Haferflocke
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Ich weiß nur zu gut wie das ist mit einem Partner, der keine/ nicht viel Ahnung von psychischen Krankheiten hat.Da muss man dann in der eigenen Krankheit steckend viel Info-Arbeit leisten den Partner betreffend.
Irgendwann war ich an dem Punkt wo ich dachte, wenn er es nicht verstehen kann/ will, dann muss ich mich wohl trennen.
Ich hab‘s geschafft mir selbst am nächsten zu sein/ mich am wichtigsten zu nehmen. Das war eine innerliche Entscheidung. Die hab ich dann in einer veränderten Haltung ihm gegenüber nach außen getragen.
Was soll ich sagen…wir sind heute noch zusammen, haben einen gemeinsamen Sohn.
Vieles kann/ will er nicht verstehen. Er ist ganz anders sozialisiert als ich und ebenso anders genetisch ausgestattet (wenn ich mir seine Eltern anschaue).
Ich geh mittlerweile trotz Krankheit selbstbewusst durch die Welt.
Ich hab mir das alles nicht ausgesucht.
Du kannst da nichts dafür. Gib ihm Kontra. Nimm ihn mal mit zu deiner Psychologin und leg ihm Infomaterial zum Lesen hin.
Ich hab da nicht locker gelassen.
Okay - ich bin 15 Jahre weiter/ älter als du. Und auch ich hab immer noch ab und zu grottige Tage. Sie gehören zu mir. Diese Wellenbewegung aus guten und schlechten Zeiten haben doch alle Menschen. Klar - die Ausprägungen sind unterschiedlich.
Du hast doch in den letzten 2 Jahren viel versucht…Medis, Klinikaufenthalte, Verhaltenstherapie,…Du bist auf dem richtigen Weg, aber der dauert halt…
Fühl dich mal gedrückt.
Hab dich lieb 🥰
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