Update - morgen sind es 5 Wochen mit den 20mg Citalopram.
Ich habe mittlerweile meinen Arbeitswechsel hinter mir. Die ersten 3 Tage sind vorüber und ich bin nicht panisch geworden oder durchgedreht,wie es vorher in meiner Vorstellung war. Aber ich fühle mich einfach elend und kraftlos heute. Die letzten zwei Tage waren zwar chaotisch und anstrengend und zu lang (je12h) ,aber ich kann mir das so schwer eingestehen dass ich erschöpft sein darf ...dass es mit der Routine sicher alles besser wird.
Ich sehne mich so sehr nach Entspannung und Normalität. Das Citalopram hat ja schon gute Arbeit geleistet aber mein Stresspegel ist wahrscheinlich einfach insgesamt immens hoch zur Zeit ...und dann kommen da die Ängste,dass mich das vielleicht doch auch körperlich krank machen könnte und nicht 'nur' bei der Angst bleibt?! Dieses Brennen in der Brust

...kenne ich von der Angst unter Citalopram aber irgendwie ist es einfach beunruhigend.
Ich brauche eigentlich soweit keine Tabletten mehr zum schlafen aber habe nun ganz oft nachts extreme Schweißausbrüche von dem Citalopram....kennt das noch jemand? Aber wahrscheinlich brauche ich einfach gaaaanz viel Geduld mit mir und überhaupt allem was jetzt neu ist ...aber ich fühle mich auch so verdammt allein damit gerade. Alle anderen wuppen sowas doch mit links *haha,von wegen* ...
Ich habe Schiss,dass ich mich überlaste ...aber ich wollte ja auch raus aus der Unterforderung.
Habe nebenher wieder meine Therapeutin kontaktiert,da gehe ich nächste Woche auch wieder hin. Gefühlt die einzige die mich versteht.
Noch sind es ja paar Wochen bis das Citalopram quasi seine volle Wirkung entfaltet....bei Rückfällen dauert es ja manchmal länger....oder brauche ich plötzlich mehr davon? Soviele doofe Gedanken...
Sind noch Leidensgenossen hier?
Es musste jetzt mal raus,auch wenn das vielleicht nicht alles hierher gehört.
Unruhige Grüße,
MamaCita