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Arya_

Arya_
Mitglied

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Hallo ihr Lieben,

Ich schreib jetzt einfach mal drauf los.

Die letzten Monate gings hier drunter und rüber. Erst meine op und jetzt das. Ich habe nun endgültig entschlossen mich zu trennen. Das lief nun seit Jahren überhaupt nicht mehr gut, aber man kennts ja man belügt sich die die ganze Zeit dann denkt man an die Kinder und der Gedanke rutscht wieder in den Hintergrund. Aber jetzt schreit mein Inneres so laut, sodass ich es überhaupt nicht mehr überhören kann.
Jetzt kommt aber meine Anststörung, mal geht’s mir gut und mal nicht. Ich hab so Angst wie ich das schaffen soll, ich weiß das ich es schaffe aber trotzdem kommt diese Angst, dieses eklige Ohnmachtsgefühl, als ob man zu nichts fähig ist.
Ich werde ausziehen mit den Kids, ich hasse diese Wohnung und seine Eltern wohnen im gleichen Block und die Schwester zieht im Frühling über uns ein. Ich bekomm das kotzen.
Hat jemand vielleicht so eine Trennung mit einer Angststörung durchgemacht?

19.01.2026 x 2 #1


15 Antworten ↓


Kruemel_68
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass die Angststörung ggf. besser werden könnte wenn der Druck durch die nicht funktionierende Partnerschaft weg ist? Jede Angststörung hat eine tieferliegende Ursache, die es zu betrachten gilt. Könnte die Partnerschaft ein Grund für Deine Angststörung sein? (Musst Du mir nicht beantworten, sondern nur mal für Dich selbst betrachten).

x 3 #2


A


Trennung mit einer Angststörung

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Gaulin
Zitat von Kruemel_68:
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dass die Angststörung ggf. besser werden könnte wenn der Druck durch die nicht funktionierende Partnerschaft weg ist

Das war auch mein erster Gedanke.
Ich habe es selbst erlebt. Klar anfangs habe ich noch gezweifelt, ob ich das Richtige getan habe. Aber je länger ich "getrennt" war umso mehr blühte ich auf. Der Fokus lag wieder bei mir und meinem Kind. Zuvor waren es nur Stressgedanken, Unwohlfühlen, Konflikte usw. Es kann nur besser werden und es ändert sich nix, wenn man selbst nix ändert. Was bleibt da für eine Wahl?

x 3 #3


Moelli80
Ich kann mit auch vorstellen, dass du dich freier fühlst nach einer Trennung.
Es ist ja auch einiges an Stress und sorgen weg.
Auch wenn ich es immer schade finde. Wenn man sich nach langer Partnerschaft trennt. Ist es aber trotzdem manchmal das bessere.
Toxische Partnerschaften können soviel psychisch bei einem kaputt machen.

x 2 #4


Arya_
@Kruemel_68 doch an das hab ich auch gedacht, weil es fing kurz vor der Hochzeit an und dann vor zwei Jahren auch wieder extrem

x 1 #5


Arya_
@Gaulin wie lang ist das her? Ich hab nur Angst das ich voll in die Panik verfalle

x 1 #6


Arya_
@Moelli80 ja ich fands auch erst schade aber ich bin mit dieser Entscheidung so erleichtert und freu mich auf das Ende wenn alles erledigt ist

x 3 #7


Moelli80
Zitat von Arya_:
und freu mich auf das Ende wenn alles erledigt ist

Also gehst ja positiv Ran.
Dann wird deine Angst wohl eher nicht kommen, hoffe ich mal.

Viel Erfolg und Glück beim Neuanfang.

x 3 #8


Gaulin
Zitat von Arya_:
wie lang ist das her? Ich hab nur Angst das ich voll in die Panik verfalle

Mittlerweile 16 Jahre

Die Panikattacken hatte ich eher in dieser Beziehung, bin allerdings dann nach der Trennung in eine Tagesklinik gegangen und anschließend Psychotherapie. Das hat mir sehr geholfen

x 1 #9


Sonja77
Liebe 🧡 Arya
Ich hab mir schon seit einer Weile gedacht das bei dir irgendwas nicht gut läuft oder es dir nicht gut geht weil ich dich schon lange hier nicht mehr gelesen hab

Nun mit einer Trennung hätte ich jetzt nicht gerechnet und es tut mir auch wirklich sehr sehr leid das du das ganze jetzt durchmachen musst denn einfach ist anders vorallem wenn Kinder im Spiel sind
Aber der Gedanke geht ja von dir aus also fällt es dir dann doch einfacher als wenn es von deinem Mann ausgegangen wäre

Du weist ja das ich so quasi in der selben Situation stecke wenn auch etwas anders
Aber wenn du reden möchtest ich bin jederzeit für dich da und höre dir zu

Und ja auch ich hab ja unter anderem eine Angststörung und dazu noch eine KPTBS und noch andere psychische Diagnosen
Bei mir so schlimm das ich fast 2 Jahre die Wohnung nicht mehr verlassen konnte und sowieso seit vielen Jahren nirgends mehr hinkonnte ohne meinen Mann das war vollkommen undenkbar also ich war viele Jahre völlig abhängig von meinem Mann durch meine Erkrankung
Also ich weis was es heißt und kann deine Sorgen also mehr als sehr gut verstehen und auch nachvollziehen

Darf ich dich fragen wie alt deine Kinder sind?meiner ist jetzt 14 die Große lebt ja schon viele Jahre alleine die ist ja schon 29

Wenn was ist ich bin da
Liebe Grüße Sonja

#10


Arya_
Liebe Sonja ich danke dir
Ja ich verfolge deine Geschichte, du kannst Mega stolz auf dich sein.

Ja diese sch. Sorgen, muss halt ne Wohnung finden. Meine Jungs sind 9 und fast 7. ich glaub jeder hat angst aber bei uns fühlt es sich tausendmal schlimmer an. Es ist eine Achterbahn der Gefühle.
Aber für ihn empfinde ich gar nichts mehr.

x 2 #11


Cbrastreifen
Zitat von Arya_:
Hat jemand vielleicht so eine Trennung mit einer Angststörung durchgemacht?

Ja, auch wenn ich da einigermaßen stabil war. Dennoch hatte ich eine diffuse, aber gehörige Restangst, dass ich das nicht überleben würde. Im Kontrast zu dieser Angst habe ich festgestellt, dass ich es sehr gut überlebt habe und mich sogar freier fühlte.

Die Erfahrung war eine gute Lehre, denn von da an wusste ich, dass ich nicht mehr zu klammern brauche.
Trauer und Leere wirst Du erleben, also nehme ich zumindest mal an, lass sie dosiert zu, was mir half, war einfach im Alltag weiterzumachen.

Du wirkst aber entschlossen, ich wünsche Dir viel Kraft, Deinem Partner auch.

x 3 #12


Arya_
@Cbrastreifen ja diese tiefe Traurigkeit und diese Leere habe ich auch und dann bin ich wieder froh und dann bin ich so verzweifelt und genau wie du schreibst, denk ich mir omg wie soll ich das schaffen das überlebe ich nicht 🤣


so entschlossen und klar wie jetzt war ich noch nie

x 2 #13


Gaulin
Zitat von Arya_:
so entschlossen und klar wie jetzt war ich noch nie

Du schaffst das, bzw ihr 🍀🌸

x 1 #14


Luce1
Zitat von Arya_:
entschlossen und klar wie jetzt war ich noch nie

Natürlich schaffst Du das. Ich hab mich auch 1x getrennt und hab eine Angststoerung und Depressionen.

Und hinterher ging es mir soviel besser, weil er mir diese Probleme bereitet hat.
Man unterdrückt ja auch Gefühle und das ist sooooo anstrengend.

x 1 #15


Cbrastreifen
Zitat von Arya_:
@Cbrastreifen ja diese tiefe Traurigkeit und diese Leere habe ich auch und dann bin ich wieder froh und dann bin ich so verzweifelt und genau wie du schreibst, denk ich mir omg wie soll ich das schaffen das überlebe ich nicht 🤣

Ist bei mir auch nicht anders, eine emotionale Achterbahnfahrt, je nach Tagesform.
Diesen Bericht fand ich ganz gut:
https://www.annabelle.ch/leben/trennung...wtab-de-de

#16


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