Dernebu, ganz lieben Dank.
Selbst wenn er eine PA miterleben sollte, weiß ich oder denke ich, dass er sagen würde. Steht von der Couch auf, geht in die Küche und sagt Was ist denn jetzt los? Magst ne Tavor? holt sich Chips oder was zu trinken, setzt sich unf des wär's. könnte Gott froh sein, wenn er mit den Kindern keinen Witz reißt übers Wetter..... ich weiß von Erzählungen aus den Diensten dass Patienten mit PA ihn nicht sonderlich kratzen. Da gibt's großzügig Tavor und ne Empfehlung zum Therapeut.
Mein Mann selber schwelgt selbst in hochstressigen Momenten in absoluter Ruhe. Dem sind PA an sich selbst fremd.
Vielleicht macht es der Job, er ist ja Unfallchirurg. Auf jeden Fall weiß ich, dass er mir nicht beistehen würde, eher eben alles abdämpft mit seiner Gelassenheit. Das mag in dem Moment auch helfen, da es einen runterregguliert wenn ein "Arzt" des so gelassen sieht.
Er ist generell nicht der Betütler. Ich bin mal vor Jahren die Treppe hochestolpert und mit dem Gesicht auf den Granitboden geklatscht. In fem Moment kam einer meiner Söhne heim und hat mich aufgehoben und mich zum Sofa gebracht und Papa angerufen. Mein Mann wollte dann nur mit mir telefonieren und hat mich die Eckdaten "abgefragt"..... Übelkeit, Bewusstlosigkeit nach Sturz, etc. Ich war noch sehr durcheinander und könnte ihm sagen, dass es höllisch weh tut, aber langsam wieder ging. Am Abend hatten wir ein Familienmitglied das Geburtstag feierte. Er kam von der Arbeit aus direkt ans Lokal. Er ist schon drinnen gewesen mit anderen und die hatten auch schon munter gegessen, das war so Buffet man konnte also gleich beginnen. Ich ging dann natürlich auch an den Tisch in der Erwartung dass er mich sofort anschaut oder mich nach meinem Befinden frägt. Es hat ihn nicht die Bohne interessiert, das Essen war ihm so wichtig und die ganze Feierei, als ich irgendwann nach einer Stunde gemeint hätte ob er nicht auch findet das meine Nase schief sei, viel es ihm wie Schuppen vor Augen ach, war ja noch was.
Das hat mich damals unglaublich gekränkt.
Aber er sagte immer zu mir ich hätte ja ständig irgendwelche Wehwehchen und ich bin nicht belastbar.
Ich sage dann immer ich habe drei Kinder und bin eigentlich alleinerziehend, weil er sowieso nie da ist.
Ja und dann habe ich da noch meine Ängste und Grübeleien und depressive Phasen, natürlich bin ich da nicht belastbar.
Er hat einfach vor nichts Angst, ist sein ganzes Leben immer auf die Füße gefallen, er hat eine traumhafte Kindheit genossen, also genau das Gegenteil von mir alles.
Mir fehlt jetzt leider die Zeit dass ich ausführlicher schreibe da ich in die Arbeit muss.
Ach ja, hier fällt mir noch der Zusatz ein als ich damals gestürzt bin, war meine Nase ja immer noch am nächsten Tag etwas schief und Kopfschmerzen waren dabei. Da war er dann ärztlich etwas beunruhigt, da ich Blutverdünner nehme und hat es sich nicht nehmen lassen, dass er ein Röntgen anordnet, ja ubd und das Näschen war gebrochen......
