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Butterfly-8539
Zitat von silberauge:
Vor allem, wie soll man so ein verletztes geschwächtes Tier transportieren ohne ihm noch weiter zu schaden? Mit einer Winde in einen Lastkahn heben... da bin ich richtig erschrocken und frage mich, ob die wohl noch ganz dicht sind.

Wurde vorhin alles erklärt im Interview.
Mit einem Netz was sie aber heute doch noch nicht unter ihn gelegt haben. Man weiß nicht wie er über Nacht drauf reagiert. Wird kurz vor dem Plan untergelegt.
Leider konnte der zweite Bagger nicht kommen. Die Mannschaft hat aber selbst 4x10 Meter Sand entfernt. Morgen nochmals selbes.
Sonntag oder Montag soll er weg kommen, wenn alles gut geht. Mein Gedanke ist der lange Zeitverbrauch. Kostbare Zeit die verloren ging. Er sei aber immer gut in Form.
Finde bei Interviews oft so dumme Fragen nervig. Derjenige der die Antworten geben soll, schnauft auch stets genervt auf.
Kappieren die alle nicht, das keiner eine Glaskugel vor sich hat und nicht in die Zukunft schauen kann? Soviel unlogische Fragen.

x 3 #1021


Butterfly-8539
Heute steht in der msn:
"Rätsel um verirrten Ostsee-Buckelwal!"
Studie bringt plötzlich ein Phänomen als Ursache ins Spiel.
Buckelwal Timmy kommt seit Tagen nicht mehr aus der Ostsee heraus. Eigentlich wollte der Meeresriese Richtung Grönland ziehen.
Die Frage drängt: Wie verliert ein Meister der Navigation die Spur?
Normalerweise schwimmen Buckelwale Tausende Kilometer schnurgerade. Ihr innerer Kompass nutzt Magnetfelder und führt sicher von warmen Winterquartieren in den Nordatlantik.

Doch starke Sonneneruptionen können diesen Kompass stören. Wenn geladene Partikel die Magnetfelder durcheinanderbringen, versagt das natürliche Leitsystem. Genau dann häufen sich Irrläufe in Küstengewässern wie der Ostsee.

Eine Studie liefert dazu einen Ansatz. Die US-Biologin Dr. Jesse Granger analysierte jahrzehntelange Grauwaal-Daten und veröffentlichte 2020 Ergebnisse im Journal "Cell Press". An Tagen mit heftiger Sonnenaktivität stranden Meeressäuger viermal häufiger.

Buckelwale orientieren sich ähnlich wie Grauwale. Deshalb könnte auch bei Timmy die Sonne für Verwirrung gesorgt haben. Der Effekt trifft nicht jeden Wal, aber er erhöht das Risiko, in Randmeere wie die Ostsee abzudriften. Der zeitliche Zusammenhang wirkt auffällig. Zwischen 20. und 22. März erleuchteten Nachwirkungen starker Eruptionen am Himmel mit Polarlichtern. Am 23. März meldeten Beobachter Timmy in der Lübecker Bucht vor dem Timmendorfer Strand.

Ostsse-Lichter als falscher Kompass

Statt die Route nach Grönland zu halten, bog Timmy offenbar über die Nordsee in die Ostsee ab. Ein falscher Schritt im Navigator-mit Folgen. Zur Jahreszeit passt seine Reise dennoch. Seit Januar wandern die Tiere aus wärmeren Revieren in den nördlichen Atlantik. "Manche schwimmen die Strecke auch allein", sagte Professor Judith Denkinger vom Meeresmuseum Stralsund bereits im Vorjahr, so "Merkur.de"

Santino entsetzt über Rettungsdrama um Wal Timmy :"Elendes Verrecken"
Allein unterwegs zu sein, macht verletzlich. Ohne erfahrene Artgenossen fehlt Korrektur, wenn die Ostsee zur Sackgasse wird. Zeugen berichteten nach der ersten Strandung vor Timmendorf von herzzerreißenden Rufen. Typisch für Buckelwale, die so ihre Gruppe suchen.

Fest steht: Die Sonne könnte zum unsicheren Gegenspieler geworden sein. Ein Naturereignis, das Kompasse kippen lässt und die Ostsee zur irreführenden Bühne macht.

x 2 #1022


A


Wal-Drama in der Ostsee Ihre Zukunft ist unsere Zukunft

x 3


Mariebelle
Ich gucke gerade auf Tagesschau 24

'Die Nordreportage'

Es geht in dieser Sondersendung um den Wal und alles ,was bisher getan/versucht wurde.

x 1 #1023


SilentRoG
Interessante Einschätzung zu Backhaus. Egal wie Mannes betrachtet. So wirklich gut kommt er nicht dabei weg.



Nach 28 Jahren Politik Karriere sind es halt mal seine 5 Minuten Ruhm vor der Kamera, als unbekannter Politiker.

#1024


Supergirl01
In Australien konnte ein Buckelwal von einer Sandbank gerettet werden.

Vielleicht schafft es unserer auch noch. 🍀

x 2 #1025


J
Es ist natürlich keine alltägliche Rettungsaktion in Deutschland einen gestrandeten Wal wieder ins offene Meer zu transportieren.

Aber...seit über 3 Wochen (!) immer neue "Rettungsideen" und "Experten" die sich daran beteiligen.
Vielleicht ist das ungerecht von mir aber mein Eindruck ist, das bis die sich irgendwann mal auf ein im wahrsten Sinne des Wortes "tragfähiges Konzept" geeinigt haben der Wal bereits verstorben ist.

Natürlich bin ich auch nur interessierter Laie, ich finde aber den "Erfolg" bisher maximal irritierend.
Jeden Tag eine PK und entscheidendes passiert einfach nicht.
Mit (zu lesen) 2.5 kg (!) Hering ist dem Wal ja z.b. wohl nicht auch nicht zu helfen wenn der ne Tonne fressen kann..

Für mich ist diese "Rettung" bisher auf jeden Fall ne große Enttäuschung.

x 3 #1026


Wildrose
Es wurde ja vor Wochen schon gesagt " Der Wal atmet mit immer größeren Pausen. Der Wal hat jetzt eine sogenannte Zwischenatmung, das zeigt, dass er im Sterben liegt".
Dann lebte er aber immer noch weiter und weiter und dann stieg das Wasser und er schwamm auf einmal los und schwamm ganz munter den ganzen Tag umher
( schön zu sehen ).
Man weiß gar nicht mehr, was man glauben soll.
Vielleicht passiert ja am Sonntag/Montag jetzt tatsächlich was mit diesem ' Waltaxi '.

x 4 #1027


Windy
Einfach nur grauslig, was die mit dem Tier machen und alles nur für mediale Dauerpräsenz. Sieht man mal wieder wie bestialisch der Mensch sein kann. Die hätten den schon lange einschläfern können, wenns auch vielleicht nen Tag gedauert hätte, aber der arme Timmy hätte sich nicht so endlos lange rumquälen müssen und die ganze Welt ergözt sich noch daran. Inzwischen hat er bestimmt schon so starke Gehirnschäden, daß er draußen gar nicht mehr überleben kann. Pfuideibel! 🤢

x 1 #1028


Wildrose
Leider kann er ja nicht sprechen und so können die Experten und Walflüsterer alles Mögliche hinein interpretieren, was er angeblich will oder fühlt.

x 1 #1029


klaus-willi
Wir können zum Mond fliegen und bei irdischen Problemen wird total versagt.
Kann man um den Wal keine Spundwände aufstellen und dann wie in einer Badewanne fluten.
Dann wäre er erst einmal im tieferem Wasser und könnte sich erholen.
Ich versteh das alles auch nicht mehr.

x 2 #1030


Dunkelbunte
Zitat von Windy:
Die hätten den schon lange einschläfern können,

Wo hast du gelesen, das dies möglich sei?

Soweit ich weiß, geht das überhaupt nicht. Das wurde auch noch nie gemacht.

x 1 #1031


Windy
Zitat von Dunkelbunte:
Wo hast du gelesen, das dies möglich sei?

Nirgends, aber wenn man ne Katze einschläfern kann, dann kann man auch nen Wal einschläfern, wenn man das Mittel proportional zur Körpermasse dosiert und wenn er auch zwei Tage brauchen würde, bis er in den Walhimmel fliegt, wäre es immer noch ein wesentlich verkürzter Weg dahin. Ich wette der überlebt das ganze bisherige Prozedere nicht und wenn, dann ist er schon so geschädigt, daß er sicher kein Spaß mehr am Leben hat.

x 1 #1032


AnneKaffeekanne
Hmmm … naja, nee … wie soll man denn durch die dicke Speckschicht Medikamente verabreichen 💉? Und welche Menge, bei der enormen Größe? Es gibt ja keine Erfahrungswerte dbzgl. 🤷‍♀

x 1 #1033


S
So einfach ist es wohl nicht mit der Dosierung, sonst hätte man es schon gemacht.

x 1 #1034


Wildrose
Herr Backhaus war wohl heute mit einem DLRG Boot im Wasser beim Wal.
Wahrscheinlich hat er gesagt : " Lieber Wal ! Egal, wie das hier ausgeht. Du sollst ein schönes Denkmal bekommen. "
Das freut den Wal bestimmt.

Ironie

x 5 #1035


Windy
Der arme Timmy, braucht jetzt noch Tierpsychologen und Verhaltenstherapeuten, ein EEG und am besten wird er noch stündlich durch ein MRT geschoben. Wie wurden eigentlich früher die Wale getötet, als man sie noch für Fleisch und Tran gejagt hat? Mehrere Wochen hat das ja auch nicht gedauert und humaner, als dieses, peinliche Mediendauerspektakel, an dem sich so viele ergözen, ist es allemal. Also ich finds einfach nur gräßlich, wie das ausgeschlachtet wird und das Tier total vermenschlicht, sogar Timmy hat man ihn genannt, wie Flipper und Co..

Sollen sich doch 20 Tierpsychologen vor ihn hinsetzen und in den Sterbeprozess bespaßen, seine Sterbegeräusche laufend aufzeichnen und live in die Öffentlichkeit streamen, damit sie sich alle wie Helden fühlen können. Echt, das ist doch das Allerletzte, was da abgezogen wird. Da hat keiner den Mumm, den zu erlösen, früher gings doch auch wesentlich schneller, als diese unendliche Geschichte.

Als nächstes bauen sie bestimmt noch Souvenirshops um ihn rum und verkaufen kleine Plüschtimmis für 200 Euro.

#1036


SilentRoG
Zitat von Wildrose:
Herr Backhaus war wohl heute mit einem DLRG Boot im Wasser beim Wal. Wahrscheinlich hat er gesagt : " Lieber Wal ! Egal, wie das hier ausgeht. ...

Jetzt können doch den Mann auch mal seine fünf Minuten Ruhm.
28 Jahre in der Politik und man hat noch nie was von ihm gehört.
Das ist JETZT sein Moment sich in der Geschichte zu verewigen.

x 4 #1037

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Windy
@SilentRoG

Eben, genau darum gehts! Publicity ohne Ende aufm Rücken eines endlos langsam dahinsiechendsterbenden Wals und wenn er jetzt gerettet werden würde, sind alle die moralisch überlegenen, tollen Helden, voller Menschlichkeit.

Facepalm

Also Menschlichkeit seh ich da NULL. Feige Luschen, die sich als die Helden der Nation aufspielen, aber sich zu fein sind, die Händchen schmutzig zu machen und den endlich mal zu erlösen.

Wie lang liegt der denn da schon rum? Mindestens seit dem 3. April, bald nen Monat. Also ich kann mir das nicht seitdem jeden Tag anstehen und mitverfolgen, weils mir schlecht wird.

#1038


Windy
Zitat von AnneKaffeekanne:
wie soll man denn durch die dicke Speckschicht Medikamente verabreichen

Betäuben einen Schnitt machen und dann das Mittel in eine Ader injiziieren, warum ist das so schwer? Sieht aber nicht so schön aus für die Titelseiten, Blödfilmchen und verdunkelt den Heiligenschein der Verantwortlichen, bzw. läßt sie nicht mehr so heldenhaft wirken. Hallo, da liegt kein Mensch. Es ist ein seit bald einem Monat verendender Wal, aber die warten schon liebevoll und empathisch ab, bis er den letzten Schnaufer tut und lassen sich daneben dann noch als die großen Retter vermarkten.

#1039


AnneKaffeekanne
Ich glaube wirklich, dass man den Wal nicht mal ansatzweise human töten kann, also so, dass er sofort bewusstlos wird und nichts mehr spürt … Bei kleineren Tieren kann man das recht gut kontrollieren, bei einem Wal is das aber schwierig … da ist die dicke Fettschicht u. der riesige Körper … das Gehirn ist relativ klein und schwer exakt zu treffen … die modernen Harpunen treffen ja auch nicht immer genau die richtigen Stellen, drum gilt der Walfang ja auch nicht als tierschutzgerecht …

Nun lässt man ihn leiden, weil man sein Leiden nicht zuverlässig vermeiden kann … oder so … Es ist einfach kompliziert 😔

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A


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