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201126.05




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Hi , bekomme jetzt seit knapp 3 Wo Cymbalta , seit 1 Wo 90 mg ,
habe extrem abgenommen - keinen Appetit , noch mehr Schwindel
wenn das Einschleichsymptome sind dann müßten die ja bald mal weg sein .

Was soll das medi überhaupt bewirken ? Bei mir passiert nichts .

Wäre nett eure meinungen zu hören

Auf das Thema antworten

32 Antworten ↓



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im schönen Remstal
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  26.05.2011 19:51  
Hey Nordlicht,

das hört sich zunächst ja nicht so toll an, aber vielleicht war die Psychiatrie einfach nicht das Richtige für Dich? Ich würd das auch nicht aushalten!
Hast Du denn schon mal überlegt in eine psychosomatische Klinik oder Tagesklinik zu gehen?
Also Hoffnung gibt es immer will ich Dir sagen! Auch wenn Du gerade tief drinsteckst, es wird auch wieder anders!
Gibt es denn irgendwas dass Dir gut tut? Wie spazieren gehen oder Entspannung machen?
Wichtig wäre halt aktiv zu bleiben, und wenn's Dir noch so schlecht geht. Hab mich anfangs auch immer nur zu einem täglichen Spaziergang quälen können, aber das hilft schon ein bisschen.
Hast Du jemand Vertrauten mit dem Du reden kannst? Reden hilft ja auch erstmal.

Übrigens, Cymbalta hab ich auch mal bekommen und das ging bei mir garnicht! Voller Horror!
Nehme jetzt Citalopram und Opipramol und fahre gut damit. Vielleicht solltest noch was andres probieren, wenn das Cymbalta nix bringt.

LG
Strand





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  27.05.2011 13:00  
ich weiß das ich in Bewegung bleiben muß , aber kann es kaum noch umsetzen .
habe einen Hund und kriege kaum noch kleine Runden gebacken .

Habe nur noch Schwindel + Angst. Sonst nichts .
Tagesklinik soll ich Montag nochmal anrufen , aber selbst da weiß ich nicht wie ich da hinkommen soll .

Psychos. Klinik war ich letztes Jahr - hat mir ein bißchen was gebracht aber da wartet man ja Monate .

Zum reden hab ich auch nicht wirklich jemand - keiner kann das verstehen .
Mein Mann kommt immer erst zum WE nach Hause und ist zur zeit völlig hilflos.

Das kann doch noch nicht mein Leben gewesen sein ?



  27.05.2011 13:04  
nordlicht2

Dann muss es eben ein anderes Medikament sein. Wenn Du Dein Leben kaum noch gebacken bekommst, dann muss da eben zu anderen Mitteln gegriffen werden. Es gibt genügend Medikamente, auch mit Sofortwirkung. Das musst Du aber mit Deinem Arzt besprechen. Und auch wenn einige Leute das nicht gut finden, wenn es sein muss, dann muss es eben mal eine Weile Tavor oder so sein, dafür sind die schließlich da.



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  27.05.2011 15:27  
hallo...
also ich sollte auch mal auf cymbalta umgestellt werden erst am morgen 30mg und dann auf 60mg...
ich kann nur sagen nie wieder...
also ich bin bestimmt niemand, der auf die nebenwirkungen wartet....
aber das ging gar nicht...
ich wurde so unruhig...hatte noch viel viel mehr panik und mir war furchtbar schlecht....

wir ham es gleich abgesetzt, und ich bin beim lyrica geblieben.

wenn du jetzt schon seit drei wochen beschwerden hast solltest du echt mal mit deinem arzt darüber sprechen.

lg muc



  27.05.2011 15:55  
Mein Doc wollte mir auch erst Venlafaxin, dann Cymbalta verschreiben. Weil das bei ADS mit Angststörung und /oder Depression 2. Wahl ist (neben Rialin und so Sachen). Nichts davon hab ich mir geben lassen. Ich kenne persönlich Leute, die das genommen haben, neee, muss ich nicht haben. Und es kann (muss aber nicht) die Symptome am Anfang dramatisch verschlimmern. Un der Anfang kann 2-3 Wochen sein, aber auch 2 Monate. Das hält kein Mensch aus.

Lyrica fand ich auch nicht so dolle, aber erträglich und wenn, dann 100 mal lieber Lyrica, als Cymbalta oder Venlafaxin. Und das sehe ich auch für SSRI so, würde ich nie mehr nehmen, einmal reichte (Cipralex).





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  27.05.2011 16:37  
Habe gerade mit meinem Hausarzt tel. der mich die ganzen Jahre betreut hat .
Er sieht das genauso , und schon gar nicht so hoch dosiert 90 mg .
Er meint ich solle es langsam wieder absetzen und würde mir Tracadon empfehlen .
Das kenne ich gar nicht .
nach Tavor habe ich in der pychiatrie gefragt wurde sofort abgelehnt .

Werde jetzt gleich nochmal eine andere Psychiaterin anrufen die mir vorher immer das paroxetin verschrieben hat und mal hören was die sagt .



  27.05.2011 16:55  
nordlicht2

Er meint bestimmt Trazodon, nicht Tracadon.

Das Thema hatte wir gerade:

http://www.psychic.de/forum/medikamente-bei-angst-und-panikattacken/wer-hat-erfahrungen-mit-doxepin-oder-trazodon-t36006.html

Ich kann die im Prinzip empfehlen, wahrscheinlich werde ich sie demnächst noch mal nehmen. Vom Nebenwirkungsprofil sind sie gut.

Wege Tavor. Na ja..., also als ich im Sommer 2009 aus der Tagesklinik rauskam, da rief mich sogar noch die Psychologin von dort an und meinte: "Herr E., wenn sie nun zu einem niedergelassenen Psychiater gehen, lassen Sie sich nie Tavor verschreiben". Wahrscheinlich ging es ihr darum, weil ich zu der Zeit noch viel Alk. getrunken hab (seit 2 Jahren null) und wegen Suchtproblematik früher.

Heute sehe ich das für mich aber anders und man hätte mir Tavor auch schon vor 2 Jahren geben können. Ich hab die in 1 Jahr gerade 3 mal genommen und hab noch 2 Packungen a 50 Stück rumliegen. Ich hab da Respekt vor, will mich auch nicht an Sachen wie Tavor gewöhnen, aber für den Notfall sind sie super, es gibt nichts Besseres. Man muss nur stark sein und sie wirklich nur im Notfall nehmen.
Der Neurochirurg verschrieb mir aber vor 2 Monaten auch noch Bromazepam (Benzo), hab ich auch nie genommen. Ich könnte jetzt 1 Jahr Benzo nehmen täglich, so groß ist mein Vorrat. Ich mache es aber nicht. Es beruhigt aber enorm zu wissen, man hätte sie da und allein das kann schon helfen.

Wer natürlich zu labil ist, ok, da würde ich als Arzt auch nein sagen vielleicht.





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  27.05.2011 17:14  
danke für den Link.
hatte eben nochmal mit der Psychiaterin tel. sie meint das der vermehrte Schwindel und die Ängste davon kommen kann aber nicht muß .
Wenn ich das gfühl habe es ist nicht gut für mich dann soll ich langsam ausschleichen .
Das Trazodon knnt sie nicht



  27.05.2011 17:50  
Trazodon kennt die Psychiaterin nicht? Also ich war in den letzten 2,5 Jahren bei sicher 7 oder 8 verschiedenen Psychiatern, auch wegen Klinik und so und wegen spezieller Sachen. Und selbst meine 2 Hausärzte der letzen Zeit, also Trazodon kennt jeder. Das eine Psychiaterin kein Trazodon kennt, kann es kaum geben. Höchstens, das sie damit null Erfahrung hat.





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  28.05.2011 10:24  
sorry habe mich falch ausgedrückt , sie sagte das ist ein altes medi und sie kennt sich damit nicht aus .



  28.05.2011 12:05  
Alt? Na ja, Trazodon gibt es schein eine Weile, andere Medikamente sind aber noch 20 und mehr Jahre älter, z.B. Amitriptylin, Doxepin etc. und die kennt ja auch jeder. Opipramol/Insidon ist auch noch 15 Jahre älter als Trazodon und ist trotzdem laut wikipedia:
Zitat:
Opipramol ist z. Z. (Stand 2011) das am meisten verschriebene und eingesetzte Psychopharmakon in Deutschland.


In den USA ist Trazodon das, was bei uns Opipramol ist, denn in den USA ist Trazodon eins der am meisten verordneten AD. So unterschiedlich ist das halt. Ob es nun an den Ärzten liegt, den Pharmavertretern oder wirklich an der Wirkungsweise, sei mal dahingestellt.

Ich kann aus eigener Erfahrung Trazodon und Opipramol vergleichen und kann definitiv sagen, Trazodon ist besser und sogar bei weniger Nebenwirkungen als Opipramol, welches nämlich völlig verharmlost wird. Ich hatte unter Trazodon in 2 Monaten nicht eine Panikattacke und nach 3 Tagen war die Stimmung schon deutlich besser, was mir auch Leute im Umfeld sagten. Von Opipramol hatte ich am 1. Tag ne übelste PA und hab das Zeug entsorgt. Die PA kam, weil Opipramol meinen Blutdruck sehr senkte und das Herz gegenzusteuern versucht in Form von mega Herzrasen. Landete im Müll das Zeug. Selbe Nebenwirkungen wie Trizykliche AD.

Und mal wegen USA. Also darüber kann man sich ja streiten, aber fakt ist, wenn ein Medikament länger Probleme macht und sich die Fälle häufen, dann verschwindet das, weil dort die Strafen dann für die Hersteller hoch sind. Auch für Ärzte, die mal schnell eine Millionenklage am Hals haben. Wenn also ein Medikament in den USA schon Jahrzehnte eins der meist verordneten ist, dann kann das so schlecht nicht sein und das trifft auf Trazodon zu.



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  18.06.2014 17:12  
Sehr interessant.



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  29.06.2014 15:39  
Hallo zusammen...

ich nehme jetzt seit knapp 2 wochen Cymbalta 30 mg mit eigtl allen aufgelisteten NW... Schön und gut zum verzweifeln bringt mich aber das ich seit der Einnahne einen niedrigeren puls als sonst habe... Letzte Woche war der RTW und im anschluss ne Ärztin bei mir EKG wurde von den Sanitäter geschrieben aber beide inkl. arzt meinte es wäre völlig in Ordnung. mittlerweile hab ich bestimmt das 8. EKG, herzultraschall usw immer o.b. ... Ich frage mich nur warum der Puls seit der Cymbalta einnahne runter geht. hat jmd solche Erfahrungen auch? denn in den NW ist das nicht aufgeführt aber ich bin auch extrem am gähnen wenn ich sie nehme nur schlafen kann ich dann nicht. nehme cymbalta morgebs und mein ruhepuls liegt bei 60 ...

dachte erst es sei was mit dem herzen evtl wegen vewchleppter Erkältung aber wie oben gesagt meinte die Ärztin auch sie würde am EKG sehen wenn was nicht in Ordnung sei... Das schlimme ist nur ich messe mehrmals täglich Blutdruck und puls hoffe mir kann hier jmd weiter helfen...

vielen dank und lg



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  29.06.2014 15:48  
Cymbalta hat ziemlich viele Nebenwirkungen und ist auch noch mega teuer für die Krankenkassen. Wesentlich besser und günstiger sind Sertralin, Citalopram, escitalopram und falls die nicht reichen Venlafaxin




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  29.06.2014 15:50  
das Problem ist Citalopram vertrage ich nicht und vor dee einnahme von cymbalta hatte ich doxepin womit es mir auch nicht besser ging... Hab einfach so schiss das dieser niedrige puls evtl gefährlich ist oder vom cymbalta kommt möchte nicgt schon wieder nen Wechsel hab schon so viele AD's ausprobiert auch mirtazapin wodurch ich 16 kg zunahm



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  29.06.2014 15:54  
Ein niedriger puls ist doch gut. Lebst du länger.



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  29.06.2014 15:56  
hmm aber ob es gesumd ist sollte es vom cymbalta kommen? oh man tut mir leid aber hab solchen schiss. messe ständig immer wieder nach ib er auch mal ansteigt... zum kot.... dieser Teufelskreis

danke für deine Antwort



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  29.06.2014 16:15  
Ein hoher puls ist ungesund, ich nehm extra Betablocker, damit er niedrig ist



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  29.06.2014 16:20  
hmm ok, was hast du denn so für pulswerte mit betablockern? ich mein ich hab ja schon so.viele EKG' dieses jahr gehabt auch nen Herzultraschall und Belastungs EKG... immer alles in Ordnung und kaum ist mal was anders direkt drin...

Hab aus lauter Verzweiflung schon nen Termin für nächste Woche beim Kardiologen...

Andersrum dachte ich schon das es viell von meinen Verspannungen kommt oder oder oder... Es ist so mies mit ner Herzphobie zu leben :-(

lg



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Dr. med. Andreas Schöpf


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