Zitat von Schlaflose:....aber wenn man es dauernd macht und damit seinen Mitmenschen auf die Nerven geht und vor allem die Ratschläge, die man bekommt, von vorherein ausschlägt, ist es nicht zielführend. Man steigert dadurch immer mehr in sein Elend rein und fühlt sich dann auch noch bestätigt, dass niemand mit einem zu tun haben will.
Niemand jammert aus Langeweile oder weil es einem zu gut geht.
Als ob man im A.... wäre, weil einem Ratschläge gefehlt hätten.
Ich empfinde es hier im Forum als großen Hohn, wenn viele meinen, dass andere gefälligst ihr Jammern einstellen sollen, weil sie doch jetzt "Ratschläge" bekommen hätten. Realitätsferner gehts kaum.
Als ob man im A.... wäre, weil einem Ratschläge gefehlt hätten.
Wir haben ja mittlerweile so eine Kultur, dass egal, wie schlecht es einem geht, man dazu noch gefälligst dazu lächeln soll und sich und anderen etwas vorlügen soll und mittlerweile gar keine Probleme mehr haben darf. Was soll das denn für eine Kultur sein?
Letztlich sind das alles nur Ausreden für den um sich schlagenden kannibalistischen Egoismus.
@Amber:
Zitat:Außerdem wenden sich dann viele Menschn dann ab, weil es ihnen ganz einfach zu viel wird, den Stress des angejammert zu werdens weiter zu ertragen.
Was du als "zu viel" beschreibst, ist in Wirklichkeit den anderen ihre eigenen Ohnmacht vor Augen zu führen.
Machen wir uns nichts vor, die meisten wissen nichts und können nichts.
Klar will man dann nicht mit Problemen konfrontiert werden, weil man sich sonst in die Hose macht.
Dieses "zu viel", "genervt" sind doch alles nur Ablenkungen von der eigenen Ohnmacht, Ahnungslosigkeit und Machtlosigkeit.