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Ich weiss nicht wo ich anfangen soll, aber ich muss es einfach mal raus lassen!

Ich bin gerade erst 22 geworden und leide schon unter Panikattacken, es fing erst alles damit an, dass ich im Feb. 2007 mit Verdacht auf einen Schlaganfall in die Uni Klinik eingeliefert wurde, da ich nach dem Joggen aufeinmal ein Schwindelgefuehl starkes Herzrasen hatte, was mich am meisten beunruhigt hatte war, dass meine linke Gesichtshaelfte und mein linker Arm so kribbelig war! Ich hatte das Gefuehl, dass ich nicht mehr ganz da war, es war einfach ein total ungewohntes gefuehl, dass ich in mir hatte! Nach 1 Woche in der Klinik, und etlichen Untersuchungen haben die Aerzte festgestellt, dass ich unter leichter Epilepsie leide, nach weiteren Untersuchungen des letzten Jahr's wurde mir dann gesagt, dass ich eigtl. kern gesund bin. Meine Mutter wollte bereits am ersten Tag wissen, was da genau in mir abgelaufen sei und als ich ihr das dann erklaert habe, meinte Sie zu mir, dass ich wahrscheinlich Panikattacken habe. (Meine Mutter hat diese Panikattacken schon seit ca. 18 Jahren)

Ich weiss einfach nicht, wass ich machen soll... jedes mal, wenn ich denke, dass alles vollkommen in Ordnung ist, bekomme ich eine Panikattacke ich bin ehrlich, ich weiss nicht wie ich damit umgehen soll, geschweige denn, was ich machen kann, dass ich nicht immer gleich so eine Angst habe!

Meine Mutter meinte auch, dass Panikattacken die Angst vor der Lebensangst sei diese Angst vor allem dann kommt, wenn man gluecklich ist denkt, dass alles Perfekt ist! Und da ich seit dem 4.4.2008 gluecklich vergeben bin, merke ich immer wieder, dass es wirklich zusammen passt.

Ich bin einfach nur am verzweifeln
Weiss einfach nicht was ich machen soll, ich bin einfach nur froh, dass mein Freund zu 100% zu mir haelt und das ganze mit mir durchstehen will!

Wuerde mich auf Antworten, Tipps Co sehr freuen!

Lieben Gruß, Bianca

12.08.2008 02:08 • 18.08.2008 #1


11 Antworten ↓


Jein
Die Anlage, bzw. die Bauart/Reihe der Gehirns ist wohl vererbbar. Der Stoffwechesel, aber die Krankheit direkt nicht.*glaub
Grüßli
Iris

12.08.2008 09:04 • #2



Sind Panikattacken vererbar? :(

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Ich denke man hat zumindest die Veranlagung.

Bei mir hatten es auch einige Verwandte aber alle sind drüber hinweg, dass ist ein gutes Beispiel das ich es auch schaffe.

12.08.2008 09:32 • #3


Lieblingskind
Hallo,
ich kann dazu nur schreiben das es in meiner Familie seid drei Generationen AP gibt.
Erst meine Oma dann meine Mutter und jetzt ich.
Hoffnung macht mir, das meine Oma nun seid 30 Jahren komplett AP frei ist.

GlG Lieblingskind

12.08.2008 11:31 • #4


Frank 007
Hallo,

vererbbar ist auf jeden Fall eine Prädisposition. Und der Umgang mit bestimmten Dingen wie Angst, Trauer, Wut etc.pp wird ja durch das vorgelebte weitergegeben.

LG Frank

12.08.2008 12:18 • #5


Ob es vererbbar ist möchte ich so nicht unterschreiben, aber ich denke man wächst ja damit auf. D. h. Eltern mit PA's sind im Allgemeinen auch ängstlicher mit dem Kind denke ich und sicherlich bekommt man als Kind auch mehr mit, als einem lieb ist.

12.08.2008 13:13 • #6


Ja ich muss dazu sagen, dass ich mit den Panikattacken meiner Mutter aufgewachsen bin!

Ich frage mich einfach warum das jetzt bei mir auch so ist, ich muss auch zugeben, dass ich schon sehr viel verloren habe, richtig durch die sch**** gegangen bin ich nie wirklich darueber gesprochen habe. Vllt. war das ja auch der Fehler?!

Ich bekomme einfach immer richtig Herzrasen, sobald mein linker Arm und meine linke Gesichtshaelfte so kribbelt - Ich geh' im moment auch Arbeiten und es ist total schwer es nicht zu zeigen, dann sag ich mir selbst aber Hey komm das schaffst Du schon! Du musst da jetzt durch! Du weisst doch was das ist brauchst jetzt keine Angst haben!... am liebsten wuerde ich mich dann einfach nur ins Bett verkriechen und den ganzen Tag nix machen, obwohl ich weiss was das kribbeln bedeutet!

Ich werde auch bald endlich einen Psychologen aufsuchen, aber bis man da einen Termin bekommt, dauert es ja auch seine Zeit!

Vorallem moechte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr mir darauf eine Antwort gegeben habt!

LG, Bianca

13.08.2008 10:43 • #7


Angst steckt vielleicht an. Meine Mutter war die Angst in Person und hat mir immer alles erzæhlt, was sie ængstigt und ich konnte das nicht vereinbaren und sah auch nicht das Gegenteil. Meine ersten Angstzeichen hatte ich auch schon um die 20ig und mit 26 gings los und ist kaum abzuschuetteln.

Aber gebe die Hoffnung nicht auf. Halte Dich an Leute, die Dir nicht stændig erneut angst machen, sondern Dir auch zeigen, das es auch anders geht.

Alles Liebe
Klimpi

13.08.2008 11:05 • #8


ich glaube auch das es vererbbar ist meine mutter sagt immer als sie zwieschen 30 und 40 war ging es ihr auch immer schlecht nur wusste sie nie warum.

13.08.2008 16:28 • #9


Ist Verlustsangst auch ein Symptom?

Ich merk's immer haeufiger, wenn ich Nachts bzw Abends im Bett liege, hab ich aufeinmal so angst, dass irgendeinem wichtigem Mensch in meinem Leben etwas passieren koennte da hab ich dann auch richtig traenen in den Augen, weil ich angst habe, dass ich wieder Menschen verlieren koennte...

15.08.2008 10:02 • #10


hi,

ich glaube nicht das die panikattacken vererbar sind aber man kann sich von den eltern viel abgucken.
wenn du meinst das die panikattacken heftig sind würde ich mir eine profesionelle hilfe holen. dein freund kann dich dabei begleiten und dich unterstützen.
ich finde es super das er das mit dir durchstehen möchte! finde ich große klasse!

alles gute jes_s

15.08.2008 21:21 • #11


Huhu, ja ich werde auf jeden fall diesen Weg gehen! Und ich bin auch total froh, dass mein Freund so viel verstaendnis auf bringt!

Dankeschoen fuer den Beitrag!

18.08.2008 09:14 • #12



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