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Leen
Ich nehme seit zwei Wochen Cipralex. Die erste Woche 5mg, seither 10mg. Der Psychiater meinte, wenn ich in einer Woche keine stetige Verbesserung verspüre, dass ich auf 15mg erhöhen soll.
An was macht man eine solche Verbesserung fest? Es gibt ja immer wieder Hochs und Tiefs. Woher weiß man, dass man sich nicht einfach gerade an einem guten oder schlechten Tag befindet? Wie kann ich mir überhaupt sicher sein, dass das Medikament bei mir wirkt? Aus welchen Gründen habt ihr erhöht, oder eben nicht erhöht?

Eine weitere Frage von mir ist der Einnahmezeitpunkt. Wie genau haltet ihr euch an eine genaue Uhrzeit, an der ihr die Medikamente einnehmt? Nehmt ihr sie unabhängig vom Frühstück?

13.08.2015 08:37 • 15.08.2015 #1


21 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Liebe Leen,

zwei Wochen sind für ein Antidepressivum eine kurze Zeit. Man sagt zwischen 2 und 6 Wochen sollte man dem Medi Zeit geben zu wirken. Ich würde es erstmal bei den 10 mg belassen. Ich kann Dir auch nicht schreiben woran ich es festmache. Bekomme Citalopram und merke Null davon. Gute Tage habe ich, wenn ich was unternommen, mich was getraut und was für mich ganz persönlich getan habe. Käme aber jetzt nicht auf die Idee mein Medi in der Dosierung zu erhöhen. Ich nehme es wenn ich aufgestanden bin und das ist unterschiedlich.

Hoffe, konnte Dich ein wenig beruhigen.

13.08.2015 13:18 • #2



Cipralex erhöhen und generelle Einnahme

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Leen
Danke für deine Antwort!
Wie lange nimmst du das Medikament denn schon?

13.08.2015 13:39 • #3


Vergissmeinicht
Hallo Leen,

hm, so in etwas 1 1/4 Jahre. Bin Morgen bei meinem Arzt der auch Psychotherpeut ist und werde die Medikation mit ihm besprechen.

13.08.2015 13:42 • #4


Leen
Du hast ja geschrieben, dass du nichts von der Wirkung merkst. Ist es dann nicht unnötig, das Medikament zu nehmen? Könnte natürlich sein, dass man dann beim Absetzen merkt, dass es mit doch besser geht.
Wäre lieb, wenn du morgen nach deinem Arztbesuch berichtest.

13.08.2015 13:50 • #5


Vergissmeinicht
Hallo Leen,

ich halte es auch für unnötig, wobei ich auch nicht weiß, wie es ohne wäre.

Werde dann berichten, was er meint.

13.08.2015 13:51 • #6


AngstGedanke
Zitat von Leen:
Du hast ja geschrieben, dass du nichts von der Wirkung merkst. Ist es dann nicht unnötig, das Medikament zu nehmen? Könnte natürlich sein, dass man dann beim Absetzen merkt, dass es mit doch besser geht.
Wäre lieb, wenn du morgen nach deinem Arztbesuch berichtest.



Man kann Äpfel nicht mit Birnen vergleichen.
Citalopram ist nicht exakt dasselbe wie cipralex.

Lass dich mich von Aussagen anderer User verunsichern.

Bei deinem medi ist es schon so dass es nach 2 Wochen anfängt zu wirken und merkst du nach einer Woche keine Besserung gehe mit der Dosis hoch, so wie es dir dein Arzt sagt!

Und höre nicht auf Aussagen von Usern die Medikamente nur durchs Internet kennen.

Nur weil bei ihr citalopram nicht wirkt, heißt es nicht dass cipralex bei dir nicht wirkt.

Cipralex ist ein recht schnell wirkendes und gutes Medikament

13.08.2015 20:20 • #7


Vergissmeinicht
@ AngstGedanke


gelesen!

13.08.2015 20:23 • #8


Leen
Danke für deinen Beitrag, AngstGedanke. Ich versuche mich nicht verunsichern zu lassen. Trotzdem würde ich gerne wissen welche Erfahrungen andere User gemacht haben.
Ich glaube auch schon eine Wirkung zu merken. Ich kann besser essen und hab in einer Situation wo ich in letzter Zeit immer eine Panikattacke hatte, keine gehabt. Nur bin ich mir eben nicht sicher ob das nun wirklich auf das Cipralex zurückzuführen ist, oder ob ich einfach bessere Tage habe. Man hat ja immer wieder Hoch- und Tiefphasen. Und wenn diese Besserung (?) dem Medikament zuzuschreiben ist, würde es mir mit einer Erhöhung nicht NOCH besser gehen?
Bin irgendwie sehr unschlüssig, was ich von dem halten soll. Ich hatte auch vor dem Medikament gute und schlechte Tage, die sich immer abgewechselt haben. Aber wahrscheinlich wird das schon die Wirkung von Medikament sein, oder?

13.08.2015 20:37 • #9


AngstGedanke
Erfahrungen anderer User kann ich verstehen, aber doch nicht von einem anderen Medikament. Wie bereits gesagt sind citalopram und cipralex nicht exakt gleich.

Auch kann es nicht sein dass dir jemand sagt wie du zu dosieren hast.

Du solltest dich dran halten was dein Arzt sagt.

Ich nehme jetzt cipralex seit einer Woche und es wird täglich besser

13.08.2015 20:42 • #10


Vergissmeinicht
Liebe Leen,

komme gerade vom Arzt und der will es bei mir mit 20 mg Citalopram belassen, da ich auf ihn einen stabilen Eindruck machte.

Fange kommende Woche mit der Therapie an.

Ich konnte auch eine Weile nichts essen etc. Daher weiß ich nach wie vor nicht, ob es an meinem Medi liegt.

Pers. Nachtrag
Ich kann keine Stelle hier im Thread lesen, wo ich Dich verunsichert habe. Ich kenne Cipralex nicht. Bei vielen Deprimitteln ist es so, dass es eine Weile dauert bis der Spiegel im Blut nachzuweisen sind. Dies weiß ich nicht aus dem Internet, sondern da ich selber ein AD nehme haben es mir mehrere Ärzte gesagt. Ob es bei Cipralex so ist, weiß ich nicht. Denke, das Dein Arzt Dir das sagen kann.

14.08.2015 10:02 • #11


Escitalopram oder auch Cipralex genannt , ist der Nachfolger und das besser , schneller und nebenwirkungsärmere Medikament. Citalopram wirkt schwächer und hat mehr kardiale und andere Nebenwirkungen.

14.08.2015 12:33 • x 1 #12


Vergissmeinicht
Danke Dir für die Aufklärung Serthralinn.

14.08.2015 12:35 • #13


Vergissmeinicht
Hab mal nachgeschaut. Cipralex und Citalopram haben exakt die gleichen Nebenwirkungen, wbeio ich keine von ihnen gespürt habe.

14.08.2015 14:07 • #14


Das ist Theorie. Du musst das in Vergleichen nachsehen. Ich hab beides genommen und citalopram macht sehr schlapp , escitalopram aktiviert viel mehr.

14.08.2015 16:05 • #15


Vergissmeinicht
OK, werde es mit meinem Arzt mal besprechen. Danke Dir.

14.08.2015 17:34 • #16


Leen
Vergissmeinicht, du hast mich nicht verunsichert. Danke für deine Erfahrung!

Ich warte jetzt erstmal noch bis Mittwoch ab und versuche dann für mich ein Urteil zu fällen. Der Arzt hat mir da ja die Verantwortung übergeben, hätte auch lieber eine genaue Anweisung von ihm gehabt.

15.08.2015 18:08 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

Vergissmeinicht
DA bin ich aber froh liebe Leen.

Nun, mein Arzt überlässt es auch eher mir. Denke, wir müssen lernen wieder Verantwortung für uns selber zu übernehmen.

15.08.2015 18:11 • #18


Leen
Ich fühl mich mit sowas überfordert. Hab ja noch nie ein AD genommen und ja,..... gute und schlechte Tage wechseln sich bei mir ständig ab. Wie soll man da denn eindeutig wissen, was richtig ist. Vielleicht nehm ich im Zweifelsfall einfach die 10mg weiter, erhöhen könnte ich dann ja noch immer.

15.08.2015 18:14 • #19


Vergissmeinicht
Liebe Leen,

so würde ich es auch halten.

Weißt Du, mir hat damals ein Tagebuch schreiben sehr geholfen. Daran kannst Du erkennen, was an den einzelnen Tagen war, wie es Dir ging.

Ich habe z.B in der Küche so einen Dreimonatskalender hängen. Bevor ich ins Bett gehe mache ich eine Eintragung

Einen Kreis für einen ganz schlechten Tag; ein Kreuz für so mittel und ein Haken für gut und für saugut 2 Haken. So sehe ich es als Herausforderung den kommenden Monat dann meine guten Tage zu erhöhen; klappt supi. Ich hatte d.M. noch keinen schlechten Tag.

Wie wäre es bei Dir mit einem Tagebuch?

15.08.2015 18:21 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf