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Waldmeisterin
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Mir geht's echt schlecht und ich halte es nicht mehr aus. Dieses Gefühl gleich aufhören zu atmen und zu sterben und umzukippen.
Körper werden sie wahrscheinlich nichts finden, deswegen brauch ich auch gar nicht ins Krankenhaus.
Aber ich kann nicht mehr. Nicht noch eine Nacht, auch wenn ich diese Gefühle ja schon länger habe und schon oft bei Ärzten war und auch mal in Behandlung, aber es wird langsam echt schlimmer.
Nach "Warten" fühl ich mich grade eher nicht. Und es ist auch keine Attacke, sondern dieser Dauerzustand von gleich Sterben, vorallem was das Atmen betrifft.

An wen kann man sich wenden? Psychiatrie? Und wenn ja, was machen die?
NotfallSeelsorge (weiß nicht genau, was die machen /können, aber mal den Begriff gehört)
Ärztlicher Bereitschaftsdienst?
Danke für eure Hilfe Sad

04.08.2017 #1


56 Antworten ↓
kopfloseshuhn

kopfloseshuhn
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Zitat:
Mehr weiß ich auch nicht.
Ausser, dass ich unzufrieden mit meinen "Leistungen" bin wie saubere Wohnung, Kreativität, Arbeiten.., aber das liegt ja auch u.a.an diesen Gefühlen, bzw Faulheit oder was auch immer.
Da sind so Angstgefühle , Panik und schlechter Schlaf /Müdigkeit eher kontraproduktiv und sabotiert alles Gute..

Noch nicht mal Sachen, die ich liebe, wie Filme schauen und lesen, kann ich richtig machen, da nicht mehr genießen.


ich stehe gerade an ener ähnlichen Stelle. Zwar kommen viele ängste bei mir aus den Traumata und damit geht man dann anders um. Aber vieles war mir nicht bewusst.
Ich latsche dauernd über meine Grenzen, tue mutig um festen Bewusstsein bloooooß nicht zu vermeiden. Weil vermeiden bei Angst= böse. Und damit habe ich mir auch nichts gutes getan.

ich muss hier gerade lernen, mich und meine bedürfnisse ernst zu nehmen und zu beachten.
Das fängt damit an, sich seiner Grenzen bewusst zu werden und sich an die Grenzen zu halten.
Negative Gefühle diesbezüglich abzulegen und die negativen Kompensationen zu lassen (Zwänge).

Du bist unzufrieden mit dir. Und ich glaube weil du dir die "Daseinsberechtigung" damit verweigerst weil "ich bin faul, ich schaffe ja nichts...bla bla blupp" kannst du auch schönes nicht mehr genießen.
weil du unterschwellig denkst, dass du das gar nicht verdient hast.

Kann es sein, dass dir immer suggeriert wurde, dass man nur etwas wert ist, wenn man etwas leistet?

02.08.2017 22:32 • x 2 #24


Zum Beitrag im Thema ↓

A


Notdienst bei Angst und Panikattacken - wen kontaktieren?

x 3


Hotin

Hotin
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Hallo Waldmeisterin,
Zitat:
Ok. Werde ich machen, keine Hilferufe mehr. "Bringt" ja eh nichts, ausser, dass er dann vielleicht irgendwann
so fertig ist, dass er Therapie braucht.


Wenn Du das wirklich schaffst, finde ich das großartig. Wie schwer das ist, weiß ich wohl.

Zitat:
Mit schönen Dingen meine ich ganz normale Sachen einfach. Mit Freunden -ohne Angst und Gefühl
umzukippen- was trinken gehen, Kino, Museum. In Ruhe ein Buch lesen. So was halt.
Zitat:
Mit Sinnvollem: Wohnung einigermaßen in Stand halten. Lernen. Alleine in den Supermarkt.
Mach ich ja auch. Aber eben nur kurz und mit viel Mühe. Angst etc.


Ja, das ist doch richtig gut. Mach das!

Zitat:
Also, meine Eltern waren schon sehr, sehr gläubig, super hilfsbereit und auch aufopfernd, bis zur Erschöpfung teilweise.


Und dabei haben sie eventuell übersehen, Dir zu lernen, wie Du im Leben für Dich kämpfen solltest und
wie Du für Dich Zufriedenheit herstellst? Halt eben selbstbewusst wirst.
Woher solltest Du es jetzt wissen.
Zitat:
Und immer seeeehhhhrrrr darauf bedacht, was die Leute denken. Bloß nicht negativ auffallen.


Kann es sein, dass Du Dir dieses Verhalten von Deinen Eltern einfach abgeschaut hast?
Kinder kopieren Eltern in ihrem Verhalten sehr oft. Und weil sie das später selbst schlecht glauben können,
behaupten sie dann oft fälschlicherweise, es liege in den Genen.
Zitat:
Hatte als Kind auch viele Arztbesuche hinter mir, fällt mir ein. Weil ich ständig n Wehwehchen hatte.
Vermutlich wollte ich Aufmerksamkeit und Zeit, denke ich heute.


Das kann sehr gut sein.

Merkst Du, dass Dein Verhalten und Deine Ängste möglicherweise ziemlich normale Ursachen haben können?
Gar nicht so etwas Schlimmes, was Du immer suchst?
Zitat:
Und /oder wirklich Angst vor Krankheiten.


Versuche die Angst vor Krankheiten einmal etwas zur Seite zu schieben.
Die Angst vor Krankheiten steht fast immer stellvertretend für ein allgemein schwaches Selbstbewusstsein.

Hier könnte es so sein, dass Deine Eltern nicht in der Lage waren, Dir genügend Selbstbewusstsein zu vermitteln.
Falls Du mir hier zustimmst, solltest Du nun beginnen, Dir Dein Selbstbewusstsein mit der Zeit nach und nach zu stärken.

Dies sollte auch ein Thema in den Therapiegesprächen werden.

Bernhard

03.08.2017 19:46 • x 1 #44


Zum Beitrag im Thema ↓


nadine185
Am besten versuchen zu entspannen bzw ablenken.

Edit - Psychic-Team Hier gibt es eine Liste mit Krisendiensten:

https://www.psychic.de/hilfe-hotline.php

x 1 #2


M
Ablenke ist da immer so eine Sache, wenn man sich mal reingesteigert hat. Niemanden im Bekanntenkreis der davon weiß und mit dem du dich unterhalten kannst?

Ganz wichtig, du wirst nicht aufhören zu atmen, atmen ist ein Reflex, das kannst du psychisch nicht verhindern, dein Körper wird immer nach Luft schnappen. Leg dich hin, atme ruhig in den Bauch und beobachte wie sich deine Bachdecke hebt und wieder senkt. Lass dich nicht von deinen Gedanken mitreisen, bleib in der Gegenwart, d.h. konzentriere dich weiter auf deine ruhige Atmung. Es wird alles gut!

x 2 #3


N
hallo bin neu auf diesem forum, hab au wenig pc kenntnisse und weiss au gar net ob i mitlerweile freigeschalten bin.
auf jeden fall kenne ich das gefühl wovon du schreibst, ist wirklich mal richtig beschissen, war wg. der ahtmungsnot und angst schon öfters in der notaufnahme, da konnte mir kein mensch helfen, auch die angst einzuschlafen und nicht mehr aufzuwachen bzw. nen erstickungsanfall zu bekommen- heute hab ich das gottseidank nicht mehr, schreib doch einfach zurück, würde dir gerne erklären, wie ich das in den griff bekommen habe, so ein zustand ist wirklich nicht schön, gruss markus

x 1 #4


nadine185
Das stimmt, ablenken ist in so einer Situation nicht einfach. Ich hatte die letzten Tage auch ziemlich Probleme. Es ist schwer sich nicht darauf zu konzentrieren, man achtet dann wirklich auf jedes bisschen. Ich sage mir jetzt immer -du hattest das schon so oft und es ist bis jetzt auch nichts passiert und wenn es was schlimmes wäre würde es nicht über Tage hin weg und dann nur "kurz" sein-. Das hilft mir nicht immer, aber manchmal klappt es ganz gut.

x 3 #5


M
Hast du etwas scharfes zuhause ?
Zb. etwasTabasco auf die Zunge (nur 3 Tröpfchen)
oder den Nacken mit Minzöl einreiben.
Da Tränen vlt. die Augen oder Nase läuft etwas.Aber das hilft.
LG knuddeln

x 1 #6


Spirina
Ich habe das auch zeitweise und zwar so schlimm, dass mir ganz schummrig im Kopf wird weil der ganze Atemapparat verkrampft dadurch und eine normale Atmung nicht mehr möglich ist.
Meist verschwindet es bei mir ganz plötzlich nach dem schlafen oder nach einer richtigen Panikattacke mit Erstickungsanfällen.
Hatte das als Kind schon....

Wenn du in die Psychiatrie gehst, wirst du wahrscheinlich dort stationär aufgenommen? Habe da keine Erfahrungen aber aus Erzählungen weiß ich, dass man dort hauptsächlich ruhig gestellt wird.

Ansonsten bleibt dir die ärztliche Bereitschaft oder Krankenhaus.
Ich glaub ich würde einfach mal bei der Telefon Seelsorge anrufen. Vielleicht hilft ein Gespräch oder derjenige kann dir raten wo du dich
hinwenden kannst.

In dieser akuten Phase ist es megaschwer zu entspannen aber genau das brauchst du jetzt, damit die Atemmuskulatur entkrampft.
Hast du eine Badewanne? Das war auch so ein Trick der mir half, untertauchen und Luft anhalten bis es nicht mehr ging, dadurch kam ich wieder in den Rhythmus....

Sorry, mehr kann ich dazu leider nicht schreiben

x 1 #7


M
Ich kenn das nur zu gut. Ich mein, letztendlich war auch ich zweimal wegen NICHTS in der Notaufnahme und erst eine stationäre Therapie hat mir letztendlich geholfen damit umzugehen. Es wird nie ganz verschwinden, man muss sich eben damit beschäftigen, mit Körper und Geist und dann kann man es schaffen.

Ach ja, auch Eiswürfel in die Hand zu nehmen und immer mal wieder übers Gesicht fahren hilft...zumindest für den Moment!

Wichtig -> die Atmung ist ein Reflex, dein Körper wird nie einfach aufhören zu atmen!

x 1 #8


Hotin
Hallo Waldmeisterin,
Zitat:
Dieses Gefühl gleich aufhören zu atmen und zu sterben und umzukippen.


Es tut mir leid, weil es Dir heute sehr schlecht geht.
Was ist passiert, oder welche Gedanken machen Dich so extrem nervös?
Dir wird überhaupt nichts passieren. Bitte versuche ruhig zu bleiben.
Zitat:
Und es ist auch keine Attacke, sondern dieser Dauerzustand von gleich Sterben, vorallem was das Atmen betrifft.


Was Du beschreibst, hört sich nach einer psychischen Ursache an. Wie denkst Du darüber?
Siehst Du das ähnlich? Falls ja, was belastet Dich schon so lange?

Diese Nacht wirst Du bestimmt überstehen, ohne dass Dir etwas passiert. Morgen früh kannst Du dann zu Deinem Hausarzt gehen.

Gute Besserung

Bernhard

x 2 #9


guteFee
Mir hilft in solch einer Situation immer Wasser.

Ich stelle mich unter die Dusche und lasse das Wasser über meinen Körper fließen.
Auch kühler .. Dann spüre ich richtig eine Beruhigung... Mache ich mittlerweile jedesmal wenn so ein Vorbote der Panik um die Ecke guckt.

Danach am besten ein Buch in die Hand nehmen.
Bequem machen und Wasser trinken...

Die Panik hat immer seltener Lust auf mich!

Wenn sie dann plötzlich doch um die Eck kommt,
wenn ich nicht zu Hause bin, sage ich zu Ihr, jetzt nicht, später passt es besser.

Die Panik fühlt sich nicht mehr wohl bei mir.

Ich alleine bestimme, wie und was ich denke und fühle!

x 5 #10


W
Danke für eure Antworten und Hilfe..

Badewanne hab ich leider nicht, aber in n Rhythmus kommen brauch ich eh nicht, da ich ja atmen kann- und für Aussenstehende auch vermutlich ganz normal. Also, weder Hyperventilieren noch sonst was.

Luft anhalten würde ich auch eher nicht wollen, da mein Körper/Geist, so vermute ich, durch diese Atemaussetzer etc im Schlaf, sowieso eher beunruhigt ist.

Hab ja einfach das Gefühl, gleich nicht mehr einzuatmen. Was natürlich mit Panikgefühlen und Angst einher geht. Deshalb- Krankenhaus würde, wie ich auch schon gelesen habe-z.B. gar nichts nützen.
Psychiatrie hab ich natürlich auch keine Lust und weiß auch nicht, was die da machen sollen.

Werde versuchen, bis morgen durchzuhalten und zum normalen Arzt zu gehen. Stimmt.
Der kann mir ja bestimmt auch irgendwas verschreiben.

Was könnt ihr denn da empfehlen?
So ruhig stellende Sachen, also schnell wirkende Beruhigungsmittel, da hab ich eher Probleme -zumindest einmal.
Weil sich das so drückend und komisch und von daher noch beängstigender angefühlt hat.

Und vielleicht die Atmung dann eher erschwert (meine Muskeln fühlen sich schon so schwer und verspannt an. Auch wenn mich das nicht am Atmen hindert. Aber für die Angstgefühle auch nicht optimal..)
Gibt es da sonst noch ne Möglichkeit, ausser Baldrian, Melissentee oder eben so Keulen.

Bzw ganz allgemein: welches Medikament hat euch in solchen Situationen am besten geholfen..?
Ärzte verschreiben ja nur irgendwas, was sie kennen bzw vielleicht am meisten verschreiben.

Danke für die Tipps mit PfefferminzÖl und Eiswürfel- hab ich alles da.

Die Panik soll sich auch bei mir nicht mehr wohlfühlen!.. Blödes Sch..Ding..

#11


Hotin
@guteFee

Zitat:
Die Panik hat immer seltener Lust auf mich!
Wenn sie dann plötzlich doch um die Eck kommt,
wenn ich nicht zu Hause bin, sage ich zu Ihr, jetzt nicht, später passt es besser.

Die Panik fühlt sich nicht mehr wohl bei mir.
Ich alleine bestimme, wie und was ich denke und fühle!


Und das funktioniert bei Dir?
Finde ich sensationell!

Viele Grüße

Bernhard

x 1 #12


N
Hallo!
Falls du in die Psychiatrie fährst, habe keine Angst davor!
Ich war vor 2 Jahren über mehrere Monate in einem absoluten psychischen Ausnahmezustand. Ich war anfangs ambulant in der Psychiatrie und wurde wieder auf Medis eingestellt. Nachdem ich diesen Zustand überhaupt nicht ausgehalten habe, wurde ich auf meinen Wunsch stationär aufgenommen.
Ich wurde nie ruhig gestellt, ich habe nur anfangs benzos bekommen, weil ich dauernd flashbacks hatte. Die benzos wurden auf meinen Wunsch sehr niedrig dosiert. Ich dürfte während der ganzen Zeit Besuch bekommen und auch das Krankenhaus stundenweise verlassen.
Nach 8 Tagen psychiatrie würde ich entlassen und noch 2 Wochen ambulant weiterbehandelt (hauptsächlich Gespräche, es war grad Weihnachten und meine thera auf urlaub).
Mir wurde noch eine Reha empfohlen, aber nachdem ich extrem gut auf meine Medis reagiert habe, habe ich darauf verzichtet.
Ich würde es jederzeit wieder so machen.
Nimmst du eigentlich Medis?
Ich wünsche dir alles Gute!

x 1 #13


Angor
Hallo

Am besten setzt Du Dich mit Deiner Panikattacke auseinander, was ist der Auslöser, was kann ich tun um da raus zu kommen, wie gehe ich weiter damit um.

Sehr hilfreich ist diese Seite
http://www.panikattacken.at/panikstoeru ... oerung.htm

Wichtig: Lies Dir das Unterste am besten zuerst durch, denn, Du wirst nicht ersticken, Du wirst nicht in Ohnmacht fallen und Du wirst keinen Herzanfall oder so erleiden, es ist die reine Angst die Dir vorgaukelt, das Du nicht atmen kannst.

Auf jeden Fall solltest Du aber mal beim Hausarzt vorsprechen, dass Du ein Medi bekommst, um aus dieser Angstspirale rauszukommen, sinnvoll ist dann eine begleitende Therapie, denn Panikattacken haben immer eine Ursache.

Wenn Du die Tips beherzigst die auch auf dieser Seite stehen, dürfte Dich das einigermaßen beruhigen, denn von Angst stirbt man nicht.
Ich leider seit 40 Jahren unter einer Angststörung mit PA, und auch wenn ich manches mal dachte mein letztes Stündlein hat geschlagen, so lebe ich immer noch.

x 3 #14


Hotin
Liebe Waldmeisterin?
Zitat:
Was könnt ihr denn da empfehlen?
So ruhig stellende Sachen, also schnell wirkende Beruhigungsmittel,
Weil sich das so drückend und komisch und von daher noch beängstigender angefühlt hat.


Eins der besten Beruhigungsmittel hast Du in Deinem Kopf.
Was belastet Dich denn schon länger?
Du hast Doch Sorgen, sonst würden Dich doch keine Ängste ärgern.

x 2 #15


M
Hab keine Angst vor der Psychatrie, mir hat sie sehr geholfen und in Verbindung mit den richtigen Medi´s würde sie auch Dir helfen. Du brauchst eine Anlaufstelle und jemanden, der dir akut die Stecker der Angst zieht. Gespräche können da wahre Wunder bewirken Smile

Beruhigungsmittel haben da so ihre Tücke. Erstens können sie schnell abhängig machen, zweitens verdrängst du dadurch nur deine Störung, behandelst sie aber nicht.

x 1 #16


guteFee
Zitat von Hotin:
@guteFee



Und das funktioniert bei Dir?
Finde ich sensationell


@Hotin
Nicht immer Bernhard,
aber ich hatte irgendwann das Gefühl dass die Panik mein Leben bestimmt.
Das hat mich richtig wütend gemacht, Etwas was mich beherrscht.
Etwas was verhindert, mein Leben zu genießen.

Dann habe ich der Angst die Stirn gezeigt.

Erstmal etwas veralbert ( nicht jetzt, später vielleicht)! Nicht nur sagen, auch fühlen.

Unter der Dusche habe ich das Gefühl " geübt",
die Panik abzuspülen.

Dann bin ich ( meistens) total beruhigt und lenke mich beim lesen oder fernsehen ab.

Jeder kann seine eigene Art, Herr über seine Gedanken ( da entsteht meiner Meinung nach alles) finden.

Die Panik ( auch nur Im Kopf) kommt dann immer seltener. Warum auch, wenn sie keine Chance mehr hat, sich durch zu setzen.

Klingt das jetzt sehr verwirrt?
Gedanken kann man schlecht beschreiben, leider.

Gruß guteFee

x 2 #17

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E
Zitat von MichiXO:
Ablenke ist da immer so eine Sache, wenn man sich mal reingesteigert hat.

Aber es ist schon paradox das man sich so schön in seine Angst rein steigern kann, es aber nicht schafft sich in ein besseres Gefühl rein zu steigern. Bei solchen Dingen die nur im Kopf sind kann auch nur der eigene Kopf die Situation beenden. Da hilft dann wirklich nur eine eigene Strategie von seinem Trip wieder runter zukommen.

Bei mir funktioniert es wunderbar wenn ich es einfach hinnehme und mir keine Gedanken dazu mache. Was kommt, dass kommt eben und was nicht stört mich nicht. Natürlich funktioniert das nicht bei jedem.

Wenn es wirklich kritisch ist und du mit jemanden sprechen willst, dann schau mal hier: https://www.psychic.de/hilfe-hotline.php dort findest du rund um die Uhr einen Ansprechpartner.

x 1 #18


Hotin
@guteFee
Zitat:
Klingt das jetzt sehr verwirrt?
Gedanken kann man schlecht beschreiben, leider.


Ganz im Gegenteil. Ich finde Deine Beschreibung sehr gut und echt hilfreich.
Ich bin davon überzeugt, dass das funktioniert, was Du schreibst.

Sobald Du bewusst Deine Gedanken steuerst, haben Ängste weniger Chancen.

x 2 #19


guteFee
Zitat von Hotin:
@guteFee


Ganz im Gegenteil. Ich finde Deine Beschreibung sehr gut und echt hilfreich.
Ich bin davon überzeugt, dass das funktioniert, was Du schreibst.

Sobald Du bewusst Deine Gedanken steuerst, haben Ängste weniger Chancen.



Danke @hotin,


man findet zwar nicht den Grund, warum sich in den Gedanken irgendwann Panik einnistet.
Aber das ist eigentlich auch nicht wichtig, zumindest muss man das nicht wissen, um das Gedächtnis wieder in die richtige Position zu lenken.

Wir tragen alle etwas magisches Geheimnisvolles in uns! Gedanken.

Diese Kraft ist immer stark, die Richtung bestimmen wir ganz alleine!

x 1 #20


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Dr. med. Andreas Schöpf
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