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Lotta1983
@Pusteblume83

Guten Morgen,

vielen Dank. Ja ging es. Es ist für mich aber nicht greifbar und ich kann auch gar nicht trauern. Denke das hängt mit der Depression zusammen?!

LG Lotta

24.02.2020 07:44 • #81


Pusteblume83
Morgen Lotta,
das ging mir genauso. Die ersten Wochen nach dem Tod meiner Mutter war ich zwar traurig, doch der Schock war irgendwie größer. Konnte keine richtigen Emotionen zeigen. Musste auch zu dem Zeitpunkt funktionieren und hatte gar keine Zeit mich damit auseinanderzusetzen. Das kam dann irgendwann.

LG

24.02.2020 08:40 • x 1 #82



Hallo Flame,

Amitriptylin Erfahrungen - wer kennt sich damit aus?

x 3#3


Lotta1983
Hallo @Pusteblume83

Mein Problem ist das ich gar nicht funktioniere. Ich bekomme einfach nix auf die Kette.

Bin bis morgen bei meinem Freund. Ich komme aber einfach nicht runter. Selbst Traurigkeit ist keine da. Ich bin ein Eisblock, ohne Gefühle. Kenne nur Verzweiflung und Hilflosigkeit und meinen Zustand. Der leider immer schlimmer wie besser wird. Frage mich wie man sowas akzeptieren soll?!

Schön das du mir deine Erfahrung berichtest.
An mir ist alles vorbei gezogen. Jeder Brief der kommt und bearbeitet werden muss überfordert mich. Dabei habe ich sowas immer gemacht. Hab ja von Berufswegen mit dem Papierkram viel zu tun gehabt.

Es ist einfach ätzend zuzusehen wie ich immer weniger kann, immer mehr in Depression falle und immer mehr Ängste bekomme.
Meine Ruhelosigkeit ist so grausam. Muss ständig hin- und herlaufen.

War ja bis zum Sterbetag meines Vaters in einer Klinik. Das hat mir gar nichts gebracht. Es wurde auch da immer schlimmer. Ich verstehe nicht was ich falsch mache.

Fühle mich auch so wertlos. Mein Ego hab ich mir durch meine Arbeit geholt. Nix kann mir das aber gerade geben. Weder kochen, basteln, Puzzlen oder sonst was. Mir fehlt eine Aufgabe. Aber ich finde keine.

Dank der Klinik habe ich auch Tavor an der Backe. Sind jetzt 9 Wochen. Habe es dir letzten 2 Wochen jeweils reduziert und bin jetzt bei 0,25-0,25-0.

Sorry für mein rumgejammer. Mein Freund kann es auch nicht mehr hören. Ich sage ständig das selbe...Dauerschleife!

LG Lotta

24.02.2020 08:59 • #83


Pusteblume83
Das mit dem hin und herlaufen kenne ich nur zu gut. War bei mir am Anfang sehr schlimm. Mittlerweile muss ich das nicht mehr so oft machen.
Du hast ja schon einige Medis genommen. Hast du mal an die EKT Therapie gedacht? Bin mir jetzt nicht sicher, ob das was für dich wäre. Aber so ein schlechter Dauerzustand ist ja nix.

24.02.2020 09:16 • x 1 #84


Lotta1983
Zitat von Pusteblume83:
Das mit dem hin und herlaufen kenne ich nur zu gut. War bei mir am Anfang sehr schlimm. Mittlerweile muss ich das nicht mehr so oft machen. Du hast ja schon einige Medis genommen. Hast du mal an die EKT Therapie gedacht? Bin mir jetzt nicht sicher, ob das was für dich wäre. Aber so ein schlechter Dauerzustand ist ja nix.



Daran gedacht habe ich. Aber jetzt bekomme ich nur Panik weil ich das lese.

Der Doc meinte das wäre mit Kanonen auf Spatzen schießen. Das es ja erst ganz schlimm seit absetzen Paroxat wäre und ich einfach geduldiger sein soll?!

Wie bist du eingestellt? Wie ist diese Unruhe weggegangen?

Nachteil an EKT ist auch das stationär gemacht wird.

14 Jahre bin ich super mit Paroxetin gefahren. Dann kam Opi dazu das war auch ok und dann fing das wechseln an. Natürlich auf Empfehlung der Ärzte.

Ich weiß auch nicht ob ich Amitriptylin mehr Zeit geben muss. Da war es vorher mit Sertralin und Mirtazapin besser.

LG Lotta

24.02.2020 09:23 • #85


Pusteblume83
Sorry, wollte dich nicht in Panik versetzen!

Sobald ich merke, dass ich unruhig werde, versuche ich mich irgendwie abzulenken. Meistens hilft das. Hab mir ne zeitlang auch diese Meditationsreisen auf YouTube angeschaut. Fiel mir aber auch recht schwer, da zu Beginn runterzufahren.
Bin in Therapie und das Reden scheint mir zu helfen.
Ich nehme NUR Opipramol und das nicht mal hochdosiert. Meine Psychiaterin wollte, dass ich auf Sertralin und Mirtazapin wechsle. Wollte ich aber nicht, weil ich Angst habe, dass ich die NW nicht überstehe und alles noch schlimmer wird.

24.02.2020 09:34 • x 1 #86


Lotta1983
Zitat von Pusteblume83:
Sorry, wollte dich nicht in Panik versetzen! Sobald ich merke, dass ich unruhig werde, versuche ich mich irgendwie abzulenken. Meistens hilft das. Hab mir ne zeitlang auch diese Meditationsreisen auf YouTube angeschaut. Fiel mir aber auch recht schwer, da zu Beginn runterzufahren. Bin in Therapie und das Reden scheint mir zu helfen. Ich nehme NUR Opipramol und das nicht mal hochdosiert. Meine Psychiaterin wollte, dass ich auf Sertralin und Mirtazapin wechsle. Wollte ich aber nicht, weil ich Angst habe, dass ich die NW nicht überstehe und alles noch schlimmer wird.



Kann ich verstehen das du das nicht willst!
Würde es jetzt auch nicht mehr tun. Obwohl es dann bei Sertralin und Mirtazapin besser war. Jedenfalls die Unruhe. Die Depression nicht! Da hatte ich aber stark mit Schwindel, Antriebslosigkeit, ganz schlechten Gedanken zu kämpfen.
Jetzt habe ich Angst vor allem und kann nicht runterfahren. Erst ab 19 Uhr. Schlafen geht auch bis 5 Uhr.

Du brauchst dich nicht entschuldigen. Mein Problem das es mich triggert!

Also ich kann ja nicht mal am Tisch sitzen und essen. Mal davon abgesehen das Essen auch nicht klappt.

Bis September ging es mir immer bei meinem Freund gut und alles war normal. Aber zuhause und auf der Arbeit kam ich nicht klar. Da habe ich bei meinem Freund um die Uhrzeit meist noch geschlafen.
Jetzt ist es egal wo ich bin.

Hast du eine reine Angststörung?
Hatte ich damals nur. Die Depression kam beim absetzen.

LG Lotta

24.02.2020 09:45 • #87


Pusteblume83
Laut Psychiaterin hab ich ne Angststörung, depressive Störung und ne Anpassungsstörung. Ich selbst glaube eher, dass ich mittlerweile nur minimal depressiv bin.

Wenn mich die Unruhe packt, muss ich während des Essens aufstehen und rumlaufen oder mein Müsli im Stehen essen und aus dem Fenster schauen. Wenn ich sitzen bleib, denke ich, dass ich umkippe.

Bei mir war es zu Beginn schwierig draußen zu sein. Da hatte ich viele Symptome. Zu Hause fühlte ich mich sicher. Mittlerweile fühle ich mich draußen teilweise wohler. Komische Störung...

24.02.2020 10:02 • x 1 #88


Lotta1983
Es muss doch einen Weg daraus geben?!

Glaube ich habe durch die Wechselerei alles zerschossen. Aber auf Paroxetin zurück. Ich halte die Einschleichphase nicht mehr aus. Bin viel zu weit unten dafür.

Ich fühle mich vor der Tür auch wohler als drin. Deswegen laufe ich meist vor der Tür hin- und her.

Arbeiten klappt bei dir?

Immerhin hast du Hunger. Ich habe den schon ewig nicht mehr. Bei Mirta war er mal kurz da.

Ich weiß nicht was bei mir im Oberstübchen falsch läuft.

Habe Atosil bekommen. Traue es mich aber auch nicht zu nehmen. Soll quasi der Tavor Ersatz sein?!

Meine Medikamentenangst spielt auch mit rein. Ich wollte auch nie das Tavor. Hab mich da bequatschen lassen in der Klinik. Steht auch im Bericht das ich da so ängstlich bin. Bringt mir nur nix habe es trotzdem.

24.02.2020 10:13 • #89


Pusteblume83
Den Weg daraus würde ich uns allen wünschen. Zack, weg ist alles. Das wäre schön..

Ob arbeiten klappt, kann ich dir nicht sagen. Bin seit 4 Monaten krankgeschrieben. Werde nächsten Monat wieder mit dem Arbeiten beginnen. Habe großen Bammel davor.

Mit Atosil kenne ich mich nicht aus.
Mir kommt es einwenig so vor, als wenn dir deine Ärzte immer mal wieder was Neues zum Testen geben. So wie in der Parfümerie, hier ein Pröbchen und da eins. Hmmm.
Das Sertralin hattest du ja auch nicht so ewig. Das häufige ein- und ausschleichen kann ja auch nicht so toll sein.
Gut ist aber, dass du das Tavor schon reduziert hast! Hoffe, dass du es bald ganz weglassen kannst!

24.02.2020 10:27 • x 1 #90


Lotta1983
Ich glaube ein wenig bin ich da selbst schuld. Ich jammere ja dann auch viel. Dann habe ich die Nebenwirkungen und jammere noch mehr. Dann gebe ich wahrscheinlich Impulse um zu wechseln.

Ich hatte es letztens Jahr auch probiert zu arbeiten. Bin auch immer noch der Meinung das der Alltag heilend ist. Ich habe es aber nicht geschafft. Das war wo Paroxetin abgesetzt wurde.
Ich hoffe das es bei dir besser wird.
Aber kann ja nur.

Ich weiß es nicht. Habe das Gefühl diese ganzen Medikamente haben mir das Hirn zerschossen. Klar bei der Unruhe die ich jetzt habe müsste Tavor höher. Es bezweckt auch nichts mehr aktuell. Weiß nicht mal ob es das bei mir überhaupt mal getan hat?!
Ich will das Zeug nicht. Wenn ich nicht so Angst vor Konsequenzen hätte, würde ich es gar nicht mehr nehmen!

Naja ich habe es ja lange genug. Gerade weiß ich auch nicht was mir so Probleme macht. Das Amitriptylin, das Tavor oder das mit meinem Dad?!

Laufe schon wieder seit 2 Stunden hin- und her. Bin aber definitiv sehr depressiv aktuell! Die Ängste sind das Sahnehäubchen.

Morgen fahre ich nachhause. Da gruselt es mir vor.

Ich bin aktuell auch so neidisch auf alle denen es besser geht.
Gestern war ganz schlimm weil ich nicht mit konnte auf den Geburtstag. Ätzend.

Ich kann das nicht akzeptieren.

Mit Amitriptylin haben hier wenige Erfahrungen gemacht, habe ich das Gefühl.

24.02.2020 10:32 • #91


Pusteblume83
Ich hoffe es auch, danke.

Gut möglich, dass dein Körper und Gehirn etwas durcheinander sind. Du hattest einen bunten und schnellen Wechsel zwischen den Gruppen. SSRI, tri- und tetrazyklisch, Neuroleptikum. Vielleicht war das auch zu viel in letzter Zeit. Keine Ahnung.

Ich beneide auch jeden, der einfach aufsteht, seinen Tag beginnt und abends sich hinlegt und denkt: ach, war das ein guter Tag heute...

24.02.2020 11:10 • x 1 #92


Lotta1983
Zitat von Pusteblume83:
Ich hoffe es auch, danke. Gut möglich, dass dein Körper und Gehirn etwas durcheinander sind. Du hattest einen bunten und schnellen Wechsel zwischen den Gruppen. SSRI, tri- und tetrazyklisch, Neuroleptikum. Vielleicht war das auch zu viel in letzter Zeit. Keine Ahnung. Ich beneide auch jeden, der einfach aufsteht, seinen Tag beginnt und abends sich hinlegt und denkt: ach, war das ein guter Tag heute...


Neuroleptika habe ich bisher nur zwischendurch mal bekommen (Atosil). Ist auch das was ich hier habe.
Ja, die Frage ist nur ob es wieder wegzumachen geht. Die vielen Wechsel und meine Hirnchemie?!

SSRI machen mir die ersten 6 Wochen Probleme. Ich halte in meinem jetzigen schlechten Zustand einfach nicht die NW aus. Würde sonst echt wieder auf Paroxetin gehen. Aber ob es überhaupt nochmal greifen würde ist mehr wie nur fraglich. Hatte auch schon überlegt zwischendrin eine Opi zu nehmen. Die haben mich anfangs sehr beruhigt. Da war auch noch alles im Lot. Hatte ja nur mein Paroxetin und irgendwann halt noch Opi.
Dann vertraut man den Ärzten und landet im Chaos.

Noch jemand der es beneidet. Ist das alles doof;(

Jammern ist das, was ich am besten kann.

24.02.2020 11:23 • #93


Pusteblume83
Hoffe, dass es irgendwie bei dir zu schaffen ist. Weiß da leider auch keinen Rat.

Vielleicht kannst du ja wieder das Opi nehmen anstatt Atosil, dann würdest du mit den Medis in einer Gruppe sein (also plus das Amitriptylin).

24.02.2020 11:55 • #94


Lotta1983
Zitat von Pusteblume83:
Hoffe, dass es irgendwie bei dir zu schaffen ist. Weiß da leider auch keinen Rat. Vielleicht kannst du ja wieder das Opi nehmen anstatt Atosil, dann würdest du mit den Medis in einer Gruppe sein (also plus das Amitriptylin).


Hm, da werde ich mal mit dem Doc diese Woche sprechen. Sofern ich es dahin schaffe. Aktuell bin ich ja schon sehr mim mim mim und vermeide alles.

Frage mich wie das morgen mit dem Auto fahren klappen soll

Hast übriges eine PN;)

24.02.2020 12:03 • #95


Pusteblume83
Bekomm leider keine PN angezeigt

24.02.2020 12:06 • x 1 #96


Lotta1983
Habe mittlerweile auch Rückenschmerzen was ich von mir gar nicht kenne. Dabei soll Amitritpylin ja auch bei Schmerzen helfen.

24.02.2020 12:14 • #97


Meteora
Ich habe Amitriptylin ein halbes Jahr lang gegen Schlafstörungen genommen, bis zu 50 mg. Es hat leider mein Restless legs Syndrom verstärkt. Ich habe mich nicht gut gefühlt, ständig Durst, Schwindel beim Aufstehen (orthostatische Hypotonie), Kopfschmerzen und das Gefühl, total sediert zu sein. War also nichts für mich.

08.03.2020 17:22 • x 1 #98




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