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... das erschüttert mich. Was ist bloß mit unserer Welt passiert dass so viele junge Menschen krank sind.

Auf der anderen Seite ist es gut dass diese Menschen ihre Probleme jetzt, in so jungem Alter, kennen, somit werden die Probleme frühzeitig angepackt und chronifizieren sich (hoffentlich) nicht.

Ihr Lieben, kämpft aktiv um wieder Lebensqualität zu erlangen. Wir, das ältere Semester, was wahrscheinlich die Probleme schon über Jahrzehnte herumträgt (meist erst viele Jahre unwissentlich), haben es da schon sehr viel schwerer denke ich.

Bin aber davon überzeugt dass wir es alle schaffen, wenn wir nur aktiv daran arbeiten!

Also festedaumendrück für uns alle.

Lg
Shaliah

19.01.2010 00:12 • 01.02.2010 #1


3 Antworten ↓


Hallo du, ich freu mich eher, dass sich die jungen Menschen schon so früh Hilfe suchen. Ich habe meine Ängste und Zwänge „erst” mit 22/23 angefangen zu bearbeiten. Mittlerweile bin ich 36.

Ich ärger mich oft über mich, dass es nicht früher war. Ich beneide junge Leute auch darum - also nicht um das Leben mit der Angst etc, aber um das frühe Erkennen. Einige Krankheitsbilder kann man so stark mindern und effektiv behandeln. In der Klinik wo ich war, da war die Jüngste 15 glaub ich.

Bin ja auch Kulturpessimist und sicher haben Hartz 4, Kinderarmut, Wirtschaftskrise und ein Klima der emotionalen Kälte auch was damit zu tun, aber es gibt mittlerweile eben auch vermehrt Orte, wo man sich austauschen und Hilfe suchen kann - und die werden dann ja eben auch genutzt. Is doch gut so.

Gruß
Feuerwolf

19.01.2010 00:41 • #2



So viele junge Menschen hier im Forum

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Da ich keine entsprechenden Studien kenne, ob die Zahl der (jungen) Menschen mit (sozialen) Problemen zugenommen hat, kann ich nur mutmaßen.
Hauptsächlich würde ich folgende These aufstellen:
- Erfahrungsgemäß ist der überwiegende Teil junger Menschen der in ihrer Zeit befindlichen Technik afin (soll heißen, ich kann mit Computern umgehen, aber nicht mit der professionellen Nähmaschine, die meine Oma ohne Wimpernzucken bedient). Das Internet ist nunmal ein Medium seiner Zeit, und (meist) doch sehr anonym. So kann man relativ gefahrlos seine Probleme mit gleichgesinnten teilen.

Es mag mMn zwar einen Wandel der Gesellschaft geben, wie er auch immer wieder angesprochen wird, aber zumindest vom reinen sozialen Verhalten 1vs1 glaube ich nicht, dass sich über die Jahrzente da viel geändert hat.

27.01.2010 21:49 • #3


Hey,

Darüber habe ich auch mal diskutiert, auch mit meinem Psychiater, die ganzen anforderungen um richtig leben zu können werden immer höher,

daher stehen die jungen leute schon unter druck, da man heutzutage mit einem Hauptschulabschluss kaum noch weiter kommt.

01.02.2010 17:22 • #4