Zitat von progylein: Also ich habe es über 4 Jahre genommen....Dosierung bis 400mg am Tag ....war kein Mensch mehr und hab nur dahin vegetiert...dachte damals es wäre alles von der Krankheit...schon während dem Absetzen wusste ich aber, dass vieles nur durch das Pregabalin war.
Das ist interessant.
Ein ziemlich "eindeutiges" Beispiel dafür,wie ein Medikament dem einen helfen kann und in einem anderen Fall viel Schaden anrichten kann.
Das gilt aber nicht nur für Pregabalin,das sollte man dabei im Auge behalten,finde ich.
Zitat von progylein: Pregabalin ist in der Drog.zene nicht ohne Grund so beliebt.....
Das weiss ich.
Mein Psychiater hatte mir das mal gesagt und ich wusste wirklich nicht,was ich darauf sagen sollte.
Er wollte es mir ursprünglich nicht verschreiben,ist aber dabei geblieben,weil es in der Klinik (Psychiatrie) eingeschlichen wurde und mich letztendlich aus meinem "Dauerloch" rausgeholt hatte.
Ich habe auch (unfreiwillig) Gespräche mitgehört von Dro. ,die sich ja durchaus "frohgemut" in öffentlichen Verkehrsmitteln darüber unterhalten.
Wobei Dro. viel höhere Dosierungen einnehmen (hab ich jedenfalls mal im TV gesehen bei "Hartes Deutschland") und dann auch noch im Mischkonsum.
Bei mir bewirkt es halt,dass ich mich "normal" fühle,so als hätte ich keine Angststörung.
Und aufdosieren musste ich nach nunmehr 7 Jahren (zum Glück) auch nicht,wobei mir bewusst ist,dass das immernoch kommen kann.
Also wirklich "sicher" fühlen kann ich mich niemals mehr aber ich bin dankbar für jeden angstfreien Tag und ich kenne inzwischen auch Medikamente,die abfedern können,habe einen guten Psychiater und eine Therapeutin,auf die ich mich verlassen kann,wenn es doch mal wieder "brennen" sollte.