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also mein mann ist seit 12 wochen in der psychatrie , borderlienstörung, schizoaffetiv oder was auch immer , die ärzte haben halt kein plan. irgendwie bin ich wütend ...ich muss zzt alles hier allein managen und mir geht schlecht , mein mann ist aufgrund seiner krankheit nicht im stande mir beizustehen. ich hör nur vorwürfe , die ich nicht verdiene. ich bin es leid , jeden tag bau ich ihn auf und mache ihm mut bin da immer... ich hab wenig hoffnung grad

23.07.2012 21:46 • 24.07.2012 #1


9 Antworten ↓


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Dann meld dich doch mal ein paar Tage nicht.
Erledige deine Sachen, nachmittags setzt du dich mal in die sonne .. Isst ein Eis .. Und Ende der Woche wird er vielleicht auch gemerkt haben , dass Du ihm Fehlst und das es sich lohnt, dir mit Respekt gegenüber zu treten.
Menschen denen es schlecht geht, realisieren oft ihr Umfeld nicht mehr so, bzw was sie mit ihren Handlungen und Worten wirklich verursachen. Ich habe das letzte Woche auch gehabt mit einer Freundin, sie war kurz vor der Psychiatrie.
Wenn man einigermaßen stabil ist kann man damit umgehen, obwohl ich sagen muss, ich kam schon meinen grenzen nahe. Aber ich akzeptiere sie so , und versuche , mit Verständnis für die Betroffene Person, aber auch konstruktiver Kritik evtl zu erreichen , dass der jenige sich mobilisiert und von selbst merkt, ich muss einiges ändern oder anders sehen.. Oft sind unsere Gedanken und Handlungen so fest Gefahren.. Es loht sich immer , sein eigenes handeln mal zu hinterfragen..
Ich denke, dein Mann braucht zeit für sich. Sag ihm du steht für motzen nicht zur Verfügung.
Denk mal ein wenig an dich , sonst sitzt ihr da bald beide und damit ist ja keinem geholfen.

23.07.2012 21:58 • #2


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Wütend , traurig und dennoch steh ich zu ihm

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ich bin da grad dran. mein problem ist ich leide an einer staken verlustangst , evtl auch an einer beziehungssucht. bin zzt beim therapeuthen schon , hoff so er kann mir helfen, ich kann einfach nicht loslassen...und meine immer ich muss stark sein , ich muss dafür dasein das es ihm gut geht . ich weiss das ist total falsch , wir hatten mal ausgmacht wir telefoniern ne woche nicht , wer hat es nicht augehalten : ICH
er hasst meine nähe manchmal , ich kann es nicht begreifen

23.07.2012 22:09 • #3


A
Die Therapie ist bestimmt ein weg in die richtige Richtung .. Oder workshops wo man sich selbst besser kennenlernt , oft sind wir so in unseren Verhaltensmustern drin, das es helfen kann, wenn wir das erstmal begreifen, dass was schief läuft und wir was ändern können! Jeden Tag!!
Hattest du als Kind das Gefühl alleine zu sein? Oder das man dir liebe entzieht ? Nicht genug gibt ? Da du jetzt so viel willst und brauchst dem Anschein nach ?

23.07.2012 22:17 • #4


S
ja hatte als kind keine bindung , bin im heim aufgewachsen...kann dmait zusammen hängen

23.07.2012 22:24 • #5


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In deiner Therapie wirst du ja alles aufarbeiten.
Ansonsten mein tipp immer bei seelischen Kummer ,
Ihn zulassen - nimm dir zeit, lass es raus , weinen ist in Ordnung
Sich selbst gutes tun - lecker kochen, ins Bett kuscheln , schönes Bad mit Kerzen ( entspannen)
Mit freunden sprechen - hilft oft schon sehr
Nach vorne schauen .. Den Wandel akzeptieren der gerade so hart zuschlägt .. Neuanfang ..

23.07.2012 22:34 • #6


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danke für deinen rat gute idee

23.07.2012 22:36 • #7


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Nehm dich mal in Arm, Schlaf gut

23.07.2012 22:54 • #8


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danke...

is halt so schwer...es geht grad immer wieder auf und abwärts im wechsel
das krasse ist einmal krieg ich ne sms : du bist so ne gute frau danke das du da bist

und heut kam ne sms : lass mich in ruhe , ich hasse dich und hör auf mich zulieben.

ect...

24.07.2012 11:55 • #9


A
Steffi,
Abstand unbedingt mal .. Und zwar auch wirklich.
Das hält doch niemand Auf Dauer aus ...

24.07.2012 12:36 • #10


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