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Hallo,
wollte fragen, ob hier jemand Erfahrung mit der Einnahme - auch Langzeitmedikamentierung, oder auch nur bei Bedarf (Panikattacke, Angstgefühle/Angststörung) hat.
Ich habe seit ein paar Tagen Alprazolam (0,25mg), nehme diese nur bei "Bedarf", also bei einer Panikattacke
http://www.apotheken-umschau.de/do/exte ... 88670.html
Vielleicht kann mir jemand sagen, wie verträglich das Medikament bei täglicher Einnahme ist, bzw. ob jemand Nebenwirkungen bei sich festgestellt hat.
Freue mich auf Antworten, Danke

30.05.2013 22:42 • 24.02.2019 #1


24 Antworten ↓


Also es ist nur ein Bedarfsmedikament.. es macht abhängig wie Tavor ,Diazepam und so weiter..

würde es auch nicht bei jeder panikattacke nehmen sondern nur wenn du denkst es geht gar nicht mehr ( als beispiel wenn du denkst jetz ruf ich den rettungswagen und so )

31.05.2013 13:56 • #2



Alprazolam 0,25mg / 0,5mg Erfahrungen

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Es ist gut verträglich, einzige Nebenwirkung kann Müdigkeit sein. Ich persönlich schätze Alprazolam als Bedarfsmedikation, weil ausgeprägt angstlösend.

Aber Samamy hat Recht, nicht zu oft nehmen.....

31.05.2013 14:01 • #3


Danke euch beiden für die schnelle Info.
Ich habe es heute auch nicht genommen, geht mir gut *freu*
Auch mein Hausarzt sagte mir, es sei ein Medi, das eben bei "Bedarf" und im Falle einer "überkommenden" Panik rasch und schnell hilft. Vorgestern ging es mir vormittags total besch ....., so dass ich nach dem Essen eine 0,25er genommen habe. Nach ca. zwanzig Minuten dachte ich echt, ich sei ein "neuer Mensch" und hätte noch nie etwas von Panikstörungen gehört. Werde es mir in die Jackentasche stecken, vielleicht mal für unterwegs. Man weiß ja nie

Dann allen hier ein gesundes, sonniges und schönes Wochenende.
Liebe Grüße.

31.05.2013 15:00 • #4


Ja, Legis, steck Dir eine ein und wenn die nächste PA kommt bist Du nicht mehr hilflos......dafür sind sie ja auch gedacht.

31.05.2013 16:11 • #5


Ja, für den "Notfall" ist dies eine beruhigende Lösung, damit man gut und sicher durch den Tag kommt.
Geht mir heute ja nicht schlecht; vor einer Stunde hatte ich wieder eine Art "brummeln" im Bauch
Nach dem Essen und der Hausarbeit war alles wieder im "normalen" und ruhigen Bereich.

Habe übrigens eine gute Seite im Netz entdeckt (falls man das hier einstellen darf...)
http://www.aphs.ch/d/angststoerungen/in ... nikattacke
http://www.aphs.ch/d/infos/index.asp?pa ... er+Attacke

http://www.netdoktor.at/krankheiten/fak ... oerung.htm

Es sind sehr gute Tipps und auch gute Beiträge dabei, lesenswert und informativ.

31.05.2013 17:59 • #6


Die Geister die ich rief ...

Nimm das Zeug mit, nur ein paar Tage oder mehr und dann stelle fest ... du hast es vegessen. Und schon hat der erste Satz Bedeutung.
Das Zeug ist gut, aber das letzte was es gibt.

15.06.2013 00:56 • #7


Zitat von Glastraum:
.....
Das Zeug ist gut, aber das letzte was es gibt.


Hallo,
wie soll ich deinen Satz deuten?
Alprazolam ist das Allerletzte (der letzte Dreck... ), oder das Medi als letzte Möglichkeit einsetzen, wenn gar nichts mehr geht?
Habe dich vielleicht etwas mißverstanden
Ich habe immer nur eine Tablette, für den Notfall, dabei. Und bisher habe ich nur drei Mal eine genommen; die letzte vor ca. drei Wochen. Das wird schon.
Noch einen schönen Tag - trotz Regen

03.07.2013 14:04 • #8


Maldur
auch ich nehme alpras (0,5 bzw ne halbe, ergo 0,25) bei bedarf und finde die dinger auch klasse. aber sie sollten wirklich das allerletzte mittel sein (denke mal so hat glastraum das gemeint). wenn ich merke, eine panikattacke kündigt sich an kommt es drauf an wo ich bin. bin ich zu hause versuche ich erst mal mit entspannungstechniken gegenzuwirken. zb hinlegen, ruhige musik, atemübungen. oder einen bombastus nerventee. wenn das all nix bringt halt ne alpra. danach bin ich meist gechillt. hatte aber auch schon 2, 3 mal den fall, da haben selbst die nichts mehr gebracht... das war weniger schön, da dachte ich echt das wars. aber gut, ich lebe noch (welch wunder^^)

im endeffekt sollte man, wie bei jedem benzo, drauf achten, so wenig wie möglich zu nehmen. da das abhängigkeitspotential sehr hoch ist (und das absetzen kacke sein soll).

bedarf ja, regelmäßig nein

02.08.2013 21:11 • #9


Hallo,

damit mache ich gute Erfahrungen bei Bedarf.

02.08.2013 21:27 • #10


Ich bekam von meiner Ärztin Alprazolam als "Notfallmedikament".
Ich empfand es als sehr schnell angstlösend.Ja, macht müde.Ist aber nicht schlimm.Brauchte aber nur 1 oder 2 Tabl. insgesamt.Hab sie nur in der Anfangszeit genommen.

10.08.2013 15:23 • #11


Ibreaktogether
Hallo,

ich bin eher zufällig auf Alprazolam gestoßen. Jemand gab es mir, weil sie der Meinung war, es wäre ein Schlafmittel. Ich habe es nie länger als drei Tage hintereinander genommen, und mich gewundert, warum ich damit so gut ein- und durchschlafen konnte. Bis ich letzte Woche mal nachgesehen habe, was es eigentlich ist. Also angstlösend ist es auf jeden Fall. Nur: Hat jemand Erfahrung damit gemacht, wenn man es, sagen wir, drei Wochen hintereinander nimmt? Ist es wahrscheinlich, dass die Ängste danach nur umso schlimmer zurückkommen?

Ich dachte immer, ich wäre depressiv gewesen, aber es kann sein, dass die Angst im Vordergrund stand, dadurch Schlaflosigkeit ausgelöst wurde und damit die Depression kam. Da ich genau weiß, was meine Angst auslöst, habe ich mich natürlich darauf konzentriert, die Ursache zu beseitigen, was aber nicht von heute auf morgen geht.

31.05.2017 10:37 • #12


Hallo,
Ich habe sertralin verschrieben bekommen und allrazolam auch bei bedarf.
Ich habe zehn Tage nach der Einnahme von sertralin wegen Nebenwirkungen gestoppt und nicht mehr genommen aber seitdem nehme ich Alprazolam bei bedarf und diese will ich auch nicht mehr nehmen .
Kann mir vllt jemand einen Rat geben ?
Vielen Dank im Voraus

31.05.2017 12:45 • #13


igel
Alprazolam ist einer der besten Angstlöser, ähnlich wie Lorazepam ( Tavor ). Zusätzlich ist es das einzige Benzodiazepin, welches auch eine ganz leichte antidepressive Wirkung hat. Ja, man kann es durchaus als Schlafmittel verwenden, vor allem wenn Ängste und Depressionen die Ursache für die Schlafstörungen sind. Großer Vorteil ist, das die Wirkung sofort eintritt und kaum unangenehme Nebenwirkungen zu befürchten sind. Anders als die meisten AD wird es sehr gut vertragen.

Leider lässt bei täglicher Einnahmen oft bereits nach wenigen die Wirkung nach. Die Dosis dann zu erhöhen kann im Einzelfall sinnvoll sein, zumindest für einen begrenzten Zeitraum. Ist aber nicht unproblematisch und sollte vom Arzt, möglichst Facharzt entschieden werden.

Als Bedarfsmedikament bei akuten Angstzuständen ist aber erstklassig.

31.05.2017 14:12 • #14


Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Die Frage ist, ob man sofort damit aufhören kann ? Da ich nur beim Bedarf nehme.
Hat dieses absetzen entzugserscheinungen?

31.05.2017 14:32 • #15


igel
Wenn Du es nur bei Bedarf nimmst, sagen wir mal zum Beispiel einmal in der Woche ,passiert gar nichts.

31.05.2017 14:34 • #16


Angusta
Ich habs als ich Antibiotika bekommen musste 7 oder 8 Tage durchgehend genommen ..ca 4-6 Stück (0,5mg) tägl.
ist nix passiert
ich nehm seit Jahren 1-2 st die Woche passiert auch nix

31.05.2017 14:42 • #17


igel
Was soll bei der geringen Menge auch passieren? Nix.

Fakt ist, dass von einem Benzodiazepin wie z.B. Alprazolam noch nie jemand Herzrhytmusstörungen, Leberschäden oder Wahnvorstellungen bekommen hat. Was bei Antidepressiva, vor allem SSRI leider öfters vorkommen kann.

31.05.2017 14:54 • #18


In letzten vierten Tagen habe ich vier Mals genommen.
Und will es auch ab heute nicht mehr nehmen. Habe morgen den Termin beim Therapeuten
Ich hoffe es bringt was
Vielen Dank

31.05.2017 15:13 • #19


igel
Wünsche Dir viel Erfolg beim Therapeuten

31.05.2017 15:19 • #20



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Dr. med. Andreas Schöpf