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302

CosmicPancake
Vielen Dank für die ehrlichen Worte. Ich werde das mit den ADs noch einmal überdenken und mir einen Termin beim Psychiater holen.

Zitat von Pauline333:
Ich wäre extrem sauer, wenn mein Partner nicht alles dran setzen würde, seine Psyche maximal möglich zu stabilisieren. Denn aus meiner Perspektive würde das bedeuten, er hat da nicht den gleichen Anspruch an seine Rolle im Familienverbund.

So ähnlich argumentiert meine Frau auch, aber ich tue ja viel - nur bei den Medikamenten bin ich zurückhaltend.


Zitat von Nicky78:
Ich sag nicht dass du dich verstecken sollst, aber wie viel bekommen sie denn mit?

Insbesondere dann wenn ich eine Panikattacke habe und je nach Angstniveau merken Sie es an meiner Teilnahmslosigkeit.

x 2 #21


N
@CosmicPancake ich kann leider nirgends lesen wie alt die Kinder oder das Kind sind. Bin da ein bisschen auf der Seite deiner Frau, obwohl ich selbst von Panikattacken betroffen war, aber das solltest du nicht vor den Kindern austragen. Vielleicht kannst du dich in dem Moment etwas zurückziehen. Verstehe mich nicht falsch denn ich kann beide Seiten gut nachvollziehen, aber obwohl ich selbst betroffen bin, bin ich sauer wenn mein Mann seine Attacken den Kindern zumutet oder früher zugemutet hat

#22


A


Zuhause nur Vorwürfe

x 3


Sonja77
Also sorry aber mit einigen Aussagen gehe ich nicht konform

Ich bin der Meinung das du eine ganze Menge mehr machst als viele andere hier in diesem Forum…Du hast einen perfekt geregelten Tagesablauf du bist voll berufstätig du kümmerst dich um die Kinder du gehst einkaufen du machst Tagesausflüge mit den Kindern du hilfst zuhause

Also was um Himmels Willen will man noch mehr von dir?

Eine ganze ganze Menge User hier schafft nicht mal die Hälfte von dem was du machst trotz deiner Erkrankung

Das einzige was du nicht möchtest sind Psychopharmaka und das geht auch ganz alleine dich etwas an und keinen sonst
Es ist dein Körper
Es sind deine Nebenwirkungen die auftreten können
Es sind Schäden in deinem Körper die entstehen können
Dieses Thema da hat absolut keiner ein Recht dir da reinzureden auch deine Frau nicht

Du machst alles was ein gesunder Papa auch macht und anstatt das mal anzuerkennen versucht man dich dazu zu überreden Medis zu nehmen obwohl du das nicht willst

Und das hat niemals etwas damit zu tun das du nicht alles daran setzt das es dir besser geht oder dir an der Familie oder sonstigem weniger liegt
Das ist Quatsch

Du musst keine Medis nehmen wenn du selbst nicht absolut davon überzeugt bist denn wie gesagt es ist dein Körper nicht der von anderen
Und wenn man dir nun versucht eine Schlinge daraus zu drehen nur weil du diesen einen einzigen Punkt nicht willst,dann sind es Ausreden und nichts anderes

Ich bin weis Gott nicht gegen Medis und hab selbst fast 20 probiert ohne Erfolg

Aber niemals und zu keinem Zeitpunkt hätte ich mich dazu überreden lassen hätte ich das nicht gewollt

x 4 #23


P
Zitat von Sonja77:
Also sorry aber mit einigen Aussagen gehe ich nicht konform Ich bin der Meinung das du eine ganze Menge mehr machst als viele andere hier in diesem ...

Hast du am eigenen Leib erfahren, wie psychisch kranke Eltern auf ein Kind wirken bzw. was das für ein zukünftiges Leben bedeuten kann?
Oder kennst du Kinder, die mit psychisch kranken Eltern aufwachsen mussten?
Als Elternteil macht man oft Dinge aus höheren Gründen, auch, wenn man selbst Angst davor hat oder es aus anderen Gründen eigentlich nicht wirklich will.
Eine Chemotherapie will vermutlich auch niemand wirklich machen, aber wenn der Zustand deutlich verbessert werden kann, man vielleicht sogar dadurch geheilt wird....?
AD sind ein häufig erfolgversprechender Ansatz gerade bei Ängsten und Depression und man sollte nichts erfolgversprechendes unversucht lassen. Vor allem, wenn Kinder im Spiel sind, für die man nunmal Verantwortung trägt.

x 1 #24


Sonja77
Zitat von Pauline333:
Hast du am eigenen Leib erfahren, wie psychisch kranke Eltern auf ein Kind wirken bzw. was das für ein zukünftiges Leben bedeuten kann? Oder kennst ...

Was ich am eigenen Leib erfahren musste schon lange vor meiner Geburt bis zu meinem 28igsten Lebensjahr kannst du dir nicht mal ansatzweise vorstellen also komm mir nicht auf diese Tour denn die zieht bei mir absolut nicht

und ja 👍 ich kenne Kinder die mit Psychisch kranken Eltern oder Elternteil eine Weile lang aufgewachsen sind
bestes Beispiel mein eigener Sohn

und jetzt?
mein Sohn hat dadurch absolut und in keinster Weise einen Schaden oder sonstiges bekommen
und das wurde mir von einigen Profis bestätigt sogar schriftlich

und nun was jetzt?

nicht jedes Kind was in gewissen Situationen aufwächst für eine gewisse Zeit muss Schäden davon tragen das ist überhaupt nicht erwiesen….das einzige was erwiesen ist ist das es eher möglich wäre

das ist aber auch bei Familien die am Existenzminimum leben ein Risiko

Familien die aus Kriegsgebieten kommen

Familien die körperlich krank sind

und noch Unmengen an Beispielen mehr
also dürfte keine Frau mehr Kinder bekommen wenn man nach den Risiken geht

und nochmals
kein einziger Mensch hat das Recht einem anderen Menschen dazu zu bringen Medis zu nehmen wenn dieser Mensch das nicht will
denn auch das ist selbstliebe und Achtsamkeit und Selbstschutz

wenn man es macht dann sollte man es für sich selbst tun aber niemals für andere

x 2 #25


Dunkelbunte
Zitat von Sonja77:
Psychopharmaka

Es geht um SSRI.
Das sind keine Psychopharmaka.
War mir wichtig zu korrigieren.

Zitat von Sonja77:
Ich bin der Meinung das du eine ganze Menge mehr machst als viele andere hier in diesem Forum…Du hast einen perfekt geregelten Tagesablauf du bist voll berufstätig

Er ist AU geschrieben und kurz vor Beantragung der EM-Rente.

Ich finde es etwas scharfzüngig User miteinander zu vergleichen.

A la "du bist besser als andere hier". Hui...nicht gut.

x 3 #26


Torina
Zitat von Sonja77:
kein einziger Mensch hat das Recht einem anderen Menschen dazu zu bringen Medis zu nehmen wenn dieser Mensch das nicht will

das bleibt immer die eigene Entscheidung. Je nach Leidensdruck ist es aber manchmal hilfreich seine Meinung darüber zu überdenken. Es bleibt immer ein abwägen des Nutzen gegen das Risiko.

x 2 #27


Sonja77
Zitat von Dunkelbunte:
Es geht um SSRI. Das sind keine Psychopharmaka. War mir wichtig zu korrigieren. Er ist AU geschrieben und kurz vor Beantragung der EM-Rente. Ich ...

Ja du kannst mir auch Worte in den Mund legen die ich so nie gesagt hab
aber auch das kennen wir beide ja schon 🧐

ich hab lediglich hervorgehoben was er alles toll meistert trotz Erkrankung
und dass das viele nicht schaffen ist eine Tatsache das hat nichts damit zu tun das einer besser als der andere ist und ich vergleiche auch nicht

ich lobe das ist etwas anderes
und ich selber gehöre zu denen die ganz lange Jahre niemals das geschafft hätten was er schafft also nehme ich mich selber da gar nicht raus denn ich hätte ganz sicher nicht arbeiten können das schonmal vorweg
und eine ganze Weile lang hätte ich auch keine Tagesausflüge machen können und einkaufen auch nicht da ich 2 Jahr meine Wohnung nicht verlassen konnte

bitte leg mir keine Worte oder Sachen in dem Mund die ich nie so gesagt oder geschrieben hab

danke

x 2 #28


User_0815_4711
Zitat von Sonja77:
kein einziger Mensch hat das Recht einem anderen Menschen dazu zu bringen Medis zu nehmen wenn dieser Mensch das nicht will
denn auch das ist selbstliebe und Achtsamkeit und Selbstschutz

Zitat von Pauline333:
Vor allem, wenn Kinder im Spiel sind, für die man nunmal Verantwortung trägt.

Ich denke, das ist hier die Zwickmühle. Schwierig!

Ich habe keine Ahnung, wie ich handeln würde, denn die Problematik ist ziemlich weit weg von mir.

#29


Sonja77
Zitat von Torina:
das bleibt immer die eigene Entscheidung. Je nach Leidensdruck ist es aber manchmal hilfreich seine Meinung darüber zu überdenken. Es bleibt immer ...

Und genau darum geht es mir ja
es soll seine Entscheidung bleiben aber das ist es hier ja nicht mehr,er muss ja mehr oder weniger sonst heißt es er macht nicht genug um wieder gesünder zu werden

x 1 #30


Dunkelbunte
Zitat von Sonja77:
bitte leg mir keine Worte oder Sachen in dem Mund die ich nie so gesagt oder geschrieben hab

Das ist immer deine Argumentation auf Kritik. Schade.

Mittlerweile habe ich gelernt, nicht mehr "du" zu schreiben, wenn ich etwas anders sehe als du.

Wie sehr dich dann etwas tangiert, hat mehr mit dir, als mit mir zu tun 🤷‍♀

Offtopic zumindest bei mir zu Ende.

x 1 #31


Sonja77
Zitat von Dunkelbunte:
Das ist immer deine Argumentation auf Kritik. Schade. Mittlerweile habe ich gelernt, nicht mehr "du" zu schreiben, wenn ich etwas anders ...

🤣🤣🤣oh bitte lass dir mal was neues einfallen es wird langweilig denn meine Argumentation war lückenlos

aber bei dir muss man ja nach deiner Pfeife tanzen sonst magst du das absolut nicht

x 1 #32


Gaulin
Vielleicht kommt es mehr drauf an, wie sich jemand verhält in akuten Krisen bzw generell. Für Angehörige ist es schwer mit anzusehen, wenn jemand permanent zusammenbricht oder nur im Bett liegt. Ganz klar. Allerdings haben auch Ängste oder Panikattacken seine Daseinsberechtigung und früher oder später wird jeder mal damit konfrontiert. Es darf geweint werden, es dürfen Ängste gefühlt werden usw. Wichtig ist nur, wie man dann damit umgeht. Auch Kinder müssen lernen mit Gefühlen umzugehen bzw kann man sie nicht vor allem bewahren. Und das Verstecken vor den Kindern kann genauso schädlich sein, zudem Kinder sowieso mehr Gespür dafür haben, als man denkt. Nur funktional zu sein reicht bei weitem nicht bzw ist doch nicht das hauptsächlichste dabei.

x 4 #33


Dunkelbunte
Zitat von Sonja77:
aber bei dir muss man ja nach deiner Pfeife tanzen sonst magst du das absolut nicht

Warum wirst du persönlich?

#34


Sonja77
Zitat von Dunkelbunte:
Warum wirst du persönlich?

Das warst du doch vor mir lese dir deine Antwort an mich durch

so wie du mir
so ich dir

nur weil ich meine Klappe nicht halte und sage was ich denk,musst du mir nicht dauernd einen Strick daraus drehen

wenn es dich dann tangiert liegt es mehr an dir als an mir

und nun sollten wir zurück zum Thema und zum TE

#35


P
Zitat von Sonja77:
das einzige was erwiesen ist ist das es eher möglich wäre

Reicht das nicht, um alle Dinge im eigenen Verhalten, die dem Kind potenziell schaden könnten bestmöglich (! = so gut es einem möglich ist) verhindern zu wollen?

Zitat von Sonja77:
das ist aber auch bei Familien die am Existenzminimum leben ein Risiko

Familien die aus Kriegsgebieten kommen

Familien die körperlich krank sind


Auch hier würde ich mir für jedes Kind wünschen, dass die Eltern trotz widriger Umstände möglichst stark für die Kinder agieren und sie möglichst nicht mit ihren Geldsorgen, Todesängsten oder Einschränkungen belasten, sondern zeigen wie man mit allen Herausforderungen letztendlich irgendwie doch umgehen kann.
Es macht einen riesen Unterschied für die Entwicklung und damit Zukunft eines Kindes, wie Eltern mit ihren Herausforderungen umgehen.

x 2 #36


Kleine-Eule
@Pauline333
Das Kind sieht doch, ob es den Eltern schlecht geht.

Mein Kind weiss auch, dass ich nich immer alles kann und mich ausruhen muss.

#37

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Gaulin
Zitat von Kleine-Eule:
Das Kind sieht doch, ob es den Eltern schlecht geht.

Mein Kind weiss auch, dass ich nich immer alles kann und mich ausruhen muss.

Das ist ja bis zu einem gewissen Grad auch völlig ok. "Gesunde" könnten sich davon manchmal auch was abschauen. Wie gesagt, kommt es auf die Ausprägung an und wie damit umgegangen wird...

x 2 #38


Sonja77
Zitat von Pauline333:
Reicht das nicht, um alle Dinge im eigenen Verhalten, die dem Kind potenziell schaden könnten bestmöglich (! = so gut es einem möglich ist) ...

Genau so ist es und der TE macht doch alles was er kann und er hat nichts davon gesagt das er 24/7in Todesängsten lebt

er hat gesagt das Kind bekommt es mit wenn er starke Ängste und oder Panikattacken hat…..das kann heißen einmal im Tag aber auch 2 mal im Monat das wissen wir ja nicht

x 1 #39


P
Zitat von Kleine-Eule:
@Pauline333 Das Kind sieht doch, ob es den Eltern schlecht geht. Mein Kind weiss auch, dass ich nich immer alles kann und mich ausruhen muss.

Es geht hier nicht darum, dass man seinen Kindern heile Welt vorspielt. Authentizität ist sehr wichtig in einer Beziehung.
Aber es macht einen Unterschied, ob ich mich immer wieder in meinen Problemen auslebe unter dem Deckmäntelchen "macht dem Kind schon nichts und für mich ist es so am einfachsten" oder ob ich erkenne, dass ich ein sehr wichtiges Vorbild und Sicherheitsanker bin und mich (versuche wenigstens) rauszukämpfen, mich den Umständen nicht kampflos hingebe.

x 2 #40


A


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