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döni
ich hab mich gestern so schlecht gefühlt!

Als ich bei meinem Neurologen/Psychologen war hab ich ihm davon erzählt dass ich es lieber OHNE medikamente versuchen will... Allein die Tatsache dass ich Medikamente nehm, bringt mich noch mehr zum verzweifeln!!

Er hat zu mir gesagt dass ich Citalopram nehmen soll, da es mir ohne tabletten jetzt nur noch schlechtr ginge... Dann hat er mich wirklich doof angemacht weil ich ja eh noch die spritze IMAP intus hätte... er sagt wenn die spritze ab montag nicht mehr wirkt, gehts ihnen noch schlechter

diese spritze hab ich vom hausarzt bekommen ohne zu wissen was da für ein wirkstoff drin war. ich hab nur geheult und er hat gesagt es wäre was zur beruhigungn. ich selbst will ja nie wieder diese spritze, und nie wieder tabletten!

ohman was mach ich denn nur. ich muss sagen dass ch heute zwar schon zitter... und zwar wirklich bissl ein komisches gefühl hab, aber im großen und ganzen fühl ich mich ein wenig leichter weil die last der tabletten nicht auf mir liegt...

28.09.2007 10:29 • 04.10.2007 #1


6 Antworten ↓


G
Weißkittel sind und bleiben halt doch A....

Sicher, synthetische Mittel helfen schon, aber wie kann ich einen Patienten so unter Druck setzen und verunsichern? Wenn der Dollbohrer sich wenigstens die Mühe gemacht hätte, Dir genau zu erklären, warum es besser ist, Medikamente zu nehmen, wäre das schonmal was wert gewesen. Zu dem Blödbeutel würd' ich nicht mehr gehen und mir irgendwo einen vernünftigen Therapeuten suchen. Ja, auch das ist schwer. Vielleicht mal bei einem Heilpraktiker probieren? Und daß der Hausarzt einfach mal eben was verabreicht ist ja auch der Knüller. Am besten man sieht die Truppe in zwei Kilometer Abstand und von hinten.

Abrupt absetzen kannst Du die Tabletten nicht, die müssen ausgeschlichen werden. Such' Dir auf alle Fälle einen anderen Doc, sowas geht ja gar nicht!

02.10.2007 11:04 • #2


A


Warum sind Ärzte so!?!?

x 3


ZZerRburRuSs
hi

ich find auch soetwas hätte er nicht sagen dürfen !

sicherlich ist er arzt und kennt sich wohl damit aus (hoffe ich)
aber worte sind schon unheimlich stark .

er hätte dir ja anbieten können es erstmal ohne zu versuchen und dann zusammen endscheiden ob medis oder nicht !

aber verlier nicht den mut ! es gibt auch einfühlsamere ärzte .
ich musste auch beide arten kennen lernen .

LG ZZ

03.10.2007 23:17 • #3


Makani
Ich hab in der langen Zeit,wo ich an Angst und Panikattaken leide,
auch immer wieder erlebt,
das man mit Tabletten abgespeist wird,
Angefangen hat es .
vor Jahren wo ich dann zum Arzt bin,da bekam ich
Frsium ,es wurde nur gesagt
,nehmen sie die mal,dann wird es besser.
Über die Wirkung ,Nebenwirkung und Folgen wurde nichts gesagt,
ich war dann so weit,das ich ohne die Dinger nicht mehr konnte.
Auch wo ich dann von den Tabletten weg war,
begann noch eine odyssee ,andere Tabletten,die Namen weiß ich alle nicht mehr.
Krankenhaus aufenthalt,Therapiene,was auch nicht das Ware war,oder ich hab halt eben die falschen Therapieplätze gehabt,ich weiß es nicht.

Mein Gefühl ist ,man wird von vielen Ärzten nicht ernst genommen,
und nur mit Beruhigungstabletten versorgt.

GLG Makani

04.10.2007 09:17 • #4


E
hey du
naja, ziemlich taktloses verhalten von deinem arzt.

bezüglich tabletten, rat ich dir das zu versuchen was du denkst sei für dich das beste!
natürlich haben ärzte gewisses fachwissen über entzugserscheinungen und was weiss ich- aber ich bin fest davo überzeugt, dass man ohne tabletten klarkommt, wenn dies ein ziel ist.

ich hab selbst über längere zeit deanxit genommen. hatte es aber auch satt und wollte insbesondere etwas gegen das gefühl tun, nicht gand in der wirklichkeit zu sein! hatte einfach das gefühl die tabletten würden mich nicht ganz auf dem boden stehen lassen. hab halt irgendwo bisschen schiss gekriegt, weil es mich (hatte ich den eindruck) viel ZU sehr beruhigt hat. also ich sah alles schon vielviel ZU locker.

jedenfalls hab ichs ohne absprache einfach abgesetzt. weil ich konnte mir die reaktion vorstellen - lieber nicht und wenns undbedingt sein soll, dann in langsamen schritten. also kontinuierlich weniger tabletten einfach.
ich wollte das ganze aber nicht so hinauszögern! und hab eh ziemlich den dickschädel. naja, ich hab einfach wirklich den eindruck dass ich ganz genau spüren kann was für mich gut ist und was nicht. bis jetzt bin ich damit gut gefahren. (was nicht heissen soll, dass ich nichts tu was weniger gut wär)
aber eben, ich würd dir raten auf dein bauchgefühl zu hören.

liebe grüsse!

04.10.2007 11:07 • #5


G
Ich glaube nicht, dass das daher kommt, dass der Arzt einen nicht ernst nimmt. Sondern daher, dass die allermeitsen Ärzte so ausgebildet wurden: Gegen Symptome gibt es Tabletten. Und: Die wirklich guten = wirksamen kann nur ein Arzt verschreiben.

Sie sind ja in der Regel keine Psychotherapeuten, können also selber nichts dagegen tun. Und sie wissen, wie man hier ja auch lesen kann, dass keineswegs jede Psycho-Therapie hilft, also die Probleme beseitigt. Und sie wissen, dass eine Therapie meist lange dauert. Wenn ein Patient sehr schlecht drauf ist, dann bieten sie eben die Behandlung an, über die sie verfügen.

Aber ich bin auch der Meinung, dass ein Arzt normalerweise mit dem Patienten besprechen sollte, was er geben will/kann und Nebenwirkungen, Gewöhnungseffekt usw. besprechen sollte.

04.10.2007 11:11 • #6


döni
heute hab ich wieder einen termin bei diesem arzt... ich hoffe er spricht anders mit mir. ich werde euch davon berichten.

04.10.2007 11:14 • #7





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