich bin aber noch etwas gehemmt. Nur etwas. Ich beobachte es weiter.

21.12.2019 15:59 • #54


Teilchen

15.06.2020 19:43 • #55

Sponsor-Mitgliedschaft

Also ich hab keine Erfahrung mit dem Medikament, aber weil mir das auch mal gegeben wurde und meine beste Freundin das versuchte ein wenig Ahnung. Mir wurde das verschrieben, weil ich was suchte ohne sexuellen Nebenwirkungen (die SSRI i.d.R. haben). Die Therapeutin wusste aber nichts über meine Angststörung und Sensibilität, fand das Medikament / SNRI dann ziemlich unpassend. Mit Antrieb hab hab ich i.d.R. auch keine Probleme.

kA. wie sensibel du bist, Angst hast oder warum es gerade ein SNRI sein soll.

Meine beste Freundin hat das Medikament nicht durchgehalten und im Internet gibts leider eher ungute Berichte darüber. SNRI wirken halt auch dopaminerg und sehr viel aktivierender, hat einige Vorteile, aber auch Nachteile von teils Nebenwirkung in dieser Richtung, teilweise extremer, bei manchen aber aushaltbar.

Also aufgrund dessen, also den vielen Berichten über extreme Anspannung, krasse Agitierung, teils Puls-Krisen halte ich von diesem SNRI nicht so viel.

Kumpel der ganz gut bewandert ist von der Entwicklung und Pharmakokinetik fand das auch nicht super dolle.

Der schwört seit Jahren auf Venlaflaxin, also das wirkt bei im über Jahre gut, ohne große NWs und im höheren Dosis Bereich auch als ADHS Medikament wirksam, weils dann noch mehr auf Dopamin geht.

Ich mag dir jetzt nicht das Medikament ausreden oder dich riesig beeinflussen, aber ich finde was du schreibst, klingt schon sehr sehr heftig. Und ich würde dieses Medikament halt aufgrund meiner Recherche nicht nehmen.

Venlaflaxin kann auch NWs haben, aber nicht so heftig wie dort scheinbar - nicht alle Neuentwicklungen sind gut. Meine beste Freundin hätte auch Venla bevorzugt, falls es vorrätig gewesen wäre.

Vielleicht doch ein Wechsel?

Fernab davon kann ich immer empfehlen, Studien zu lesen und sich selbst zu überlegen, was für einen sinnvoll wäre was NWs, Indikation und Wirksamkeit angeht.
Ärzte sind nicht alle kacke, aber ich find es wird schon teils einfach irgendwas verschrieben oder nach Quoten.

Und ich würde jedem empfehlen niedrig dosiert einzuschleichen, also du hattest echt Glück mit SSRI keine Nebenwirkung beim Einschleichen.

Aber naja, das gibts schon, meistens nicht so heftig - kann aber gut reinhauen. Dazu kommt ja noch das Absetzen eines anderen Medikaments.

Wirkung haben die Medis ja eh erst nach Wochen zumeist. Und ich denke die Hirnchemie kann sich auch besser einstellen.

Und man sollte sich jederzeit Zeit lassen und keinen Druck machen beim Ausschleichen. Ärzte nehmen das halt nicht und denken immer das geht so reibungslos.

Aber das eine Klinikinformation sagt, um Absetzen sanft und nicht destabilisierend zu machen: Für 1-2 oder mehrere Wochen Dosis halten, immer eine Viertel reduzieren. Und sobald man auf einem Viertel ist, 1 Tag nehmen, 1 Tag nicht etc. - interessiert keinen Arzt.

Klar, kann sein, dass mit deinem Spiegel das keine Relevanz hat. Aber wer weiß das schon.

Also klingt zwar heftig, was du erzählst, aber bei parallelen Absetzen, kein vorsichtiges Einschleichen und naja nebenwirkungsreiches SNRI (SNRI sind gut, Milna kann auch gut sein, aber die haben halt potentiell eher solche NWs) - aber es wundert mich nicht ganz.

Ich würde dir eher Venla empfehlen.

Und schade, dass Medikamententherapie bei dir nicht immer wirkt und solche Probleme hat. Machst du anderweitig Therapie?
Nur Medis wechseln und von Medi zu Medi hoppen ist auch nicht ganz ohne. Aber klar, manchmal geht es nicht anders.

Gruß

Angstknäuel

16.06.2020 03:59 • x 1 #56


Teilchen
Danke erstmal Angstknäuel.

Warum gerade ein SNRI: ich habe sehr große Probleme mit dem Antrieb und keines der bisherigen Medikamente hat ausreichend dagegen steuern können. Zusätzlich habe ich ohne Antidepressiva große Probleme mit meinen Emotionen. Die Schwankungen bzw die Intensität ist ohne Antidepressiva nicht auf Dauer aushaltbar.

Ich brauche also etwas, dass gleichzeitig antriebssteigernd wirkt und eine Balance meiner Gefühle herstellt mit der ich fähig bin ein halbwegs normales Leben zu führen.

Venlafaxin ist das Lieblingsmedikament meines Psychiaters, leider gibt es bei diesem Medikament immer wieder mal extreme Lieferschwierigkeiten (selbst hautnah miterlebt mal wieder vor ein paar Monaten bei einer guten Freundin, die dann auf einmal ohne Medikament dastand, für Wochen, weil keine Apotheke es bekommen konnte).

Deshalb haben wir das verwandte Duloxetin versucht, was gar nicht gewirkt hat. Venlafaxin wird (sofern ich richtig informiert bin) auf die gleiche Art verstoffwechselt wie Duloxetin (selbe Wirkstoffgruppe), die Chance ist somit recht hoch, dass Venlafaxin auch nicht wirken würde, selbst wenn ich das mit den immer wieder auftretenden Lieferschwierigkeiten auf mich nehmen würde.

Ich sehe Milnacipran da gerade so ein bisschen als letzter Versuch mich mit Antidepressiva behandeln zu lassen. Mein Psychiater glaube ich auch. Er ist ein sehr kompetenter Mensch, der mir auch die biochemischen Hintergründe bei Medikamenten erklärt, ich vertraue da auf seine Expertise schon sehr. Natürlich recherchiere ich auch selbst, allerdings meist nicht direkt zu Beginn einer Umstellung, da ich mich nicht beeinflussen lassen möchte durch die Berichte anderer, sondern unvoreingenommen sein will.

Nur sind die Nebenwirkungen diesmal wirklich deutlich stärker, als ich bisher kenne, da hilft es zu lesen, dass das a) nichts unbekanntes ist für das Medikament und b) ich nicht alleine damit bin.

Die medikamentöse Therapie ist nur begleitend seit 7 Jahren zu Tagesklinik (2013 bis 2015, drei Aufenthalte) und ambulanter Verhaltenstherapie (2015 bis 2017 und jetzt seit 2019 wieder).

Ich leide unter der wundervollen Kombination einer PTBS, einer Borderline PS, einer Angststörung und einer "double depression", alles seit früher Jugend und bis zu meinem 33. Lebensjahr 2013 komplett unbehandelt.

Trigger

Dank Therapie habe ich viele Dinge gut in den Griff bekommen, besonders das sehr extreme und zerstörerische selbstverletzende Verhalten und die Suizidalität.



Nicht in den Griff bekomme ich so die Antriebslosigkeit (an vielen Tagen dauert der Weg vom Bett zur Dusche mehrere Stunden und danach vergehen noch mal etliche Stunden bis zum nächsten Ziel, zB einkaufen gehen). Dass das nicht gut mit einer Ausbildung vereinbar ist oder überhaupt mit einem "normalen" Leben, sollte klar sein.

Auch meine "Hyperemotionalität" bekomme ich nicht mit Verhaltenstherapie geändert. Mein Handeln dazu und meine Gedanken schon, aber nicht die Gefühle.

Ohne gut funktionierendes Antidepressiva bin ich also weder in der Lage zeitnah irgendwas zu tun und ich komme ständig in große Gefühlskrisen bei absoluten Kleinigkeiten (mein "Favorit" war letztes Jahr der Heulkrampf in der Praxis meines Hausarztes, weil mein Hausarzt krank war und der Termin ausfiel...).

Daher bin ich geneigt es noch ein wenig auszuhalten, in der Hoffnung, dass dieses Medikament mir vielleicht Linderung verschafft...

16.06.2020 08:49 • #57


17.09.2020 12:27 • #58


Lottaluft

01.10.2020 09:03 • #60



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