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B
Hallo,

ich fass mich kurz.

Bin 11+3 und bei meinem krümi wurde eine verdickte nackenfalte mit 0,35cm festgestellt. die oberärztin sagte uns das wir keine hoffnung zu haben bräuchten, das ich kommende woche zur beratung zu einer spezialistin soll, darauf die woche punktion und darauf die woche abbruch. mein frauenarzt sagte mir freitag aber das er diese meinung nicht teilt, das das noch keine diagnose sondern eine vermutung sei und wir das abklären sollten...

ich weiß nicht was ich denken und glauben soll ich bin total verunsichert! Morgen habe ich um 13uhr den beratungstermin. mir gehts psychisch gar nicht gut seit der schlimmen nachricht (leide an angst- panikstörung. seit der ssw geht es mir aber sehr gut eigentlich diesbezüglich. kein medikament, keine attacken. selbst in dieser situation nicht!)

Wer musste vllt schonmal dasselbe durchmachen wie ich und würde sich mit mir austauschen?

25.09.2011 20:15 • 25.09.2011 #1


6 Antworten ↓


G
Zitat von Bunny_1984:
Hallo,

ich fass mich kurz.

Bin 11+3 und bei meinem krümi wurde eine verdickte nackenfalte mit 0,35cm festgestellt. die oberärztin sagte uns das wir keine hoffnung zu haben bräuchten
Hallo Bunny,

ich versuche zu übersetzen, was du geschrieben hast: Du bist in der 12. Schwangerschaftswoche und bei deinem Baby wurde eine Missbildung festgestellt, die manchmal auf ein Down-Syndrom hinweist, aber auch möglicherweise auf eine andere Behinderung? Stimmt das so?

Was hat denn die Ärztin gemeint mit Sie brauchen keine Hoffnung zu haben - Hoffnung worauf Dass das Kind doch nicht behindert ist?

Hier habe ich etwas gefunden:
http://www.treffpunkteltern.de/schwange ... ng_674.php
Demnach ist es nötig, eine weitere, andere Untersuchung zu machen:
Zitat:
In der Regel wird die Nackenfaltenmessung sinnvoller Weise in Verbindung mit dem sogenanten Triple-Test durchgeführt! Dabei werden Hormone (AFP, ß-HCG und Östradiol) im Blut der Mutter bestimmt..
Wurde das bei dir auch gemacht?


Was für einen Beratungstermin hast du morgen - eine Abbruch-Beratung?

25.09.2011 20:33 • #2


A


.Wer hat dasselbe durchgemacht.? :-(

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B
Danke für deine antwort!

Sie sagte das sie sich 1000% sicher ist das das Kind eine Chromosomale störung hat oder eine andere fehlbildung (zb herfehler). so wie du geschrieben hat also. Genau. Sie sagte das wir NICHT zu hoffen bräuchten das es doch gesund ist...

mein frauenarzt hingegen sagt das es solche und solche fälle gäbe. also das kinder mit normaler nackenfalte krank zur welt kommen, welche mit verdickter nackenfalte gesund zur welt kommen usw. Es wäre halt nen verdacht aber noch keine endgültige diagnose und solange wir die nicht hätten sollten wir positiv denken!

Diese aussage von ihm widerspricht sich ja mit der der oberärztin...

Die Blutuntersuchung wurde mir freigestellt. Die oberärztin meinte das es unnötige geldausgeberei wäre (kostet nämlich 100€) da ja eh eine fruchtwasseruntersuchung gemacht werden müsse damit man abtreiben kann. ...*wein*... ja genau in so einem ton hat sie mir das gesagt!

25.09.2011 20:42 • #3


G
Hallo Bunny,

was ist denn das für ein gefühlloser Dragoner, diese Ärztin?

Wieso warst du eigentlich bei ihr? Dein Frauenarzt hat ja offenbar eine andere Meinung - die auch dem entspricht, was in dem Diskussionslink steht, den ich dir geschickt habe. Dass es kein eindeutiges, zwingendes Zeichen ist.

Außerdem, falls es sich dann noch in der nächsten Zeit herausstellen sollte, dass das Kind dann wirklich behindert sein sollte, dürftest du ja noch später abtreiben, oder nicht? Daher liegt jetzt doch wohl kein absoluter Zeitdruck vor. Oder seh ich das falsch?

Hast du denn schon eine Meinung dazu, was du tun würdest, wenn das Kind wirklich das Down-Syndrom hat? Und was sagt der Kindsvater dazu?

Hast du eigentlich set der Schwangerschaft aufgehört zu rauchen?

25.09.2011 21:21 • #4


G
Du nimmst ja wohl auch recht viele Medikamente, oder?

25.09.2011 21:27 • #5


B
Nee... ich hatte venlafaxin 37,5 und propra 10mg (da aber nur ne halbe nach Bedarf). Das Venla hatte ich schon kaum noch genommen vor der Schwangerschaft und den BetaBlocker nur wenns echt nötig war wenn der Blutdruck nicht von allein runterging.

Da hatte ich aber mit embryotox kontakt aufgenommen und die sagten das die einnahmen wenn dann nicht schlimm gewesen wären, ich dann aber, wenn ich die medis wieder bräuchte, auf andere präparate umsteigen solle (anstatt propra zb Metroprolol oder wie das heisst)

25.09.2011 21:38 • #6


B
Ich war vor ner Woche mit starken Blutungen ins KH... ich dachte da wäre schon alles vorbei... bekam aber die positive meldung das es dem krümi gut gehe. musste drei tage drin bleiben und am freitag nochmal zur kontrolle zu meinem Frauenarzt...

naja... iwie schon... die machen soweit ich weiß nur bis zu ner bestimmten woche ne ausschabung und ab dann muss es auf natürlichem weg geboren werden. Bin froh das ich (noch) ohne medis auskomme bei dem psychodruck. bin zwar in therapeutischer behandlung, warte aber auf post von Klinik bzgl rehamaßnahme (laut therapeut super fortschritte gemacht, super mitarbeit, aber die ambulante wäre nicht intensiv genug für mich)

Bin verheiratet, habe zwei gesunde kids von 7 und 4 jahren. Mein mann und ich können uns, aber auch den kids, diese belastung nicht aufbürgen. so wie es auch tut...

25.09.2011 21:47 • #7