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Lunaa
Das ist schon klar dass man vieles anders wahrnimmt aber man verliert doch während einer Depression nicht den Bezug zur Realität.
Man kann doch selber genau sagen dass man nichts fühlt und weißt doch dass es an der Depression liegt oder nicht?
Also ich wusste dass es davon kommt, weil ich fühlte ja auch nichts gegenüber Freunden oder Familie. Mir war klar dass da ein Nebel über all meine Gefühle lag. Gut mag jeder anders sein aber ich wollte meine liebsten trotzdem nicht verletzen.
Aber wenn der Kontaktabbruch zu therapeutischen Zwecken dient, hat man da nicht noch die Möglichkeiten daheim kurz Bescheid zu geben damit die Angehörigen sich keine Sorgen machen?

14.12.2019 18:04 • x 4 #61


Abendmond
Hallo Flame,
ja das hattest du erzählt, wie es bei dir war. Ich denke auch, dass es seinen Depressionen und den Medikamenten geschuldet ist, dass er vor paar Wochen aus dem Nichts meinte keine Gefühle mehr zu haben. Wir hatten wirklich vorher die nahezu perfekte Beziehung, kaum Streit in den sieben Jahren, tiefe Verbundenheit und waren glücklich. Er ist generell jemand, der darauf hört, was er machen soll, sich verhalten soll, wenn es von ärztlicher Seite kommt. Deswegen kann es sehr gut sein, dass es ihm bedingt durch die Funkstille, und dem daraus resultierenden Gefühl mir geht es schlechter nahe gelegt worden ist, sich zurück zu ziehen. Wir haben heute diverse Male geschrieben, er ist neutral zu mir, und ich würde ihm am liebsten sagen, wie sehr er mir fehlt, dass ich seine Nähe vermisse. Ich hab aber Angst ihn damit zu verschrecken', dass er das im Moment nicht hören kann. Ich werde nun auch weiter mit ihm schreiben, versuche ihm zu signalisieren, dass er auf mich zählen kann. Die Tage ohne jeglichen Kontakt waren schon schwer für mich zum aushalten.

14.12.2019 18:13 • x 2 #62



Depressiver Partner hat keine Gefühle mehr

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Zitat von Lunaa:
Das ist schon klar dass man vieles anders wahrnimmt aber man verliert doch während einer Depression nicht den Bezug zur Realität. Man kann doch selber genau sagen dass man nichts fühlt und weißt doch dass es an der Depression liegt oder nicht?Also ich wusste dass es davon kommt, weil ich fühlte ja auch nichts gegenüber Freunden oder Familie. Mir war klar dass da ein Nebel über all meine Gefühle lag. Gut mag jeder anders sein aber ich wollte meine liebsten trotzdem nicht verletzen. Aber wenn der Kontaktabbruch zu therapeutischen Zwecken dient, hat man da nicht noch die Möglichkeiten daheim kurz Bescheid zu geben damit die Angehörigen sich keine Sorgen machen?


Da haben wir offenbar ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Ich wusste definitiv nicht,dass die Gefühlskälte meinem Mann gegenüber von meiner Depression kam.
Wenn mir das klar gewesen wäre,hätte ich ja niemals an Trennung gedacht und der Gedanke an die Trennung hat mich extrem gequält...
Ich glaubte aber,kein Recht mehr zu haben,bei meinem Mann zu bleiben,wenn die Gefühle für ihn weg sind....

Ich selbst habe ganz erheblich den Bezug zur Realität verloren ,ich hatte wirklich ganz,ganz komische Gedanken während ich depressiv war...daraus resultieren schliesslich auch Angst und Panik.

Klar,wenn madimas Partner sie nur hinhalten würde,wäre das mies,da gebe ich Dir absolut Recht.
Glaub ich aber irgendwie nicht dann könnte er doch einfach sagen,dass Schluss ist,wäre doch für ihn viel unkomplizierter und er hätte dann sofort Ruhe vor ihr,wenn er das wirklich wollen würde.
Ich vermute eher,er ist noch in der Selbstfindungsphase bzw. mitten im Genesungsprozess.

14.12.2019 18:23 • x 3 #63


@Madima Das ist doch schonmal schön,dass ihr überhaupt wieder in Kontakt seid,für den Moment ist es sicher das Maximum dessen,was er geben kann.
Es werden sicher auch wieder bessere Zeiten kommen und wenn ihr diese Krise gemeinsam gemeistert habt,bringt euch nichts mehr auseinander!

14.12.2019 18:39 • x 2 #64


Abendmond
Ja ich bin auch froh, dass ich ihn angeschrieben habe. Es geht mir ein wenig besser, dass wenigstens wieder ein bißchen Kontakt da ist. @Flame was sagst du denn zu der Sache mit dem Schlüssel, wenn er es komplett hätte beenden wollen, hätte er doch den Vater auch wegen der Sachen bescheid gesagt? Ich weiß es aber nicht, Gedanken kreisen wieder den ganzen Tag.

Ich hoffe auch, dass er nicht so mies ist, aber vielleicht hat er auch einfach Angst vor meiner Reaktion. Das ist ja das Schlimme, dass ich mir alles vorstellen kann, das ein oder andere Extrem.
Deine Schilderungen deiner Depression und den damit verbundenen Geschehnisse lassen aber doch ein Fünkchen Hoffnung brennen, dass es alles wieder gut wird.

14.12.2019 20:07 • #65


Lunaa
@Flame
Ok, das wusste ich nicht dass es auch so empfunden werden kann. Jeder empfindet es anders das stimmt.
@Madima
Ich hoffe natürlich für dich dass sich alles zum positiven wendet. Ich weiß aber auch wie sehr es weh tut als Frau immer im Dunkeln stehen gelassen zu werden
Gut ich habe auch einen narzisstischen Mann... da sieht die Beziehungswelt auch etwas anders aus und ich bin mittlerweile immer gleich auf Abwehr wenn ich mitbekomme wie Frauen unter der Kommunikationslosigkeit der Männer leiden.
Ich hoffe dass es sich wirklich zum positiven wendet. Ihr seit ja schon länger zusammen und dass er einen guten Grund hat warum er so gehandelt hat.
Hast du ihm gesagt dass sein Verhalten dich verletzt hat oder wie gehts du damit um?

14.12.2019 20:09 • x 2 #66


Abendmond
Nein, dass habe ich ihm nicht gesagt. Dazu fehlt mir ehrlich gesagt momentan der Mut Wir schreiben halt im Moment recht neutral, ich habe Angst ihn in seiner momentanen Verfassung zu verprellen, wenn ich uns' zu sehr in den Fokus rücke. Es fällt mir natürlich total schwer, diese ganze Ungewissheit, ob er sich innerlich schon von mir verabschiedet hat, und er im Moment zu feige ist es zu kommunizieren. Oder aber er ist so sehr mit sich in seiner Krankheit beschäftigt, und verhält sich deswegen so. Ich kann ihn überhaupt nicht einschätzen, obwohl ich ihn so gut kannte bislang. Das macht mich vollkommen verrückt. Ich hoffe, dass es bei dir nach dem Cut jetzt in bessere Bahnen läuft.

14.12.2019 20:24 • #67


Lunaa
Hmm.. das ist natürlich schwierig. Du weißt selber garnicht wie du mit der Sache umgehen sollst. Du hast wahrscheinlich auch nicht gefragt warum er sich nicht gemeldet hat? Du könntest ja die Frage auch anders formulieren, dass du dir sorgen gemacht hast weil er sich so lange nicht gemeldet hat. Zumindest ist das kein Vorwurf aber eine indirekte Aufforderung dadrauf zu Antworten.

Bei mir ist alles noch schwierig.... seit Anfang November bin ich am abbauen gewesen und seit der Woche merke ich die Depression stärker, Kopf ist wie benebelt und meine Positiven Gedanken betreffend meiner Zukunft wie im Nebel oder weggesperrt, habe keinen Zugang dazu. Was gerade bei mir passiert, es kommen die ganzen Bilder der Kränkungen, Demütigungen und der Ignoranz, die ich die letzen Jahre erlebt habe, in mir hoch.
Ich weiß nicht ob ich das am bearbeiten bin und es mir deswegen schlechter geht oder ob mich die Bilder runterziehen weil ich die Tatsachen jetzt erst wirklich zulassen kann. Damals habe ich mich ja auch irgendwo selbst verarscht und das so nicht glauben wollen.
Hab immer gedacht, ein Mensch der liebt tut einem sowas nicht an. Wusste damals nicht viel über Narzissmus und habe meinem Mann das nicht anhängen wollen.
Ich habe mich praktisch all die Jahre selbst verarscht. Nun bin ich aufgeklärt und die Realität schlägt mit seiner *beep* Wahrheit mir knallhart ins Gesicht. Da kommt einiges an Gefühlen hoch, auch einiges was ich verdrängt habe.

14.12.2019 20:54 • x 1 #68


@Madima

Das mit dem Schlüssel klingt halt nach einer Massnahme um sich vorerst abzugrenzen und sich evt. autonomer zu fühlen.
Kann durchaus sein,dass er momentan für Dich nichts empfindet und es ihm wie mir damals ging,dass er denkt,eine Trennung ist dann das Beste.
Jeder gute Therapeut wird ihm aber sagen,dass man während einer Depression keine wichtigen Entscheidungen (wie z.B. Trennung) treffen sollte,weil sich die komplette Gefühlswelt in einer massiven Schieflage befindet und deswegen auch nicht objektiv bewertet werden kann und darf.

Mein Eindruck ist,dass er sich momentan abgrenzt um zu sich zu kommen und wieder Kraft zu schöpfen und das ist auch ganz gut so.
Für Dich ist es halt im Moment sehr schwer,diese Unsicherheit auszuhalten,zumal Du selbst psychisch angeschlagen bist.
Aber seid über 7 Jahre zusammen und das löst sich nicht einfach in Luft auf.

Ihr steckt in einer Krise,das ist klar aber Krisen sind Chancen und dazu da um überwunden zu werden und daran zu wachsen.
Versuch ein bisschen daran zu glauben,dass ihr das schafft: jeder für sich aber auch als Paar.
Es ist eine grosse Herausforderung und es kostet Kraft aber es ist machbar denke ich.

14.12.2019 20:59 • x 3 #69


Abendmond
Wie war es denn bei dir in der Zeit, als du keine Gefühle für deinen Mann hattest. Haben dich seine Gefühle für dich abgeschreckt '. Fiel es dir schwer, es zu ertragen, wenn er dir seine Liebe durch Worte erklärt hat. Generell was nettes zu ihm zu sagen. Ich würde ihm am liebsten sagen, wie weh es mir getan hat, fast zwei Wochen Stille zwischen uns zu haben. Dass ich ihn schrecklich vermisse, und lauter solche Sachen. Habe aber Angst, dass ihn das momentan nur erdrücken könnte, und er sich dadurch innerlich noch weiter von mir entfernen würde.

14.12.2019 22:09 • #70


Abendmond
Zitat von Madima:
Wie war es denn bei dir in der Zeit, als du keine Gefühle für deinen Mann hattest. Haben dich seine Gefühle für dich abgeschreckt '. Fiel es dir schwer, es zu ertragen, wenn er dir seine Liebe durch Worte erklärt hat. Generell was nettes zu ihm zu sagen. Ich würde ihm am liebsten sagen, wie weh es mir getan hat, fast zwei Wochen Stille zwischen uns zu haben. Dass ich ihn schrecklich vermisse, und lauter solche Sachen. Habe aber Angst, dass ihn das momentan nur erdrücken könnte, und er sich dadurch innerlich noch weiter von mir entfernen würde.

Die Frage ging an dich @Flame hatte ich vergessen anzugeben.
Bin wieder schlaflos /:

15.12.2019 02:43 • #71


@Madima

Also bei uns war es so,dass mein Mann mir quasi alle Freiheiten gelassen hat und er hat auch nicht versucht rauszukitzeln,dass ich bei ihm bleiben will oder ähnliches.
Er hat gesagt,ich kann tun,was ich will und dass ich jederzeit nach Hause kommen kann falls ich mich für eine zeitweise oder komplette Trennung entscheide.

Ich glaube,er hat instinktiv gespürt,dass Druck mich in dieser Situation nur noch mehr von ihm wegtreiben würde.

Ich muss allerdings dazu sagen,dass mein Mann schon mehrere depressive Phasen mit mir durch hat und von daher weiss,dass ich unter Depressionen sozusagen ein anderer Mensch bin.

Ich denke,er hat bereits geahnt,dass die Gefühlskälte von den Depressionen herrührte.
Ich selbstkonnte das in meinem Gefühlschaos leider nicht differenzieren.
Er selbst hat immer wiederholt,dass er fest an uns und unsere Liebe glaubt.
Er hat mir sozusagen emotionale Sicherheit geschenkt ohne dabei selbst etwas zu fordern.

Das konnte er aber nur,weil er selbst psychisch hundert Prozent stabil ist und langjährige Erfahrung hat mit mir und meinen depressiven Episoden.
Deswegen kann man das auch nicht eins zu eins mit eurer Situation vergleichen.

Für Dich ist es halt gerade doppelt schwer,denn gerade jetzt,wo Du selbst kaum Kraft hast und Zuspruch sowie Sicherheit bräuchtest,kann er das nicht leisten.
Dabei liegt aber die Betonung auf kann denn ich glaube nicht,dass er nicht will.

Ihr hängt quasi beide gerade durch und ist ja logisch,dass das eine schwere Zeit ist.

Ihr erlebt gerade eine Durststrecke und das ist weiss Gott nicht leicht.
Aber unterschätze die Kraft der Liebe nicht.

Mit eurer Liebe ist es ein bisschen so wie mit der Sonne,die zeitweise hinter Wolken verschwindet:
Man kann sie gerade nicht sehen/spüren aber sie ist trotzdem noch da.
Sie ist nur von der Krankheit überdeckt und deswegen bin ich mir ziemlich sicher,dass alles Stück für Stück wieder in´s Lot kommt,wenn ihr euch beide von der Depression erholt habt.

Das ist natürlich ein anstrengender und schmerzvoller Weg aber mit einem lohnenswerten Ziel: einer Partnerschaft,die nach einer Krise nur umso stabiler geworden ist.

Mich und meinen Mann haben die schweren Zeiten nur noch mehr zusammen geschweisst.

15.12.2019 10:24 • x 4 #72


Abendmond
@Flame würdest du ihm denn schreiben, dass ich teils deswegen ab dem Mittwoch nicht geschrieben habe, weil er nicht mehr geschrieben hat, und teils später aus Sturheit weiterhin nicht geschrieben habe? Meinst du es erdrückt ihn, ihm zu sagen, dass ich unser Schreiben vermisst habe.. Ich bin so hilflos, wir schreiben momentan immer noch, es geht aber von mir aus, und er antwortet quasi nur. Ich hab halt Angst, wenn ich es von der neutralen Ebene auf die emotionale Ebene bringe, ihn das zu sehr bedrängt oder belastet.

15.12.2019 11:30 • #73


Das kann ich Dir nicht beantworten,wie das bei ihm ankommt... ich fürchte halt,dass er Dein Bedürfnis nach mehr emotionaler Nähe momentan nicht erfüllen kann...
Du würdest Dir damit vermutlich nur selbst weh tun,wenn Du versuchst,ihm näherzukommen und er dann distanziert reagieren sollte.

Natürlich kannst Du ihm Deine Gefühle mitteilen aber sei halt drauf gefasst,dass er darauf emotional nicht eingehen kann.
Behalte dann im Hinterkopf:seine Reaktion ist nicht er sondern sie ist bedingt durch die Krankheit.

Einen Versuch ist es ja wert aber erwate Dir nicht zuviel davon sonst ist der Schmerz noch grösser als vorher...

Ich würde Dir raten,Dinge zu tun,die Dir gut tun,was auch immer das sein mag.
Vielleicht mal in die Sauna oder einen Stadtbummel machen,was leckeres essen gehen,mit Freunden treffen...
Das macht alles ein wenig erträglicher und hilft gegen die Grübelei.

Ich selbst nehme gerne zur Unterstützung hochdosiertes Baldrian,ist nebenwirkungsfrei und beruhigt die Nerven.
Gibt´s bei Rossmann (Baldrian Nacht 700 mg).

15.12.2019 12:38 • x 1 #74


Abendmond
Ja das habe ich mir auch gedacht, dass er mein Bedürfnis nach Nähe wahrscheinlich nicht erfüllen kann. Deswegen schreibt er momentan auch so emotionslos, und nur auf 'Nachfrage. Ich versuche mich weiterhin in Geduld zu fassen in den kommenden zwei Wochen. Ich werde die Gefühlsebene in den Nachrichten außen vor lassen. Da ich keine weitere Enttäuschung überstehen könnte, die mit Sicherheit käme. Mehr bleibt mir auch nicht übrig. Ich werde euch natürlich weiterhin mit meinen emotionalen Spitzen bombardieren Ist ja leider ein ewiges auf und ab. Ich hoffe ihr könnt damit umgehen, und danke euch allen noch mal fürs zuhören.

15.12.2019 13:28 • x 2 #75


Also ich jedenfalls freu mich immer,von Dir zu lesen und meine Mitschreiber bestimmt auch.

15.12.2019 14:30 • x 1 #76


Lunaa
Halte uns auf jeden Fall auf dem laufenden. Ich finde es dann immer schade wenn die Leute plötzlich nicht mehr schreiben oder sich löschen und man würde gerne wissen wie es da weiter gegangen ist.
Ganz wichtig - pass auf dich auf und tue dir was gutes. Geh nicht in die abwartende Opfer Rolle! Dir muss es in erster Linien gut gehen damit du auch für andere da sein kannst.

15.12.2019 16:20 • x 2 #77

Sponsor-Mitgliedschaft

Luna70
Wenn er über Weihnachten dort bleibt, deutet das ja schon auf eine Verschlechterung hin, nehme ich an. Vermutlich wird man sonst eher versuchen, die Leute denen es einigermaßen geht, über Weihnachten nach Hause zu schicken.
Aber auf keinen Fall bist du an irgendwas schuld, da solltest du dir gar nichts einreden. Er hat von sich aus die Entscheidung getroffen, den Kontakt zu beschränken, nicht umgedreht. Und er hätte dich auf jeden Fall erreichen können, wenn es denn dringend nötig gewesen wäre. Es gibt ja noch Festnetz, Email usw.

Wenn du mit der Situation momentan irgendwie leben kannst, dann gib ihm halt die Zeit bis Jahresende. Über WhatsApp kann man das alles ohnehin nicht vernünftig klären. Ich bin nach wie vor der Meinung, ein paar klärende Sätze am Telefon könnte man schon erwarten. Wie gesagt, ich kenne deine Situation, wobei wir immer in Kontakt waren in der Zeit.

Ich hoffe, du kommst irgendwie über die Feiertage. Wirst du denn Gesellschaft haben über Weihnachten?

15.12.2019 18:16 • x 1 #78


Abendmond
Nein ich werde auf jeden Fall hier bleiben und weiter erzählen. Es hilft mir ungemein mit euch zu reden, und generell in den Forenthemen zu lesen. Ich habe heute generell noch mal viel über Depressionen gelesen, und vielfach wurde genau das beschrieben, was momentan in ihm vorgeht. Es gibt viele depressive Menschen, die aus der Depression heraus meinen keine Gefühle mehr für den Partner zu haben. Das was ihr mir auch schon aus eigener Erfahrung berichtet habt. Ich werde mich dieser Situation nun stellen, ich schmeiße unsere schöne Beziehung nicht so schnell in den Dreck. Es ist zwar hart für mich, aber es gibt immer mehr Zeitintervalle, wo es mir besser gelingt. Meine zwei grossen Kinder leben noch bei mir, da sie studieren. Also bin ich nicht alleine Evtl fahr ich an einem der Tage noch zu meiner Schwester, sie wohnt etwas weiter weg. Das ist aber noch nicht sicher, da ich Vollzeit arbeite, genieße ich es auch einfach mal nicht zu tun. Ja es geht ihm definitiv schlechter, obwohl es ja eine Zeit lang besser aussah. Ich habe den Verdacht, dass es vielleicht auch mit meinem zehntägigen Schweigen und Nichtmelden zu tun haben könnte. Es würde zeitlich halt passen, und deswegen auch seine Reaktion, dass der Vater den Schlüssel holen sollte. Das sind natürlich alles nur Mutmaßungen, aber dieses Verschlechtern ist für mich schon ein Indiz dafür, dass es ihm zugesetzt hat, und ich ihm doch nicht so egal bin. Aber wer weiß, kann auch alles Humbug sein...

15.12.2019 19:36 • x 1 #79


Das wird sich beizeiten alles klären,hast halt momentan viel Kopfkino...ich denke mal,er weiss,dass Dir sehr viel an ihm liegt und Du zu ihm hältst.
Das kannst Du ihm ja auch ruhig sagen und wenn es Dir so sehr auf der Seele liegt,dass Du Dich eine Weile nicht gemeldet hattest und es Dir inzwischen Leid tut,sagst Du ihm das halt.

Ja,genau,mach einfach,was Dir gut tut,das ist genau das Richtige und damit tust Du parallel auch was für eure Beziehung denn das wird sich positiv auf Deine Gesundheit und die Gesamtstimmung zwischen euch auswirken.
Du meisterst das doch alles sehr gut!

15.12.2019 19:50 • x 1 #80



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