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Häsin30

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Hallo ihr Lieben

Also ich nehme nun seit ein paar Wochen 10mg Citalopran,mir geht es damit mitlerweile schon etwas besser,kaum noch Panikattacken,aber die Angst vor Krankheiten ist noch da,würde daher auch gerne noch etwas erhöhen. Mein Problem ist nur,das ich jetzt mit den 10mg am Tag schon überhaupt keine lust mehr empfinde. Mich stört das total,leide auch ganz schön darunter,denn ich habe angst meinen Freund dadurch zu verlieren. Er sagt zwar,es ist ok,wichtig wäre das es mir schnell wieder besser geht,aber wir sind erst seit einem Jahr zusammen und da spielt der Sex ja eigentlich schon noch ne große Rolle.
Hat hier vielleicht jemand damit erfahrung? Bleibt das jetzt die ganze Zeit so wo ich die Tabletten nehme oder wird bald alles wieder normal?

03.07.2012 20:19 • 27.07.2019 #1


12 Antworten ↓


Amy87


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Das ist normal. Willkommen im Club .. Und man soll das Medikament ja mindestens ein halbes Jahr oder so nehmen, damit es auch was bewirkt.

Lieben Gruß

03.07.2012 21:01 • x 1 #2


Häsin30


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Na super,du baust mich ja auf Bedeutet also es bleibt die ganze Zeit so bei der einnahme??

03.07.2012 22:39 • #3


Christina

Christina


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Zitat von Häsin30:
Bleibt das jetzt die ganze Zeit so wo ich die Tabletten nehme oder wird bald alles wieder normal??
Normalerweise bessert sich das mit der Zeit unter weiterer Tabletteneinnahme - auch bei einer Erhöhung der Dosis auf den Standard von 20 mg. Aber: Das heißt leider nicht, dass "alles wieder normal" wäre. Es kann durchaus sein, dass du während der Einnahmezeit mit einem niedrigeren Libidoniveau leben musst. Wenn das nicht akzeptabel ist, wäre es vielleicht sinnvoll, auf Fluvoxamin (ein anderes SSRI) umzusteigen, das hat die wenigsten Nebenwirkungen auf die Libido.

Liebe Grüße
Christina

03.07.2012 23:17 • #4


forzasp


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Citalopram Libido

Hallo zusammen,

ich bin 29 Jahre alt (männlich) und nachdem ich über viele Jahre meine Hypochondrie unterdrückt habe, hat sie sich zu einer Angststörung weiterentwickelt, die sich in Schwindel, Kopfschmerzen und Panik äußert.

Nachdem ich Jahrelang versucht habe einfach "darüber hinweg zu kommen" bin ich heute endlich zum Psychiater.

Mir wurde eine Verhaltenstherapie empfohlen, hier versuche ich am Montag einen Platz zu bekommen.

Darüber hinaus wurde mir verschrieben:
Citalopram 10mg
Amitriptylin Neurax 10mg

Nun habe ich, klug wie ich bin, denselben Fehler wieder gemacht, der mich in diese ganze Lage befördert habe: Zu viel informiert.

Diese SSRI scheinen ja einen Libidoverlust als Standardnebenwirkung zu haben. Für ein paar Monate der Einnahme würde ich damit schon zurecht kommen. Aber je weiter ich lese, desto mehr bin ich it "PSSD" konfrontiert und lese, dass die Libido wohl auch für immer zerstört werden kann.

Ich hab jetzt natürlich große Angst vor den Medikamenten, die mir bei der Angst eigentlich helfen sollen.

Hat jemand Erfahrung mit Citalopram? Kommt die Libido nach dem Absetzen wirklich wieder? Wie groß ist das Risiko, das es nicht so ist? Hierzu finde ich leider keine greifbaren Aussagen

Danke & LG

26.07.2019 14:25 • #5


Icefalki

Icefalki


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Ich denke einfach, probiere es aus. Manchmal, ist ja nicht für immer, muss man mal was riskieren. Entweder Ängste, depri, den ganzen Mist mal ruhiger bewältigen können und Nebenwirkungen in Kauf nehmen, oder ohne Medis das Ganze angehen.

Ganz ehrlich, als es mir so dreckig ging, war Libidoverlust das letzte, an das ich gedacht habe.

26.07.2019 14:39 • x 3 #6


Angor

Angor


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Ich würde mir eher Sorgen machen, warum mir ein Arzt zwei Medis verschreibt, wo untereinander Wechselwirkungen bestehen.

26.07.2019 14:51 • x 2 #7


forzasp


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Zitat von Angor:
Ich würde mir eher Sorgen machen, warum mir ein Arzt zwei Medis verschreibt, wo untereinander Wechselwirkungen bestehen.


ich weiß nicht so genau was du mir damit sagen willst. Soll ich mir eine Zweitmeinung einholen?
Wo finde ich infos über die Nebenwirkung? In der Packungsbeilage sehe ich nichts
//EDIT: Ich soll die eine übrigens morgens und die andere abends (gegen spannungskopfschmerzen) nehmen

26.07.2019 14:59 • #8


Sebastian82

Sebastian82


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Zitat von forzasp:
ich weiß nicht so genau was du mir damit sagen willst. Soll ich mir eine Zweitmeinung einholen?Wo finde ich infos über die Nebenwirkung? In der Packungsbeilage sehe ich nichts//EDIT: Ich soll die eine übrigens morgens und die andere abends (gegen spannungskopfschmerzen) nehmen


Bei Kombination der Arzneimittel können unerwünschte Wirkungen vermehrt auftreten wie beispielsweise Herzklopfen, Schwindel oder Ohnmachtsanfälle.

https://www.apotheken-umschau.de/Medika...kungscheck

26.07.2019 15:04 • x 1 #9


Angor

Angor


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Bitte frage den Arzt der Dir das verschrieben hat, in der Apotheke können sie Dir aber auch Auskunft über die Wechselwirkung mitteilen.
I

26.07.2019 15:13 • x 1 #10


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Angor:
Ich würde mir eher Sorgen machen, warum mir ein Arzt zwei Medis verschreibt, wo untereinander Wechselwirkungen bestehen.

Das habe ich dir schon 1000 Mal geschrieben. Das wird oft gemacht, dass morgens ein anregendes AD und für abends ein sedierendes AD in geringer Dosis verschrieben wird, wenn Schlafstörungen bestehen. In diesem Fall sind es Schmerzen, die durch Ami in sehr geringer Dosis gelindert werden können. Die Wechselwirkungen sind nur in hoher Dosierung von beiden ADs zu bedenken. Verunsichere bitte nicht dauernd die User.

27.07.2019 06:31 • #11


Angor

Angor


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Ich verunsichere nicht ,sondern weise drauf hin. Falls die User dann unerklärliche Symptome haben, wissen sie wenigstens, woran es liegen kann.

Ich habe noch nie zwei unterschiedliche AD gleichzeitig bekommen, sondern immer nur eins gezielt auf meine psychische Erkrankung.

27.07.2019 06:47 • #12


Schlaflose

Schlaflose


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Zitat von Angor:
Ich verunsichere nicht ,sondern weise drauf hin.


Indem du darauf hinweist, verunsicherst du sehr wohl. Es kommt auf die Dosierung von beiden an, ob sie Wechselwirkungen hervorrufen.

Zitat von Angor:
Ich habe noch nie zwei unterschiedliche AD gleichzeitig bekommen, sondern immer nur eins gezielt auf meine psychische Erkrankung.

Wenn man aber zwei verschiedene psychische Ekrankungen hat, die unterschiedliche Medikamente erfordern, dann muss man eben zwei nehmen.
Und in diesem Fall wurde das zweite Medikament in extrem niedriger Dosierung gegen Schmerzen verschrieben, was auch im Beipackzettel als Anwendungsgebiet angegeben ist. Als Dauermedokation ist das besser als Schmerzmittel.

Lass einfach die Ärzte ihre Arbeit machen. Sie haben ihre Approbation nicht im Lotto gewonnen.

27.07.2019 11:17 • x 1 #13



Dr. med. Andreas Schöpf


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