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Dauerpanik und mit Arzt verheiratet

201813.11




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Nein, bei der Kritik von Safira und mir ging es nicht darum ein zu Kreuze kriechen zu erzwingen, auch nicht darum deine Kinder "in einem Internetforum darzustellen", auch nicht um Statuskomplexe, auch nicht um Vorlieben oder Oberflächlichkeiten anderer, sondern darum, dass wir hier konkret deine Empathie vermisst haben für die Menschen, die du bewusst viele Jahre hintergehst, denn so hast du es beschrieben. Auch können wir dir nicht zeigen, was dein individueller Weg ist, dir den abnehmen, aber wir dürfen uns die Freiheit herausnehmen in einem Forum wie diesem dich auch darauf aufmerksam zu machen, was uns auffällt und durch Fragen dich besser kennenzulernen. Ich könnte dir natürlich auch das Köpfchen streicheln und sagen, armer Hase, ja, das kenne ich alles zu gut, aber ich sehe eben nicht nur diesen tiefen Betrug an dir selbst. Es kam hier wenig Empathie für deinen "Arzt" (alleine das ist schon sehr traurig ihn so zu reduzieren) und deine Kinder herüber, daher solltest du dich leider nicht wundern, wenn das dem ein oder anderen hier auffällt, nicht kalt lässt und auch kritisch hinterfragt wird, was du überhaupt für sie empfindest.

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  13.11.2018 03:06  
SunnyJune hat geschrieben:
bei dem Patienten nebensn der gerade alles vollkotzt um sich
Recht unhöflich von ihm, nicht nach deinem Tag zu fragen.

SunnyJune hat geschrieben:
Ist es Neid? die üblichen Vorurteile Frau und Arzt, oder was erzürnt außerdem?

Du hast Dir einen Arzt rausgesucht, weil Du einen Arzt wolltest. Du bist jetzt eben die Frau eines Arztes. Dieser, "Dein Status" steht doch sogar im Titel des Threads. Macht Dich das Stolz?

Jedenfalls fällt es schon auf, das Du Männer Als "Handwerker" etc. beschreibst. Recht abwertend das Ganze.

SunnyJune hat geschrieben:
Dann zeigt mir den Königsweg der Lösung bitte, wenn ihr alles so gut verstanden habt.
In erster Linie geht es darum, sich selber seiner Probleme bewusst zu werden, wo die Ursachen entstehen.
Es fällt schon auf, dass deine Texte recht arm an Empathie wirken, deshalb steht die Frage im Raum, ob deine Probleme nicht vielleicht größer sind, als Du es wissen möchtest.

Ist nur eine Frage, die an dich gerichtet ist, die Du Dir selber stellen solltest.

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NRW
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  13.11.2018 06:49  
SunnyJune hat geschrieben:
Natürlich geht es um mich. Bei Dir geht es um dich. bei meinem Mann un sich. bei dem Patienten nebensn der gerade alles vollkotzt um sich! ich habe wie schon erwähnt meinen Eröffnungsthread unglücklich verfasst. Auch darüber habe ich geschrieben. Ich habe Schuldgefühle, ich ersaufe förmlich darin. Ich habe einen Arzt als Partner bewusst! gewählt, meine Freundin hat auch einen Arzt. Warum? warum "suchen" sich viele Menschen einen Partner ohne Kinderwunsch? sind die auch narzissten? oder die die nur auf Blondinen stehen. die auch? oder die, die anfangs alles vorgaukeln und erst später ihr wahres Gesicht zeigen? warum fliegen viele nach Thailand und kommen zu zweit zurück? wieso suchen sich manche Frauen Männer mit Geld? ist das berechnend?
Ist es Neid? die üblichen Vorurteile Frau und Arzt, oder was erzürnt außerdem?

Dann zeigt mir den Königsweg der Lösung bitte, wenn ihr alles so gut verstanden habt.

Ich bin eines voraus. Zum einen bin ich noch nicht warm gelaufen, was ich bei Eurem Tonfall auch nicht werde, was sollte der bringen? Ich bin ein Mensch der jeden das gleiche Recht gibt sich äußern zu können, nervt er mich ignoriere ich ihn, aber ich explodier nicht, das wird einfach übergangen. Man nennt es auch Deeskalierend.
Zum anderen werde ich hier auch nicht zu Kreuze kriechen, meine Kinder sind mir zu heilig um sie in einem Internetforum darzustellen, da ihr sie immer wieder erwähnt. Ich bin mir der Verantwortung ihnen gegenüber mehr als bewusst!

Und ich suche noch immer den von mir geschrieben Text der bettelarmen SUV fahrenden Arztfrau, in sämtlichen Foren, die Mitleid sucht.


Bo mein Kopf bewegt sich immer nur nach Links und Rechts. Wie soll es Dir besser gehen mit Deinem Leben? Was suchst Du wirklich? Jetzt hast Du alle Möglichkeiten ausgetestet und hast Deine Ängste immer noch. Selbst wenn Du mit dem Kaiser von China verheiratet wärst, würde Dein Plan so nicht klappen. Man kann nicht durch andere Menschen heil werden und wenn dann nur durch die Liebe. Wenn Du doch gemeint hast das Dein Arzt Dich retten kann, warum hast Du nie über Deine Angst mit ihm geredet? Du treibst ein falsches Spiel und im Grunde belügst Du Dich. Aber das hast Du alles noch nicht erkannt. Liebe lässt sich nicht so leben wie Du sie versuchst zu leben. Gott sei Dank.

Danke3xDanke


  13.11.2018 09:32  
Nein Crazy-Monkey, ich bin noch gar nicht erpicht darauf dass man mir das Köpfchen streichelt. Aber dieses über einen "herfallen" ist auch nicht freundlich. Ich kann auch Fehler zugeben, und ja in meinem Eröffnungsthread fehlt absolut das Leid was mein Mann wahrscheinlich noch durchmacht oder was ich anderen mit meiner Lebenslüge angetan habe. Ich habe es nicht anders gelernt, mein Leben war von Anfang an ein einziges Extrem. Ich werde da jetzt aber nicht mehr speziell reingehen. Was ich aber auch nicht geschrieben habe, es ist ja nicht so ist dass ich einen Mann kennengelernt habe der Arzt war und schwupp habe ich eine Beziehung begonnen. Ich habe meinen Mann kennengelernt da war er Student es war nicht klar, für ihn zumindest nicht, dass er eine ärztliche Tätigkeit aufnimmt, er hätte auch in die Wissenschaft gehen können. Und ich habe mich auch stark verliebt in diesen Mann. Aber die Liebe ist eben nicht mehr da. Wie ist das denn dann bei anderen die mit ihrem Partner zusammen bleiben obwohl sie nicht mehr lieben? Und es ist nicht nur so dass das Zusammenleben mit meinem Mann das reine Zuckerschlecken ist. Er hängt die Latte am Anspruch schon ganz schön hoch. Den brauchst du nicht zu bitten dass er zu Hause bleibt von der Arbeit wegen den Kindern weil du mit 40 Grad Fieber nicht aufstehen kannst. Da gibt es den lieblosen Griff in den Arztkoffer und weiter geht's. Ich brauche auch keine ärztliche Umhätschelung, aber auch Arzt Frauen werden krank, wenn auch nie da Arzt selber...

Ich habe erst heute Nacht einen Forumsbeitrag gelesen dass jemand sich nur sicher fühlt und nur schlafen kann wenn er in der Klinik ist. Was ist denn das? Können solche Angstpatienten dass eher nachfülhlen was ich meinte?
Warum gibt es Menschen die wiederholt und wiederholt zu jeden möglichen Tageszeiten die Notaufnahmen aufsuchen ein EKG schreiben lassen weil sie denken es ist was am Herz und sitzen dann nach beruhigungs Diagnose im Klinikkaffee vor einem Mörder Eisbecher und strahlen über das ganze Gesicht?

Ich will definitiv in meinem Umfeld keinen schädigen und mir graut es davor reinen Tisch zu machen weil vor allem mein Mann furchtbar verletzt wird. Aber auch an mir wurden Verbrechen begangen und ich leide eben stark unter diesen folgen noch heute und werde das auch immer.

@ Abendschein, ich bin ja schon lange stille Mitleserin in diesem Forum. Ich habe in einem Beitrag von dir gelesen wie du es beschreibst das Ängste ja schon in der Kindheit entstanden sind, da gab es in mir so einen Aha-Effekt. Ich war auch der absurden Annahme dass meine Ängste mit der ersten Panikattacke erst entstanden sind was ja gar nicht stimmt.

Ich für mich versuche jetzt diesen Threade zu schließen und alles daraus mitzunehmen.



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  13.11.2018 09:43  
Hallo SunnyJune,

kann nur bestätigen was Abendschein geschrieben hat , daß Ängste in der Kindheit entstanden sind.

Damit es dir besser geht, mußt du sicher deine Maske fallen lassen und reinen Tisch machen...ich denke dann lebt es sich "leichter" für dich.

L.G. Waage

Danke2xDanke


  13.11.2018 09:50  
Hallo Waage,
Ja ich war in der Tat der völlig irren Annahme dass meine Ängste erst seit der Panikattacke existent sind. Der Beitrag von Abendschein hat mich da auch ganz schön vom Hocker gerissen.

Das mit der Maske fallen lassen wie du es beschreibst, das ist wie so ein Mantra auch gerade für mich. Und schon frisst die Angst in mir, aber das ist ausnahmsweise ja mal gut.

Danke



5153
2095
  13.11.2018 09:53  
Ich wünsche dir das du es hinbekommst, vll schreibst du einfach alles mal auf...

L.G. Waage

Danke1xDanke


  13.11.2018 10:03  
Du meinst für mich selber? Hmm, ja das würde mir bestimmt helfen zu sortieren und etwas Ordnung in die Gedanken zu bekommen.

.....da braucht es aber viel Papier hoffentlich findet das keiner



5153
2095
  13.11.2018 10:07  
Ja, für dich selbst ...zur Selbstreflektion..vll auch Abstand zu einigen Dingen zu bekommen.

Gut verstecken

Danke1xDanke


  13.11.2018 10:34  
Haha! verstecken ist prima!

Ja die Idee ist wirklich gut. früher habe ich öfters geschrieben wenn was auf der Seele gebrannt hat, das erleichtert.

Glg

Danke2xDanke


  13.11.2018 11:08  
Guten Morgen!
War eine kurze Nacht, nicht wahr?

Also, ich möchte auf einiges, was du geschrieben hast eingehen.

SunnyJune hat geschrieben:
Aber dieses über einen "herfallen" ist auch nicht freundlich.


Es ist war eine Reaktion auf das von dir mitgeteilte und in meinem Augen berechtigte Kritik und Entrüstung, weil man es sich hier schon sehr "bequem" gemacht hatte ohne darauf einzugehen, dass du geschrieben hattest, dass du deinen Mann nur geheiratet hast, weil er Arzt ist.

SunnyJune hat geschrieben:
Ich kann auch Fehler zugeben, und ja in meinem Eröffnungsthread fehlt absolut das Leid was mein Mann wahrscheinlich noch durchmacht oder was ich anderen mit meiner Lebenslüge angetan habe.


Danke. Völlig andere Ausgangssituation. Das fehlte, wäre aber wichtig gewesen.

SunnyJune hat geschrieben:
Ich werde da jetzt aber nicht mehr speziell reingehen.


Deine Entscheidung, aber nicht unwichtig. Wovor hast du genau Angst, kannst du es benennen?

SunnyJune hat geschrieben:
Und ich habe mich auch stark verliebt in diesen Mann. Aber die Liebe ist eben nicht mehr da.


Völlig überraschender neuer Aspekt. Das kam hier bei vielen ganz anders an zuvor. Nicht grundlos. Schön, dass du es nun erwähnst.

SunnyJune hat geschrieben:
Wie ist das denn dann bei anderen die mit ihrem Partner zusammen bleiben obwohl sie nicht mehr lieben?


Bitte versuch deine Situation nicht so häufig mit der anderer zu vergleichen um sie zu relativieren. Das ist eine komplett andere Ausgangssituation und lenkt doch nur von deiner Situation ab, meinst du nicht?

SunnyJune hat geschrieben:
Und es ist nicht nur so dass das Zusammenleben mit meinem Mann das reine Zuckerschlecken ist. Er hängt die Latte am Anspruch schon ganz schön hoch. Den brauchst du nicht zu bitten dass er zu Hause bleibt von der Arbeit wegen den Kindern weil du mit 40 Grad Fieber nicht aufstehen kannst. Da gibt es den lieblosen Griff in den Arztkoffer und weiter geht's. Ich brauche auch keine ärztliche Umhätschelung, aber auch Arzt Frauen werden krank, wenn auch nie da Arzt selber...


Das ist sehr traurig und du hast da all mein Verständnis, wenn dich das zurecht belastet und enttäuscht.

SunnyJune hat geschrieben:
Ich habe erst heute Nacht einen Forumsbeitrag gelesen dass jemand sich nur sicher fühlt und nur schlafen kann wenn er in der Klinik ist. Was ist denn das? Können solche Angstpatienten dass eher nachfülhlen was ich meinte?


Ich kann es auch, denn ich kenne diese Gefühle leider zu gut. Aber trotzdem: Bleib bei dir. Mein Eindruck wieder: Du lenkst wieder mit anderen von dir ab. Rechtfertige dich nicht für deine Ängste, aber bitte trage Verantwortung dafür, dass du entscheidest. Wie andere entscheiden ist ein anderes Ding. Ein Klinikaufenthalt ist auch nicht mit einer Ehe zu vergleichen. Das Bedürfnis von Sicherheit ist absolut nachvollziehbar, gerade bei starken Ängsten, aber aufgrund dessen nicht aufrichtige partnerschaftliche Beziehungen zu führen ein anderes Ding in der Konsequenz, auch, wenn die Ursache, die gleiche ist.

SunnyJune hat geschrieben:
Warum gibt es Menschen die wiederholt und wiederholt zu jeden möglichen Tageszeiten die Notaufnahmen aufsuchen ein EKG schreiben lassen weil sie denken es ist was am Herz und sitzen dann nach beruhigungs Diagnose im Klinikkaffee vor einem Mörder Eisbecher und strahlen über das ganze Gesicht?


Hier kennen das so viele, glaube mir. Aber wieder: Bleib bei dir. Keiner zweifelt deine vorhandenen Ängste an, nur das Ausmaß deines Umganges damit wird kritisch hinterfragt. Im Prinzip aber nur, um dir zu helfen. Ist dir das klar?

SunnyJune hat geschrieben:
Ich will definitiv in meinem Umfeld keinen schädigen und mir graut es davor reinen Tisch zu machen weil vor allem mein Mann furchtbar verletzt wird.


Natürlich wird es das. Aber am meisten wird es ihn verletzten, dass du nicht aufrichtig ihm gegenüber sein konntest. Bitte sag ihm niemals, dass du nur aufgrund seines Berufes bei ihm geblieben bist oder ähnliches. Trotzdem ist es wichtig, dass du ihm deine Gefühle mitteilst und mit offenen Karten spielst, dass du ihn nicht mehr liebst.

SunnyJune hat geschrieben:
Aber auch an mir wurden Verbrechen begangen und ich leide eben stark unter diesen folgen noch heute und werde das auch immer.


Ja. das glaube ich dir. Aber du bist noch nicht an dem Punkt offen zu deinen Gefühlen zu stehen. das könnte einiges ändern und verbessern.

SunnyJune hat geschrieben:
Ich für mich versuche jetzt diesen Threade zu schließen und alles daraus mitzunehmen.


Warum?
Es könnte doch ein entscheidender Wendepunkt sein. Du hast gerade erst angefangen.

Danke3xDanke


1427
6
Bodensee
634
  13.11.2018 12:27  
@SunnyJune
Ich hab nicht alles gelesen, aber:
Ich bin mir nicht sicher, ob du deinen Mann nicht mehr liebst. Sondern eher Ausflüchte suchst.
Du glaubst, wenn du an der Beziehung was veränderst, ändert sich deine Grunderkrankung, m.E. Hypochondrie?
Ich weiss nicht wie alt du bist, aber sei es dir selbst wert, zu hinterfragen.
Gib nicht deine Ehe auf, und deine Familie.
Starte eine Therapie, begib dich in eine Klinik o.ä., und entscheide DANN, wie es weiter geht. Zerstöre bitte nichts, was vielleicht das einzig sichere ist.
Viele liebe Grüsse

Danke1xDanke


6056
5
4144
  13.11.2018 13:55  
Ich frage mich die ganze Zeit beim Lesen, wie es sein kann dass dein Mann (der noch dazu Psychotherapeut ist) nicht weiß, dass du eine Angststörung hast. Ich mache auch viel mit mir selbst aus und rede nicht ständig von meinen Ängsten, mein Mann bekommt tatsächlich häufig gar nichts davon mit. Aber völlig verbergen? Ehrlich gesagt kann ich mir das gar nicht vorstellen, dass er nicht zumindest eine ungefähre Ahnung hat.

Entweder interessiert es ihn überhaupt nicht, was mit seiner Frau los ist oder du schließt ihn bewusst aus und öffnest dich nicht, selbst wenn er nachfragt. Warum gibst du euch nicht noch eine Chance und erzählst ihm mal, wie es wirklich in dir aussieht. Wie soll denn Gemeinsamkeit und Vertrauen zwischen euch sein, wenn du ihm eine tagtäglich eine Fassade vorspielst. Da kostet dich die Aufrechterhaltung des schönen Scheins ja wahrscheinlich Unmengen von Energie.

Danke6xDanke


13673
9
BaWü
10173

Status: Online online
  13.11.2018 21:11  
So @sunnyjune, jetzt hast du deine Bestätigung, dass man doch lieber heimlich leidet, als den Versuch wagt, sich zu öffnen.

Gut, es ist hier anonym, aber deine Befürchtungen bewahrheiten sich, man bekommt ganz schön Gegenwind, wenn man mal meint, die Wahrheit sagen zu dürfen. Schöner Mist. Soviel zum Thema und zur Selbstreflektion.

Ich kann dir trotzdem aus eigenem Erleben sagen, dass ungeachtet dessen, was man nun im Moment so denkt und mal ungefiltert schreibt, auch nur eine Momentaufnahme vom jetzt ist. Ich habe damals auch alles angezweifelt und in Frage gestellt. Und hätte ich das hier geschrieben, wäre es mir ähnlich ergangen. Wie kann die nur? Ich hätte für andere auch genügend Trigger gesetzt, die mir um die Ohren geflogen wären. Und instabil wie ich war, wäre es glockenklar gewesen, nee, das tu ich mir nicht an. Lieber sterbe ich.

Und hier wird es jetzt interessant. Magst weiterschreiben? Magst das aushalten? Magst wirklich Lösungen überlegen? Langsam und behutsam? Wenn ja, fände ich das sehr klasse. 30 Jahre Angstkarriere sind chronisch. Das sitzt extrem tief.

Vielleicht bringt es ja etwas. Und zur Info, ich habe hier im Forum eine Userin, mit anderen natürlich, ich denke, über 3 Jahre begleitet. Tausendmal hat sich alles im Kreis gedreht, vor wenigen Wochen kam die Nachricht per PN, dass es ihr geholfen hat. Ihr geht es soweit sehr gut. Will dir damit bissle Mut machen.

Und wenn's mal ziemlich heftig wird, versuche das einfach sachlich zu sehen. Auch das hilft auf dem Weg raus aus der Angst.

Danke5xDanke


  14.11.2018 11:23  
Vielen Dank für Eure Antworten. Ich wollte und konnte nicht früher antworten und auch jetzt fällt es mir sehr schwer.

Ich will nicht Stellvertreter für Probleme anderer sein und auch nicht Triggern oder irgendwie jemanden verletzen.

Mir fehlen momentan leider die richtigen und entscheidenden Worte und auch der Mut zu schreiben. Momentan sitze ich im Zug Richtung Dortmund (Familienangelegenheit) und ärgere mich weil ich ja schon morgen früh die lange Reise wieder nach Hause habe, mich nervt diese ewige Fahrerei. Aber das nur am Rande.
Ich hätte jetzt massig Zeit hier zu schreiben und zu schreiben, aber ich kann nicht. Bitte jetzt nicht falsch verstehen, ich brauche auch kein Köpfchen streicheln oder sonst etwas.

Ich vergleiche mich mal mit einem zugefrorenen See, bei dem man nicht weiß ob das Eis noch hält, gerade auftaut oder wieder zufriert.
Auf jeden Fall möchte ich Dir Crazy-Monkey danken, du hast viel Arbeit mit deiner Antwort in deinen Post gesteckt.
Auch Dir Icefalki, für Deinen Rückhalt. Bei dir lese ich auch ganz stark zwischen den Zeilen und habe verstanden.

Liebe Grüße
SunnyJune

.

Danke2xDanke



13673
9
BaWü
10173

Status: Online online
  14.11.2018 13:14  
SunnyJune hat geschrieben:
Ich vergleiche mich mal mit einem zugefrorenen See, bei dem man nicht weiß ob das Eis noch hält, gerade auftaut oder wieder zufriert.


Ist doch schon ein Fortschritt. Du erlaubst dir das Nachdenken. Weisst du was das tolle am Denken ist? Kein anderer Mensch kriegt das mit, noch ist niemand involviert, noch passiert nach aussen eine Veränderung.

Da du dich in der Kälte siehst (zugefrorener See), kannst ja mal darüber nachdenken, was das für dich bedeutet. Hier hat evtl. dein Unterbewusstsein gesprochen.

Danke2xDanke


  15.11.2018 14:03  
Liebe Icefalki,

Ob ich den Faden jetzt in diesem Treath noch mal aufnehme, weiß ich immer noch nicht.

Ich habe Angst etwas dämliches zu schreiben. Das hat jetzt nichts mit vorangegangenen Beiträgen zu tun, sondern ich muss wirklich detaillierter und informativer mich äußern. Momentan ist mein Gehirn eine einzige Buchstabensuppe. Die Gedanken kommen und gehen, lösen sich von einer Entscheidung zur nächsten wieder ganz anders ab.

Ich bin halt auch so unglaublich feige! Ich bin manchmal einfach wie ein 4 jähriges Kind, dass Konsequenzen nicht abschätzen kann und nicht über den Tellerrand hinaus denkt. Meine Ängste lassen mich eben manchmal einfach nicht klar und strukturiert denken das logische Denken fehlt mir komplett.

... naja wenigstens finde ich noch jeden Tag den Weg nach Hause..

Ich brauche Ablenkung, Abstand von mir selbst und das geht ja nicht.

Bitte, bevor jemand mit Steinen wirft, meine Alltagssituation habe ich trotzdem im Griff und auch meine Kinder sind gut versorgt.
Vielleicht wenn dieses Wolkenkuckucksheim einbrechen würde vielleicht wäre das sogar meine einzige Chance



5261
6
Mittelfranken
5193
  15.11.2018 15:24  
Mir gehts ähnlich wie Luna.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wie es möglich ist dass ein Ehemann keine Ahnung von der Angsterkrankung hat.

Bitte nicht falsch verstehen, ich kritisiere nichts!

Ich bin nur total erstaunt und etwas ungläubig. In meinen Augen ist das gar nicht möglich. Das würde für mich bedeuten, dass es ein völlig fremder Mensch ist. Wie ist da Nähe oder Vertrauen überhaupt möglich?

Ein Mensch der so wenig von mir weiß, von einem so wichtigen Bereich meines Lebens, mit dem könnte ich nicht zusammenleben, den könnte ich nicht einmal als Freund bezeichnen, geschweige denn als Ehemann. Ein Sicherheitsgefühl hätte ich auch nur wenn ich meinem Partner vertrauen könnte.
Mir scheint bei dem was Du schilderst weder Vertrauen noch Nähe da zu sein.

Danke3xDanke


  15.11.2018 16:38  
Ja, es ist aber ganz genau so! um ehrlich zu sein, ich habe mir da noch nie Gedanken dazu gemacht dass mein Mann das nicht bemerkt. Vielleicht bin ich das gewöhnt, mein Umfeld in der Kindheit und Jugend wüsste auch nur über gewisse Rahmenbedingungen Bescheid und ich habe gelitten wie ein Hund.

ich war 2010 für 6 Wochen in einer Tagesklinik, dort hatten wir darüber gesprochen dass mein Mann zu einem Gespräch dazu kommt, dass ich ihm unter Beistand des Therapeut erzählen kann warum ich wirklich in der TK bin. Ich habe damals gelogen und zwecks Kinder und Co ein Überlastungssyndrom vorgeschoben. Leider kam es dann nie zu dem Gespräch.

Vielleicht sieht's mein Mann aber auch so, dass er die Probleme gar nicht wissen will, weil ja sein Alltagsleben und das ist nicht so einfach mitzugestalten und rumzuorganisieren ja gar nicht gefährdet ist. Frau läuft und gut ist es. Nicht noch mehr an der Backe und er hat wenigstens Zuhause seine Ruhe.

Danke1xDanke


6056
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4144
  15.11.2018 16:58  
SunnyJune hat geschrieben:
Vielleicht sieht's mein Mann aber auch so, dass er die Probleme gar nicht wissen will


Das wirst du wohl selbst herausfinden müssen.



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