Freisein
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Ich bin seit letzten Juli krankgeschrieben. Es war nicht mein erster Ausfall, auch nicht mein zweiter, sondern mein Dritter. Ich bin immer wieder stark erschöpft und überfordert. Nun habe ich ein Belastungstraining über die Invalidenversicherung (IV) absolviert. Nach knapp Monaten war ich auch 35%, eine weitere Steigerung nicht mehr möglich, im Gegenteil mir geht's wieder sehr viel schlechter.
Heute hatte ich ein Gespräch mit Psychologin, Psychiater und Fallbetreuerin IV. Mein Dossier wird geschlossen und eine Rentenprüfung eingeleitet. Ob es dann tatsächlich zu einer Rente kommt, ist nicht sicher. Es wurde dann noch im Plauderton vom Sozialamt gesprochen (bin fast durchgedreht, da war nur noch Matsch in meinem Kopf). Das wovor ich am meisten Angst hatte, trifft nun vermutlich ein. Ich fühle mich ausgemustert und habe versagt.
Ging es jemandem ähnlich von euch, infolge Krankheit nicht mehr arbeitsfähig und damit sozialer Abstieg? Wenn ja, wie ging es euch damit? Wie kamt ihr mit der Situation klar, was hat euch geholfen, wie geht es euch heute damit?
Ich brauche dringend Austausch und bin um jede Antwort froh und dankbar.
• • 06.08.2016 #1
Was würde dir helfen, damit es dir besser geht? Kriegst du keine Rente? Oder empfändest du die Rente auch als Belastung? Ich fühle mich ausgemustert.... Es kommt mir heute, nach dem Gepräch, irgendwie vor wie Endstation.
