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M
Ich würde jeden Tag Sport machen, oder mich zumindest ausgiebig bewegen..es ist erwiesen, dass dadurch der Alterungsprozess aufgehalten, wenn nicht sogar aufgehoben wird..

Auch geistig sollte man sich weiter bewegen, auch das hält jung.

x 2 #21


M
Ich gehe mal ein bisschen laufen..

x 2 #22


A


Um die 50 und die Luft ist raus

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C
@deepmind

Du hast Dein Leben gelebt und Deine Erfahrungen gemacht. Wir neigen dazu, das zu beneiden, was wir nicht haben.
Habe vor wenigen Tagen - gerade ist meine Beziehung gecrashed - einer Freundin erzählt, dass ich nun irgendwie dazu zurückfinden muss, dass ich meine Tage auch mal ganz gerne alleine verbringe und dass mich das noch stresst, traurig macht und so weiter, sie meinte nur, dass sie (verheiratet, Ehe kacke, 2 Kinder) mich beneidet, weil sie nie mal eben so frei machen kann. Wenn sie nicht gerade eine Ausbildung macht, muss sie das Chaos der Familie richten, der Mann ist mehr weg, als da.

Leid erfährst Du mit und ohne Partnerschaft. Mein Leben hat sich mit 53 noch mal ordentlich gedreht, da blieb irgendwie kein Stein auf dem anderen, gerade in der Liebe.
Dafür lagen meine 20er auch auf Eis, Angststörung, bis ich 27 war.

Was würdest Du denn gerne mit anderen Menschen aus Deinem Leben teilen?
Was hast Du erreicht?
Was interessiert Dich? Und was interessiert Dich an anderen?

So gut wie jedes Leben kann man als eine Aneinanderreihung von Erfolgen oder Misserfolge erzählen. Du bist ein zentraler Akteur dieser Erzählungen.

x 6 #23


C
Zitat von deepmind:
a. die über 30 verschenkten jungen, unbeschwerten, kröperlich gesunden Jahre (wir reden ja hier über einen Zeitraum/ Alter von ca. 16 bis 45.

Warum und wofür hast Du diese Jahre denn verschenkt?
Und was erwartest Du? Die sind nun weg und kommen auch nicht wieder.
Auch nicht, wenn Du jammerst.

Was soll denn anders werden, damit Du oder die Jahre 50 bis 70 nicht ebenfalls schreiben musst, Du hättest sie verschenkt?

x 1 #24


Saina91
Also ich finde, dass es nicht zu alt ist, um Erfahrungen mit Frauen zu machen. Deine Glaubenssätze hindern dich ja bisher daran.
Ich bereue, dass ich mich beruflich nicht mehr verwirklicht habe oder in irgendeiner anderen Leidenschaft. Die Zeit bekommt man auch nicht wieder.

x 2 #25


Islandfan
Zitat von Saina91:
Ich bereue, dass ich mich beruflich nicht mehr verwirklicht habe oder in irgendeiner anderen Leidenschaft. Die Zeit bekommt man auch nicht wieder.

In deinem Alter habe ich nochmal mein Studium aufgenommen und da gab es auch Studenten, die Mitte/Ende 40 waren. Es ist auch dafür so gut wie nie zu spät.
Ich denke, es ist die innere Einstellung. Wenn man sagt, man findet keinen Partner mehr oder man kann beruflich nichts mehr erreichen, dann ist das eine negative Selbstprophezeiung.
Es bringt nichts über die Vergangenheit zu klagen, weil sie nicht mehr zurückkommt.
Ich bereue eigentlich kaum etwas außer dass ich nicht schon früher Gold gekauft habe, als die Unze noch so günstig war.

x 2 #26


Schlaflose
Ich bin mit 50 nochmal durchgestartet und es fing nach 20 Jahren Hölle ein besseres Leben an. Damals habe ich meinen Beruf als Lehrerin aufgegeben, der mich psychisch krank gemacht hat, und in der Verwaltung angefangen. Das war meine Rettung. Jetzt bin ich seit einem Jahr im Ruhestand und es geht mir besser als je zuvor. Ich komnte es kaum abwarten, endlich 63 zu werden, um in Rente zu gehen.

x 4 #27


Saina91
@Schlaflose

Da hast du es ja echt gut mit 63. Soll man nicht mittlerweile bis fast 70 arbeiten? Aber schön, dass es Dir dadurch besser geht. Manchen geht es ja ohne Arbeit und geregeltem Tagesablauf schlechter.

x 1 #28


Saina91
@Islandfan

Ja, du hast Recht. Eigentlich ist es nicht zu spät. Aber in ein Studium kommt man auch noch mal leichter rein, als in eine Ausbildung, weil man da ja auch direkt vergütet wird. Zumindest wenn die Ausbildung dual ist.

x 1 #29


Schlaflose
Zitat von Saina91:
@Schlaflose Da hast du es ja echt gut mit 63. Soll man nicht mittlerweile bis fast 70 arbeiten? Aber schön, dass es Dir dadurch besser geht. Manchen geht es ja ohne Arbeit und geregeltem Tagesablauf schlechter.

Für die volle Rente hätte ich auch bis fast 67 arbeiten müssen. Mit 63 konnte ich nur mit 13,2% Abzügen gehen.

x 1 #30


deepmind
Vielen Dank soweit für eure Antworten. Ich werde später bzw. am Nachmittag versuchen auf einige Posts zu antworten. Ich wünsche euch einen schönen Tag.

#31


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Schau nach vorne und nicht zurück.
Mach dir eine dodo-Liste, was du noch mit deinem Leben anfangen willst.
Und dann tu das, auch wenn es Überwindung kostet.
Ich werde nächstes Jahr 70, hab mein Arbeitsleben hinter mir und jetzt das Gefühl, dass mir das Leben so langsam davon läuft.
Brauch ja nur in die Todesanzeigen zu schauen und sehe, dass ich schon in der Überlebensphase bin, also Leute die jünger sind eher sterben.
Man wird im Alter etwas träger und bequemer, beginnt Dinge abzuhaken und als nicht mehr altersgerecht zu sehen, gesundheitliches Unbehagen, doch dann kommt mal wieder so ein Ding, bei mir war es ein KH - Aufenthalt mit OP, das einen sagt, bleibt dir zwar nicht mehr viel Zeit, also mach was draus.
Und so lern ich nochmal die Welt kennen, Karibik mit Jamaika und Mexiko, Indischer Ozean die Malediven, auch wenn mich das ganze Drumherum mit dem langen Fliegen, die Kontrollen und Wartezeiten ankotzen und ich eigentlich nicht so der Abenteuertyp bin.
Sicher kostet das Geld, aber ich habe fleißig gearbeitet, was klug angelegt und mit meiner Guten beschlossen, dass Geld aus warmen Händen zu geben, sprich wir fliegen mit Tochter und ihrem Lebensgefährten dahin und haben eine win-win Situation.
Sie bekommen einen preiswerten Urlaub geschenkt. Wir bekommen Unterstützung, wo wir nicht mehr so fit sind und das Wichtigste, wir machen was zusammen und sind dabei glücklich.

x 7 #32


Islandfan
Zitat von Saina91:
Ja, du hast Recht. Eigentlich ist es nicht zu spät. Aber in ein Studium kommt man auch noch mal leichter rein, als in eine Ausbildung, weil man da ja auch direkt vergütet wird. Zumindest wenn die Ausbildung dual ist.

Sich an der Uni einzuschreiben ist nicht das Problem, aber rückblickend muss ich tatsächlich sagen, dass ich nicht weiß, woher ich die Kraft genommen habe, das durchzuziehen. Es war kein leichter Weg, aber ich bin froh, dass ich ihn geschafft habe.
Mit Mitte 30 kann man auch noch eine Ausbildung machen.
Ich sehe es wirklich so, dass es immer darauf ankommt, wie man sich verkauft. Wer nicht an sich glaubt und wie ein Schluck Wasser in der Kurve im Vorstellungsgespräch sitzt, der strahlt das auch aus.
Führe ja mittlerweile selbst Vorstellungsgespräche und da macht die Art, wie sich jemand präsentiert, eine Menge aus.
Auch in Sachen Partnersuche denke ich, dass ein Mann, der nur negativ von sich denkt, das ausstrahlt und das wirkt sich auf die gesamte Situation aus.
Es bringt nichts, Dinge zu bereuen und mental in der Vergangenheit zu leben.

x 4 #33


User_0815_4711
Meine Jugend war auch ganz anders als die Standardjugend, ich bereue jedoch nichts, denn es war einfach so. Ich war aber von 15 bis 30 öfter unglücklich verliebt, das ist vielleicht ein Unterschied. Und mit 35 und 45 zweimal kurz glücklich verliebt. Hinterher wusste ich aber, dass ich das nicht mehr brauche (Liebesbeziehung). Zu viel Aufregung und Emotionen für mich.

x 2 #34


iquique
Ich bin vor kurzem 60 geworden, bin also schon 10 Jahre älter. Zum Teil kenne ich solche Bedenken auch, wobei es bei mir eher meine berufliche Entwicklung betrifft, die zeitlebens "hinter meinen Erwartungen" geblieben ist. Allmählich gehe ich auf die Rente zu, habe aber immer noch das Gefühl, beruflich nichts von dem erreicht zu haben, was mir immer gewünscht hatte.

Naja, was soll ich machen.... ich muss es so akzeptieren, wie es ist. Und ich versuche halt, zumindest mein Privat- und Freizeitleben möglichst zufriedenstellend und abwechslungsreich zu gestalten.

Was mich oft beschäftigt: dass mein Leben sich allmählich in überschaubarer Restlaufzeit darbietet. Wenn ich z.B. lese, dass große Infrastrukturprojekte erst in 15 oder 20 Jahren abgeschlossen sein sollen, dann wird mir klar, dass ich das vielleicht gar nicht mehr erleben werde.

x 3 #35


M
Zitat von iquique:
wobei es bei mir eher meine berufliche Entwicklung betrifft, die zeitlebens "hinter meinen Erwartungen" geblieben ist.

Okay..Du bist ein Mann, da scheint das vielleicht wichtig zu sein, ich persönlich wollte noch nie hoch hinaus, das was ich mache und das was ich bin, das reicht mir. Ich bin zufrieden, auch was meine finanziellen Verhältnisse betrifft..ich hab da eigentlich noch nie einen Mangel gespürt.

Ich weiß nicht, wie ich mir gerade meine Zukunft vorstelle..irgendwie läuft es halt..man weiß ja auch nicht, was auf einen noch zukommt, gerade was die Familie betrifft,..das ist gerade mehr so mein Thema..und ja, natürlich auch Entwicklung auf vielfältige Art.

Das Leben fließt, so fühlt es sich oft an..und ja, irgendwann ist Schluss, aber bis dahin wird noch das ein oder andere "abzuarbeiten " sein.

Was meine Vergangenheit betrifft, so bin ich sehr zufrieden, ich kann nicht behaupten, dass ich mein Leben bisher nicht gelebt habe..

x 1 #36


iquique
Zitat von Moonlight_74:
ich persönlich wollte noch nie hoch hinaus

Auch ich wollte nicht "hoch hinaus" im Sinne einer typischen Karriere. Meine Berufswünsche hatten eher damit zu tun, mich mit meinem Beruf identifizieren zu können und idealerweise eines meiner Interessen beruflich verwenden zu können (z.B. Fotografie oder ein Beruf an einem Theater oder im Umfeld eines Kulturbetriebs).

So muss ich diese Interessenssparten parallel zum Beruf laufen lassen, und naturgemäß tritt der Beruf in zeitliche Konkurrenz dazu.

x 2 #37

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M
Zitat von iquique:
(z.B. Fotografie oder ein Beruf an einem Theater oder im Umfeld eines Kulturbetriebs).

Warum konntest Du das nicht umsetzen? Mir war schon immer klar, dass ich im medizinischen Bereich arbeiten möchte, und das habe ich umgesetzt..etwas anderes kommt für mich nicht in Frage.

x 1 #38


iquique
Was ich aber tatsächlich vorhabe, und was mir die Aussicht auf das Rentnerdasein versüßt: ich denke drüber nach, noch ein Studium an einer Universität oder Hochschule zu beginnen: ganz ohne den Druck damit später mal Geld verdienen zu müssen, sondern nur an meinen Interessen orientiert.

x 1 #39


iquique
Zitat von Moonlight_74:
Warum konntest Du das nicht umsetzen?

Es hat nie geklappt. Habe vielleicht nie die richtigen Leute getroffen oder es falsch angegangen. Bei Bewerbungen wurde ich abgelehnt. Blöderweise hatte ich auf Drängen meiner Eltern ein mathematisch-technisches Studium absolviert, weswegen ich das Gefühl hatte, man traut mir als "Techniker" keine kreativen Berufe zu.

Naja,mein Eindruck ist, dass viele Menschen bestimmte Wünsche und Ziele in ihrem Leben nicht erreichen können. Bei anderen sind es z.B. private ZIele (Partnerschaft, Familiengründung etc.) und bei mir waren es eben die beruflichen Ziele.

(Ich will aber jetzt nicht diesen Thread mit meiner eigenen Thematik kapern, sondern nur meine Sichtweise auf das Thema "Lebensgefühl im fortgeschrittenen Alter" darstellen).

x 1 #40


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