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Hallihallo,

ich vermute mal, dass sich hier einige Personen mit Fibromyalgie aufhalten und wollte mal Fragen, ob ihr vielleicht ein paar Tipps und Empfehlungen habt. - Ich leide seit 14 Jahren unter Schmerzen (damals war ich 10) seitdem ich 16/17 bin sind die Schmerzen täglich da. Psychotherapien habe ich hinter mir und Medikamente bekomme ich auch. Mein Problem ist jedoch, dass ich immer öfter nicht nur die Schmerzen habe sondern teilweise nicht durch Schmerzen sondern durch Muskelkrämpfe/ Muskelschwäche bewegungsunfähig bin. Also wird es immer häufiger, dass ich mehrere Tage eine meiner Schulter kaum bewegen kann, nicht mehr Schreiben kann, keine Treppen gehen kann usw. Die Ärzte sagen, ich soll nur so viel machen wie ich kann, jedoch fügte einer hinzu, dass ich in meinem Zustand später ja gar nicht arbeiten könne (noch studiere ich). Da ich aber beim besten Willen nicht aufgeben werde bin ich offen für jegliche Tipps bezüglich Ernährung, vllt auch sehr hilfreiche sportliche Aktivität (natürlich kenn ich alle Standartübungen von Physiotherapeuten, aber vllt gibt es ja "geheimtipps").

Und mich würde interessieren, ob hier noch mehr Personen sind, bei denen die Symptome mehr auf körperlicher Bewegungseinschränkung als auf Bewegungseinschränkung durch Schmerzen liegen. Ich habe zwar die Befürchtung, dass es nur so schlimm geworden ist, da ich trotz Schmerzen immer weitermache, aber vllt kann mich ja jmd eines Besseren belehren.

19.12.2014 21:35 • 20.12.2014 #1


18 Antworten ↓


Welcome,
Ich hoffe ich falle nicht gleich mit der Türe ins Haus.
fibromyalgie ist für mich eine Variante der Somatisierungsstörung. Letztendlich läßt sich fibromyalgie diagnostisch nicht nachweisen. das mit den Tenderpoints ist fraglich. wenn der Arzt Dir die Punkte drückt und die Schmerzen dann, das ist diagnostisch vollkommen ohne Wert. in unserer Gesellschaft haftet psychischen Erkrankungen ein starkes Stigma an. Man hat es in den Muskeln, man hat es am Herzen, aber man hat es schließlich nicht am Kopf. So ist die Diagnose " Fibromyalgie" eine Diagnose mit der die Patientin leben kann, es ist zwar eine körperliche Erkrankung ohne jeden Körperlichen Beweis, aber es ist eine somatische Erkrankung und man ist psychisch damit entlastet. ich weiß das ist nicht leicht zu verdauen. Ich kenne z.b. Eine Frau die hat das chronische Müdigkeits Syndrom, aber von einer psychischen Beteiligung will sie nichts wissen, sie ist ja nicht geisteskrank.
Die meisten Psychater die ich kenne halten Fibromyalgie für eine gesellschaftlich akzeptierte Gefälligkeitsdiagnose. Auch Professor Reimer meinte das mir gegenüber.
Bei den meisten Fibromyalgie Patienten ist es so sie hüten ihre Krankheit wie einen heiligen Gral und sie bestehen auf eine ausschließlich körperliche Ursache, eine psychische Beteiligung wird vehement abgelehnt. wenn man die körperlichen Beschwerden sich näher anschaut, dann könnte man auch alle Somatisierungsstörungen als Fibromyalgie im Umkehrschluß bezeichnen.

Die Symptomatik ist identisch. Meine Theorie lautet, die Fibromyalgie ist eine traumatisch verursachte Somatisierungsstörung und hat die gleiche Ursache wie eben diese. mit irgendwelchen Mitteln ist diese Krankheit nicht behandelbar, aber gleichsam wie bei der Psychosomatik, sehr wohl mit Psychotherpie beeinflußbar. Gib deiner Krankheit einen anderen Namen und sie wäre behandelbar. als Fibromyalgie gilt sie als chronisch und lediglich symptomatisch beeinflußbar.
Ich kenne mehrere Personen mit anscheinender Fibromyalgie bei denen man merkt daß ihre Sensibilität der Auslöser ihrer Erkrankung ist und somit letztendlich psychischer Genese ist.
wer Somatisierungsstörungen hat ist deswegen noch nicht geisteskrank.
so jetzt bist Du dran am kontern, viel Spaß

19.12.2014 22:05 • #2



Umgang mit Fibromyalgie

x 3


monka
Da muss ich dir sehr energisch widersprechen Skeptiker ,mittlerweile ist es erwiesen das es eine Erkrankung der Nervenenden ist.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... licht.html.
und die Symptome sind vielseitig.
ist leider noch nicht bei allen angekommen.

Da ich selber schon lange Jahre darunter leide,und schon Bücher füllen könnte von aussagen... nun ja
Ich lebe Vegan das reduziert die Schmerzen sehr,und Zuckerfrei, Bewegen ist vollkommen richtig,das maß musst du selber rausbekommen,,eher etwas weniger als zuviel und wärme hilft.... winter ist natürlich doof Eine seelische Gesundheit fördert natürlich auch wie bei allen Sachen
lg

19.12.2014 22:36 • #3


vielen Dank für Deinen Hinweis,
einen vegetativen Schmerz gibt es nicht. Der Schmerz, egal ob psychisch oder rein körperlich verursacht unterscheidet nicht zwischen beiden Faktoren. Auch beim sog. psychogenen Schmerz wird dieser über das limbische System an den peripheren C Fasern weiter geleitet. Es gibt keinen eingebildeten Schmerz. Schmerzen sind grundsätzlich an Schmerzrezeptoren gebunden. ALso könnte man auch umgekehrt meinen, wie ich ja auch schon angedeutet habe. Somatisierungsstörungen sind der Fibromyalgie gleichzusetzen und Fibromyalgie wäre eine Krankheit mit ausschließlicher somatischer Genese. dann gäbe es nämlich keine psychogenen Schmerzen, sondern alle diese neurotischen Erkrankungen haben einen ( versteckten) Organischen Hintergrund.
aber wir wissen daß psychogene Schmerzen körperliche Veränderungen in Gang setzen können. wenn ein Schmerz, egal ob psychisch oder nicht, sich über ein paar Jahre festgesetzt hat, dann ist er nicht mehr heilbar, da das Hirn auf Schmerz programmiert ist. Also eine körperliche, organische Folge aufgrund psychischer Veränderungen.
unser schmerzerlebnis, wenn es einige Zeit anhält, hat sich verselbstständigt und ist von einer eventuell rein psychischen Ausgangslage zu einer körperlichen Erkrankung geworden. Die sich aber trotzdem wieder mit geeigneten psychischen Maßnahmen heilen läßt, indem durch Psychotherapie zum Beispiel wieder umgepolt wird. wenn ich Schmerz erwarte dann bekomme ich Schmerz, wenn ich noch mehr schmerz erwarte dann bekomme ich noch mehr Schmerz. wenn ich lerne ich bekomme weniger Schmerz, dann läßt er nach. ja da ist kein Unterschied zwischen psyche und Soma.
interessantes Gespräch zu später Stunde. Auch ein psychisches Trauma ist eine körperliche Verletzung. unser Bewußtsein unterscheidet da nicht. Traurigkeit , Depressionen werden oftmals rein körperlich erlebt, obwohl die Ursache gefühlsmäßig ist. wir wissen alle noch viel zu wenig über die Komplexität des Lebens. Warum überlebt der eine tausend Schicksalsschläge ohne Folgen. der Andere wiederum verliert den Verstand wegen ein bißchen Frust und leidet endlos im Schmerz

19.12.2014 23:09 • #4


Hallo Monka,
Schau mal nach unter
Psychosoziale-Gesundheit.net unter dem Stichwort Fibromyalgie
Professor Volker Faust

Sowie
Neuro24.de ebenfalls Stichwort Fibromyalgie sehr langer Text
Autor Karl Mayer, Neurologe/Psychiater Heidelberg

warum wehren wir uns eigentlich ständig gegen eine psychische Diagnose ?
auch bei einer reinen psychogenen Erkrankung sind die C Fasern (Nervenendungen) die Verursacher der Schmerzen.

20.12.2014 00:29 • #5


Also ich wollte nur wissen, ob jmd Wege hat damit umzugehen. Es ist mir egal welchen der ganzen Theorien ihr glaubt. Es geht bei mir nicht um ein paar Tender Points sondern um eine viel komplexere Störung und ein direktes Trauma gab es bei mir auch nicht. Schimpft ihr es rein psychisch, müsste es mir jetzt viel besser gehen nicht schlechter. Am naheliegensten in meinem Fall ist eine Stoffwechselstörung die sich nicht nur auf Serotonin beschränkt sondern viel weiter geht. Ich kann es auch chronische Schmerzerkrankung nennen. Es bringt aber nichts wenn hier ein Haufen Laien über Dinge diskutiert über die sich selbst die Ärzte noch nicht im Klaren sind. Aber das ganze "das ist nur psychisch" passt nicht zu meinem Krankheitsverlauf. Es ging mir psychisch nie so gut wie in den letzten 2Jahren und meine Erkrankung ist dieses Jahr so schlimm wie nie zuvor

20.12.2014 02:24 • #6


Des Weiteren finde ich es anmaßend dass mir unterstellt wird ich würde psychische Faktoren verweigern. Meine Erkrankung war 7 jahre als psychosomatische Schmerzerkrankung eingestuft. War in einer Klinik. Habe mein Leben umgekrempelt und kämpfe seit Jahren jeden Tag um trotz des Schmerzes ein Leben zu führen auf das ich stolz sein kann. Ich frage hier nach Alltagstipps nicht nach unangebrachten Kommentaren. Wenn ich hätte wissen wollen was ich habe, hätte ich euch sicherlich ausgiebig darüber informiert, wie meine Lebensumstände und Vergangenheit genau aussehen. Und ich finde es sehr schade, dass ich nicht einfach eine Antwort auf meine Fragebekommen konnte (oder einfach keinen Kommentar). Wenn ich genaueres über das Phänomen Fibromyalgie wissen möchte, lese ich lieber wissenschaftliche Arbeiten und Studien als dass ich mir 10verschiedene persönliche Ansichten von 10 Ärzten anschaue.

20.12.2014 02:39 • #7


monka
Zitat von Aliana:
Des Weiteren finde ich es anmaßend dass mir unterstellt wird ich würde psychische Faktoren verweigern. Meine Erkrankung war 7 jahre als psychosomatische Schmerzerkrankung eingestuft. War in einer Klinik. Habe mein Leben umgekrempelt und kämpfe seit Jahren jeden Tag um trotz des Schmerzes ein Leben zu führen auf das ich stolz sein kann. Ich frage hier nach Alltagstipps nicht nach unangebrachten Kommentaren. Wenn ich hätte wissen wollen was ich habe, hätte ich euch sicherlich ausgiebig darüber informiert, wie meine Lebensumstände und Vergangenheit genau aussehen. Und ich finde es sehr schade, dass ich nicht einfach eine Antwort auf meine Fragebekommen konnte (oder einfach keinen Kommentar). Wenn ich genaueres über das Phänomen Fibromyalgie wissen möchte, lese ich lieber wissenschaftliche Arbeiten und Studien als dass ich mir 10verschiedene persönliche Ansichten von 10 Ärzten anschaue.


Ich lebe Vegan das reduziert die Schmerzen sehr,und Zuckerfrei, Bewegen ist vollkommen richtig,das maß musst du selber rausbekommen,,eher etwas weniger als zuviel und wärme hilft.... winter ist natürlich doof Eine seelische Gesundheit fördert natürlich auch wie bei allen Sachen

20.12.2014 06:43 • #8


Hallo Aliana,

Zitat:
Ich frage hier nach Alltagstipps nicht nach unangebrachten Kommentaren. Wenn ich hätte wissen wollen was ich habe, hätte ich euch sicherlich ausgiebig darüber informiert, wie meine Lebensumstände und Vergangenheit genau aussehen. Und ich finde es sehr schade, dass ich nicht einfach eine Antwort auf meine Fragebekommen konnte (oder einfach keinen Kommentar)


ich möchte die Beiträge von Skeptiker und Monka etwas in kommentieren.
Meiner Meinung nach wollten sie dir eine Hilfestellung geben, beide Beiträge wurden sehr gut geschrieben, und keiner hat hier einen unangebrachten Kommentar von sich gegeben, im Gegenteil.

Ich finde es eher sehr befremdend, wenn du so auf Hilfestellungen reagierst.

Ich wünsche dir alles Gute für dein weiteres Leben!

Gerd

Ps. Es wäre dir anzuraten, in eine Selbsthilfegruppe zu gehen, wo du mit direkt Betroffenen dich austauschen kannst.

20.12.2014 11:13 • #9


Celestine
Jede Erkrankung hat eine psychische und körperliche Seite. Die Psyche beeinflusst den Körper und umgekehrt. Das kann man doch nicht getrennt sehen! Ja, ich weiß die Schulmedizin ist ganz oft auch noch nicht soweit. Vielleicht kommt daher auch die Verweigerung, eine Erkrankung als psychosomatisch anzusehen. wie oft kommt es vor, dass Ärzte mit der lapidaren Bemerkung "das ist vegetativ" den Pat. nach Hause schicken ohne irgendwelche Hilfestellungen...

@Aliana: ich habe in meinem Freundeskreis 2 Fibromyalgie-Betroffene und jeder hat so seine individuellen Tricks um im Alltag gut damit zurecht zu kommen. Magnesium ist wohl oft hilfreich (auch in Kombination mit der Schüssler-Variante), regelmäßige Entsäuerungskuren, Stress vermeiden wo es geht, tägliche Entspannungsinseln einbauen, moderate tägliche Bewegung... das sind so die Dinge, die als hilfreich eingestuft werden.

Ich kann verstehen, wenn Du mittlerweile allergisch darauf regierst, wenn es um die psychische Komponente geht. Bedenke aber, dass jeder Beitrag hier in Deinem Thread bedeutet, dass jemand Interesse an Dir und Deinem Thema hat und sich auch Gedanken darüber gemacht hat.

Lieben Gruß

20.12.2014 12:05 • #10


Guten Morgen,

Lieber Gerd, ich stimme dir zu das die Beiträge gut geschrieben sind. Mir geht es nur um den Punkt, dass ich nach etwas ganz anderem gefragt habe. Dementsprechend sind diese Antworten für mich nicht hilfreich und in diesem Sinne unangebracht (ich meine damit nicht, dass die Beiträge schlecht sind, nur in der Schule bekommt man auch keine gute Note dafür, dass man Dinge darlegt nach denen nicht gefragt wird). Ich fühlte mich durch den Kommentar verletzt und missverstanden, deshalb habe ich unangemessen darauf reagiert. Passiert jedem einmal. Ich habe extra am Anfang geschrieben - "Psychotherapien habe ich hinter mir und Medikamente bekomme ich auch." um zu zeigen, dass ich an der psychischen Komponente arbeite und emfand es als sehr unangenehm, dann solche Unterstellungen zu hören. Wie gesagt, ich habe um Tipps An meinen psychischen Problemen kann ich super selbst arbeiten, dank eines Therapeuten, der mich sehr weit gebracht hat. Folglich sind diese "Hilfestellungen" für mich keine. Ich sollte auch hinzufügen, dass meine Gereiztheit nicht gegen Monka geht, ich finde es sogar sehr gut, dass jemand dazu Stellung genommen hat. Jedoch war die Antwort von Skeptiker genau das was mir seid 14 Jahren erzählt wird - Ich muss nur an meinen Depressionen arbeiten und alles wird gut - Leider ist das nicht der Fall - selbst die Ärzte sehen das ein, darum wollte ich hier auf keinen Fall auf diese Schiene, bei der es darum geht, ob ich psychisch oder körperlich krank bin - Ich habe täglich starke Schmerzen und kann mich kaum bewegen - Ich kenne noch keinen Menschen, der bei solchen Problemen behauptet hat, dass er damit psychisch glücklich wäre. Trotzdem sind die großen psychischen Faktoren bei mir stark verringert wurden, durch professionelle Hilfe, während meine körperliche Verfassung stark abbaut.
@Celestine - Ich wäre nicht in diesem Forum, wenn ich nicht der Überzeugung wäre an einer generalisierten Angststörung und teils starken Depressionen ( bis vor 2-3 Jahren) zu leiden. Wie gesagt ich finde es bei meiner Bitte um Tipps unerheblich, ob ich eine Schmerzerkrankung mit daraus resultierenden Depressionen oder eine Depression mit daraus resultierenden Schmerzen habe. In beiden Fällen kann ich nur sagen, dass bei chronischen Schmerzerkrankungen, wie ich sie habe, nicht nur die psychische Ebene behandelt werden muss - darum bat ich hier um Tipps, die die körperliche Komponente betreffen. Ich kann es nur nicht mehr hören, das Menschen, die mich nicht kennen, behaupten ich müsste meine psychischen Probleme erkennen und behandeln, denn das mache ich seit 6 Jahren, da es meiner Meinung nach (wie auch zum Glück immer mehr Ärzte denken) bei einer umfassenden Schmerztherapie um viel mehr geht, als um Depressionen oder Angststörungen.
@Monka - vielen Dank für die Tipps. Ich habe auch überlegt es mit veganer Ernährung zu probieren, habe zunächst vor eine glutenfreie Ernährung zu versuchen - es gibt mir jedoch Hoffnung, dass dir die vegane Ernährung hilft. Verzichtest du nur auf Glukose oder auch teilweise auf Fruktose? Ich könnte mir nämlich vorstellen, dass dies bei veganer Ernährung schwer wird .

20.12.2014 13:02 • #11


Zitat:
Ich fühlte mich durch den Kommentar verletzt und missverstanden, deshalb habe ich unangemessen darauf reagiert. Passiert jedem einmal.


Ja liebe Aliana,

keiner ist davon verschont, mal unangemessen zu reagieren, es ist menschlich!
Und wenn man tagein tagaus mit Schmerzen lebt, ist das aber nicht verwunderlich, gelegentlich gereizt zu reagieren.
Auch ich habe durch meine PNP und gravierenden BSV mit Rückenmarkschaden Dauerschmerzen und kann deine Verzweiflung nachvollziehen.

Ich wünsche dir trotz deiner Dauerschmerzen ein frohes Weihnachtsfest und gib die Hoffnung nicht auf, dass es sich ins Positive wendet!

Herzliche Grüße

Gerd

20.12.2014 13:25 • #12


Vielen Dank, wünsche ich dir auch.

20.12.2014 13:34 • #13


monka
Liebe Alina

Ich komme da nicht so ganz mit?Vielleicht liegt es an meiner derzeitigen Gefühlslage.Oder bin nicht verstanden worden. Ich als selbst betroffene,seit mehr wie 20 Jahren habe nicht von physische oder sowas geschrieben,Ich habe einen link reingesetzt in dem man mit der Vorurteilen der Krankheit Schluss machen kann.Nach neusten Studien ist klar das es eine nicht heilbare neurologische Erkrankung der NERVENENDEN.Die Schmerzen zuschnell weiterleiten ..................................................... gibt es nachzulesen auch im Fibro Forum.
Ich weiß wie es ist wenn man nicht ernst genommen wird,wenn man tagtäglich schmerzen hat..wenn man mit medis vollgestopft wird die eh nicht helfen und dann soll man nicht depri werden ?
Ich habe vieles ausprobiert,und das wirst du auch müssen denn keine Fibro ist gleich.MEINEN WEG DAMIT HABE ICH GEFUNDEN...ich ernähre mich mittlerweile Zuckerlos Vegan; und jede verfehlung die auch mal vorkommen bezahle ich mit schmerzanfällen.Ich gehe schwimmen und walken ,habe viele Rotlichtlampen und mache nur noch Nachtdienste ,weil ich morgen durch diese Steifigkeit nicht in die gänge komme,bei starken Schmerzen nehme ich hochdosiert Schüsslersalze einen Tag jede 5 minuten,dann gehts meistens,oder mir hilft auch krankengymy oder Tapen..aber deinen weg musst du selber finden ausprobieren,,weil dir eh keiner hilft dafür haben die Ärzte zuwenig Erfahrung.Und es bringt auch nicht mit Menschen zureden die das nicht selber haben,weil sie es nicht verstehen,man verzweifelt dran,aber man kann ihnen keinen Vorwurf machen.

Hilf dir selbst ,sonst hilft dir keiner
lg

20.12.2014 14:42 • #14


Darum meinte ich ja das meine Gereiztheit NUR gegen Skeptiker ging und ich DANKBAR bin, dass du etwas dagegen geschrieben hast . Und genau wegen dem was du sagst wollte ich gerne Fragen wer hier PERSÖNLICH von der Erkrankung betroffen ist. Wie gesagt die Depressionen, die ich zuerst ganz stark wegen der Schmerzen bekommen habe, habe ich fast immer im Griff, jedoch bin ich immer öfter bewegungsunfähig und habe immer mehr Stoffwechselstörungen (Histamin, Magnesium ... vieles. ). Das ich meinen eigenen Weg finden muss, habe auch schon vieles probiert und in vielen Bereichen auch einige Erfolge, leider ist mein Körper eigentlich mit den alltäglichen Dingen schon überfordert und die Ärzte vermuten, dass die Uni insgesamt zu viel für meinen Körper ist. Aber bevor ich einfach so aufgebe, dachte ich, ich frage mal rum, ob ich vielleicht einfach auf manche Ideen noch nicht gekommen bin. Mit Krankengymnastik und Physio habe ich das Problem, dass niemand es mir verschreiben möchte, da sich niemand für mich zuständig fühlt. Tapen mache ich auch, finde ich auch sehr hilfreich, habe auch eine Rotlichtlampe und mehrere Dinkelkissen hier, beherrsche Autogenes Training und mache brav Dehnungsübungen und wenn möglich auch mal richtige Kräftigungsübungen. Letztes Jahr war es im Sommer sogar so gut, dass ich 5 km Joggen konnte. Momentan komme ich teils nicht einmal Treppen rauf, da sich dann die Muskulatur so stark verkrampft, dass ich mich mehrere Tage kaum bewegen kann.

Also es tut mir wirklich Leid, wenn ich dir den Eindruck gegeben habe, dass ich etwas gegen deine Beiträge hätte, da es hier ja diejenigen sind, die wirklich Hilfe für mich bieten und du hast vollkommen recht, man kann sich nur selbst helfen.

Zu der Erkrankung an sich gibt es momentan einige interessante Studien und auch teils Erfolge. Leider habe ich bis jetzt hauptsächlich Studien und Versuchsreihen aus Amerika gefunden. Also ja, die Nervenenden verändern sich krankhaft und irreparabel, aber wenn wir Glück haben, ist die Ursache ein Stoffwechselproblem oder ein Problem einzelner Rezeptoren, denn dann könnte man mehr dagegen unternehmen.

20.12.2014 17:43 • #15


Hallo Aliana,
Leider konnte ich dir nicht weiterhelfen. vielleicht hast Du dafür einen Tipp für mich.
ich habe Schmerzen in vielen Bereichen des Körpers. Mißempfindungen wie Brennen, kribbeln, Taubheitsgefühle an den Armen und Beinen. Panikattacken und Todesängste immer wieder. An Fibromyalgie habe ich auch schon gedacht, aber alle Ärzte ohne Ausnahme attestieren mir eine Somatisierungsstörung vom Feinsten. ich habe mehr oder weniger bereits mit dem Leben abgeschlossen in meiner Verzweiflung. alle möglichen Erkrankungen, seien es organischer, infektiöser Art wurden ausgeschlossen. eine Weile dachte ich, ich habe MS, aber dafür bin ich mit fast 62 Jahren zu alt. Neurologische Untersuchungen brachten nichts zu Tage.
ich erzählte dem Neurologen sämtliche Symptome auf die ich habe, einen Teil davon wirst Auch Du kennen. Ich bat um eine Diagnose. er Antwortete ganz lapidar " Wie wärs mit einer Somatisierungsstörung." ?

Den einzigen Tipp den ich Dir geben kann, ist der, versuche es mit zusätzlicher Substitution mit Vitamin D3 und Vitamin B12, sehr oft fehlt es daran.
aber wahrscheinlich weißt Du das schon.

20.12.2014 17:55 • #16


Ich sollte hier an erster Stelle vermutlich nochmals sagen, dass mir meine überempfindliche Reaktion leid tut. Abgesehen von dem Brennen kenne ich die restlichen Probleme wirklich sehr gut. Ich habe vor 6 Jahren nachdem mich kein Arzt ernst genommen hat, gesagt, dass ich wegen psychischer Probleme behandelt werden möchte und dass ich selbst vermute, dass ich eine ausschließlich psychosomatische Schmerzerkrankung habe. Mein Krankheitsverlauf hat sich jedoch in den letzten Jahren immer weiter weg von der Idee einer hauptsächlich psychischen Erkrankung zu einer körperlichen und psychischen Erkrankung entwickelt. Und dein Tipp mit dem Vitamin D3 den kannte ich noch nicht Vielen Dank dafür. Deine Symptome und auch was deine Ärzte sagen ist genau das was ich vor 5 Jahren hatte - damals hieß es bei mir psychosomatische Schmerzerkrankung. Ich könnte mir vorstellen, dass du dann ein ähnliches Problem hast, wie ich meist - eine viel zu stark verspannte Muskulatur. Gerade wenn die Panikattacken immer wieder kommen verschlechtert das natürlich den Zustand. Zu den Zeiten als meine psychischen Probleme stärker waren als die körperlichen, hat Sport sowie Psychotherapie am besten geholfen. Am Wichtigsten ist es denke ich alle psychischen Probleme, die nicht direkt mit den Schmerzen zusammenhängen so gut wie möglich zu bekämpfen, damit man Kraft hat die psychischen Probleme, die man wegen der Schmerzen hat, bestmöglich zu beherrschen.
Mittlerweile bin ich durch meine Lebensumstellung und Einstellungs/Verhaltensänderung so weit, dass ich einen soliden Freundeskreis aufbauen konnte, gute Note in der Uni bekomme und meinen Alltag weitesgehend meister. Das Ganze gibt einem viel Kraft um die körperlichen Symptome besser zu ertragen. Also, ich habe sehr gute Erfahrungen mit rückenschonendem Yoga gemacht und mache regelmäßig Rückengymnastik- Kurse. Dazu eine positive Lebenseinstellung und die Situationen lassen sich viel besser durchstehen. Es ist eigentlich wirklich egal, welchen Namen man seiner Erkrankung gibt, solange man Wege findet damit besser zu leben. Bei mir passt die Diagnose Fibromyalgie schon dadurch, dass ich vorher bei vielen Behandlungen eine Verschlechterung meines Zustands hatte, bei denen normalerweise psychosomatische Schmerzerkrankungen gelindert werden, während viele Fibromyalgiepatienten eine Verschlechterung erfahren. Es ist also wirklich eine Diagnose nach dem Prinzip - wir versuchen herauszufinden in welchen Topf du am Besten passt - aber solange es dann eine Behandlung gibt die anschlägt, ist es mir mittlerweile auch so recht.

Taubheitsgefühl und Kribbeln habe ich immer, wenn die Muskulatur zu stark auf einen Nerv "drückt". Also könnten Entspannungsmethoden - Autogenes Training, PME, Yoga, Qigong, Tai Chi helfen. Noch dazu könnte Wärme oder Kälte der Muskulatur helfen. Dehnübungen und wenn möglich irgendein Sport sind immer dienlich.
Monka hat auch vollkommen recht damit, dass jeder seinen eigenen Weg finden muss, was am Besten hilft. Genau deshalb dachte ich aber, dass ich hier nachfrage, weil man dadurch vielleicht neue Ideen sammeln kann, die einem vielleicht helfen. Mir hilft es z.B. 3 Wochen am Stück täglich Magnesium zu nehmen und dann eine Woche auszusetzen.

20.12.2014 18:39 • #17

Sponsor-Mitgliedschaft

hallo Aliana ,
Alles längst vergeben. ich war mir ohnehin im klaren über eine heftige Ablehnung. ich habe eine Bekannte, die mag es auch nicht wenn man ihre Erkrankung psychisch interpretiert.
nun zu Vit.D. Schaue unter der Rubrik " Agoraphobie" nach. Dort findest Du den Thread " Endlich keine Panikattacken mehr" Er ist ungefähr an 15. Stelle abgerutscht. Da erfährst du in diesem sehr langen Thread eine Menge über die Wirkungsweise dieses Hormons/ Vitamin.
im Internet auch eingeben Viamin D Fibromyalgie auch dort wird auf einen Zusammenhang zwischen Vitamin D Mangel und Fibromyalgie hingewiesen.
unsere Deutsche Sonne reicht eben bei weitem nicht aus einen ordentlichen Vit.D Spiegel aufzubauen. Ich hatte einen relativen Mangel, obwohl ich immer in der Sonne sitze wenn möglich und meine Frau hatte sogar einen eklatanten Mangel.
Empfehlen würde ich als Substitution täglich 2000 i.e.
alles andere ist zuviel. langsam aufbauen ist besser als eine Schocktherapie, die manche empfehlen.

20.12.2014 18:55 • #18


Vielen Dank, da werde ich mich gleich mal durchlesen und es ausprobieren.

20.12.2014 19:08 • #19



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