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Frankenweenie
Hallo erstmal

ich bin absolut Neu hier und in der ganzen Psycho-Offenbarungsstripptease.
Ich bin 34 Jahre komme aus Österreich und ja, mehr mag ich im Moment nicht preisgeben.

Ich führe seit 2Jahren eine Beziehung mit einem schwer depressiven Mann und weiss halt oft net weiter.
Kann meinen Freunden nicht Alles erzählen und deshalb bin ich hier.
Um meine Geschichte zu erzählen und um Fragen und Antworten zu erhalten

Ich weiss nicht, welche Forumskategorie ich schreiben soll. Denn es trifft einfach Alles zu.
Panikattacken, Sozialphobie, Depression, Antidepressiva, Gefühlslosigkeit, Partnerschaft,....und und und.

23.08.2013 15:24 • 29.08.2013 #1


14 Antworten ↓


Ich heiße dich herzlichst in unserer Mitte Willkommen, Frankenweenie. Da es hier anonym ist, würde ich dir empfehlen einfach mal so zu schreiben, was dich da genau belastet, vielleicht hilft das?

25.08.2013 09:53 • #2



Beziehung mit einem schwer depressiven Mann

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Frankenweenie
Dankeschön
mich belasten meine negativen Gedanken.
Das ich mich in Sachen hineinsteiger, sobald irgendetwas schief läuft.
Verstehe oft oder bzw. kann mich in meinen Freund nicht hineinversetzen und glaub falsch zu handeln,
durch seine Depression und Angstzustände.
Klar bin ich auch depressiv. Bin psychisch sehr labil und oft glaub ich, ihn dadurch noch weiter nach unten zu ziehen.
Mich belastet das mein Freund Medikamente nimmt, und noch keine Veränderung eintrifft.
Das ich oft alleine gelassen werde und das Gefühl habe, das durch seine Medikamenteneinnahme die Gefühle für mich, die er hat, schwinden.
Ich würd ihn gern sein Leben erleichtern, doch er lässt es nicht immer zu.
Wir sagen immer gemeinsam statt einsam. Doch im Grunde bin ich trotzdem immer einsam.
;/

27.08.2013 19:46 • #3


Hallo Frankenweenie,
herzlich Willkommen hier!
Ich kann mir schon vorstellen,dass deine /Eure Situation nicht so einfach ist....
Wenn man selber psychisch krank ist,ist es schon extrem schwer,
dass man mit sich selber klar kommt,aber wenn dann der Partner auch noch so
schwere Probleme hat,wird es sicherlich ein Kampf.
Es ist bestimmt gut,wenn du dich hier austauschen kannst,denn hier kannst
du dir bestimmt viele Tips holen und ich auch ein wenig aufrichten...
ich bin übrigens auch aus Österreich!

27.08.2013 19:55 • x 1 #4


Frankenweenie
Griass di MitSouKo63

das freut mich!

Ja, genau um das gehts mir, deswegen hab ich mich hier angemeldet.
Kann mit meinen Freunden nicht über alles sprechen.

Und ich glaub auch, das ich mich dann bisschen besser fühle wenn ich mit Euch hier schreibe.
ICh hoffe es.

27.08.2013 20:03 • #5


Griass di zrück,
das ist wirklich ein Problem,man kann mit den Meisten seiner Freunde nicht darüber sprechen,
weil es ja Niemand nachempfinden kann....
mit Betroffenen sich darüber auszutauschen ist wirklich gut,denn man lernt hier
eine ganze Menge dazu (bei mir war und ist es so)
und wird
auch wieder aufgebaut.
Was mir hier im Forum auch sehr gefällt ist:
man kriegt auch manchmal (meist zurecht) den Kopf gewaschen und man sieht
seine Situation mit ganz neuen Augen....

27.08.2013 20:09 • x 1 #6


Hallo Frankenweenie,
ich bin auch neu hier und habe eine schwere Zeit hinter mir mit Angst, Panik und Depressionen. Glaub mir die Gefühle schwinden nicht, man kann sie wenn man depressiv ist nicht zeigen und die Medikamente tragen auch einen Teil dazu bei. Wenn du für deinen Partner da bist, ist das schon toll und du machst sicher nichts falsch glaub mir. Es ist schön wenn du zu ihm stehst aber du musst unbedingt auch anfangen an dich zu denken. Was tut dir gut? Was entspannt dich? Hast du Freunde mit denen du gerne was unternimmst? Was gibt dir Kraft? Meine sogenannten "Freunde" haben sich als ich krank wurde alle verabschiedet und ich habe es trotzdem geschafft, mit Mann und Tochter an meiner Seite.
Bin übrigens auch aus Österreich



LG psygirl

27.08.2013 20:12 • #7


Frankenweenie
hallo psygirl.

vielen lieben dank für deine Antwort!

Oft kommt mir das einfach da sein oder zu warten zu wenig und unnötig vor. Aber ich halte durch. Weil ich ihn ja liebe und will das alles besser wird.
Im Moment, weiss ich nicht wo ich mir Kraft holen kann.
Bin zur Zeit auch in einem Tief, aber i *darappel* mich schon wieder, wie immer.

Du hast deine Depression und Angste komplett überwunden?
Das Freut mich sehr

Zitat von psygirl:
Hallo Frankenweenie,
ich bin auch neu hier und habe eine schwere Zeit hinter mir mit Angst, Panik und Depressionen. Glaub mir die Gefühle schwinden nicht, man kann sie wenn man depressiv ist nicht zeigen und die Medikamente tragen auch einen Teil dazu bei. Wenn du für deinen Partner da bist, ist das schon toll und du machst sicher nichts falsch glaub mir. Es ist schön wenn du zu ihm stehst aber du musst unbedingt auch anfangen an dich zu denken. Was tut dir gut? Was entspannt dich? Hast du Freunde mit denen du gerne was unternimmst? Was gibt dir Kraft? Meine sogenannten "Freunde" haben sich als ich krank wurde alle verabschiedet und ich habe es trotzdem geschafft, mit Mann und Tochter an meiner Seite.
Bin übrigens auch aus Österreich



LG psygirl

29.08.2013 14:00 • #8


Hallo Frankenweenie,
ja zur Zeit geht's mir wirklich gut, ob ich alles überwunden hab weiß ich nicht aber ich sag mal so, wenn es mir wieder mal so schlecht geht wie es mir schon ging, weiß ich zumindest, dass ich wieder raus komm aus so einem tiefen Loch. Ich hab auch noch Tage an denen ich absolut down bin aber ich lass es nicht mehr so weit kommen wie letztes Mal. Ich würde sofort wieder in eine Klinik gehen. Ich konnte damals (vor 2 Jahren) kaum noch aufstehen. Hol dir Hilfe! Es ist keine Schande krank zu sein. Kopf hoch, und du bist nicht allein!

LG

29.08.2013 14:07 • #9


Frankenweenie


du warst damals in einer Klinik?
Glaubst du, das man die Angst, Panik und Depressionsattacken nur mit Medikamente und Psychotherapie nicht wegbekommt.

Das war jetzt a blöde Frage

Ist sicher auch wieder individuell. Kommt drauf an wie schlecht es einen geht.
Aber hast du selbst beschlossen in eine Klinik zu gehen?

glg
Zitat von psygirl:
Hallo Frankenweenie,
ja zur Zeit geht's mir wirklich gut, ob ich alles überwunden hab weiß ich nicht aber ich sag mal so, wenn es mir wieder mal so schlecht geht wie es mir schon ging, weiß ich zumindest, dass ich wieder raus komm aus so einem tiefen Loch. Ich hab auch noch Tage an denen ich absolut down bin aber ich lass es nicht mehr so weit kommen wie letztes Mal. Ich würde sofort wieder in eine Klinik gehen. Ich konnte damals (vor 2 Jahren) kaum noch aufstehen. Hol dir Hilfe! Es ist keine Schande krank zu sein. Kopf hoch, und du bist nicht allein!

LG

29.08.2013 14:11 • #10


Ich sah keinen anderen Ausweg mehr, ich habe eine Tochter und die war 11 zu dem Zeitpunkt. Ich wollte nicht mehr leben aber da ich Verantwortung gegenüber meiner Tochter und meinem Mann habe ging ich in die Klinik. Heute bin ich froh das alles gemacht zu haben. Ich kann nur sagen, dass es wirklich schwer ist da rauszukommen, aber man schafft es, da bin ich mir sicher. Du wirst es auch schaffen. Ich bin erst am Abend wieder da, du kannst mir aber gerne eine PN schreiben wenn du noch Fragen hast. LG

29.08.2013 14:17 • #11


Frankenweenie
Ich danke dir!
Werd ich machen:


Zitat von psygirl:
Ich sah keinen anderen Ausweg mehr, ich habe eine Tochter und die war 11 zu dem Zeitpunkt. Ich wollte nicht mehr leben aber da ich Verantwortung gegenüber meiner Tochter und meinem Mann habe ging ich in die Klinik. Heute bin ich froh das alles gemacht zu haben. Ich kann nur sagen, dass es wirklich schwer ist da rauszukommen, aber man schafft es, da bin ich mir sicher. Du wirst es auch schaffen. Ich bin erst am Abend wieder da, du kannst mir aber gerne eine PN schreiben wenn du noch Fragen hast. LG

29.08.2013 14:19 • #12


Ja, es geht, und auch Du kannst es schaffen.

Wichtig sind nach meiner Erfahrung zwei Dinge : 1. Dein fester Wille, Deine Entschlossenheit und 2. Geduld.

Sehr sinnvoll ist sicher oft eine Kombination von medikamentöser Therapie und Psychotherapie. Wobei wir wieder bei Punkt 2. ( Geduld) wären. Antidepressiva wirken meist erst nach einigen Wochen. Es kann auch sein, dass Du auf ein Präperat nicht ansprichst, der Arzt wird Dir dann ein anderes geben. Im Bereich der Psychopharmaka muss manchmal probiert werden, was dem Patienten hilft.

Für die Psychotherapie braucht es noch mehr Geduld und unbedingt Deine aktive Mitarbeit. ( Siehe Punkt 1.)

Da ich in diesem Thread der Ausländer bin sage ich nur auf Hochdeutsch : Alles Gute - wird schon werden.

29.08.2013 14:35 • x 1 #13


Frankenweenie
Hallo Kater Carlo,

danke für deine Antwort.
Ich frage jedoch nicht wegen mir. Sondern wegen meinem Lebenspartner. Bin manchmal am verzweifeln und hab niemanden zum reden, deshalb hab ich mich angegemeldet.
UM Fragen und Antworten zu bekommen.

Ich bin ausser meine Depressionen OK. Denk ich.
Danke nochmal für deine Worte.

d
Zitat von Kater Carlo:
Ja, es geht, und auch Du kannst es schaffen.

Wichtig sind nach meiner Erfahrung zwei Dinge : 1. Dein fester Wille, Deine Entschlossenheit und 2. Geduld.

Sehr sinnvoll ist sicher oft eine Kombination von medikamentöser Therapie und Psychotherapie. Wobei wir wieder bei Punkt 2. ( Geduld) wären. Antidepressiva wirken meist erst nach einigen Wochen. Es kann auch sein, dass Du auf ein Präperat nicht ansprichst, der Arzt wird Dir dann ein anderes geben. Im Bereich der Psychopharmaka muss manchmal probiert werden, was dem Patienten hilft.

Für die Psychotherapie braucht es noch mehr Geduld und unbedingt Deine aktive Mitarbeit. ( Siehe Punkt 1.)

Da ich in diesem Thread der Ausländer bin sage ich nur auf Hochdeutsch : Alles Gute - wird schon werden.

29.08.2013 14:40 • #14


Du mußt dann eben auch Geduld mit Deinem Partner haben.

Und dass sich seine Gefühle für Dich aufgrund der Medikamente, die er - zum Glück - nimmt ändern, halte ich für ausgeschlossen.

29.08.2013 14:43 • x 1 #15



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