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Hallo ihr alle,

ich bin gerade ein wenig traurig.
Ich soll bald wieder in die Klinik gehen um die Traumatherapie anzufangen und weitere Therapie dort zu leisten.
Ich habe gestern eine e-mail von der ehemaligen Kliniktherapeutin bekommen und die hat mich traurig nun gemacht.

ich muss dazu erklären das ich das letzte Mal auf einer anderen Station war und mir aber gesagt wurde das ich wenn ich in der Lage bin das Trauma anzufangen, dann sie es sich vorstellen kann mit mir weiter zu arbeiten. Auch die Therapeutin die ich das letzte Mal dort hatte in der anderen Station meinte zu mir, das ich das nächste Mal dann ja bei der anderen Therapeutin sein werde.

Tja, und nun hatte ich die ehemalige Kliniktherapeutin gefragt ob ich denn dann wieder zu ihr kommen dürfte. Sie meinte dann, ich schreibe jetzt hier nicht alles auf aber nur was so der Inhalt war: das sie es ja nicht entscheidet wen ich bekomme und sie da nicht die richtige Ansprechperson ist.

ich habe ihr darauf hin geschrieben, das mir das klar sei, aber ich nur sehen wollte ob sie mich nehmen würde denn, weil sie das ja auch mehrfach so gesagt bzw. geschrieben hat.

Sie meinte dann, das ich es ja wohl wissen müsste das sie mit mir weiter arbeiten würde und das es ja aber sein kann das sie mal nicht im hause sei und deshalb sie nicht könnte...

Mir ist klar das jetzt die Sommerzeit ist und sie vielleicht dann 3 wochen im Urlaub ist...ich denke mehr bestimmt nicht, oder?! Die meisten haben doch 3 wochen dann am stück frei. Aber ich denke das ich bestimmt gute 7 bis 8 wochen brauche in der klinik. Ich würde es zwar gerne alles in 6 wochen schaffen aber da fing meine ambulante Therapeutin an und sagte mir gleich, das es ein wenig perfektionistisch mal wieder klingt und gerade in der derzeitigen Situation mit meiner mutter sei 6 wochen unrealistisch.

Wenn ich 7 oder 8 wochen cirka da bleiben würde und sie echt da urlaub hätte, würden uns gute 4 wochen oder 5 wochen bleiben und ich hätte sie die mehrzahl der wochen. Ich kenne sie schon sehr lange und weiß das ich mit ihr gut arbeiten kann. Außerdem möchte ich da jemanden haben der mich da gut durchleitet.
Kann natürlich sein das sie denkt, das ich das dann nicht mit der vertretung hinbekommen würde, aber da ich sie nicht enttäuschen würde wollen, würde ich mich halt besonders anstrengen und dann würde ich das auch irgendwie schaffen müssen.

ich werde nächste Woche erst einmal den Chefarzt nun schreiben, ob es okay wäre wenn ich mich auf dieser Station wieder anmelde.
Und der ehemaligen Therapeutin noch mal schreiben, das ich es auch schaffen würde wenn sie im Urlaub wäre, also wenn es 3 wochen wären. Das es mich sehr traurig machen würde wenn ich sie wegen so was sonst nicht bekommen würde....

Trotzdem bleibt da eine ganz Traurigkeit und irgendwie ein gefühl von ablehnung. Obwohl das wahrscheinlich quatsch ist aber die gefühle sind leider da...

Ich musste das hier einfach mal loswerden, da es gerade im meinem Kopf kreist.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

04.04.2014 20:14 • 09.04.2014 #1


7 Antworten ↓


kann ich irgendwie nachvollziehen,man vertraut dem therapeuten an was sonst keiner verstehen kann und wenn der dann klartext keine zeit oder nicht die möglichkeit hat,wird man damit konfronitiert das es simple gesagt denen ihr job ist,nicht merh und nciht weniger.Der einzige mensch dem man alles anvertraut und sich öffnet....man sieht denjeigen glaub automatisch als freund und vertraute person an. Und dann erwartet man glaub automatisch eine antwort wie "komm gleich zu mir ich bin da" alles andere ist verletztend da kann ich dich schon verstehen

06.04.2014 20:50 • #2



Traurig wegen e-mail von ehemaliger Therapeutin!

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hallo dreamcatcher,

vielen Dank für deine Antwort! habe mich total darüber gefreut !

ich denke, ich habe es als verletztend angesehen, weil mir es vorher mehrfach gesagt wurde, das ich wieder bei ihr, wenn ich nochmals in die Klinik komme, Therapie machen darf. Also wenn ich endlich so weit bin mit dem Trauma anzufangen. Und wenn das dann plötzlich nicht gehen würde, das hatte mich so verletzt gemacht.

Habe jetzt aber den Chefarzt geschrieben, ob ich mich wieder auf der Station anmelden darf und diese Therapeutin bekommen dürfte wieder...und auch rein geschrieben, das ich , wenn die Therapeutin in den urlaub gehen würde zu der zeit, ich dann auch mit jeder Vertetungstherapeutin gut mitarbeiten würde.

Bin mal gesapannt was da für eine Antwort kommt bzw. ob er zurückschreibt.

Mit lieben Grüßen,
Delphin

08.04.2014 14:45 • #3


HeikoEN
Ohne Dich verunsichern zu wollen und ohne Kenntnis darüber, um was für ein Trauma es sich handelt, halte ich 7-8 Wochen für eine Traumatherapie mehr als vermessen!

Ich verstehe sehr, wenn ein offenbar gutes Vertrauensverhältnis zu einer Therapeutin besteht und man sich dort bzw. mit diesem Menschen in der Lage fühlt, sowas anzugehen. Aber mein Rat wäre, sich einen niedergelassenen Therapeuten bzw. Therapeutin zu suchen.

Jede Traumatherapie basiert auf verschienden Phasen, die mit Sicherheit NICHT im Wochentakt bewältigt werden können.

Um so wichtiger wäre es, einen Therapeuten zu haben, der einen unterstützen kann.

Wie soll das in einer Klinik gehen?

Ich gehe jetzt mal nicht davon aus, dass es in dieser Klinik auch ambulante Therapien zur Fortführung des stationären Aufenthaltes gibt?
Das deutsche System sieht dafür vor, dass die Kollegen in der Klinik zu "guten" Kollegen ambulant überweisen.

08.04.2014 18:25 • #4


Fee*72
Hallo meine liebe Delphin

ich lese viel traurigkeit bei dir..bei dir war ja auch allerhand..oder ist immer noch viel ,was du verarbeiten musst...ich denke du sollst dich ja wohlfühlen und wenn du nach der Mail das gefühl nich hast,finde ich bringt das nix...es ist richtig was heikoEN schreibt..vertrauen is da wichtig ,ohne das gehts nicht..
Traumatherapien machen auch ambulante Therapeuten..nur weis ich selber nich wie das bezahlt wird..bei mir is es so das dies keine Kassenleistung ist..und daher nich von der kasse übernommen wird..ich hoffe das die Berufsgenossenschaft da vlt hilft...aber man sagte mir auch das eine Traumatherapie erst sinn macht,wenn man stabil ist..vorher sollte eine verhaltens oder andere Therapie gemacht werden..und ich denke du bist auch instabil...gerade nach dem was du gerade durch machst...

ich drücke dich mal lieb und laß dich nich verwirren oder verunsichern..

lg
Fee

08.04.2014 18:52 • #5


liebe delphin ich drücke dir beide daumen und bin mit ganzem herzen bei dir damit du auf jedenfall zu ihr kannst.Das ist sooosooo wichtig das man sich wohlfühlt und gut aufgehoben.Halt uns auf dem laufenden

08.04.2014 19:43 • #6


Hallo,

ich glaube ich habe mich total falsch ausgedrückt.

Also erst mal habe ich eine ambulante Therapeutin. Mit der gehe ich auch die ersten Schritte wegen der Traumabehandlung an. Also mit Imanigationsübungen ect.
ich soll dann nur ein teil in der Klinik machen.

Und würde wie gesagt, gerne zu der Kliniktherapeutin die ich schon kenne. ich habe es damals so verstanden, das ich wieder zu ihr darf, wenn ich das nächste mal wieder in die Klinik komme.
Deshalb war ich halt so traurig, als sie meinte, das es vielleicht auch sein kann, das es nicht klappt, also das sie das nicht so weiß...

@Fee,
das stimmt, man muss stabil sein. Aber meine Therapeutin fängt auch nicht das große Trauma mit mir, glaube ich an, sondern sie möchte ein kleineres Trauma mit mir angehen. Sie meinte das ich dafür genug kraft hätte, das dann anzugehen. ich denke das auch, wenn sie das schreibt. Außerdem muss die kasse ja sowiso erst mal zustimmen und es ist ja noch ein wenig alles hin...

Mit lieben Grüßen,
Delphin

09.04.2014 19:00 • #7


Fee*72
Hi..

achso..dann is gut..drücke dir alle daumen..

09.04.2014 23:09 • x 1 #8




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