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Hallo, momentan reflektiere ich oft,weshalb ich nach der Arbeit noch über gewisse Situationen im Arbeitsleben nachdenke.
Und ich stelle fest, dass ich oft über Situationen nachdenke, in denen ich dann mich nicht traue etwas zu sagen und die Sache zu klären.Und Zuhause fällt mir ein, was ich hätte sagen sollen(wenn ich in der Situation mich doch nur getraut hätte).

Zb sind es Situationen , wo mir eine sehr extrovertierte, ziemlich arrogante Kollegin etwas mitteilt.

Sie teilt mir aber zu wenig mit, so dass ich die Sache mit ihren Infos nicht erledigen kann. Sie redet dann weiter mit den anderen. Ich denk mir in der Situation. "da hat sie doch etwas vergessen zu sagen".
Anstatt dass ich ihr mitteile,dass sie etwas vergessen hat, geh ich zur Bürodame,die mir die Infos gibt die ich brauche.
Warum habe ich das im der Situation nicht selbst geklärt?ich hatte auch gedacht:
"Stelle ich sie bloß wenn ich ihr sagen, sie hat etwas vergessen?"Sie redet während ich nachdenke mit zwei anderen Leuten noch.Also ging ich dem ganzen aus dem Weg.

Das ist diese art von Kollegin,die über andere herzieht,wenn sie etwas vergessen oder verkehrt machen.
Deshalb bin ich ihr gegenüber etwas eingeschüchtert und habe manchmal Angst, wenn ich etwas vergesse,macht sie mich bei Kollegen schlecht. aber ich weiss es nicht , ob sie es macht.

Doch sie geht allgemein mit Kinn ganz oben durch die Welt, als ob sie die größte wäre. In Wirklichkeit gibt es sehr viel kompetentere Leute als sie.

Vielleicht hat irgendwer Tipps, Anregungen was ihm auffällt.

Fakt ist ich denke zuviel nach der Arbeit noch nach,weil ich Dinge nicht sofort kläre manchmal. das ist nicht jeden Tag so aber Dennoch kommt es vor.

Ich will meine Schüchternheit bekämpfen, mich trauen den Mund mehr aufzumachen.
Generell bin ich in den Situationen verschüchtert,wenn noch mehrere Leute im Raum sind und zuhören.
Und bin verschüchtert wenn eine Person mit mir redet, die etwas über mir steht. Weiterhin bin ich verschüchtert wenn eine Person mich jemand schlecht behandelt. dann kocht es in mir!und das mach ich mit mir selbst erstmal aus.

Habe dann Dinge auch hinterher , einen Tag später geklärt, aber denke muss lernen Dinge mutig anzugehen. .

Und möchte mir dann nicht tagelang Gedanken machen, was ich hätte anders machen sollen. Das ist manchmal ziemlich anstrengend und tut weh.

14.08.2019 13:30 • 17.01.2020 x 1 #1


14 Antworten ↓


Wenn deine Kollegin dich mit Sachen in Frage stellt die du durch ihre inkompetente aussage nicht erledigen kannst, würde ich sie mal fragen was die Art und weise soll. Du kannst sie auch ins Leere laufen lassen und sagen :,, Weißt Du eigentlich wie Teuer der Spargel ist ? " Wenn du dann keine Antwort bekommst , einfach weitergehen.
Es ist immer schwer mit solchen Leuten umzugehen, die die Nase so hoch tragen das bei Regen das Wasser rein läuft.
Menschen die andere ärgern oder mobben haben oft mehr Probleme als du dir vorstellen kannst.
Lange geht so etwas nicht gut , denn jeder kriegt was er verdient !

Gruß , Karl

14.08.2019 22:50 • x 5 #2



Wie mutig werden und die Schüchternheit ablegen?

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Ja tatsächlich ist es mit solchen Leuten anstrengend und es ist schwer mit solchen Leuten umzugehen.

Es ist richtig, dass solche Leute teils absichtlich sich so verhalten, dass sie andere blöd dastehen lassen.
Das ist mir eigentlich länger klar, aber so richtig wahrhaben wollte ich es nicht.

Menschen die einfach etwas schlucken sind solchen Leute gerade Recht,um ihr Kinn noch weiter nach oben zu richten.

Habe mich gegen diese Person auch schon des öfteren verteidigt, wenn sie schlicht hochmäßiges Verhalten an den Tag gelegt hat.

Aber war eigentlich eher ein gutmütiger Mensch und überlege dreimal" kann ich das sagen?Stelle ich die andere Person jetzt schlecht da? Störe ich die Harmonie?"

Aber genau dieses Verhalten wird von dieser Person ausgenutzt, wenn es Grad so ein Tag ist, wo ich ihr nicht gleich die Meinung sage. Eben in solchen Momenten , in denen noch mehrere Leute im Raum sind, reagiere ich am wenigsten, wenn ich ihr eigentlich bloß sagen müsste, dass sie etwas vergessen oder falsch gemacht hat.

Aber werde daran Arbeiten mehr Rückgrat zu beweisen und gerade.bei solchen Leuten mich zu trauen den Mund aufzumachen.

15.08.2019 09:53 • x 1 #3


Schüchternheit ist eine Art des Respekts.
Schüchterne Menschen sind mitfühlend und nie verletzend zu anderen Menschen.
Ich glaube das du dich nicht verändern mußt, wir sind alle nur Menschen und machen Fehler und kein Mensch ist Fehlerfrei. Wenn du nicht besser sein kannst als die Anderen , dann bist du eben anders.

Gruß , Karl

15.08.2019 21:30 • x 3 #4


Zitat von Karl Hoffmeister:
Schüchternheit ist eine Art des Respekts. Schüchterne Menschen sind mitfühlend und nie verletzend zu anderen Menschen. Ich glaube das du dich nicht verändern mußt, wir sind alle nur Menschen und machen Fehler und kein Mensch ist Fehlerfrei. Wenn du nicht besser sein kannst als die Anderen , dann bist du eben anders. Gruß , Karl


Danke. Worte wie "glaube nicht,dass du dich verändern musst" hört man heute selten.

Wenn ich was an der Schüchternheit bzw der Gutmütigkeit weiterhin ändere, dann deshalb, weil es für das Arbeitsleben besser ist.Zumindest in meinem Bereich hat man es mit einem größeren Mundwerk einfacher und man wir ernst genommen.

Im privaten ist es wieder anders, da kann man sich die Leute aussuchen, mit denen man Zeit verbringt.

17.08.2019 12:57 • x 2 #5


Weiterhin unzufrieden , dass es momente gibt, wo ich per Plex bin, vor allem bei Kritik auf Arbeit. Ich bin dann so schockiert, dass ich mich nicht traue etwas dagegen zu sagen, vor allem bei plumpen Aussagen die mich so treffen teils, dass mir nichts mehr einfällt.
Dies passiert vor allem wenn mehrere Kollegen im Raum sind, und ich nichts falsches sagen will, nicht frech antworten will, weil ich wohl eine gewisse Angst habe, ich könnte was verkehrtes sagen.

Ich bin blockiert und das Problem ist sie angst.

Ich will die Angst wenn sie Auftritt in Zukunft als Angst identifizieren indem ich aufmerksam achte, wie sich Angst zeigt.

Habe mir vorgenommen, einfach immer eine Antwort zu geben wenn mich jemand anspricht.

Dieses per plex sein, aus Schüchternheit nichts zu sagen will ich mir angewöhnen.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Hat jemand tipps?
War schon Mal jemand bei einem Kurs der Volkshochschule zu Kommunikation?
Hab Mal einen mitgemacht.
Möchte Mal wieder einen mitmachen.

LG.

14.01.2020 23:19 • #6


domi89
Zitat von dude:
Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

ja mir ging es früher vor allem auf Arbeit auch so. Aber mit der Zeit konnte ich das ablegen.

Zitat von dude:
Hat jemand tipps?

Eigentlich hilft nur üben, üben und üben. Immer Konfrontation mit der Angst suchen. Auch mal Kollegen anquatschen und was Fragen, auf was hinweisen, etc...
Wenn man das einige Zeit (also nicht nur paar Tage oder Wochen) konsequent durchzieht, gewöhnt man sich daran. Und wenn man doch mal was falsches sagt: Na und? was soll da passieren? Dir wird niemand den Kopf runter reißen Solange du nicht ausfällig oder beleidigend wirst, ist das überhaupt kein Thema. Man kann sich auch mal rechtfertigen, wenn man zu Unrecht behandelt wird.

15.01.2020 12:53 • x 1 #7


klaus-willi
Hallo!
Zitat von dude:
Und möchte mir dann nicht tagelang Gedanken machen, was ich hätte anders machen sollen. Das ist manchmal ziemlich anstrengend und tut weh.


Erstmal bist du ein sehr netter Mensch der Rücksicht auf andere nimmt.
Hier brauchst du nichts zu ändern.
Ich war früher auch so und habe mich geärgert weil ich nicht der Lage angepasst antworten konnte.
Das muß man manchmal damit einige Unverbesserliche einem nicht aif der Nase rumtanzen.
Ich fing vor ca.25 Jahren an ab und zu zum Trödelmarkt zu gehen und dort einiges zu verkaufen.
Da kommt man in Kontakt mit anderen Menschen und lernt sehr gut sich behaupten zu können.
Bei mir war das eine gute Schule.
Vieleicht ist das auch etwas für dich?
Lg.

15.01.2020 13:08 • x 1 #8


Icefalki
Das A und O jeder Problematik beginnt bei der Einsicht, dass man diese Problematik als Problem empfindet. Als nächstes stellt sich die Frage, in wieweit Veränderungen an sich selbst, das Thema verändern könnten.

Dieses sich über sich selbst ärgern und ein Nichthabenwollen ist kontraproduktiv. Als erstes bedeutet es eine Akzeptanz zu entwickeln, dass man das nun eben hat. Oder ist, oder was auch alles.

Habe ich wirklich und wahrhaftig erkannt, dass bestimmte Persönlichkeitsmerkmale mich nunmal ausmachen, zu mir gehören, kann ich gelassener werden. Und in dieser Gelassenheit Stategien entwickeln, die ein Ärgern über mich so nach und nach bedeutungsloser werden.

Das Selbstbewusstsein ist nichts anderes, dass man seiner Selbst bewusst wird. Und dazu gehört eben auch, dass man bei bestimmten Situationen eben so seine Defizite hat, die aber auch nur von uns selbst so bewertet werden.

Und da jeder Mensch aufgrund Erfahrungen und Sozialisation reagiert, schadet es nicht, sich damit mal zu beschäftigen.

Nix sagen können, wollen bedeutet für dich nun was? Angst vor ? Wenn diese Angst wirklich erkannt wird, dann kannst du sie ändern. Ich sag mal was ganz ausser der Reihe, z.B. Angst vor selbstbewussten Frauen. Daran könnte man auch denken. Bedeutet, um hinter alles zu blicken, sind alle Gedanken erlaubt. Und die Wahrheit mag schon mal erschreckend sein, aber sie bringt einen definitiv weiter.

15.01.2020 14:57 • x 2 #9


Zitat von domi89:
ja mir ging es früher vor allem auf Arbeit auch so. Aber mit der Zeit konnte ich das ablegen. Eigentlich hilft nur üben, üben und üben. Immer Konfrontation mit der Angst suchen. Auch mal Kollegen anquatschen und was Fragen, auf was hinweisen, etc... Wenn man das einige Zeit (also nicht nur paar Tage oder Wochen) konsequent durchzieht, gewöhnt man sich daran. Und wenn man doch mal was falsches sagt: Na und? was soll da passieren? Dir wird niemand den Kopf runter reißen Solange du nicht ausfällig oder beleidigend wirst, ist das überhaupt kein Thema. Man kann sich auch mal rechtfertigen, wenn man zu Unrecht behandelt wird.

Ich habe in dem Moment Angst etwas falsches zu sagen.Habe Angst, irgendne Antwort zu kriegen , die dann vielleicht noch plumper oder vielleicht kritisch sein könnte.
Glaube habe etwas Angst vor Menschen die eine sehr autoritäre und plumpe Art haben und die vor nichts zurückschrecken, was es anbelangt Leute manchmal einfach blöd zu behandeln oder bloßzustellen.
Die Person von der ich schreibe muss am liebsten immer das letzte Wort haben, will sich immer so verkaufen wie wenn nur die immer alles wüsste.Stattdessen quatscht diese Person manchmal Impulsiv und einfach Grade raus auch ziemlichen Blödsinn.

Nur das Probleme, es kommt immer wieder zu Situationen wo ich nicht handlungsfähig bin und das Problem ist die Angst.

17.01.2020 20:30 • #10


Zitat von klaus-willi:
Hallo!Erstmal bist du ein sehr netter Mensch der Rücksicht auf andere nimmt.Hier brauchst du nichts zu ändern.Ich war früher auch so und habe mich geärgert weil ich nicht der Lage angepasst antworten konnte.Das muß man manchmal damit einige Unverbesserliche einem nicht aif der Nase rumtanzen.Ich fing vor ca.25 Jahren an ab und zu zum Trödelmarkt zu gehen und dort einiges zu verkaufen.Da kommt man in Kontakt mit anderen Menschen und lernt sehr gut sich behaupten zu können.Bei mir war das eine gute Schule.Vieleicht ist das auch etwas für dich?Lg.

Danke für deine sehr nette Antwort.
Ja ich denke Konfrontation ist wohl der richtige Weg.
Ich muss raus aus mir. War zur Schulzeit schon immer der ruhige schüchterne der sich nix getraut hat.
Es hat sich schon stark gebessert, man kann mit mir über alles reden.
Ich quatsche auch mir Kumpels oder auch Mal Leuten beim weggehen, aber meist quatschen die Leute dann eher meine Kumpels an oder ie werden angequatscht.
Habe schon scheu davor den ersten Schritt zu machen.

Aber hab ich auch schon gemacht Leute anzureden wenn es sich ergeben bhat und die Rückmeldung also das Gespräch ist meistens sehr interessant und es lohnt sich mit Leuten zu reden.

Werde wohl weiter üben. Muss lockerer werden gerade auf Arbeit .

Gerade bei Leuten wo ich weiss dass sie austeilen können, habe ich Angst etwas falsches zu sagen . Hab Angst dann von solchen kritisiert zu werden.

17.01.2020 20:36 • x 1 #11


Icefalki
Es bringt dich nicht weiter, wenn du ständig das Problem beklagst. Du kommst weiter, wenn du nach der Ursache des Ganzen suchst, wenn du beginnst, dir Strategien zu überlegen, wenn du andere Personen nimmer so wichtig nimmst und zum Schluss, wenn du mit dir ins Reine kommst, dann juckt dich das Verhalten anderer deutlich weniger.

17.01.2020 20:40 • #12


Zitat von Icefalki:
Es bringt dich nicht weiter, wenn du ständig das Problem beklagst. Du kommst weiter, wenn du nach der Ursache des Ganzen suchst, wenn du beginnst, dir Strategien zu überlegen, wenn du andere Personen nimmer so wichtig nimmst und zum Schluss, wenn du mit dir ins Reine kommst, dann juckt dich das Verhalten anderer deutlich weniger.

Die Ursache ist die Angst vor Zurückweisung denke ich.
Ja Strategien überlegen was ich ändern könnte und mich so annehmen wie ich bin klingt einleuchtend.
Irgendwo muss ich lockerer werden denke ich.

17.01.2020 20:45 • #13


Was mir noch gerade gekommen ist, ich denke immer darübe nach was andere von mir denken.
Frage mich immer ob ich so akzeptiert werde, wie ich bin.

Und das dann gemischt mit ner Angst.

In Zukunft will ich einfach Mal ausprobieren einfach immer ne Antwort zu geben .

Dass ich Mal merke es geht auch anders.

17.01.2020 20:56 • x 1 #14


Hoffnungsblick
Zitat von dude:
Die Person von der ich schreibe


Die Person, über die du schreibst, wirkt auf mich nicht sympatisch. Ich denke diese Person wird es durch ihr Verhalten nicht leicht haben, gemocht zu werden. Sie schwingt das große Wort und wirkt sogar verletzend durch ihr Verhalten. So etwas ist nicht kompetent, denn es kommt darauf an, effizient zusammenzuarbeiten. Das bedeutet, dass man so kommuniziert, dass man die Arbeit der Kollegen mitfördert und sich gegenseitig beflügelt. Das dient dem Ganzen. Du könntest das sicher besser, wenn du noch mehr Training hast.

Ich finde es gut, dass du das Problem siehst und an dir arbeitest. Mir ging es lange Jahre auch so. Aber weil ich auch bewusst an dem Problem gearbeitet habe, ging es mit der Zeit immer besser. Einfach dran bleiben.

Zitat von domi89:
Eigentlich hilft nur üben, üben und üben. Immer Konfrontation mit der Angst suchen. Auch mal Kollegen anquatschen und was Fragen, auf was hinweisen, etc...


Das sehe ich auch so. Sozusagen planmäßig täglich selbstgewählte kleine Übungen einbauen. Du kannst dich dadurch daran gewöhnen, dass du "was zu sagen" hast.
Man muss aber nicht dauernd quatschen, um zu überspielen, dass man eigentlich nichts (inhaltlich) zu sagen hat,, wie vielleicht diese Kollegin. Manche müssen sich ständig reden hören.

Schlussendlich zählt deine kompetente Arbeit, was auch immer die genannte Person redet.

17.01.2020 21:51 • #15



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