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Flame
Gast

Ich finde hier kaum was zu Amitriptylin,hat jemand Erfahrung damit?

08.03.2020 x 1 #1


97 Antworten ↓
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Flame
Gast

Zitat von Schlaflose:
Aber soweit ich in einem anderen Tgread von dir gelesen habe, hast du nach dem Absetzen weiter zugenommen. Also hatte es damit eher nicht zu tun. Dann knntest es du ja auch wiedern nehmen, wenn es geholfen hat.


Das stimmt,ich habe weiter zugenommen aber nicht mehr so schnell wie unter Amitriptylin.(1 kg/Woche).
Ich hatte mit Amitriptylin dermassen Fressanfälle,dass ich einmal mitten in der Nacht Bauchkrämpfe bekam und mein Mann dann mit mir losgefahren ist in Richtung Krankenhaus.

Ich dachte echt,ich hätte was mit dem Blinddarm oder was weiss ich.Krämpfe halt.
Konnte nicht mehr gerade laufen.
Auf dem Weg zur Klinik wurde es dann besser.
Mein Mann fragte noch,ob wir weiterfahren sollen aber wir sind dann umgedreht und ich hab dann zuhause Kamillentee gemacht,eine Paracetamol eingenommen und hab mich mit einer Wärmflasche in´s Bett gelegt.Überfressen!
Wär auch superpeinlich geworden wegen überfressen in einer Klinik zu landen.


Ich habe nie den Notarzt gerufen auch nicht während schlimmsten Panikattacken,davon hatte ich hunderte.
Jeden Tag mindestens eine bis drei über fast 2 Jahre hinweg.Da ist man am Ende nurnoch ein Häufchen Elend.
Tavor half punktuell aber war ja keine Dauerlösung.Also Psychiatrie.

Ich wusste schon bei der ersten Attacke,dass ich daran nicht sterbe.
Hätte es mir eher gewünscht...

Ich nehme Amitriptylin jetzt noch bei Bedarf aber wirklich geringfügig.
2-3 Mal pro Woche 12,5mg.

Meine Gewichtszunahme gründet nicht NUR auf Medikamenten.
Ich bin leider auch essgestört seit meiner Jugend und in Depressionsphasen habe ich immer viel gegessen.

Auch früher schon,als ich noch keine Angst und Panikstörung hatte und auch keine Medikamente brauchte,hatte ich zugenommen während Depressionen.
Aber nicht so extrem.

Seit Beginn der Panikstörung 30 kg.

22.08.2018 14:24 • #43


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Amitriptylin Erfahrungen - wer kennt sich damit aus?

x 3


Lotta1983

Lotta1983
Mitglied

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Zitat von Pusteblume83:
Sorry, wollte dich nicht in Panik versetzen! Sobald ich merke, dass ich unruhig werde, versuche ich mich irgendwie abzulenken. Meistens hilft das. Hab mir ne zeitlang auch diese Meditationsreisen auf YouTube angeschaut. Fiel mir aber auch recht schwer, da zu Beginn runterzufahren. Bin in Therapie und das Reden scheint mir zu helfen. Ich nehme NUR Opipramol und das nicht mal hochdosiert. Meine Psychiaterin wollte, dass ich auf Sertralin und Mirtazapin wechsle. Wollte ich aber nicht, weil ich Angst habe, dass ich die NW nicht überstehe und alles noch schlimmer wird.



Kann ich verstehen das du das nicht willst!
Würde es jetzt auch nicht mehr tun. Obwohl es dann bei Sertralin und Mirtazapin besser war. Jedenfalls die Unruhe. Die Depression nicht! Da hatte ich aber stark mit Schwindel, Antriebslosigkeit, ganz schlechten Gedanken zu kämpfen.
Jetzt habe ich Angst vor allem und kann nicht runterfahren. Erst ab 19 Uhr. Schlafen geht auch bis 5 Uhr.

Du brauchst dich nicht entschuldigen. Mein Problem das es mich triggert!

Also ich kann ja nicht mal am Tisch sitzen und essen. Mal davon abgesehen das Essen auch nicht klappt.

Bis September ging es mir immer bei meinem Freund gut und alles war normal. Aber zuhause und auf der Arbeit kam ich nicht klar. Da habe ich bei meinem Freund um die Uhrzeit meist noch geschlafen.
Jetzt ist es egal wo ich bin.

Hast du eine reine Angststörung?
Hatte ich damals nur. Die Depression kam beim absetzen.

LG Lotta

24.02.2020 10:45 • #87


Zum Beitrag im Thema ↓


C
Habe es durch meine angsterkrankung mal eingenommen, nur für kurze Zeit (etwa 4 Wochen). Wurdeletztendlich wegen für mich unerträgliche Nebenwirkungen abgesetzt. Benommenheit, Schwindel , Müdigkeit, Übelkeit

Hoffe könnte helfen

x 2 #2


J
Ich habe darauf ebenfalls sehr heftig reagiert, mit ähnlichen Symptomen wie mein Vorredner.

x 2 #3


Schlaflose
Ich habe es die ersten 9 Jahre genommen, wegen meinen Schlafstörungen. Es hat super geholfen, die Wirkung ließ aber nach einigen Jahren nach. Es wird aber Amitriptylin geschrieben. Wenn du es in der Suche eingegeben hast, erklärt das die wenigen Beiträge.

Dann habe ich auf Doxepin gewechselt, das ich immer noch nehme.

x 2 #4


F
Zitat von Schlaflose:
Es hat super geholfen


Hilft es Dir nur einzuschlafen oder auch gegen Angst/Erregungs/Unruhezustände?

#5


Schlaflose
Zitat von Flame:

Hilft es Dir nur einzuschlafen oder auch gegen Angst/Erregungs/Unruhezustände?


Angst/Erregungs/Unruhezustände habe ich immer nur nachts, wenn ich wachliege. Insofern hat es indirekt auch dagegen geholfen. Ich habe immer abends 75mg genommen. Es hat auch sehr stimmungsaufhellend gewirkt.
Die ersten paar Tage beim Einschleichen gab es natürlich auch Nebenwirkungen wie Schwindel, Schwummrigkeit, Müdigkeit und Übelkeit. Ich habe es eingeschlichen, als ich Ferien hatte, denn an Arbeiten und Autofahren die erste Woche wäre nicht zu denken gewesen. Aber danach war alles ganz normal. Das Einzige, was nie ganz wegging, war Mundtrockenheit.

x 2 #6


F
Ich nehme jetzt Amitriptylin zum Ausschleichen von Lyrica und gegen die Depressionen.
Habe vor einer Stunde 25 mg davon genommen und parallel 50 mg weniger vom Lyrica,so hat es der Psychiater empfohlen.
Ich merke kaum was,denkst Du,es ist ein gutes Zeichen?
Immerhin renne ich nicht gleich zur Toilette und muss mich übergeben,das hatte ich auch schon von einem AD...

#7


Violetta
Ich nehme Amitriptilin 50 mg abends. Ich habe es neben Novalgin gegen Fibromyalgie..Außer Mundtrockenheit hatte ich keine Nebenwirkungen. Es hilft mir nicht beim Einschlafen. Aber es hat den guten Effekt, dass ich nicht mehr so oft zur Toilette muss. Auch nachts muss ich kaum raus. Darum nehme ich es sich weiter. Ich habe mit 10 mg angefangen, dann 25 mg und jetzt 50 mg, alles ohne Nebenwirkungen.

x 1 #8


T
Hallo Flame,

anscheinend habe ich dein Thema nicht gesehen, da du das i und y vertauscht hattest.

Ich nehme 75mg Amitriptylin abends ca.2 Std. vor dem zubettgehen und kaum habe ich den Kopf abgelegt, kann ich schnell einschlafen und erinnere mich am nächsten Morgen an keine Träume.Wie kommst du inzwischen damit klar?

An Nebenwirkungen sind die Mundtrockenheit und schlechtes Scharfstellen der Pupillen geblieben. Eine Stimmungsaufhellung habe ich nicht bemerkt, aber dafür einen Appetit für zwei. Wink !

Herzliche Grüße aus Hamburg

x 1 #9


F
Zitat von tona4711:
Wie kommst du inzwischen damit klar?An Nebenwirkungen sind die Mundtrockenheit und schlechtes Scharfstellen der Pupillen geblieben. Eine Stimmungsaufhellung habe ich nicht bemerkt, aber dafür einen Appetit für zwei. !


Genau,Mundtrockenheit und einen grossen Appetit hab ich auch.
Ansonsten vertrag ich es aber anscheinend ganz gut,nehme morgens und abends 25 mg.
Das soll noch aufdosiert werden,hab ein bisschen Schiss,dass ich irgendwann einfach zu müde werde davon aber bis jetzt ist alles o.k.,danke der Nachfrage!

#10


S
Hat jemand Erfahrung mit Amitryptilin und kann man dazu eine Tavor nehmen?

x 1 #11


Schlaflose
Ich habe früher Amitriptylin genommen und bei Bedarf auch noch ein Benzo dazu, zwar kein Tavor, aber ähnliche Medikamente. Man muss aber damit rechnen, dass man ganz schnell einschläft, was bei mir gewollt war.

#12


Cathy79
Hallo,

Ich möchte das Thema gerne nochmal wieder beleben weil ich das Medikament auch nehmen soll und man ja alles mögliche liest...

Wirkt es wirklich so ähnlich wie eine Schlaftablette? Kriegt man von den Nebenwirkungen was mit oder verschläft man die quasi? Habe hauptsächlich Panik weil ich was von Unruhe und Herzrasen gelesen habe, dass das dann mitten in der Nacht kommt. Und wie sieht es mit der Gewichtszunahme aus?

#13


Schlaflose
Zitat von Cathy79:
Wirkt es wirklich so ähnlich wie eine Schlaftablette? Kriegt man von den Nebenwirkungen was mit oder verschläft man die quasi?


Die Nebenwirkungen hat man am Anfang tagsüber. Amitripitylin war mein erstes AD und ich fing mit 25mg an. Man merkt, dass die Wirkung einsetzt, indem einem schwindelig wird. Das Einschlafen setzt erst 2-3 Stunden nach der Einnahme ein. Insofern ist das anders als bei Schlaftabeltten, die viel schneller wirken. Bei mir war es die ersten 3-4 Tage so, dass mir tagsüber schwummrig war, leichte Übelkeit, Matschbirne u.ä. Arbeiten und Autofahren war da nicht möglich. Da ich das aber wusste, habe ich mit der Einnahme in der Ferien angefangen. Danach wurde es immer besser. Ich sollte eigentlich alle 3 Tage um 0,25mg bis 75mg erhöhen, habe es aber etwas langsamer gemacht. Nach ca 2 Wochen habe ich nur noch die positive Wirkung gemerkt, sowohl beim Schlafen als auch beider Stimmung.
Gewichtszunahme in der Regel ja, weil das Medikament den Appetit steigert und gleichzeitig auch den Stoffwechsel stark drosselt.

x 2 #14


Catharina
Hallo, ich hatte es als bedarfsmedikament in der Schwangerschaft. Sowohl embryotox und auch meine Psychologin haben es mir empfohlen. Ich bin davon ruhiger geworden und konnte schlafen, Nebenwirkungen hatte ich nicht wirklich. Gewichtszunahme kann ich durch die Schwangerschaft nicht beurteilen. Es verträgt sich aber nicht mit schilddrüsentsbletten.

x 1 #15


Cathy79
Ja zum schlafen soll ich es auch nehmen. Ich habe extreme Panik vor Nebenwirkungen in der Nacht wie Herzrasen und Unruhe oder so. Und Gewichtszunahme wäre auch nicht wirklich toll.

Ich danke euch jedenfalls für die Infos!

#16


Schlaflose
Zitat von Cathy79:
Und Gewichtszunahme wäre auch nicht wirklich toll.


Dem kann man teilweise entgegenwirken, indem man sich beim Essen trotz Heißhungerattacken diszipliniert und viel Sport macht.

#17

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Violetta
Ich habe, wie ich anfangs geschrieben habe, erst mit 25 mg angefangen
Jetzt bin ich auf 75 mg. Außer einem trockenen Mund und trockener Nase habe ich weder anfangs noch jetzt Nebenwirkungen. Mir ist auch tagsüber nicht schummerig , müde bin ich auch nicht. Ob ich dadurch besser schlafe, kann ich auch nicht wirklich sagen. Einen positiven Effekt hat Amitriptilin für mich...ich muss nachts nicht mehr so oft zur Toilette, tagsüber auch nicht. Meine *laienhafte* Meinung ist, dass dies ein sehr schwaches Medikament ist. Ich kann mich aber auch irren. Es wird vorwiegend gegen Fibromyalgie eingesetzt.

LG
Violetta

x 1 #18


Cathy79
Mein Neuro hat mir 60 mg aufgeschrieben. Er sagt ich soll mit einer halben anfangen. Da ich aber von meinem letzten Medikament ein gebranntes Kind bin werde ich mit einer viertel anfangen also 15 mg. Und wenn ich schon bei 30 merke es ist ok bleibe ich erstmal dabei.

#19


Schlaflose
Zitat von Violetta:
Meine *laienhafte* Meinung ist, dass dies ein sehr schwaches Medikament ist. Ich kann mich aber auch irren. Es wird vorwiegend gegen Fibromyalgie eingesetzt.


Nein, es ist ganz und gar kein schwaches Medikament. Bei chronischen Schmerzen wird es in ganz niedriger Dosierung eingesetzt (10-25mg). Die Maximaldosis für Depressionen ist 150mg.

#20


A


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Dr. med. Andreas Schöpf
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