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Hallo Zusammen, ich hätte mal ein Anliegen. Ich nehme bisher 350mg Lyrica, 35mg Busp u. 50mg Doxipin.

Da ich immer noch starke Panikattacke habe, hat mein Neurologe entschieden dass wir die Lyrica langsam absetzen u. dafür Citalopram nehmen. Jetzt hab ich Angst das neue Medikament Citalopram zu nehmen. Wie gehts euch bei ner Umstellung u. neuen Medikamente nehmen? Hat jemand Erfahrung mit Citalopram? Vor allem hab ich Angst vor den Nebenwirkungen?

21.06.2011 09:42 • 21.06.2011 #1


8 Antworten ↓


Ich kenne 2 Leute die das nehmen und sehr zufrieden damit sind. Meine eine Freundin hat davon auch nicht zugenommen. (Mein Arzt wollte es mir nicht geben weil man davon auseinandergehen kann - ist ihr aber nicht passiert...).

Da mein jetziges Medikament ein normales Antidepressivum ist und nicht gegen Angststörungen hilft, wollte mir ein Neurologe auch ein SSRI verschreiben, aber ich habe Angst ein neues zu nehmen, wo ich zumindest von dem jetzigen keine Nebenwirkungen habe.

21.06.2011 10:29 • #2



Angst vor neuem Medikament

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Nineing
also erstmal wirkts bei jedem ja anders..

ich hatte Citalopram genommen.. hatte am anfang starke Nebenwirkungen wie übelkeit doller schwindel und so.. aber als ich von 10mg auf 5mg für 1 woche reduziert hatte wars weg...

aber Citalopram half mir nicht.. unterdrückte zwar etwas die Attacken aber meine Symptome waren genauso da.. gerade das was mich so einschränkt.. dauerschwindel , das gefühl umzukippen und so.. naja danach bekam ich Cipralex.. ist quasi das gleiche wie Citalopram nur gereinigt also weniger Nebenwirkungen und so...da gings mir dann etwas besser aber ich nahm zu... und die wolle Wirkung wie man sich das erhofft war auch nicht...

aber beim absetzen gabs bei beiden keine Probleme.. hat von heut auf morgen gewechselt..

also meine erfahrungen sidn immer wieder das ,dasss medi bei jedem anders wirkt.. vielleicht hilfts dir ja... also keine angst

21.06.2011 10:31 • #3


[quote="kleineFee30"]Ich nehme bisher 350mg Lyrica, 35mg Busp u. 50mg Doxipin./quote]

Mal ernsthaft, also ich bin kein Arzt, aber etwas Ahnung hab ich trotzdem. Was bitte ist denn das für eine Zusammenstellung an Medikamenten? 3? Mir bleibt die Sprache weg.

Allein Lyrica und Bispuron sind schon über doppelt so hoch dosiert, als man das normalerweise bei Angst/Panik macht. 75-150 mg sollte da bei Lyrica eigentlich reichen und wenn nicht, dann bringt es auch nichts. Und Buspiron, also 20 mg ist schon viel. Und dann noch Doxepin?

Wie kannst Du denn mit der Medikation ein halbwegs normales Leben führen? Ganz ehrlich, ich würde da mal gründlich was überdenken. Und viel hilf ja scheinbar hier nicht viel. 1 Medikament und vielleicht noch was zum Schlafen dazu, ok, aber das sollte auch reichen.

Ich kenne viele Neurologen und Psychiater und auch Patienten, aber das würde so kaum einer verschreiben.

21.06.2011 10:53 • #4


Also in meinem Umfeld sind mehrere die kombiniert was nehmen, das können zum Teil schonmal 3-4 Sachen sein. Der Arzt weiß ja was er verschreibt, wenn er die Patientin mit ihren Beschwerden sieht. Und wenn was nicht wirkt, würde ich nen Termin machen und dann sagen dass es nicht hilft, dann passt man es anders an. Ich vermute jetzt zumindest mal dass der Arzt das nicht aus langer Weile verschrieben hat.

Alternativ eine Zweitmeinung einholen. Mein Thera sagte übrigens, dass es nicht so sinnvoll wäre, etwas gegen Angst einzunehmen, denn so unterdrück man alles total gut und kommt irgendwann gar nicht mehr klar. Man sollte lernen mit der Angst umzugehen statt sie mit Psychopharmaka zu unterdrücken. Nur so kann man sie wirklich los werden.

21.06.2011 11:27 • #5


Psychologen sind meist gegen Medikamente, weil sie arbeiten lieber mit Patienten, die ihre Angst nicht mit Medikamenten unterdrücken.

21.06.2011 11:33 • #6


Die Dosierung hab ich in der Klinik bekommen, ich hatte dort schon gesagt, dass mir die Lyrica nicht hilft, aber sind nicht drauf eingegangen. Ich bin auch kein Freund von Medikamenten, aber im Moment gehts nicht anders, sonst schaffe ich garnichts mehr, zudem hab ich noch das Problem, dass ich mich bei Panikattacken Selbstverletze :0(

Ich hab halt doll Angst vor den Nebenwirkungen, ich hab sie mir heut nicht getraut zu nehmen (hab sie gestern verschrieben bekommen)

Nächste Woche hab ich mein 1. Psychologen Gespräch, ich finde das auch wichtig u.hoffe das ich bald ohne Medikamente wieder auskomme

21.06.2011 14:06 • #7


Das Gespräch beim Psychol. wird dir sehr helfen. Ich gehe heute auch wieder hin und freue mich schon drauf. Danach habe ich immer das Gefühl "normal" zu sein Bin dann auch immer beruhigt wenn ich da weggehe.

21.06.2011 14:23 • #8


Zitat von kleineFee30:
ich hatte dort schon gesagt, dass mir die Lyrica nicht hilft, aber sind nicht drauf eingegangen.

Wir sind alle mündige Bürger und sollten doch immer noch selbst entscheiden können, was wir machen. Ich ging 2009 auch in die Tagesklinik mit 25 mg Stangyl und die wollten mich da erstmal gleich auf 125 mg hoch setzen. Hat der Oberärztin nicht gepasst, aber ich bin bei den 25 mg geblieben und hab sich dann nach 3 Wochen gar nicht mehr genommen. Uns zwingt keiner und wenn mir ein Medikament nicht passt, dann muss ich es nicht nehmen.

Ich nehme nichts, wo es mir erstmal noch wochenlang schlechter geht, bis es dann mal besser wird, wenn überhaupt. Muss aber jeder selbst wissen.

21.06.2011 14:28 • #9





Dr. med. Andreas Schöpf