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Hallo, Leute.

ich wollte hier mal einen Lösungsvorschlag geben, wie man am besten Cymbalta reduzieren kann...

Korrekterweise sollte man natürlich immer mit dem Arzt Rücksprache halten. Da aber einige Ärtze auch Verrückte Menschen sind, ist dieses Topic hier auch für Menschen, die es satt haben, sich weiter mit irgendwelcher Chemie vollpumpen zu lassen und endlich RICHTIG davon weg zu kommen.

ACHTUNG! Mit einer Reduzierung sollte man erst dann beginnen, wenn man sich wirklich sicher ist, dass für einem selbst die Zeit gekommen ist, dass wirklich durchzuziehen. Das hört sich vllt jetzt etwas wirr an xD. Moment, ich erklärs mal anders... Man sollte nicht einfach absetzen, wenn man noch ziemlich akut Beschwerden hat und oder noch am Anfang der Theapie ist.

Hierzu eine kleine Geschichte... (Ist wirklich so passiert!)
Ein guter Freund von mir litt ebenfalls unter Panikattacken, er wollte aber keine Tabletten-Zeugs nehmen, tat es aber doch und musste sich eben dann durchquälen (also das zeug zur Beruhigung nehmen). Dann hat irgendwann nach 6 Monaten der weiser Arzt die Tabletten des Mannes in den Müll geschissen und gesagt: "Das brauchst du nicht, Junge. Das ist Chemie und Gift für den Körper.". Ab da an, hat er keine einzige Tablette mehr genommen. Wochenlang plagten ihn Schlafstörungen und andere eigenartige Absetzphenomäne, doch dann ca. 9 Wochen später ist alles vorbei. Der Körper hat sich regenriert und das Gift ihn ihm (also die Tabletten) ist weg.

...deshalb lieber ganzzzzzzz langsammmmm das Zeug reduzieren, statt sofort

Ich vertrete die Meinung, dass solche Krankheiten, wie Panikattacken und allgemeinen Angstzuständen auch anders behandelt werden kann, allerdings wollen die Psychoärzte davon nichts hören. Die geben einem Medikamente (wovon man schon weiß, dass diese nicht heilen, sondern nur hemmen!). Antidepressiva sind Beruhigungsmittel, KEINE Heilmittel!

Der Körper findet immer einen Weg sich selbst zu heilen (siehe Geschichte). Davon bin ich überzeugt!

Aber genug davon. Wer Cymbalta reduzieren möchte, ob mit oder ohne Wissen seines Arztes, dann kann ich folgendes empfehlen: Ich habe als Höhstdosis 60mg Cymbalta bekommen. Mittlerweise bin ich bei 28mg und mir geht es blendend. 28mg? Wie geht denn das? Ja normalerweise gibt es Cymbalta nur 30, 60, 90, 120 mg (ob es noch höhere oder niedrigere Dosen gibt oder gar Zwischendosen, wie z.b 45mg das weiß ich nicht).

Fakt ist, dass in 1 Hartkapsel 60mg Cymbalta rund 540 kleine Pillen sind enthalten sind (sofern ihr Cymbalta als Hartkapseln besitzt oder verschrieben bekommen habt). Probiert mal eine Pille. Die sind scharffff, ne ohne Witz, Wirklich! Die schmecken scheußlich! )

Zitat:
Aus wievielen kleinen Pillen besteht 1 Cymbalta-Kapsel?

120mg Cymbalta = 1080 Pillen
90mg Cymbalta = 810 Pillen
60mg Cymbalta = 540 Pillen
30mg Cymbalta = 270 Pillen

1mg Cymbalta besteht also folglich aus exakt 9 kleinen Pillen

Zitat:
Wie soll die Reduzierung jetzt ablaufen?:

Öffnet die Cymbalta-Kapsel und erstellt euch eure Eigene Reduzierung! So einfach ist das!

Ich habe beispielsweise meinen Cymbalta-Konsum jeweils um 1mg pro Tag reduziert: also...

Tag 1: 60mg
Tag 2: 59mg
Tag 3: 58mg
Tag 4: 57mg usw. ...

In 2 Monaten hätte ich also quasi die Cymbalta abgestetzt.

Vorteile so einer Reduzierung: Die liegen klar auf der Hand... Absetzphänomene/Probleme treten so gut wie gar nicht auf. Es ist nämlich ein Unterschied, wenn man von 60mg DIREKT auf 30mg runter geht, als wenn man Schrittweise von 60 bis 30mg innerhalb von 1 Monat reduziert. Der Körper kann sich optimal auf das Absetzen einstellen!

Ich hoffe ich werde so vielen wie möglich mit diesem Toturial geholfen haben

09.10.2012 13:34 • 04.03.2020 #1


39 Antworten ↓


Ich habe das so ausprobiert. Bis ich bei ungefähr 10 mg war, ging es mir auch blendend, aber nun hat mich das Absetzsyndron doch voll erwischt. Kann kaum schlafen, wenn doch, ist es unruhig und ich habe Albträume, versinke teilweise in düsteren Gedanken (mein Leben macht kein Sinn, etc.) und werde von einer tiefen Verzweiflung ergriffen, die einfach nur schrecklich ist. Voellig weinerlich, ich hatte Migraeneattacke, Tinnitus, Hitzewallungen und Durchfall. Habe vier Tage nach der letzten Tablette nun doch wieder 30 mg eingenommen und will es nun nochmal langsamer versuchen, also z.B. bis 20 mg wieder täglich ein mg weniger, bis 15 mg alle zwei Tage ein mg weniger, bis 10 alle drei Tage und so weiter. Hoffe, das klappt dann.

25.06.2014 23:39 • #2



Hallo check712,

Cymbalta RICHTIG absetzen!

x 3#3


renasia
"Ich vertrete die Meinung, dass solche Krankheiten, wie Panikattacken und allgemeinen Angstzuständen auch anders behandelt werden kann"

Und welche Idee hättest du da?

26.06.2014 15:59 • #3


Hallo, mal meine Geschichte mit einigen Fragen - unter anderem zu Cymbalta:

ich habe seit geraumer Zeit starke, schubweise auftretenden Schmerzen in Gelenken und Muskeln, bisher ohne nähere Ursache, vermutet wird aber eine rheumatologische Grunderkrankung an deren Diagnose gearbeitet wird, Termine stehen aus. Aufgrund der Schmerzen nehme ich seit ca. 5 Monaten Cymbalta in einer eher geringen Menge da ich generell hyperempfindlich und sensibel reagiere (und auch bin). Das Mittel hat meiner Meinung nach geholfen, mir aber auch 15 Kilo auf die eh schon nicht sehr dünnen Rippen gepackt. Jedweder Versuch des (auch schrittweise unter ärztlicher Begleitung) Absetzens endete in irgendeiner Ambulanz eines Krankenhauses aufgrund von so schlimmen Schmerzen im ganzen Körper (auch Körpersteife, vor allem Nackenverhärtungen) wie ich sie vor der Einnahme nie hatte. Ich wurde auch depressiv - obgleich ich damit vorher nie zu tun hatte.

Nun wird versucht, das Cymbalta durch herausnehmen einiger Kügelchen aus den Kapseln (gemäß telefonischer Rücksprache mit dem Hersteller) ganz ganz langsam abzusetzen. Seit ca. 5 Tagen habe ich ein neues Problem: Meine Augen fühlen sich ermüdet an, die Lidmuskeln scheinen schwach zu sein. Schubweise. Teilweise tappselte ich wie irreal durch die Welt, wollte alles immer wieder \\\"greifen\\\" ob es noch da ist. Klingt seltsam, dessen bin ich mir bewusst. Der Augenarzt untersuchte intensiv, fand aber \\\"nur\\\" eine Augentrockenheit und verschrieb auch eine neue Brille mit etwas mehr Stärke als die Alte (die ich eh nie getragen hatte). Die Brille war schon 2 Tage später da - die ersten Stunden der Horror: Brennende Augen (wie Sand), Tränen, unschärfe, irreales Gefühl und totale Lichtempfindlichkeit. Gewöhnung an die Brille? Nun kommt das eigentlich spannende: Wenn ich ausnahmsweise mal eine Ibu 400 einnehme: Geht es mir generell schlagartig besser. Laune hebt sich, Schmerzen senken sich. Brennende Augen und Lichtempfindlichkeit lassen nach.

Ich bin total ratlos weil sich mir die Logik komplett entzieht. Vermutungen habe ich mehrere:

1) Es liegt in der Tat eine rheumatische Erkrankung vor (noch unerkannt) - das soll ja auch auf die Augen gehen. Das Ibu hilft deswegen.

2) Meine angespannten Nacken- und Halswendemuskeln sorgen für Wahrnehmungsstörungen, z.B. irritieren mich auch wilde Muster auf Fussböden. Das Ibu lässt die Muskeln etwas abschwillen und die Wahrnehmung ist dadurch nicht mehr beeinträchtigt.

3) Das Cymbalta verursacht bei vielen Patienten auch massive Augenprobleme (so wie Körpersteife und Muskelschmerzen). Warum es dann aber durch Ibu besser wird? Keine Ahnung. Zumal mein Arzt etwas ratlos ist, wie er mich umstellen soll auf ein anderes AD.

4) Das Ibu schirmt meine generell empfindlichen Nerven ab. Mir sagte mal ein Psychiater, dass man hypersensiblen Menschen Schmerzmittel gibt, damit eine Art \\\"Schutzschirm\\\" entsteht. Bei mir wirkt übrigens nur Ibu - kein Aspirin, kein Paracetamol, kein Novaminsulfon, nichts. Alleine das verwundert mich.

Ich weiß so im Moment nicht weiter und die Ärzte scheinbar auch nicht. Diese Augenschmerzen oder Empfindlichkeiten scheinen zu kommen und zu gehen wie sie wollen - ein gewisser Verdacht in Richtung Ernährung hat sich eingeschlichen - aber mehrere \\\"Tests\\\" ergaben keinerlei Auffälligkeiten. Haben Sie ob dieser Schilderungen noch irgendeine Idee? Im Moment nehme ich Augentropfen und am Abend eine Heparin-Salbe. Einzig gesicherte Diagnose ist einer atopische Dermatitis - aber warum um alles in der Welt hilft Ibu?

28.06.2014 18:19 • #4


Hallo,
versuche momentan Cymbalta nach deinen Vorschlag abzusetzen....Frage...bei mir kommen trotz der seeehhhr langsamen abnahme leichte Absetzerscheinungen...wie Müdigkeit...leichter Schwindel....empfindlichkeit auf Sonnenlicht....was ich extrem merke bei meiner kleinen Tochter..ich habe keine Geduld mehr...muss mich extrem zusammenreisen....hast du wirklich gar nix gespürt...bin ich hier echt soooo empfindlich auf das zeug?
Habe mir schon einige male gedacht wieder die volle dosis zu nehmen..doch dann denke ich mir immer wieder ich will diese scheis kapsel nicht mehr nehmen....ich weis ja nicht mal ob ich sie noch brauche durch die schnellen absetzerscheinungen....

oi.....
lg

10.05.2016 14:03 • #5


Zitat von Katinnk:
Hallo,
versuche momentan Cymbalta nach deinen Vorschlag abzusetzen....Frage...bei mir kommen trotz der seeehhhr langsamen abnahme leichte Absetzerscheinungen...wie Müdigkeit...leichter Schwindel....empfindlichkeit auf Sonnenlicht....was ich extrem merke bei meiner kleinen Tochter..ich habe keine Geduld mehr...muss mich extrem zusammenreisen....hast du wirklich gar nix gespürt...bin ich hier echt soooo empfindlich auf das zeug?
Habe mir schon einige male gedacht wieder die volle dosis zu nehmen..doch dann denke ich mir immer wieder ich will diese scheis kapsel nicht mehr nehmen....ich weis ja nicht mal ob ich sie noch brauche durch die schnellen absetzerscheinungen....

oi.....
lg


Also ich weiß es wirklich nicht, ob man Cymbalta öffnen soll und dann reduziert. Ich bin überzeugt, dass hier schon zum Teil Wirkstoffe verloren gehen, bevor sie in den Blutkreislauf aufgenommen werden.

Denn Magenäureresistenz bedeutet, dass sich die Kapsel NICHT im SAUREN Milieu des Magens auflöst.
Im Mund herrscht allerdings ein viel höherer pH-Wert, daher bringt dort auch der magensaftresistente Überzug nichts. Es ist ja auch so nicht geplant, dass man die einzelnen Kügelchen im Mund lässt und anschließen schluckt.
Also ich bin von der Richtigkeit der Empfehlung des TE nicht überzeugt.
Der PH Wert der Magensäure beträgt um den Daumen 1,2.
Der PH Wert im Mund beträgt ca. 6,5!
Somit kann die Schutzhülle im Mund bereits sich lösen und Wirkstoffe gehen verloren, deshalb auch die Absetzerscheinungen, da du nur einen Bruchteil ins Blut bekommst, ist nur so eine Überlegung....

10.05.2016 14:51 • #6


Hallo Gerd50,
danke für deine Rückanwort; nur zur Richtigstellung: ich entferne die Kügelchen aus der Kapsel...somit reduziert sich der Wirkstoff in der Kapsel...ich schlucke nicht die einzelnen Kügelchen, auf diese Idee wäre ich gar nicht gekommen, ich schlucke die normale Kapsel eben nur mit verringerten Inhaltsstoff...

Mir ist auch klar dass man dies auf eigene Faust nicht machen sollte, jedoch wie geschrieben kann ich nicht beurteilen ob ich dieses Medikament überhaupt noch brauche?!
Momentan fühle ich mich noch recht stabil =)

danke
lg

12.05.2016 06:45 • #7


Ok, dass hört sich gut an..
Viel Glück, dass es klappt

12.05.2016 07:11 • x 1 #8


Hallo!
Ich hab mich grad erst frisch angemeldet hier, wegen dieses Beitrags.

Ich finde die Idee super! Dass Ärzte auf sowas nicht kommen....
Ich nehme Cymbalta wegen Depressionen und Angststörungen seit 2008 und bin seit letztem Jahr am ausschleichen. Anfangs war ich mal auf 120mg, dann runter auf 90, dann war ich lange Zeit auf 60mg. Seit letztem Jahr habe ich dann zunächst auf 45mg reduziert. Meine Ärztin schlug es mir so vor: jeden Tag 30mg PLUS alle 2 Tage 30mg. Hat gut funktioniert, bin dann auf 30 runter und seit ca. 1,5 Monaten hab ich mit der gleichen Methode (alle 2 Tage ne 30er) nun auf 15mg reduziert.
Da das scheinbar allerdings nicht so gut funktioniert, wie sich in der letzten Zeit herausstellte, werde ich wohl wieder auf 30mg hochgehen und mit der Methode von check712 demnächst wieder anfangen zu reduzieren. Wobei ich das ganze noch langsamer angehen werde und vielleicht im 3-4Tage-Abstand 1mg runter gehe. Aber auf jeden Fall danke für diesen guten Tipp!

Eine Frage: schmeißt ihr die entnommenen Kügelchen weg oder hebt ihr sie auf? Es gibt doch solche Leerkapseln zu kaufen, ich denke drüber nach, mir solche zu holen... gibt es hier Erfahrungen damit? Müsste man auf was spezielles achten bei der Zusammensetzung der Kapseln? (wobei ich gerne gelatinefreie Kapseln hätte)

12.05.2016 09:30 • #9


Hallo,
anfangs habe ich die Kügelchen weggeschmissen...seit einigen Tagen sammle ich sie und werde diese dann am ende des Absetzens hernehmen...da man ja sonst mehr rauszählen muss als dass man eigentlich nimmt =)
Habe mir auch eine Excelliste zusammengestellt wo ersichtlich ist wieviel ich rausnehmen muss, so erscheint es mir einfacher!
Mit deiner Methode dass du 3-4 Tage die gleiche Menge nimmst und dann erst wieder runter gehst finde ich super, habe mir das auch schon überlegt....sollte ich größere Probleme bekommen werde ich dies auch machen!

Wegen dem Kauf von Leerkapseln kann ich dir leider so gar nicht weiterhelfen.. sorry
lg

12.05.2016 10:18 • #10


Danke für deine Antwort!
Ah, das mit der Excel-Liste is auch ne gute Idee! Dann kommt man nicht so durcheinander.


Zitat von Katinnk:
Wegen dem Kauf von Leerkapseln kann ich dir leider so gar nicht weiterhelfen.. sorry
lg

Das macht nichts, vielleicht weiß ja jemand anders noch was, oder ich such mich mal durchs Netz.

12.05.2016 10:24 • #11


Hallo,

also ich reduziere mittlerweile das Medikament seit 1,5 Jahre. Die Kügelchenmethode wie ihr sie schreibt wäre mir viel zu krass. Lt. Studie von drug watch sollte man nicht mehr als 10 Prozent pro Woche reduzieren. Derzeit bin ich auf 70 Kügelchen und ich tue mir echt extrem schwer mit dem reduzieren. Vier Kügelchen in der Woche sind mir schon zu viel (heute konnte ich eine halbe Stunde lang nicht einmal richtig sprechen). Ich bin echt neidig dass es bei euch so schnell und rasch geht. Nehmt ihr noch andere meds oder achtet ihr auf eine spezielle Diät? Würde mich echt interessieren .....

Zu meinen Nebenwirkungen: Hände zittern, Gehirnzäpps, Hübelkeit, Nervösität, Zähneknirschen, Kieferbeissen, Schweissausbrüche in der Nacht...

05.06.2016 19:34 • #12


Hallo,
eigentlich wollte ich testen ob ich das Medikament überhaupt noch benötige; seit gestern weiß ich: ich brauche es noch....vielleicht nicht mehr die vorherige Dosis von 60mg - nehme seit gestern weider 30 mg -;
wäre gestern auch 20mg gewesen, habe jedoch bemerkt dass wieder symptome aufkommen die ich vorher nicht mehr hatte......
Eigentlich, wenn man so nachdenkt, ist es krass was einem die Ärzte so verschreiben wenn man so darunter leiden muss wenn man es absetzen möchte....und dann wollen sie nicht mal von entzugserscheinungen sprechen.....
Die Schweissausbrüche in der Nacht hatte ich auch noch während der normalen einnahme von Cymbalta, sind jetzt mit der reduzierung besser geworden; was ich ständig habe sind diese Kopfschmerzen....mitunter dann natürlich noch Migräne...
Andere Medikamente muss ich zum Glück nicht einnehmen....habe jedoch hohen Blutdruck den ich kontrollieren muss...ob in zusammenhang mit Cymbalta?! Diese Frage stellen sich die Ärzte leider nicht......

lg

07.06.2016 15:49 • #13


Hallo,

ich bin nur durch Zufall im Facebook auf diese Seite gestoßen und die supporten einen wirklich sehr gut .... Soweit ich weiss laufen mittlerweile sehr viele Klagen gegen den Pharma Konzern aufgrund dieser NW.

Ich bin leider sehr sensibel daher muss ich sowieso extrem langsam das Zeug absetzen, aber selbst diese kleinen Dosen machen mir extrem zu schaffen.

07.06.2016 18:19 • #14


Guten Tag alle zusammen ich bin 22 Jahre alt und nehme cymbalta 30 mg seit ungefähr 2 Jahren jetzt bin ich am absetzten . Ich habe mir das hier zum Beispiel genommen ,mache es aber ein bisschen anders ich setzte richtig langsam ab 1 mg in der Woche. Ich bin jetzt bei 5 mg von 30mg die ich einnehme und obwohl ich so langsam absetze habe ich absetzsymphtome in Übelkeit ,schwindel, Durchfall ,Unwohlsein, innereunruhe , so langsam habe ich das Gefühl es ist latte wie langsam mann es absetzt symptome werde immer sein ich habe schon mal citalopram 20 mg abgesetzt und bin wegen den absetzsymphtomen ins Krankenhaus gekommen hatte so ein blitzen im Kopf kann mann schwer erklären . Ich würde mich freuen jemanden das so ungefähr das selbe durchmacht mir zu schreiben weil mann sagt ja geteilte leid ist halbes leid . Ich muss sie cymbalta noch 5 Wochen nehmen dann nehme ich keine mehr ich hoffe diesmal wird es nicht so schlimm

23.06.2016 08:27 • #15


Hallo Rudik,

phuuu 1mg pro Woche wäre mir viel zu viel. Vorallem soll man nie mehr als max. 10% pro Woche reduzieren. Bei 5mg wären 10% 5 Kügelchen...

Ich bin derzeit auf 66 Kügelchen also um die 7,5mg und ich setze jedes WE jetzt nur mehr 3 Kügelchen ab und damit kämpfe ich schon. Die Ärzte ignorieren das sehr gerne und wissen über das ganze nicht wirklich bescheid.

Vielleicht hilft dir das:

http://survivingantidepressants.org/ind ... uloxetine/

Mach jetzt einfach 2-3 Woche nichts also keine reduzierung und schau dass du dich wieder stabilisierst. Das habe ich oft gemacht weil ich wissen wollte woran es liegt .... 3 Wochen später ging es mir wieder sehr gut.

23.06.2016 18:47 • x 1 #16


Ich kaufe die Kapseln immer in der Apotheke, 100 Stück kosten um die 7 EURO.

25.06.2016 07:46 • x 1 #17


hey ja danke für die antworten es hat mir sehr geholfe ab morgen bin ich auf 4 mg und wenn es mir dann schlecht geht dann geh ich wieder auf 5 mg hoch . Meine Frau unterstützt mich sehr und hat mir vor zwei Tagen ein gesundes Mädchen auf die Welt gebracht das hilft mir auch sehr .
Sie hat mir auch die Tabletten schon alle vorher zusammengebastelt bis 1 mg aber wenn es mir wie gesagt morgen schlecht geht muss ich schauen wo ich ein Rezept und eine offene Apotheke herkriege .
Aber ich denke euch auf jeden Fall sehr für die hilfreichen antworten

25.06.2016 10:47 • #18


Achso ich habe noch vergessen zu sagen mein Arzt hat gesagt ich soll die von ein auf denn anderen Tag cymbalta weck lassen und das es garnicht sein kann das man von cymbalta absetzsymphtome kriegt ubd er war strickt dagegen das ich die kapseln öffne und Kügelchen rausnehme .... Daraufhin habe ich ihm meine Meinung gesagt und seid dem habe ich keinen Neurologen mehr er hat gesagt das er mich nicht mehr behandeln will . Jetzt war ich bei meinem Rechtsanwalt und der Arzt wird noch von mir hören weil er ein Eid geschworen hat kann ich zivilrechtliche vorgehen und ich werde Schmerzensgeld verlangen.

25.06.2016 11:05 • #19


Hallo,

boa was ist das für ein Arzt? Ich hatte auch schon so meine Erfahrungen und wenn ich den allen geglaubt hätte .... Selbst Apotheker haben oft mehr Ahnung als diese tollen Ärzte.

Er sollte den Beipackzettel lesen und ein wenig im Internet nachlesen. Bei mir sind die reduzierungen doch immer sehr heftig ... versuche es auszusitzen und normalerweise in ein paar Tagen stabilisiert sich das ganze. Mach dann einfach ein paar Wochen keine reduzierung, das hilft bei mir eig. immer.

Viel Glück

26.06.2016 09:47 • x 1 #20




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Dr. med. Andreas Schöpf