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Leben mit einer depressiven Frau

201815.11




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Hallo.
Ich bin seit ein paar Stunden erst angemeldet und habe schon einige Beiträge gelesen.

Ich selbst bin nicht betroffen von einer Depression sondern meine Frau.
Es ist das 2 mal das es bei ihr so stark ausbricht. Wir führen seit über 12 Jahren eine glückliche Beziehung und haben eine 5 jährige wundervolle Tochter. Vor unserer Tochter hatte meine Frau eine Fehlgeburt und erkrankte an einer Depression. Ich habe so gut es geht unterstützt und ihr den Rücken frei gehalten. Sie war auch in Therapie.

Ende 2017 verlor meine Frau wieder ein Kind und im April 2018 das dritte Mal. Sie hat sich immer weiter zurück gezogen und lernte eines Abends einen anderen Mann kennen mit dem sie eine 2 Monate affaire begann. Diese ist nun vorbei und wir haben wieder einen Weg zu uns gefunden. Am Anfang haben wir viele offene Gespräche geführt die immer weniger wurden.sie ist auch jetzt in einer Therapie und nimmt Medikamente aber die gespräche finden irgendwie nicht mehr statt. Da sie in den letzten Wochen kaum Gefühle zeigt und nicht mit mir redet weiss ich einfach nicht was ich noch machen oder denken soll. Ich zeige ihr immer wieder durch Gesten oder Worte wie wichtig sie mir ist und zeige ihr meine Liebe und das sie nicht alleine ist.

Ich würde mich über Anregungen und Ratschläge wirklich freuen.
Liebe grüsse

Auf das Thema antworten

8 Antworten ↓



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Ostsee
3237
  15.11.2018 17:19  
Hey,
gibt es abgesehen von den 3 Fehlgeburten (und der Affäre) denn irgendwas, was sie sehr belastet?

Kabelaeffchen hat geschrieben:
Am Anfang haben wir viele offene Gespräche geführt die immer weniger wurden.sie ist auch jetzt in einer Therapie und nimmt Medikamente

Wenn sie sich nach Beginn der Einnahme der Medikamente so verändert hat, dann ist es möglicherweise eine Nebenwirkung der Medikamente. Das sind keine Smarties.......

Danke1xDanke


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  15.11.2018 17:43  
Hey,
gibt es abgesehen von den 3 Fehlgeburten (und der Affäre) denn irgendwas, was sie sehr belastet?


Gerade die Fehlgeburten können die Auslöser für die Depression sein . Zu diesem Thema empfehle ich das Buch von Franz Ruppert "Frühes Trauma", wo u.a. diese Thematik behandelt wird:

https://www.klett-cotta.de/buch/Trauma/ ... auma/49092


Fogchild

Danke1xDanke


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Ostsee
3237
  15.11.2018 17:52  
Natürlich können die Fehlgeburten die alleinige Ursache sein - wäre auch besser, wenn es nur 1 Ursache für alles gibt und die klar ist, als wenn es diverse Ursachen gibt.

Danke1xDanke


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Bärlin Spandow
6576
  15.11.2018 17:57  
Kabelaeffchen hat geschrieben:
Da sie in den letzten Wochen kaum Gefühle zeigt und nicht mit mir redet weiss ich einfach nicht was ich noch machen oder denken soll.


Das sind ja nun mal Symptome einer Depression. Auch AD lösen eine Gefühlskälte aus. Vielleicht mal ein anderes AD probieren?

Danke1xDanke




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  15.11.2018 19:34  
Die ad hat sie nach der ersten Fehlgeburt auch genommen. Und nach der dritten hat sie sie langsam ausschleichen lassen. Sie fühlte sich wie betäubt. Ich denke das alles zusammengekommen ist warum sie einen anderen Mann in ihr Leben gelassen hat.



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BaWü
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  15.11.2018 21:10  
Weisst du, Depressionen sind grauenvoll. Da kann man einfach nicht mehr reden. Ist ja auch alles gesagt und hilft ihr irgendwie ja auch nicht. Hat auch nichts mit dir zu tun. Ich denke, selbst die Affäire nicht.

Ist ein tiefer Rückzug, ein schwarzes Loch in dem man versinkt.

Was du machen kannst? Nicht mitreinversinken, dein Leben trotzdem leben, für euer Kind da sein und hoffen, dass die Therapie und die Medis anschlagen. Ist eine schei. Krankheit und eine gewaltige Belastung für alle.

Wünsch dir viel Kraft.

Danke1xDanke


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  15.11.2018 23:17  
Selbst nur eine Fehlgeburt kann das Leben nachhaltig verändern, mit drei muss man erst mal fertig werden. Allerdings sollte man da schon mal aus ärztlicher Sicht hinterfragen wieso es zu gehäuften Fehlgeburten gekommen ist.





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  16.11.2018 00:07  
Den Grund wissen wir seit der 3 Fehlgeburt. Es sind 2 Sachen. Einmal ein Faktor 5 leiden und eine herzförmige Gebärmutter. Die kippt nach einer Zeit nach hinten und das Kind wird unterversorgt.

Es tut sehr gut eure Antworten zu lesen. Ich versuche mich nicht mit runter ziehen zu lassen und ich gebe meiner Frau auch alle Zeit der Welt. Sie ist und bleibt meine Traumfrau. Egal welche Krankheit sie hat. Ich gebe sie nicht auf.

Danke4xDanke

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