Pfeil rechts

Hallo liebe Forenmitglieder...
Wie einige vielleicht an meinen zahlreichen Beiträgen hier im Forum bemerkt haben,ich bin Hypochonderin und leider momentan extrem an Panikattacken und Todesängsten...
Mein Freund (sind 3 Jahre jetzt zusammen), er ist Asperger und hat AHDS und einige rheumatische Erkrankungen die nicht heilbar sind, ist nun seit einiger Zeit öfter mal bei mir, auch über Nacht. Eigentlich zieht er sich lieber zurück und spielt am Computer...
Das hat mich sehr gefreut aber leider habe ich (auch wenn er dabei ist) extreme Panikattacken und musste nun schon öfter den Rettungswagen rufen, und natürlich wie meistens auch kam am Ende keine Diagnose bei rum. Außer eben "Hypochonderin".
Da er immer starke schmerzen hat und auch sonst eher weniger Lust hat irgendwo hin zu gehen ist es natürlich verständlich dass er nicht mit ins Krankenhaus will.. Ich gehe auch dann oft ganz alleine mitten in der Nacht, das bin ich eigentlich schon gewohnt. Manchmal aber schaffe ich ihn zu überreden mitzugehen. Das freut mich enorm aber er ist nur am "meckern" wegen seiner schmerzen und dass eh nix wäre und er heim will. Was meine Situation verschlechtert weil ich dann Schuldgefühle habe...
Jetzt ist es so dass er mir heute geschrieben hat dass es wieder extrem stressig mit mir wäre und er sich am liebsten umbringen würde.
( Er würde es denke ich nicht wirklich tun aber er hat wohl keine Lust mehr)
JIch dachte nicht dass diese ganze Panikgeschichte ihn so belastet und ich weiß nicht was ich tun soll weil ich diese Panik nicht einfach abstellen kann.. Muss gerade echt weinen.. Er denkt er ist schuld weil ich nur Panik hätte wenn er da ist, dabei kriegt er es ja nicht mit wie oft ich Panik habe wenn ich alleine bin... Jedenfalls glaube ich er will sich trennen denn das war schon letztes Jahr der Fall als ich obdachlos war und extreme Selbstmordgedanken und Panikattacken hatte. Wir hatten uns dann wieder gefasst und kamen wieder zusammen. Ihr glaubt nicht wie sehr ich ihn Liebe und ich bin so ein Mensch ich würde diese Trennung niemals wieder vergessen oder verarbeiten.. Weil ich der Meinung bin ich habe meinen Seelenpartner gefunden.
Er kann einfach nicht mit so enormen Belastungen meinerseits umgehen, ausserdem belastet ihn die Tatsache sehr dass ich nicht mit Geld umgehen kann und er macht sich ständig Sorgen und mir Vorwürfe...

Er kann mir leider aber auch nicht helfen weil er selbst mit einigen Dingen zu kämpfen hat.

Könnt ihr mir eure Meinung dazu sagen? Ich will das nicht hinwerfen.. Hab auch schon nen Termin gemacht zu einer Verhaltenstherapie dass ich meine Angst in den Griff bekomme.

Oder wisst ihr vielleicht wie ich ihn weniger mit dem Thema belasten kann? Hab leider keine Freunde bzw die die ich habe verstehen psychische Krankheiten nicht und sagen "hör doch einfach auf du musst doch vor nix Angst haben" usw.. Die verstehen das einfach nicht.

Ich hab jetzt extreme Schuldgefühle ihm gegenüber und enorme Trennungsängste gepaart mit Angst zu sterben bzw eine tödliche Krankheit zu haben und Panikattacken. Eine sehr sehr krasse Mischung..

02.02.2016 23:25 • 03.02.2016 #1


5 Antworten ↓


Vergissmeinicht
Liebe Leyena,

puh, diese Kombination ist alles andere als einfach. Du liebst ihn, hast wohl auch sonst niemanden, bist auf ihn angewiesen und er hat ne Menge eigener Probleme.

Denke, es ist mehr als hilfreich, das Du Dir Hilfe suchst. Er ist krank, aber Du bist es auch und da kann Dir ein Außenstehender besser helfen.

Kann mir gut vorstellen, das er denkt, die Panik etc. hättest Du wegen ihm und dies wiederum belastet ihn zusätzlich und ist für einen Asperger alles andere als einfach und für Dich auch.

03.02.2016 01:12 • #2



Evtl Trennung wegen meiner Angststörung?

x 3


Zitat von Vergissmeinicht:
Liebe Leyena,

puh, diese Kombination ist alles andere als einfach. Du liebst ihn, hast wohl auch sonst niemanden, bist auf ihn angewiesen und er hat ne Menge eigener Probleme.

Denke, es ist mehr als hilfreich, das Du Dir Hilfe suchst. Er ist krank, aber Du bist es auch und da kann Dir ein Außenstehender besser helfen.

Kann mir gut vorstellen, das er denkt, die Panik etc. hättest Du wegen ihm und dies wiederum belastet ihn zusätzlich und ist für einen Asperger alles andere als einfach und für Dich auch.


Ich schätze wirklich sehr dass du nicht direkt geschrieben hast " So einen Typen am besten direkt verlassen " usw.. Viele verstehen Asperger nicht und denken mein Freund wäre sonstwas.. Ja die Therapie ist sehr wichtig und ich merke auch ich brauche dringend jemanden zum reden. Ich will ihn ja auch eigentlich nicht damit belasten kann aber nur ihm davon erzählen.. Danke für deine Antwort

03.02.2016 01:28 • #3


Vergissmeinicht
Liebe Leyena,

gern geschehen. Vielleicht, bis Du in Therapie bist, nutzt Du hier die Plattform und somit uns und legst Dir hier unter der entsprechenden Rubrik ein Tagebuch an; nur so für Dich ohne Deinen Freund?!

03.02.2016 01:36 • #4


Das wäre eine gute Idee. Ich fang direkt mal damit an.

03.02.2016 01:39 • #5


Vergissmeinicht
Das freut mich sehr Leyena,

Werde Dich gerne auch dort begleiten.

03.02.2016 01:51 • #6




Auch interessant

Hits

Antworten

Letzter Beitrag