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ConnyOsi

ConnyOsi
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Guten Morgen,
Ich wollte mich hier nur gerne austauschen über Sertralin.Wer von euch ist noch gerade dabei Sertralin Einzuschleichen und will sich mit mir austauschen.
Ich leide an einer Angststörung und Depressionen habe viel Unruhe und Angstzustände.Nehme jetzt seid 8 Tagen Sertralin.Angefangen mit 5 Tagen 25 mg und Seid 3 Tagen 50mg.Ich würde mich über einen Austausch freuen.

LG Conny

10.08.2026 x 2 #1


62 Antworten ↓
kaputtes0hr

kaputtes0hr
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@ConnyOsi das Problem ist leider dass viele Ärzte beim Thema bzgl. Einschleichen von AD's dem
Schema F, welches sie im Studium gelernt haben Folgen und den Patienten vorgeben das AD viel zu schnell einzuschleichen, dieses 1te Woche 25mg, ab 2te woche 50mg und wenn es dann nicht hilft erhöhen bezogen auf Sertralin ist m.M.n. eine viel zu schnelle und radikale Einschleichphase kein Wunder das man da eine Extreme Erstverschlimmerung verspürt btw. Die Erstverschlimmerung ist tatsächlich als positiv zu bewerten, da es wenn keine Erstverschlimmerung von statten gehen würde das Medikament kein Einfluss auf dein Uentrales Nervensystem hätte und es dahingehend bei dir keine Wirkung hätte
Zusätzlich möchte ich erwähnen dass die Erstverschlimmerung ein Zusammenspiel aus Wirkung des Medikaments und die Reaktion der Psyche auf die Wirkung des Medikaments ist, die Wirkung eines Ad's geschieht halt unterbewusst und die Psyche reagiert darauf mit Erstverschlimmerung der bereits bestehenden Symptome vor Einnahme, deswegen ist es so schwer zu unterscheiden ob es nun die Psyche ist oder das Medikament, aus meiner Erfahrung habe ich gelernt am besten damit umzugehen, wenn man es als eine Art Zusammenspiel aus beidem sieht und es vorallem als positiven Anfangsefffekt einstuft, welcher bei weiterer Einnahme nach einer gewissen Zeit wie von Geisterhand vorbeigeht
Kurz zu mir
Also ich habe bisher zwei mal für
ca. 1 1/2 Jahre aufgrind von Zwangsgedanken in vorm eines spezifischen Psychosomatischem Symptoms sertralin einnehmen müssen
Beim zweiten mal habe ich eigenmächtig entschieden anders als vorgeben bis zur therapeutischen mindestdosis von 50mg einzuschleichen
1te Woche 12,5mg, 2te woche 25mg, 3te Woche 37,5mg, ab 4te woche 50mg
Und zwar aus 2 folgenden Gründen
1. Es schwächt die Erstverschlimmerung ab, weil das Zentrale Nervensystem mehr Zeit hat sich auf die Umstellung einzugewöhnen
Und 2. Stehen m.M.n., rein von der Logik her, die Chancen höher dass die therapeutische mindestdosis von 50mg (Sertralin) ausreicht
Weil sind wir mal ehrlich, warum geben die Ärzte oft im Endeffekt dem Patienten vor die Dosis zu erhöhen ?

Eigentlich simpel, weil die Patienten sich nach 4-5 Wochen, vom Arzt vorgegebener Einschleichphase
(1te Woche 25mg, ab 2te Woche 50mg (Sertralin)) immer noch über die selben Symptome beschweren wie vor der Einnahme, die rationale und logische Entscheidung des Arztes ist dann natürlich erhöhen, weil aus Ärtzesicht heißt es, mehr Wirkstoff gleich mehr Wirkung, dies gilt aber m.M.n. nicht bei Ad's, wenn man bei einer so viel zu rasant durchgeführten Einschleichphase wie die Ärzte es vorgeben nach 4-6 Wochen immer noch Symptome ausgelöst durch eine Erstverschlimmerung verspürt dann liegt das m.M. und meiner Erfahrung nach nicht daran dass die Dosis zu niedrig ist sondern dass das Zentrale Nervensystem immer noch dabei ist sich an das Medikament zu gewöhnen, ich persöhnlich würde dann eher dazu tendieren die Dosis konstant beizubehalten und einfach abzuwarten anstatt direkt die Dosis zu erhöhen und wenn erhöhen dann diesesmal viel langsamer aber stetig und bestenfalls mit Absprache des zuständigen Arztes
z.b. von 50mg auf erstmal 62,5mg für eine oder vielleicht sogar 2 Woche/n und dann auf 75mg
Vielleicht gucken viele Ärzte dann blöd und widersprechen, aber meiner Erfahrung nach ist das alles mit dem Arzt verhandelbar, wenn man es nur überzeugend genug kommuniziert, und zum Thema wie man denn diese 50mg so genau teilen soll gibt es auch eine Antwort und zwar nennt diese sich Feinwaage, 2 stellen hinterm Komma reichen dafür völlig aus, weil ob du jetzt 0,02 mg an einem Tag mehr und an einem anderen Tag weniger nimmst macht jetzt keinen wirklichen Unterschied
Also wie gesagt meine Kernaussage ist und bleibt, wenn die Ärzte von vorne rein langsamere Einschleichphasen vorgeben würden
Dann würden auch viel weniger Patienten nach einer oder während einer Einschleiphase den Drang verspüren das AD erhöhen, das AD wechseln oder gar die Einschleichphase des AD's abbrechen zu "müssen" weil die Erstverschlimmerung als zu heftig und/oder keine Wirkung des AD's wahrgenommen bzw. Falsch wahrgenommen/gedeutet wird

22.07.2026 12:46 • x 1 #40


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A


Einschleichen von Sertralin

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Haferflocke

Haferflocke
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Ich weiß nur zu gut wie das ist mit einem Partner, der keine/ nicht viel Ahnung von psychischen Krankheiten hat.
Da muss man dann in der eigenen Krankheit steckend viel Info-Arbeit leisten den Partner betreffend.
Irgendwann war ich an dem Punkt wo ich dachte, wenn er es nicht verstehen kann/ will, dann muss ich mich wohl trennen.
Ich hab‘s geschafft mir selbst am nächsten zu sein/ mich am wichtigsten zu nehmen. Das war eine innerliche Entscheidung. Die hab ich dann in einer veränderten Haltung ihm gegenüber nach außen getragen.
Was soll ich sagen…wir sind heute noch zusammen, haben einen gemeinsamen Sohn.
Vieles kann/ will er nicht verstehen. Er ist ganz anders sozialisiert als ich und ebenso anders genetisch ausgestattet (wenn ich mir seine Eltern anschaue).

Ich geh mittlerweile trotz Krankheit selbstbewusst durch die Welt.
Ich hab mir das alles nicht ausgesucht.

Du kannst da nichts dafür. Gib ihm Kontra. Nimm ihn mal mit zu deiner Psychologin und leg ihm Infomaterial zum Lesen hin.
Ich hab da nicht locker gelassen.

Okay - ich bin 15 Jahre weiter/ älter als du. Und auch ich hab immer noch ab und zu grottige Tage. Sie gehören zu mir. Diese Wellenbewegung aus guten und schlechten Zeiten haben doch alle Menschen. Klar - die Ausprägungen sind unterschiedlich.

Du hast doch in den letzten 2 Jahren viel versucht…Medis, Klinikaufenthalte, Verhaltenstherapie,…Du bist auf dem richtigen Weg, aber der dauert halt…

Fühl dich mal gedrückt.
Hab dich lieb 🥰

Heute 12:46 • x 1 #62


Zum Beitrag im Thema ↓


Somatom
Hallo Conny

Ich nehme etwas anderes aber kann mich noch gut erinnern. Das erste Mal habe ich gar nichts gespürt beim Einschleichen bis 50 mg. Das zweite Mal konnte ich ca. einen Monat nicht schlafen weil ich so aufgedreht war, musste dann abbrechen.

Wie schaut es mit deiner Verdauung aus?

#2


ConnyOsi
Verdauung ist wie immer nur keinen Appetit habe ich.Ich hoffe ja das die Unruhe Beziehungsweise die Angst etwas verschwinden.

x 1 #3


Somatom
ich denke schon dass das Präparat dir hilft - lass dir einfach genug Zeit. 4-6 Wochen bis du ein Urteil fällst.

x 1 #4


Greta__
Du hattest in deinem letzten Thema gar nichts mehr geschrieben.
Wie geht es dir denn? Wie lief es mit der Klinik?

x 1 #5


ConnyOsi
Naja nicht so gut die innere Unruhe und die Angstzustände sind immer noch da.
Da konnte die Klinik auch nix dran ändern,das nervt macht auch Angst.Hab gemerkt wie ich dann immer weiter in die Depression gerutscht bin und deswegen jetzt das Sertralin.

x 2 #6


Sunny2808
Ich nehme Sertralin, bin bei 100mg.
Hatte zwischenzeitlich mal reduziert auf 50 mg aber da ging es mir nicht gut. Hab dann hochdosiert und das hat gute 6 Wochen gedauert bis es wieder ging.

x 1 #7


Dela
Hi @ConnyOsi
Ich bin auch dabei Sertralin einzuschleichen. Heute ist mein dritter Tag mit 25 mg..bald erhöhe ich auf 50.
bisher habe ich keine Nebenwirkungen außer flauen Magen, Kopfschmerzen und Müdigkeit.
Lg lachen

x 1 #8


ConnyOsi
Darf ich fragen was eure Symptome sind also warum ihr sie nehmt?

x 1 #9


Sunny2808
Ich hab es gegen Angstzustände bekommen.
Aber in niedriger Dosierung nicht ausreichend, deshalb bin ich wieder hoch gegangen und bin jetzt bei 100mg.
Aber das Einschleichen ist echt hart...... ich hatte sehr viele Nebenwirkungen und es hat 6 bis 8 Wochen gedauert bis es besser wurde.

x 1 #10


petrus57
Lass dir Zeit mit dem Einschleichen. Als ich in der Klinik war, hatten die es viel zu schnell und viel zu hoch gemacht. Anstatt es wegen der starken Nebenwirkungen haben die das immer weiter erhöht. Ich dachte da auch noch, dass Ärzte wissen was sie tun. Aber woher sollen die das wissen. Bei jedem wirken Tabletten anders. Eigentlich ist man nur ein Versuchstier.

Meine Frau ist vor Jahren gut mit 50 mg klar gekommen. Sie hatte aber "nur" Angststörungen. Sie konnte noch nicht mal in den Spiegel schauen. Sie bekam schon Angst vor ihr eignenes Gesicht.

x 2 #11


ConnyOsi
Zitat von Sunny2808:
Ich hab es gegen Angstzustände bekommen. Aber in niedriger Dosierung nicht ausreichend, deshalb bin ich wieder hoch gegangen und bin jetzt bei ...

Wie hast du gemerkt das es besser wird?

#12


Sunny2808
@ConnyOsi
Ich hatte wieder extreme Angst und Unruhe, ab der 4. Woche wurde die Unruhe weniger. Danach die Angst.

Ich nehme aber auch noch Olanzapin am Abend um meine Stimmung zu stabilisieren

#13


Elly79
Ich nehme es mittlerweile zum 3x diesmal seit Juni letzten Jahres. Nehme 50 mg und habe es wegen starker Unruhe und Angst. Jetzt beim 3x hat das Einschleichen echt lange gedauert, aber es wirkt super.
Gegen Depressionen hat es allerdings bei mir gar nicht geholfen, habe aber auch nur leichte bis mittelgradige und da wirken ADs nicht besser als ein Placebo.

x 1 #14


ConnyOsi
Ich nehme noch Pregabalin.

#15


Sunny2808
@ConnyOsi
Versuch durchzuhalten mit dem Sertralin

#16


ConnyOsi
Ja mache ich auch es ist etwas besser,nur bei Stress merke ich es.Macht ihr noch Therapie nebenbei?

#17

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A
@ConnyOsi hallo, ich nehme seit 2 wochen wieder sertralin 50 mg. Ich bin den ganzen Tag etwas unruhig. Es dauert leider einige Wochen bis es wirkt.

#18


Sunny2808
@ConnyOsi
Nein ich mache keine Therapie mehr. Hab ich aber und bin fertig.

#19


Sunny2808
@ConnyOsi
Hat dein Arzt gesagt wie hoch deine zieldosis ist?

#20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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