Benzos sind auch Psychopharmaka. Das ist der Oberbegriff für alle Medikamente, die sich auf die Psyche und das Nervensystem auswirken.
Vielen Dank für den Hinweis. Ich habe google noch mal bedient und du hast natürlich Recht.
Heute wieder viel dazu gelernt 😌🤓
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x 1#61
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Islandfan:
Das finde ich kindgerecht. Der Knackpunkt wird die Nicht-Bereitschaft zu einer Medikation sein. Eine alte Schulkollegin hat ein paar Jahre bei der ...
Die Einnahme würde man doch sicherlich anhand erfolgter Verordnungen überprüfen und das lässt sich ja einrichten.
Zitat von Dunkelbunte:
Und warum macht deine Frau dann Vorwürfe und Druck?
Das verstehe ich auch noch nicht. Wenn ich Sie richtig verstehe, geht es darum, dass es eben immer wieder passiert.
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x 1#62
A
Zuhause nur Vorwürfe
x 3
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Islandfan:
Man kann aber auch nicht erwarten, frühverentet zu werden, wenn man nicht mal einen Versuch mit einem Medikament macht. Bei einer körperlichen ...
Ich will ja auch gar nicht komplett verrentet werden.
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#63
Dunkelbunte Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Die Einnahme würde man doch sicherlich anhand erfolgter Verordnungen überprüfen und das lässt sich ja einrichten.
Das heißt du möchtest bewusst betrügen?
Geht es hier um Geld oder darum deine Ehe und die Kinder und dich selbst zu entlasten, indem du zumindest einen Versuch mit SSRI machen würdest?
Ich bin gerade etwas geschockt!
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x 3#64
CosmicPancake Mitglied
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@Dunkelbunte Das System ist unfair. Der Staat tut alles, damit er nicht helfen muss. Ich arbeite seit 25 Jahren und bin bereit das noch bis zur Rente durchzustehen. Wenn ich dafür Hilfe brauche, muss ich nach den Regeln des Systems spielen. Als ich das letzte Mal in Reha war, hat ein Großteil der Leute da überhaupt nicht mitgemacht. Die sind da nur hin um sich kaputt schreiben zu lassen. Ich sehe nicht ein, warum ich da zugunsten der Fairplay Medaille zurückstecken soll.
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#65
Islandfan Mitglied
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Die werden es höchstwahrscheinlich merken, dass du die Medikamente nicht nimmst, zumal du ja jetzt erst mit den Verordnungen anfangen würdest. Es sind Profis, die dich da zu dem Gespräch einladen und die nehmen dich in die Mangel. Im Endeffekt ist es denen gegenüber unfair, die alle Möglichkeiten inklusive Medikamenten ausprobiert haben. Auch wenn du bereits 25 Jahre lang gearbeitet hast, bist du erst 44 und das ist ein Alter, bei dem die Rentenversicherung mehr als genau alles überprüft. Ich weiß auch nicht, ob ich noch bis fast 70 durchhalten kann, aber ich weiß, dass ich es sicher ohne Medikamente nicht könnte. Im Endeffekt ist es auch deiner Familie gegenüber unfair, weil du es mit einem Medikament noch nicht einmal versuchst. Und die halbe EM-Rente kannst du nicht beantragen, das entscheiden die.
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x 3#66
Schlaflose Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Ich will ja auch gar nicht komplett verrentet werden.
Wie gesagt, das liegt nicht in deiner eigenen Entscheidung. Wenn die Rentenversicherung deinen Zustand für eine Vollverrentung einstuft, kannst du nicht sagen, ich will aber nur teilweise.
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x 1#67
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Pauline333 Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Als ich das letzte Mal in Reha war, hat ein Großteil der Leute da überhaupt nicht mitgemacht. Die sind da nur hin um sich kaputt schreiben zu lassen. Ich sehe nicht ein, warum ich da zugunsten der Fairplay Medaille zurückstecken soll.
Wundert es da noch irgend jemand, dass psychisch Erkrankte öfter mal Unverständnis oder Unglauben ausgesetzt sind...?
Schade, dass es hier nach wie vor kaum bis keine Biomarker gibt, um die Spreu vom Weizen zu trennen.
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x 2#68
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Islandfan:
Die werden es höchstwahrscheinlich merken, dass du die Medikamente nicht nimmst, zumal du ja jetzt erst mit den Verordnungen anfangen würdest. Es ...
Ich weiß auch noch nicht, wie ich es am besten anstelle. Das mit den Medikamenten sehe ich aber eben differenziert. Eine Heilung ist nicht möglich dadurch, vieles steht bei mir im Zusammenhang mit Autismus und auch den kann man nicht medikamentös behandeln.
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#69
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Pauline333 Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Eine Heilung ist nicht möglich dadurch,
Seltsames Argument gegen ein symptomlinderndes bis symptombeseitigendes Medikament. Triptane heilen auch nicht, versetzen aber Migränepatienten in die Lage, ihren Alltag inkl. Arbeit zu meistern.
Heilen kann eine Angsterkrankung nur durch tun (= machen) der richtigen Dinge. Durch nichts sonst.
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x 1#70
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Pauline333:
Heilen kann eine Angsterkrankung nur durch tun (= machen) der richtigen Dinge. Durch nichts sonst.
Und genau das tue ich. Ich bin immer wieder auch in psychiatrischer Behandlung und bis jetzt stand das nie gut begründet zur Debatte. Auch in Reha nicht. Insbesondere die Kombination mit Autismus macht es schwierig, weil viele meiner Ängste durch die Veränderung der Reizverarbeitung entstehen und das macht leider kein Medikament weg (anders als z.B. bei ADHS).
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#71
Islandfan Mitglied
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Du hast es doch noch nicht einmal ausprobiert. So wird sich nie was ändern. Du planst, die Ärzte und die Rentenversicherung zu belügen, musst dir dafür Medikamente verschreiben lassen, die du auch abholen musst, damit die Kasse den Betrug nicht merkt. Dann hortest du unzählige Medikamente, die bei immer wieder aufkommenden Engpässen dringend benötigt werden. Ich finde das unfassbar. Dann sei doch wenigstens ehrlich und sage der Rentenversicherung beim Gespräch, dass du nichts nehmen willst.
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x 4#72
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Islandfan:
Du hast es doch noch nicht einmal ausprobiert. So wird sich nie was ändern. Du planst, die Ärzte und die Rentenversicherung zu belügen, musst dir ...
Wenn das System fair wäre, würde sich die Frage gar nicht stellen müssen, weil bei mir in erster Linie der Autismus für die eingeschränkte Belastbarkeit verantwortlich ist. Ohne jahrelanges Anpassen wäre ich überhaupt nicht in der Situation. Und bei Autismus macht es sich unser System leicht. Das wird einfach nicht als Krankheit geführt, weil es keine Medikamente gibt, und schon ist keiner irgendwie verantwortlich. Wenn welcher Gutachter auch immer Ahnung von der Materie hat, braucht der die Frage nach Medikamenten nicht stellen, weil's keine gibt.
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#73
Islandfan Mitglied
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Im Eingangspost schreibst du etwas über eine Angststörung und die kann man durchaus auch medikamentös behandeln. Ab und zu nimmst du Tavor, von daher zeigt es ja, dass Medikamente dir helfen können, wenn auch nicht mit einer dauerhaften Tavoreinnahme. Was soll denn schon passieren, wenn du ein AD ausprobierst? Im schlimmsten Fall hilft es nicht. Dann probierst du weiter und wenn nichts hilft, dann kannst du schauen.
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x 2#74
blue1979 Mitglied
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@CosmicPancake falls du keinen Psychiater oder Neurologen hast, ist das der nächste Schritt sich dort beraten zu lassen. Du wirst 2 Ärzte benennen müssen bei der DRV und du musst vor dem Antrag wissen wie sie das sehen und ob sie dich unterstützen. Wenn sie das nicht tun dann wird das sehr schwierig und da würde ich mich bei einem sozialverband oder Anwalt für Sozialrecht beraten lassen . Letzteres ist natürlich sehr teuer.
Was wir hier denken über Medis ist zweitrangig- was dein Facharzt über Medis denkt , ist für die Drv wichtiger. Wenn er schreibt , pat möchte keine Medis nehmen , ist das etwas anderes als wenn er nichts dazu schreibt und Schwerpunkt auf gemachte Therapien setzt.
Ist die Autismusdiagnostik sicher bestätigt ?
Thema Kinder und Angst Ich habe mir überall Unterstützung geholt sei es städtische Erziiehungsberatungsstelle über Jahre , jedes Kind hat eigene Therapie bekommen , jahrelang haben sie Unterstützung durch Verein für psychisch erkrankte Eltern bekommen ( Freizeittreffen und das hat denen spaß gemacht ) usw. Verheimlichen konnte ich meine Erkrankungen nicht und die theras haben in Einzelstunden dieses Thema mit den Kindern aufgearbeitet und auch mit mir notfallkette eingeübt aber ich habe andere Erkrankungen wie dissoziative trancezustände das kann man nicht verheimlichen . Da wurde Notfallkette eingeübt wenn ich mit Kindern unterwegs bin und ich nicht mehr ansprechbar bin wie ich kinder vorher in sicherheit bringe und Hilfe einfordere von anderen . War ein Grund mit den Jahren lieber zu hause zu bleiben mit den Kindern wobei sie viele Nachbarskinder zum täglichen Spielen hatten und viel im sicheren Hof gespielt haben und keine Aufsicht brauchten. Das war echt eine entlastung für mich das sie genug Spielfreunde außerhalb der Kita hatten. In guten Phasen habe ich viele Kontakte zu Eltern geknüpft damit sie genug spielfreunde hatten.
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x 5#75
CosmicPancake Mitglied
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@blue1979 Die Autismusdigose ist gesichert. Psychiater habe ich und mache ich jetzt auch nochmal einen neuen Termin.
@Islandfan Ich habe da eine andere Meinung zu. Ohne den Stress durch den Beruf geht es mir viel besser. Die Ursache "Arbeit" macht ja kein Medikament weg, deshalb hinkt auch der Vergleich mit Migräne. Wenn ich nicht arbeiten gehen müsste, regelt die Zeit das für mich.
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x 1#76
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Pauline333 Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Und bei Autismus macht es sich unser System leicht. Das wird einfach nicht als Krankheit geführt, weil es keine Medikamente gibt, und schon ist keiner irgendwie verantwortlich.
Autismus hat doch einen icd Code und es gibt zahlreiche Hilfen. Wenn dir dein Alltag aufgrund des Autismus schwer fällt, kannst du einen Behindertengrad beantragen und darüber Unterstützung auch im Arbeitsleben erhalten.
Zitat von CosmicPancake:
Und genau das tue ich. Ich bin immer wieder auch in psychiatrischer Behandlung
Das meine ich nicht mit "die richtige Dinge tun". Ängste bekämpft man, in dem man herausfordernde Dinge tut, die einem beweisen, dass die Angst unbegründet ist. Sehr zusammen gefasst.
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#77
CosmicPancake Mitglied
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Zitat von Pauline333:
Das meine ich nicht mit "die richtige Dinge tun". Ängste bekämpft man, in dem man herausfordernde Dinge tut, die einem beweisen, dass die Angst unbegründet ist. Sehr zusammen gefasst.
Das tue ich natürlich ohnehin. Tagtäglich. Ich stelle mich, ich gestalte meinen Alltag mit einem ängstlichen Gefühl im Körper. Ich mache Achtsamkeitsübungen und Sport. Alles, was ich in Jahren voller Therapie gelernt habe und es klappt eben mal besser und mal schlechter und im Moment ist es leider schlechter. Aber auch das wird wieder werden und wenn es ohne Medikamente nicht geht, versperren ich mich auch dem nicht... Ich will ja, dass es mir gut geht.
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x 3#78
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Pauline333 Mitglied
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Zitat von CosmicPancake:
Ohne den Stress durch den Beruf geht es mir viel besser.
Du verstehst die Wirkung des Medikaments nicht. Es macht, dass du resilienter, balancierter in deinem Alltag wirst. Daas die Dinge eben nicht mehr so stressig empfunden werden.
Den meisten Menschen würde es ohne Arbeit besser gehen (bei gleichbleibenden Finanzen).
Du verstehst die Wirkung des Medikaments nicht. Es macht, dass du resilienter, balancierter in deinem Alltag wirst. Daas die Dinge eben nicht mehr so ...
Ich liebe meine Arbeit. Würde aber sofort alles hinschmeißen wenn ich finanziell 1:1 Ausgleich hätte.
Sorry, war off topic. 😊
Medikamente verändern einen ja nicht. Sie helfen, unterstützen. Ich kenne mich mit Autismus nicht aus, daher kann ich dazu nichts sagen. Termin beim Psychiater ist aber schon mal gut. Mit ihm kannst du eine gemeinsame Lösung erarbeiten.