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Tekila031987
Hallo,

ich möchte euch heute von meinem Arztbesuch berichten und würde mich über eure Erfahrungen sowie Erlebnisse freuen.

Letzte Woche war ich endlich wieder in der Lage meinen Psychiater aufzusuchen.
Als ich ihm über meine Beschwerden berichtete hatte ich den Eindruck als würde ich nicht ernst genommen werden.
Ich habe ihm mitgeteilt, dass ich nun nach einer Krebserkrankung, schwere Depressionen und Angsterkrankungen habe.
Außerdem habe ich ihm mitgeteilt, dass ich während meines Krankenhaus Aufenthaltes Tavor 0,5 mg erhalten habe und dies mir sehr gut bei meiner Chemotherapie geholfen hat.
Anschließend habe ich ihn gefragt ob er mir dieses Medikament verschreiben könnte. Daraufhin lehnte er sofort ab ohne mir eine Alternative zu nennen.
Er sagte ich würde wie ein "Junkie!" betteln...

Während den 5 Min. die sich der Arzt für mich genommen hatte, hatte ich das Gefühl alles super schnell erklären zu müssen.

Meint ihr ich sollte den Arzt wechseln? Oder ist es normal dass sich die Ärzte so verhalten?

Ich meine wenn er mir keine Tavor geben möchte, dann akzeptiere ich es, denn ich nehme die sowieso nicht gerne, wegen der Abhängigkeit. Aber dann kann man mir doch eine Alternative anbieten. Mir geht es momentan sehr sehr schlecht und da muss mir doch geholfen werden.
Ich fühle mich momentan noch schlechter, weil ich das Gefühl habe, dass mir nicht richtig geholfen wird.

Was meint ihr? Hattet ihr ähnliche Erfahrungen?

LG

31.07.2011 19:36 • 31.07.2011 #1


4 Antworten ↓


Warum brauchst Du da den Rat von anderen Leuten? Das Verhältnis zwischen Arzt und Patient soll schon gut sein und wenn Du da nicht zufrieden bist..., wir haben freie Arztwahl.

Ich war auch erst in einer psychiatrischen Ambulanz im Krankenhaus, da war ich mit der Ärztin sehr zufrieden. Dann musste sie weg wegen Facharzt Ausbildung, mit der neuen Ärztin kam ich nicht klar, kannte sie schon aus der Tagesklinik und fand sie schon dort doof. Dann war ich noch bei 2 niedergelassenen Psychiatern, die ich aber auch nicht so toll fand. Der nächste Psychiater war dann in meinen Augen gut und da bin ich nun schon länger.

Manchmal muss man länger suchen, bis es passt. Und das musst Du entscheiden, unabhängig von den Meinungen anderer Leute.

31.07.2011 20:09 • #2



Arztbesuch / Unzufrieden/ Arztwechsel?

x 3


Tekila031987
Ich bin halt irgendwie unsicher, deswegen wollte ich nach Erfahrungsberichten fragen...
Danke für die Antwort

31.07.2011 20:13 • #3


Wenn Du nicht zufrieden bist, dann wechsele den Arzt.
Zitat:
Als ich ihm über meine Beschwerden berichtete hatte ich den Eindruck als würde ich nicht ernst genommen werden.
Das ist schon nicht gut.
Zitat:
Außerdem habe ich ihm mitgeteilt, dass ich während meines Krankenhaus Aufenthaltes Tavor 0,5 mg erhalten habe und dies mir sehr gut bei meiner Chemotherapie geholfen hat.
Anschließend habe ich ihn gefragt ob er mir dieses Medikament verschreiben könnte. Daraufhin lehnte er sofort ab ohne mir eine Alternative zu nennen.
Arzt wechseln.
Zitat:
Er sagte ich würde wie ein "Junkie!" betteln...
Da würde ich aufstehen und gehen.
Zitat:
Aber dann kann man mir doch eine Alternative anbieten.
Na ok, wirkliche Alternativen zu Tavor gibt es nicht.

Man muss natürlich immer abwägen... Auch bei guten Ärzten ist es oft so, man bekommt eben doch schnell nach einen relativ kurzen Gespräch ein Medikament, welches man nicht wirklich will.

31.07.2011 20:20 • #4


Tekila031987
Danke für die gute Antwort...
Ich werde morgen nocheinmal vorbei schauen, mal schaun wie es diesmal wird..:Wenn es mir nicht gefällt werde ich diesmal wirklich einfach aufstehen und gehen...

Aber ich finde doch, dass es alternativen gibt...z.B Tranquilizier wie Traxilium, die wirken um einiges besser als Tavor. Wobei ich eig. gar nicht weiß wie Tavor wirklich wirkt.

Bei Tranxilium war mir wirklich alles sch.... egal. Die habe ich vor der OP bekommen und das war wirklich ein gutes Medikament....

31.07.2011 20:51 • #5




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Dr. med. Andreas Schöpf