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GabiAndrija

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Hallo erstmal! Ich bin ganz neu hier. Ich bin Verzweifelt und Kraftlos. Seelisch am Ende und weis nicht was ich machen soll. Bin mit meinem Partner schon seit 5 Jahren zusammen! Seit 4 Jahren leben wir gemeinsam und seit 2 Jahren verheiratet und seit September 2014 Eltern geworden.

Seit dem mein Sohn auf der Welt ist, hat er sich Total verändert. Bevor der Kleine noch nicht da war, hat er die ganze Zeit herumgeprallt er wird Vater, dass er für den Kleinen da sein wird (ER Scheidungskind,ICH ohne Eltern:(Mutter hat mich in Stich gelassen; Vater verstorben) und für ihn alles machen würde, ihn Liebe schenken würde usw. -.- Kingt alles schön und gut, nur das es eben nicht so ist.

Nach der Geburt (Kaiserschnitt) 7 tägiger Aufenthalt Zustand: miserabel , wurde mein Engel und ich nach Hause geschickt. Was seh ich zu Hause, seine OMA und seine TANTE aus Serbien (wir sind selber Abstammung), habe natürlich nichts davon gewusst, quasi eine Überraschung und eine Hilfe für die Woche ;-(. Ich dachte, mich trifft der Schlag. Es waren nicht eine Woche, es waren 8 Wochen, wo ich sie bedienen musste,für die kochen musste, hinterher ihnen her putzen musste und sie herum kutschieren musste von einer Ortschaft in die Andere und das beste seine Oma gesund zu pflegen (Hallo! Ihr ging´s oder geht´s besser als mir, Klar wenn mein Mann in der Arbeit war ging´s ihr prächtig sobald er nach Hause kam war sie am Sterben, stink faule Weiber auf gut Deutsch gesagt, seine Tante genau das Selbe sie kam mir immer kann ich dir helfen, nein steh nicht auf ich bring dir dies und das ne,...nur wenn er Heim gekommenist). Waren mehr eine Last, als eine Hilfe. Haben mir immer mein Baby aus meinen Händen gerissen und haben ihn den ganzen Tag durchgeschüttelt :,( , nur beim Schlafen hatte er kurz seine Ruhe. Das habe ich meinem Mann gleich nach nicht einmal 3 Tagen gesagt, was er sich dabei gedacht hatte mir seine geldgeile Oma und seine geldgeile Tante hierher zu rufen.

Seit dem an ging´s für uns nur noch Bergab,waren nur noch am Streiten, genervt usw. ich hab ihn gesagt wenn die nicht gehen, dann werde ich und der kleine gehen, ich sagte ihn das ich keine Kraft mehr hätte, dass ich nicht einmal richtig für´n Kleinen da sein kann, dass ich nervlich kaputt wäre und dass er was dagegen unternehmen sollte. Sagte er, er könne nicht´s dagegen unternehmen, es sind nun mal seine Familie und ich soll mich nicht so blöd auf spielen. Hab dann das alles über mich ergehen lassen und habe mich gefreut, dass die endlich nach 8 Wochen WEG waren.

Dachte mir, so jetzt kann ich für meinen Kleinen zu 100%ig da sein und mich entspannen, nein falsch gedacht, ich hatte weiter hin Blutungen die stärker geworden sind, weil ich mich überarbeitet habe und mich nicht erholen konnte. Musste ich wieder ins Spital da ich eine starke Entzündung hatte und es ganz Eitrig wurde, wurde ich Stationär behandelt und ausküritiert. Soo nach 3 tägigen Spitalaufenthalt kamen mein Sohn und ich nach Hause, dort sehen wir das die Wochnung leer stand meine bzw. unsere Möbel nicht mehr da waren die teilweise in Umzugskartoons herum standen. Hahaha lachen oder weinen... Da sagte ich ihn was das soll, kam er auf die Antwort; der Kleine kann in der Stadt nicht aufwachsen am Lande wäre es besser! Hallo, Früh drauf gekommen!?! Nach langer Streitigkeiten und Diskussionen habe ich auch den Umzug über mich ergehn lassen. Von Wehgen Bettruhe! NEIN, Baby mit Umzug, Wohnung renovieren usw. Wer musste wieder die ganze Drecksarbeit erledigen, ICH, weil er am Arbeiten war! Umzug und so teils erledigt, fühle ich mich in dieser Umgebung fremd, unwohl, keine Freunde mehr in meiner Nähe, gar nicht´s.

Ich sagte ihn dann so nach 1 Monat, dass ich mich schei. fühle und das ich die Umgebung nicht mag und das ich aus meinem Umfeld rausgerießen wurde und das ich nicht mehr glücklich sei mit unserer Beziehung und das ich schon öfter´s darüber nachgedacht habe das wir uns trennen sollten weil wir nur noch am Streiten sind, dass ich kein freier Wille mehr habe und das ich zu einer Marionette geworden bin und für den kleinen ist er auch nicht da, kommt von der Arbeit küsst ihn und das wars. Schreit er mich an, er würde eh alles für mich tun, mir kann man´s nicht Recht machen und mit den kleinen kann er nicht viel Anfangen, weil er noch ein Baby sei und er immer bei ihm weinen würde und dass er kein Bock hat wenn er von der Arbeit kommt will er runterkommen und sich entspannen und schlafen. Bin darauf hin weinend in das Schlafzimmer gegangen.

Jetzt ist es schon so geworden, immer wenn er in der Arbeit ist geht´s mir psychisch besser freu mich Richitig, dass ich für mein Sohn 100% da sein kann, solange er nicht nach Hause kommt. Wenn er dann zu Hause ist,ist er nur noch am Meckern macht mich mit seinen Wörten fertig, er denkt nicht nach wie sehr er mich mit sowas verletzt, macht sich lustig über mich und sind nur noch am Streiten. Mir wird nur mehr Schlecht, bin schon Depressiv, sobald einer von uns redet beginnen wir zu Streiten. Verzieh mich immer mehr und mehr zurück. Seit paar Tagen schläft er auch nicht mehr im Schlafzimmer, sondern schläft auf der Couch. Sagte ihm dann, wenn es bei uns eh schon so weit gekommen ist, dass wir getrennt Schlafen, dann können wir uns gleich Trennen. Darauf hin hat er mir gedroht wenn ich gehe, dann würde er sich was antun. Ich dachte mir das ist nur so ein Gerede und setzte mein Wille durch hab den Kleinen genommen und wollte aus der Wohnung, darauf hin hat er sich ein Messer aus der Küche genommen und wollte oder was weis ich die Adern aufschneiden die er knapp verfehlt hat. Bin darauf hin gleich mit ihm ins Krankenkaus dort wurde er genäht.. Am nächsten Tag ging´s mir soo schlecht das ich nicht mehr stehen konnte, sind dann ins Krankenhaus wieder gefahren, dort hat sich rausgestellt das ich Diabetikerin geworden bin. Ich weiß nicht mehr Weiter, ich bin am Ende meiner Kräfte und suche nun jetzt so mal eine Hilfe Ratschläge oder was weis ich....

ICH ENTSCHULDIGE MICH AUCH IM VORRAUS, WEIL ES SOO LANG GEWORDEN IST, MUSSTE ES EINFACH MAL RAUSLASSEN UND WO ANDER´S HAB ICH MICH NICHT GETRAUT.

07.01.2015 03:19 • 17.01.2015 x 1 #1


8 Antworten ↓


No_Smile


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Falls ich etwas wirres schreibe, dann schiebe es bitte auf mein Schlafproblem und es schon viertel Fünf am Morgen ist.
Soweit ich das beurteilen kann, ist Dein Mann nicht nur hoffnunglos mit der Situation Vater geworden zu sein überfordert, sondern merkt zudem, dass sich wirklich alles mit einem Kind ändert. Er ist nicht mehr "nur" Ehemann und Lover, sondern Vater. Gleichzeitig scheint er sich auch überhaupt nicht auf diesen neuen Status vorbereitet zu haben, sprich, was es überhaupt heißt, ein Kind zu haben. Ganz zu schweigen, was es bedeutet Eltern zu werden.
Langer Rede kurzer Sinn: Wäre ich Du (und ich betone hier sehr stark meine persönliche Meinung), dann würde ich so schnell wie möglich mit dem Kind weg von diesem Mann, der weder das Kinderwohl, noch das Wohl seiner Frau und die "Mutter" im Auge hat. Ganz mies finde ich die Erpressung mit dem Suizidversuch. Wer solch ein Druckmittel gegen diejenigen einsetzt, die er angeblich "liebt" und sie damit psychisch belastet, hat sich das Armutszeugnis par Excellence ausgestellt und verdient weder Mitleid, noch dass sich die Betroffenen auch nur ein Stück weit darum kümmern. Ein halbwegs gesunder und erwachsener Verstand müsste von selber darauf kommen, dass dies eine ganz linke Tour ist.
Ganz ehrlich, auch wenn das jetzt einige Gemüter auf die Palme bringt. Verschwinde von dort und suche Zuflucht zu Freunden, Verwandte, Frauenhaus, Eltern, was auch immer. Sollte er nochmalig androhen, dass er sich umbringt, dann macht er es hoffentlich diesmal richtig, dann bist Du dieses Problem los. Der massive Vertrauensbruch seit September kann, meiner Meinung nach, eh nicht mehr gekittet werden.

Desweiteren musst Du Dich und das Kind schützen. Dafür brauchst Du Kraft und Energie. Die wirst Du in der Umgebung nicht haben und auch nicht mehr bekommen, wenn neben Psychoterror auch noch Isolation herrscht. Alleine schon mit der Diabetes ist nicht zu spaßen. Auch wenn es fies klingt, aber sieh zu, dass Du verschwindest, wenn er auf Arbeit ist. In Sachen "vor vollendeten Tatsachen stellen", hat er sich ja als Meister gezeigt. Mal sehen wie er damit zurechtkommt, wenn ihm das mal passiert. Und sag bloß nicht wo Du bist. Du brauchst erst mal einen Ort um Dich zu regenerieren. Erst mal wirklich zur Ruhe kommen und sich eine solide Basis zu schaffen um dann mit halbwegs funktionierendem Nervenkostüm schauen, wie es weitergehen soll.

Sollte es - was wir nicht hoffen wollen - zu handgreiflichkeiten kommen, zögere nicht die Polizei hinzuzuziehen. Solltest Du es schaffen Dich noch da rauszuzuziehen, versuche Kontakt mit einem Anwalt aufzunehmen und/oder hole Dir bei Organisationen wie die Caritas, ProFamilia oder auch beim Jugendamt Rat und Unterstützung.

Ich gehe davon aus, dass Du hier noch weitere Beiträge mit Hilfestellung bekommst. Mehr kann ich Dir von meiner Seite aus nicht schreiben.

07.01.2015 04:56 • x 1 #2


Gerd49


Hallo GabiAndrija,

dem was No_Smile geschrieben hat, ist nichts hinzuzufügen. Auch ich bin zu 100% seiner Meinung.
Vorrangig in deinem Fall ist es, dass es deinem kleinem Liebling und dir gut geht. Das aber wiederum kannst du nur erreichen, wenn du schnellstens den Ratschlag von No_Smile beherzigst und deine eigenen Wege in eine Einrichtung für Mutter Kind gehst.
Ich denke, die Erpressung deines Freundes bezüglich eines Suizidversuches solltest du auf gar keinen Fall ernst nehmen.
Bei seinem Versuch sich das Leben zu nehmen, würde ich behaupten, hätte er, wenn er wirklich das gewollt hätte, auch richtig geschnitten. Ich denke, es war ein Versuch, dich davon abzuhalten zu gehen und kein ernst gemeinter Suizidversuch.
Ich hoffe sehr, dass du stark bleibst und den "Ausreißversuch" durchführst und erfolgreich meisterst.

Du bist nicht verantwortlich dafür, wie dein Mann dann reagiert, aber du bist verantwortlich für deinen kleinen Liebling und für dich, euch beiden musst du den weiteren Lebensweg ebnen.

In diesem Sinne wünsche dir alles Liebe und Gute für dich und deinem Kind.
Schreib hier und hole dir Unterstützung von uns. Wir sind da für dich!

LG

Gerd

07.01.2015 12:07 • x 1 #3


GabiAndrija


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Hallo, ich bedanke mich bei euch, für die lieben Worte usw. Nur eben ich weis nicht wohin, bei Freunden ist das Problem das er mich soo schlecht gemacht hat bzw. daher gestellt hat, dass die mir nicht glauben und das sie ihn mehr Vertrauen als mir, dann gibt´s da wiederum welche die sich die ganze Zeit raus reden das es nicht gehen würde weil da kein Platz wäre und mit einem Baby wäre es noch anstrengender. Familie ? ja jeder Redet auf mich ein dass ich bleiben soll und das ich das bereuen werde, weil ich eben sonst meine Familie aussernander reiße, ihn quasi den Kleinen weg nehme. Sagten zu mir, dass das nur eine Phase wäre und das er sich ändern würde. Noch dazu sagen die seit dem der Kleine da ist reagiere ich überempfindlich und bin sehr sensibel geworden pfff.... Frauenhäuser ist auch so ne Sache bei mir da regiere ich gar nicht drauf, wo mein Vater gestorben war, kam ich ja in so eine Einrichtung und darauf hab ich kein Bock mehr. Will auch nie wieder dort hin und mit dem Kleinen schon gar nicht mehr. Ja und da ist das Finanzielle auch ein Hauptthema mit Kindergeld verdient man nicht die Welt und Momentan kann man sagen dass wir von ihm Leben. Mein ganzes ersparte ging für die alte Wohnung weg weil ich mir gedacht hatte, dass wir uns das Leben dort schön machen, hab ich alles dort rein investiert. ich hab nur noch ? Zeichen im Kopf!

08.01.2015 18:38 • #4


JazzTown


Wenn er Dich sooo kank macht frage ich mich warum Du ihn nicht verlassen hast ? Falsch verstandene Liebe ? Angst davor wieder "im Stich gelassen" zu werden wie damals von der Mutter ?

08.01.2015 19:16 • #5


No_Smile


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Zitat von GabiAndrija:
Hallo, ich bedanke mich bei euch, für die lieben Worte usw. Nur eben ich weis nicht wohin, bei Freunden ist das Problem das er mich soo schlecht gemacht hat bzw. daher gestellt hat, dass die mir nicht glauben und das sie ihn mehr Vertrauen als mir, dann gibt´s da wiederum welche die sich die ganze Zeit raus reden das es nicht gehen würde weil da kein Platz wäre und mit einem Baby wäre es noch anstrengender. Familie ? ja jeder Redet auf mich ein dass ich bleiben soll und das ich das bereuen werde, weil ich eben sonst meine Familie aussernander reiße, ihn quasi den Kleinen weg nehme. Sagten zu mir, dass das nur eine Phase wäre und das er sich ändern würde. Noch dazu sagen die seit dem der Kleine da ist reagiere ich überempfindlich und bin sehr sensibel geworden pfff.... Frauenhäuser ist auch so ne Sache bei mir da regiere ich gar nicht drauf, wo mein Vater gestorben war, kam ich ja in so eine Einrichtung und darauf hab ich kein Bock mehr. Will auch nie wieder dort hin und mit dem Kleinen schon gar nicht mehr. Ja und da ist das Finanzielle auch ein Hauptthema mit Kindergeld verdient man nicht die Welt und Momentan kann man sagen dass wir von ihm Leben. Mein ganzes ersparte ging für die alte Wohnung weg weil ich mir gedacht hatte, dass wir uns das Leben dort schön machen, hab ich alles dort rein investiert. ich hab nur noch ? Zeichen im Kopf!



Du hast leider nur Gründe um etwas NICHT zu machen, statt die Gedanken auf einen Ausweg zu konzentrieren. Da ich mich nicht so gut auskenne, habe ich lediglich die Stellen genannt, die mir geläufig sind. Eben Caritas, Jugendamt, ProFamilia. Wenn es noch mehr gibt, müsste es rauszufinden sein.
Aber fakt ist und das meine ich so ernst wie es klingt: Auch wenn Du das ganze als eine Art "Hölle" schilderst, scheint Dein Leid scheinbar doch nicht so groß zu sein, denn sonst wäre Dir die "Hölle" eines Frauenhause (ich weiss nicht wie es dort zugeht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dort so ein psychischer Druck herrscht) lieber sein, als die in der Du jetzt steckst. Wenn alle Optionen nichts für Dich sind, dann wirst Du wohl dort bleiben müssen. Abhängig, unter Druck gesetzt, erpresst und über kurz oder lang kraftlos nur noch ein Bündel sein. Dann kann alles passieren. Du wirst nichts mehr kontrollieren können und hast nur noch zu funktionieren. Mag sein, dass er sich ändert und es vielleicht irgendwann ein toller Vater und Ehemann da steht. Das mag, nach Deinen Schilderungen jemand glauben, der sich die Hose mit Kneifzangen anzieht, oder jemand der wirklich sehr sehr einfach gestrickt ist.

Mag es in Deutschland manchmal wirklich ziemlich skuril zugehen, aber ich habe es noch nie erlebt oder gehört, dass eine Mutter mit in Kind in Not, auch nur Ansatzweise keine Hilfe gefunden hat. Aber das entscheidst ganz Du alleine. Manchmal gewöhnt man sich sogar an die Hitze der Hölle. Schönes und glückliches Leben stelle ich mir persönlich aber anders vor.

Mehr kann ich Dir leider nciht an die Hand geben.
Viel Glück.

08.01.2015 23:03 • #6


jenali

jenali


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No Smile, da haben Sie schon Recht. Einen Weg gibt es immer, wenn man nur Lust dazu hat was zu ändern.

14.01.2015 14:02 • #7


Dubist

Dubist


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Dein Mann ist sehr rücksichtslos und überrennt dich total.
Er achtet nicht deine Grenzen.
Wie kann man eine Wohnung kündigen ohne die Frau zu fragen, das ist ja furchtbar

Natürlich hat dein Mann auch sicher gute Seiten, die sind nur grad versteckt.

Das einzigste was du tun kannst, ist stärker werden.

Ich hab anders, aber ähnliches erlebt mit dem überrannt werden und Grenzen nicht achten.
Es war meine Aufgabe da stärker zu werden.
heute haben wir eine harmonische Beziehung.
lg

17.01.2015 06:43 • #8


jenali

jenali


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Ich musste auch lernen stärker zu werden. Es ist sehr wichtig Grezen zu stellen und auf sie achten. Dann werden andere sie auch achten.

17.01.2015 15:25 • #9




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