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Windy
Zitat von AnneKaffeekanne:
drum gilt der Walfang ja auch nicht als tierschutzgerecht …

Aber einen Wal wochenlang zuschauen (sich ergözen) wie er vor sich hin verendet schon. Sorry, aber da hört mein Verständnis auf mit tierschutzgerecht. Aber wir sind ja alle ganz lieb, nett und vor allem hypermoralisch. 😎

Achja, natürlich mit Haltung (wie ein Vollpfosten).

Lenkt auch alles so schön ab, von anderen Sachen ... nennt man mediale Koordination.

x 1 #1041


SilentRoG
Zitat von AnneKaffeekanne:
Ich glaube wirklich, dass man den Wal nicht mal ansatzweise human töten kann, also so, dass er sofort bewusstlos wird und nichts mehr spürt … Bei ...

Sprengen. Das geht sehr schnell.

#1042


A


Wal-Drama in der Ostsee Ihre Zukunft ist unsere Zukunft

x 3


Kruemel_68
Zitat von Windy:
aber wenn man ne Katze einschläfern kann, dann kann man auch nen Wal einschläfern,

Das Thema hatten wir doch nun am Anfang schon erschöpfend durchgekaut. Es gibt drei Möglichkeiten:

1. Sein Herz mit Elektroschocks anhalten = sehr schmerzhaft
2. Erschießen = ungenau und ebenfalls schmerzhaft
3. Sprengen = wäre das humanste, da es schnell geht

x 1 #1043


Windy
@Kruemel_68

Was spricht dagegen ihm Sprengstroff durchs Maul in den Magen zu plazieren und warum ist das bisher noch nicht passiert? Ist wahrscheinich zu tierschutzunfreundlich und sieht alles nicht so gut aus, auf wochenlang (fast schon nen Monat) Blödfilmchen und Titelseiten, vor allem läßt es die Verantwortlichen nicht so gut aussehen.

#1044


Dunkelbunte
Ich bin hier raus.

Es nimmt hier absurde Formen an.

Meine letzten Gedanken öffentlich:

Ich wünsche dem Wal ein schnelles Ende seiner Misere. Ob es nun der Tod ist oder eine erfolgreiche Rettung.

Ich wünsche den Helfern, das sie es gut verarbeiten können und sich nicht durch die Gesellschaft brandmarken lassen. Bleibt Tierschützer!

Und ich wünsche den jungen Menschen, die so etwas wie Leid, Sterben auf Raten und Hilflosigkeit noch nie erlebt haben, das sie sich Hilfe suchen.

Ein Danke an Timmy 💓
Da ist noch Leben in mir 🙌
Da ist noch Widerstand und Lust am Kämpfen für das Gute!

Weil jedes Leben Würde verdient. Halleluja 🔥

x 5 #1045


Windy
Am absurdesten finde ich, daß man dem Wal so lange beim sterben zuschaut. Der liegt anscheinend seit dem 31. März dort fest.

#1046


miheda
Zitat von Windy:
@Kruemel_68 Was spricht dagegen ihm Sprengstroff durchs Maul in den Magen zu plazieren und warum ist das bisher noch nicht passiert? Ist ...

Aber wie bitte soll man denn den Sprengstoff in seinen Magen bekommen ?!?!?!

#1047


Windy
Zitat von miheda:
Aber wie bitte soll man denn den Sprengstoff in seinen Magen bekommen ?!?!?!

Durchs Maul oder betäuben, oder einen tiefen Schnitt in der Mitte plazieren und den armen Kerl endlich erlösen. Aber das erübrigt sich denke ich von alleine in naher Zukunft und man weiß nun, wie lange ein Wal braucht bis er stirbt, wenn er irgendwo gestrandet ist.

#1048


miheda
Zitat von Windy:
Durchs Maul oder betäuben, einen tiefen Schnitt in der Mitte plazieren und den armen Kerl endlich erlösen.

Der macht nicht mal sein Maul auf für Futter, ich denke für Sprengstoff gleich gar nicht. Und wer kennt sich damit aus wie viel Betäubungsmittel so Wal braucht ? Das halte ich wirklich für absolut unrealistisch

x 1 #1049


miheda
Außerdem wäre das eine bestialische Schweinerei

x 1 #1050


Windy
@miheda

Plan B wäre ein tiefer Schnitt in die Mitte und dort Sprengstoff plazieren, wenn Betäubung zu unsicher ist für sein Wohlbefinden, das mit Sicherheit eh schon lange nicht mehr existiert. Der hat schon Schmerzen und Qualen seit dem 31. März.

#1051


Windy
Zitat von miheda:
Außerdem wäre das eine bestialische Schweinerei

Klar, da würde nicht gut aussehen, wie man ja an der ach so menschlichen Reaktion ablesen kann.

Ne bestialische Schweinerei ist für mich, den da so lange wimmernd in Todesqualen rumliegen zu lassen und überhaupt Lebewesen mit Lustgewinn und Unterhaltungswert so lange beim verenden zu beobachten, sich dabei aber noch wie die großen Helden aufzuspielen. Seit dem 31. März geht das schon so. Aber immerhin weiß man dann, wie lange das dauert und man konnte seinen voyeuristischsadistischen Neigungen nachkommen. Auf die nächsten 30.000 Blödtiktokfilmchen ganz oben in der Topdoofglotzliste!

x 1 #1052


miheda
Im November 1970 verendete ein 14 Meter langer und acht Tonnen schwerer Pottwal und strandete in der Nähe von Florence, Oregon.
Die Explosion verteilte große Fettstücke in einem großen Radius um den Strand und führte dazu, dass ein Auto zerstört wurde und auch die Aas fressenden Vögel verjagt wurden. Sie hätten sowieso nicht viel mit den Überresten anfangen können, da die Stücke zu groß waren, als dass sie damit umgehen konnten. Die Explosion beseitigte auch nicht den ganzen Wal, so dass sich die Arbeiter der Oregon Highway Division weiter mit den übelriechenden Resten beschäftigen mussten.

x 2 #1053


S
Zitat von Windy:
Aber immerhin weiß man dann, wie lange das dauert und man konnte seinen voyeuristischsadistischen Neigungen nachkommen.

Das ist ja nun auch mal reichlich übertrieben, was du da so von dir gibst.

x 1 #1054


Sonnenzauber
Langsam wird’s hier echt gruselig, irgendwie wie die ganze „Nicht Wal Rettung“. Hab jetzt auch auf stumm geschalten.

#1055


Butterfly-8539
Zitat von Wildrose:
Es wurde ja vor Wochen schon gesagt " Der Wal atmet mit immer größeren Pausen. Der Wal hat jetzt eine sogenannte Zwischenatmung, das zeigt, dass er im Sterben liegt". Dann lebte er aber immer noch weiter und weiter und dann stieg das Wasser und er schwamm auf einmal los und schwamm ganz munter den ganzen ...

Gestern sagte T. Backhaus das der Wal regelmäßig atmet und die Experten nicht richtig lagen. Er wäre sehr agil, nimmt alles wahr, reagiert sofort und hat einen enormen Lebenswillen. Die wunden sind durch diese Maßnahmen bereits geheilt. Sie haben schon einiges gutes geleistet. Leider nicht so wie man es sich vorgestellt hat, aber so ein Riese wurde auch noch nie in der Ostsee gerettet.
Sonntag könnte es wieder zu steigendem Wasser kommen, ca. 60 cm, was dann den Wal eigenständig wieder zum Aufbruch verleiten könnte.
Hatte gestern den Einfall, warum so ein Aufwand geplant wird, statt vom Kopf her eine Art Kreisverkehr bis zur der Einfahrtschneise der Großschiffe abzusaugen. Das sieht so aus, als wenn es paar Meter wären. Statt immer hinten herumzusaugen, wäre doch vorne ggf. eine Möglichkeit. Vielleicht hat das noch keiner überdacht. Wenn man wüßte wo man seine Gedanken anbringen könnte, vielleicht wäre es viel einfacher als die planen. Er könnte vorne wegschwimmen nach links, so wie man es am Video sieht. Wäre dann in der tieferen Rinne und könnte in die richtige Richtung schwimmen. So kurz vorm Ziel, denn wenn er im anderen Teil des Gewässers wäre, nach der Enge, gäbe es diese flachen Stellen nicht mehr und er könnte wieder ganz normal schwimmen.

x 2 #1056


Butterfly-8539
Zitat von Wildrose:
Es wurde ja vor Wochen schon gesagt " Der Wal atmet mit immer größeren Pausen. Der Wal hat jetzt eine sogenannte Zwischenatmung, das zeigt, dass er im Sterben liegt". Dann lebte er aber immer noch weiter und weiter und dann stieg das Wasser und er schwamm auf einmal los und schwamm ganz munter den ganzen ...

Wie bereits von mir geschrieben, glaube ich Experten schon lange nicht mehr. Das hat Gründe.
Waren nicht bei C. auch Experten?

x 2 #1057

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Butterfly-8539
Zitat von Windy:
Einfach nur grauslig, was die mit dem Tier machen und alles nur für mediale Dauerpräsenz. Sieht man mal wieder wie bestialisch der Mensch sein kann. Die hätten den schon lange einschläfern können, wenns auch vielleicht nen Tag gedauert hätte, aber der arme Timmy hätte sich nicht so endlos lange rumquälen ...

Er scheint auf alles gut zu reagieren und ist nicht krank. Er verschwamm sich und hatte das 20 Meter Nylonnetz um sich gewickelt und im Maul (teilw. eingwachsen).

Heute steht in der msn:
"Rätsel um verirrten Ostsee-Buckelwal!"
Studie bringt plötzlich ein Phänomen als Ursache ins Spiel.
Buckelwal Timmy kommt seit Tagen nicht mehr aus der Ostsee heraus. Eigentlich wollte der Meeresriese Richtung Grönland ziehen.
Die Frage drängt: Wie verliert ein Meister der Navigation die Spur?
Normalerweise schwimmen Buckelwale Tausende Kilometer schnurgerade. Ihr innerer Kompass nutzt Magnetfelder und führt sicher von warmen Winterquartieren in den Nordatlantik.

Doch starke Sonneneruptionen können diesen Kompass stören. Wenn geladene Partikel die Magnetfelder durcheinanderbringen, versagt das natürliche Leitsystem. Genau dann häufen sich Irrläufe in Küstengewässern wie der Ostsee.

Eine Studie liefert dazu einen Ansatz. Die US-Biologin Dr. Jesse Granger analysierte jahrzehntelange Grauwaal-Daten und veröffentlichte 2020 Ergebnisse im Journal "Cell Press". An Tagen mit heftiger Sonnenaktivität stranden Meeressäuger viermal häufiger.

Buckelwale orientieren sich ähnlich wie Grauwale. Deshalb könnte auch bei Timmy die Sonne für Verwirrung gesorgt haben. Der Effekt trifft nicht jeden Wal, aber er erhöht das Risiko, in Randmeere wie die Ostsee abzudriften. Der zeitliche Zusammenhang wirkt auffällig. Zwischen 20. und 22. März erleuchteten Nachwirkungen starker Eruptionen am Himmel mit Polarlichtern. Am 23. März meldeten Beobachter Timmy in der Lübecker Bucht vor dem Timmendorfer Strand.

Ostsse-Lichter als falscher Kompass

Statt die Route nach Grönland zu halten, bog Timmy offenbar über die Nordsee in die Ostsee ab. Ein falscher Schritt im Navigator-mit Folgen. Zur Jahreszeit passt seine Reise dennoch. Seit Januar wandern die Tiere aus wärmeren Revieren in den nördlichen Atlantik. "Manche schwimmen die Strecke auch allein", sagte Professor Judith Denkinger vom Meeresmuseum Stralsund bereits im Vorjahr, so "Merkur.de"

Santino entsetzt über Rettungsdrama um Wal Timmy :"Elendes Verrecken"
Allein unterwegs zu sein, macht verletzlich. Ohne erfahrene Artgenossen fehlt Korrektur, wenn die Ostsee zur Sackgasse wird. Zeugen berichteten nach der ersten Strandung vor Timmendorf von herzzerreißenden Rufen. Typisch für Buckelwale, die so ihre Gruppe suchen.

Fest steht: Die Sonne könnte zum unsicheren Gegenspieler geworden sein. Ein Naturereignis, das Kompasse kippen lässt und die Ostsee zur irreführenden Bühne macht.

x 2 #1058


Sonnenzauber
@Butterfly-8539 das waren leider keine Experten bei Corona 🥶🥶🥶

x 1 #1059


Butterfly-8539
Zitat von klaus-willi:
Wir können zum Mond fliegen und bei irdischen Problemen wird total versagt. Kann man um den Wal keine Spundwände aufstellen und dann wie in einer Badewanne fluten. Dann wäre er erst einmal im tieferem Wasser und könnte sich erholen. Ich versteh das alles auch nicht mehr.

Genau diese Idee erklärte ich vor paar Tagen meinen Bekannten, die auch beipflichteten. So einfach wäre es. Diese Wanne könnten sie schwimmend rausziehen mit einem größeren Schiff. Ihn anschließend bis in den Atlantik transportieren.

Oder wie meine neue Idee heute war, am Kopf im halbkreis bis zur tiefen Rinne wo größere Schiffe laufend vor der Kamera vorbeifahren, einen Graben ausbaggern. So könnte es am Sonntag wenn wieder mehr Wasser (ca. 60cm) kommt, davonschwimmen in die richtige Richtung nach der Einbuchtung.

x 2 #1060


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