amber
Gast
Es tut manchmal ganz gut, einfach nur verstanden und bedauert zu werden.
Ehrliches Mitgefühl kann sehr hilfreich sein.
Aber auch ein Ratschlag vor allem von Menschen, die ähnliches erlebt haben kann uns helfen- man sollte nicht beides gegen einander ausspielen, es kann beides nebeneinander existieren.
Ich glaube, man ist erst für Ratschläge offen, wenn die akute schmerzliche Phase vorbei ist und man sich der Problemlösung zuwendet!
Schulmeisterliche unüberlegte Komentare mag ich prinzipiell nicht, ich versuche nur Ratschläge zu geben, wenn ich sie aus meiner Lebenserfahrung begründen kann.
Kann mir aber natürlich auch passieren, dass ich einen für die Person oder den Zeitpunkt nicht so passenden Ratschlag gebe.
Sollte sich halt jeder das für sich Passende aus den Ratschlägen der verschiedenen Antworten ´rausholen.
Das ist ja das Gute an einem Forum, dass man wählen kann.
• #21

Sehe ich nämlich keinesfalls so...
Warum werden in unserer Gesellschaft die psychischen Erkrankungen immer noch ständig als harmloser abgestempelt als die körperlichen?! Schon mal nachgeforscht, wie hoch die Sterberate bei (starken) Depressionen ist?! 
