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Hallo Ihr Lieben,

hab jetzt immer öfter gelesen dass bei vielen die ersten Panikattacken nach Toderfällen in der Familie oder dem näheren Umfeld aufgetreten sind. Wir wissen also den Auslöser, auch wenn die Panik erst nach 1 Jahr oder länger gekommen ist. Aber leider kann man die Leute nicht mehr zum Leben erwecken. Es ist ja schlimm genug mit dem Verlust des geliebten Menschen zu leben, aber zusätzlich nach mit PA´s zu leben. Also was könnten wir dagegen tun? Würde mich üner Austasch freuen. LG Steffi

15.10.2011 14:16 • 15.01.2020 #1


16 Antworten ↓


@Steffi

Ich glaube ich kann etwas dazu schreiben. ich hatte Eltern die Alk. waren. Mein vater hat mich und meine Mutter geschlagen. Tiere getötet wie Meerschweinchen Nymphensittiche und Schuildkröten sowie einen von 5 Hunden im Keller aufgehängt.

Ich kam ins heim (Ich?)

das hieß wieder durchboxen. Danach machte ich meine lehre und lernte meine große Liebe kennen. Weg von zu Hause also und von den Problemen. Trotzdem machten sich da auch ab und an schon die Panikattacken (PAs) bemerkbar ,allerdings nicht so stark. Später kam die trennung zurück zu meinen Eltern wieder dasselbe Umfeld. danach Umzug 2 Häuser weiter. Ich lernte Meine zweite Liebe kennen und daraus resultierte ein Sohn. 4 Wochen alt. Er starb plötzlich. danach starb meine mutter die mich imer geliebt hatte danach eine gute freundin an Suizid (Strassenbahn) und zum Schluss mein Vater. In der zeit bekam ich eine Herzneurose und 10 Jahre lang Panikattacken vom feinsten und verlor sogar meine Wohnung landete auf der Strasse und mein bester Freund wurde der Alk.. Neben den Tabletten die mir der Arzt schon lange verschreiebn hatte.

ich wohnte auf der Strasse in männerwohnheimen mit Schlägereien Erpressungen und hatte ab und an auch mal ein messer am halss wegen des lächerlichen Taschengeldes was es gab.

So bin ich dort raus und habe mir ein zelt besorgt. Doch auch da dauerte es nicht lange bis der eine oder andere Obdachlose eintrudelte und einem das Leben vermieste.

ich ging absichtlich zur Imbissbude und kaufte mir 2 Flachmänner Klaren die ich runterspülte um mich in der Uniklinik vorzustellen und um eine Entgiftung zu bitten.

Denn ich wollte meinen Verstorbenen nicht die Ehre nehmen indem ich einfach aufgegeben hätte . Dazu hatte mich meine Mutter nicht geboren und meine Partnerin war gestorben an Krebs mit den Worten ich soll auf mich aufpassen.

Wie man damit fertig wird ? Entgiftung in der Uni . Danach noch 3 Langzeitherapien (Zwischen den Todesfällen )und eine die dritte danach. Zum besseren Verständniss.

Dort habe ich wieder lernen können Menschen zu vertrauen. Ich konnte endlich wieder weinen und so den ganzen Ktram rausschreien rausheulen und raus schreien.

Die Gruppe baute mich wieder auf und die therapeuten konnten endlich mit mir arbeiten.

Damals hätte ich nie geglaubt das ich jemals wieder Angstfrei leben könnte. Heute bin ich schon 20 Jahre ohne PAs und lebe in ordentlichen verhältnissen. habe sogar noch einen Beruf gelernt (Altenpfleger).

Nu bin ich EU Rentner und versuche hier ein wenig zu helfen. Hab ne Freundin seit 17 Jahren und gehe immer noch in die AA Gruppen.

GGLG Ozonik

15.10.2011 16:57 • #2



Nach Todesfall in der Familie wieder Panikattacken & Ängste

x 3


Immer wieder krass, Deine Geschichte zu hören. ich fin de es toll, wie Du das alles geschafft hast. Ich hoffe, ich werde auch irgendwann mal komplett angstfrei....

Was ich ganz wichtig finde, ist dass Du geschrieben hast, Du hast gelernt, Leuten wieder zu vertrauen. Ich glaube, dass ich das auch lernen muss. Also ich kann es nicht richtig erklären, aber ich glaube schon....

15.10.2011 18:51 • #3


Dragonlady_s
Hallo Steffi,

meine schlimme PA Zeit hat ca 4 Jahre nach dem Tod meines Vaters angefangen. Bin zwar noch am rausfinden, ob es damit was zu tun hat, denke aber schon.

was wir dagegen tun können ist eine gute Frage. Die stelle ich mir auch jeden Tag

15.10.2011 21:12 • #4


kopfloseshuhn

13.01.2020 11:18 • x 2 #5


NIEaufgeben
Zitat von kopfloseshuhn:
Hallo ihr Lieben.Ich muss mich mal irgendwo auskotzen.Es geht mir nicht gut und eigentlich ist das kein Wunder. Eigentlich kenne ich meine Neigung, dann alles auf den Körper zu projizieren und Angst zu bekommen.Aber mal von vorne:Es ging mir schon zu Weihnachten schlecht und wusste psychisch gesehen nicht, wie ich das überstehen soll.Dann ging alles Schlag auf Schlag.Kaum zu Hause vom Weihnachtsbesuch mussten wir wieder los, SChwiegermutter Kraankenhaus, kritisch. Insgesamt sind mein Mann und ich jetzt innerhalb von 3 Wochen 3200 kilometer gefahren. Immer wieder hin. Zuletzt jetzt zur Trauerfeier.Ich bin ziemlich am ...

Hallo liebes ""Huhn""also erstmal mein Beileid zu eurem Verlust,sowas ist immer und für jeden schlimm und mit einer Angst Störung gleich dreifach so schlimm...
Aber ganz ganz sicher musst du nicht sterben....
Deine Angst dreht im Moment nur gerade durch..
Deine Seele schreit nach Hilfe..
Versuche deiner Seele halt zu geben...Sage ihr das sie keine Angst haben muss,das sie nicht alleine ist...gib ihr deine Hand und führe sie aus diesem Tunnel heraus.....

Eine Herzmuskelentzündung hast du sicher nicht,das weisst du...

Gib deiner Seele die Chance sich zu beruhigen...höre auf sie sie braucht dich jetzt dringend....
.
Ich schicke dir viel kraft und weis das du das schaffen kannst....

13.01.2020 11:29 • x 1 #6


Insorge
Hallo Huhn,
ohje, das tut mir sehr leid für dich und deinen Mann. Hört sich nach einem überraschenden Verlust an. In so einer Phase ist man oft etwas "körperentfernt", hält durch um alles zu regeln. Dann hast du deinen Körper durch die Erkältung unangenehm wahrgenommen. Gerade durch den Verlust ist das Thema Tod dann sowieso präsent (wenn sie stirbt, kann es mir jetzt auch passieren) und dann noch die Erkältung. Klar dass du besorgt bist. Dann hast du dich weniger als idealerweise empfohlen geschont und was kann da passieren? Na klar, eine verschleppte Herzmuskelentzündung. Naheliegend, aber...
das passiert eher selten. Es passiert eher, dass Leute sich bei grippalen Infekten zu wenig, als dass sie sich wie empfohlen schonen. Meistens passiert da nichts. Mein Schwiegervater -ich empfehle es nicht!- joggt sogar teilweise bei Erkältung, um die Erreger auszuschwitzen. Also Leistungssport sollte man wirklich nicht machen und - so meine Meinung - sich nichts einwerfen (Grippostad, Wick etc.) nur um funktionieren zu können -denn dort ist so viel Schmerzmittel (und Koffein) drin, da spürt man bei Überanstrengung die Warnzeichen des Körpers nicht mehr.

Verarbeite erst Mal den Verlust (hoffe dein Mann kommt einigermaßen klar), gönne deinem Körper so weit wie möglich Ruhe und wenn dir dann wirklich was total beunruhigendes auffällt, was wirklich Symptome für eine Herzmuskelentzündung sein könnten, dann geh zur Sicherheit zum Arzt. Lenk dich aber nicht von dem Schmerz des Verlustes mit möglichen Krankheiten ab, bleib besser beim eigentlichen Schmerz, der Trauer. Auch wenn es weh tut.

Wünsche euch viel Kraft!

13.01.2020 13:54 • x 1 #7


kopfloseshuhn
Danke.
Wenn ich ehrlich sein darf, Trauer empfinde ich eigentlich gar nicht.
Ein bisschen schäme ich mich dafür aber ich kann auch nichts dafür....
Ich weiß nicht, sie war ja eine liebe Person so. Und alles. Aber durch die Distanz haben wir sie auch nicht soooo oft gesehen und eine richtige Bindung hatte ich nicht.

Und so Symptome und alles kann ich einfach zu gut dissoziieren und merk dann einfach auch nichts mehr. Oder zu viel und dann gibt es Panik.
Vielleicht dissoziiere ich auch die Trauer? Ich weiß es nicht.
Ich weiß es einfach nicht.

13.01.2020 14:36 • #8


Icefalki
Huhni, tut mir auch leid, dass du gerade in einer schweren Phase steckst. Da hilft auch kein Trösten, ist einfach zuviel gerade. An eine Herzmuskelentzündung denke ich überhaupt nicht, aber an Herzeleid, deshalb auch deinen Fokus auf das Herz. Du nimmst dir sprichwörtlich gerade alles zu Herzen, deshalb auch dieser Gedanke, dein Herz hätte was abbekommen.

Wenn die Psyche eh nicht im Lot ist, reagiert auch der Körper und signalisiert dir, ich kann gerade nimmer, weder psychisch, noch physisch.

Ich weiss nun auch nicht, ob euch das gerade was hilft. Ist schon gemein, was man alles durchmachen muss. Ich drück dich mal.

13.01.2020 14:39 • x 2 #9


Abendschein
Zitat von kopfloseshuhn:
Hallo ihr Lieben.Ich muss mich mal irgendwo auskotzen.Es geht mir nicht gut und eigentlich ist das kein Wunder. Eigentlich kenne ich meine Neigung, dann alles auf den Körper zu projizieren und Angst zu bekommen.Aber mal von vorne:Es ging mir schon zu Weihnachten schlecht und wusste psychisch gesehen nicht, wie ich das überstehen soll.Dann ging alles Schlag auf Schlag.Kaum zu Hause vom Weihnachtsbesuch mussten wir wieder los, SChwiegermutter Kraankenhaus, kritisch. Insgesamt sind mein Mann und ich jetzt innerhalb von 3 Wochen 3200 kilometer gefahren. Immer wieder hin. Zuletzt jetzt zur Trauerfeier.Ich bin ziemlich am ...


Liebes @kopfloseshuhn kurz zu meiner Geschichte, ich hatte "nur" zwei Wochen eine heftige Grippe und habe das Gefühl, mich nicht mehr erholen zu können. Fühle mich auch schlapp und komme nicht in die Gänge.
Was Du geleistet hast ist ein Maraton für Deinen Körper. Dir ging es so schlecht, Du hattest aber nicht die Möglichkeit Dich auszuruhen und das ist ganz ganz wichtig. Dein Körper, wie auch Deine Seele laufen auf Sparflamme und es ist an der Zeit, das meine ich ehrlich, das Du nur an Dich denkst. Dein Körper braucht die Ruhe.Wolldecke, Couch, Tee. Alles was die Seele braucht. Ist die Seele gesund, wird auch der Körper gesund.
Ich drück Dich mal lieb.

13.01.2020 14:45 • x 2 #10


Phibie88
Hallo kopfloseshuhn,

tut mir leid, was du in letzter Zeit mit gemacht hast

Ich hatte auch die Influenza Grippe. Mir ging es knapp 2 Wochen richtig schlecht. Auch heute, 3 Wochen danach bin ich noch nicht wieder vollständig fit... Fühle mich teils immer noch müde, schlapp, bin schnell außer Puste...
Meinen Mann gehts genauso. Auch er hatte zeitlich die Influenza.
So eine echte Grippe schlaucht ganz schön... Gib deinem Körper Zeit...

13.01.2020 15:51 • x 1 #11


Insorge
Hallo Huhn,
wenn du so keine Trauer spürst, weil du keine enge Bindung zu deiner Schwiegermutter hattest, ist das m.E. kein Grund zur Scham. Muss auch nicht heißen, dass du nicht doch trauerst oder dich das Ganze nicht dennoch sehr belastet (die Fahrerei, Stütze für den Mann sein, Konfrontation mit dem Thema Tod, evt. Trauerfeier mit organisieren, vielleicht sich noch mit dem Nachlass in irgendeiner Form mit beschäftigen müssen). Als meine Oma starb - und zu der hatte ich sicher eine engere Verbindung als du zu deiner Schwiegermutter - kam auch das Gefühl der Trauer nie so ganz an -zumindest nicht auf die Weise, wie ich es erwartet hatte - und ich fand das total schrecklich. Möglich, dass ich da die Trauer dissoziiert habe...aber ich weiß es nicht.

So oder so war deine Situation belastend und so halte ich es schon für möglich, dass du den inneren Stress (vielleicht eben doch auch die Trauer, sei es auch nur darum, dass dein Mann seine Mutter verloren hat. Gerade wenn Verluste für dich schlimm sind, kann es ja auch ( bewusst oder unbewusst) belastend für dich sein, dabei "zuzusehen" wie jemand anderes einen Verlust erleidet) auf den Körper überträgst und der dann signalisiert "es stimmt was nicht", aber du kannst dann nicht mehr greifen, was eigentlich nicht stimmt und dann ist "alles Negative möglich" und das macht Angst, der Kopf füllt dann die Angst mit "logischem" Inhalt (ich war Krank und hab mich nicht genügend geschont - Herzmuskelentzündung). (Ich schreibe das jetzt aus meinem Gefühl heraus. Ich kenne dich nicht und kann deshalb auch völlig falsch liegen. Ich schreibe es so, wie es bei mir sein könnte, wenn ich in der Situation wäre.)

Allerdings braucht dein Körper jetzt wirklich Schonung und das hat er dir damit signalisiert, dass es dir nach dem Konzert wieder schlecht ging (eine Erkältung kann auch wieder aufflammen, es kann eine neue Infektion sein. Durch den Stress und die Jahreszeit ist dein Körper ja anfälliger für Infekte. Es deutet für mich aber alles nicht auf eine Herzmuskelentzündung hin. Ich glaube auch, dass die sich gar nicht so schnell zeigt, aber ich bin da kein Experte. Ich hatte das schon total oft, dass ich dachte einen Infekt überstanden zu haben und dann ging es mir nach einer kurzen Hochphase wieder ein paar Tage schlecht.

13.01.2020 16:18 • x 1 #12


-Leeloo-
Hallo @kopfloseshuhn

mir ging es ähnlich, nur hatte ich keinen Trauerfall, aber dauernd die Sorge davor (immer noch). Zwischen der Angst und der Panik erwischte mich auch ein Infekt, diesmal war er merkwürdig und anders, so dass ich mir auch Gedanken machte. Das Problem ist, dass ich mir bei jedem kleinsten Symptom Horrorgedanken ausmale. Ich weiß zwar auch, woher das kommt, übe und lerne jeden Tag, aber manchmal habe ich das Gefühl, den Gedanken-Gefühlen-der Energie ausgeliefert zu sein. Wenn man sich unbewusst noch mehr hineinsteigert, du zudem gerade den Verlust erlitten hast, was ausgiebigen Stress erzeugt, kann es doch sein, dass ein Infekt einfach länger dauert, denke ich. Irgendwo braucht die Seele/der Körper ein Ventil, die Belastungen raus zu lassen. Ich denke nicht, dass du etwas Ernstes hast, ich weiß, dass bei Angst immer wieder diese Gedanken aufkommen und es nicht leicht ist, dann in den Körper zu vertrauen, gerade dann, wenn man einen Infekt mal anderes erlebt (so ging es mir). Ich war nicht beim Arzt, aber du stellst dich nicht an, wenn du doch zum Arzt gehst, einfach um dich abzusichern, dass es nur ein Infekt ist. Ich wünsche dir viel Kraft. LG -Leeloo-

13.01.2020 16:38 • x 1 #13


kopfloseshuhn
Danke für all eure Antworten. Ichhabe sie immer wieder gelesen und es hat mir geholfen.
UNd dann bricht wieder mal irgendwas durch. Diese körperliche Schwäche triggert mich zutiefst und macht irre irre Angst. Manchmal hilft es, sich selbst zu sagen, dass ich nach den Wochen das Recht habe körperlich schlapp zu sein. Dazu kommt ja, dass ich mal eben drei Kilo abgenommen habe (bmi jetzt 16,5)
Da geht der Puls nur beim Aufstehen schon auf 110 hoch. Naja hallo Herzphobie, lange nicht mehr gesehen
Blöder Kreislauf gerade einfach. DAs ausruhen triggert, man baut kein Adrenalin mehr ab, dann kommt ne Panikattacke und traut sich nicht mal einen Spaziergang zu machen, der vermutlich helfen würde, ist aber zu schlapp....oder zu ängstlich keine Ahnung.
Ach es ist einfach grade zum Mäuse melken

15.01.2020 09:38 • #14


-Leeloo-
guten Morgen @kopfloseshuhn
ich kann dich gut verstehen. Habe gerade jetzt wieder eine Horrornacht hinter mir. Das schlimme sind auch noch die Träume dazu. Ich hatte es wirklich so weit so gut im Griff, aber jetzt habe ich das Gefühl, es nicht allein zu schaffen. Die Symptome wechseln sich ab, Infekt weg, jetzt Magenbeschwerden, gestern nach einem Spaziergang allein Schwäche und Zittern, Schwitzen, konnte aber auch eine Unterzuckerung sein, war bei einer Bekannten an der Arbeit und sie brachte mir ein Glas Cola, danach ging es wieder, aber dann kamen wieder die Angst und nachts die Panikanflüge, weil ich mir ständig Gedanken mache um ein Thema, womit ich dich jetzt nich noch zusätzlich triggern möchte. Ich hoffe, dass es dir bald besser geht und sich innere Ruhe wieder ausbreiten kann, um den Organismus runter zu fahren. LG -Leeloo-

15.01.2020 09:59 • #15


kopfloseshuhn
Hey Leeloo
Tut mir leid zu lesen, dass du so eine gräßliche Nacht hattest.
Aber innere Ruhe kenne ich sowieso nicht. In diesem Leben wird meine Seele wohl nicht mehr gesund. Ist einfach zu viel passiert dafür.
Aber wenn ich wieder dahin komme, dem Körper so weit zu trauen, dass ich ihn wieder ausbelden kann, dann habe ich viel gewonnen.
Wird auch Zeit...durch Weihnachtsferien und jetzt auch Krankheit der Thera hatte ich jetzt schon 5 Wochen keine Therapie.
Wenn ich wieder anfangen kann, mich mit den wahren Problemen zu beschäftigen, wird das sicher auch wieder besser.....

Achso so schnell bin ich durch Geschichten von anderen nicht triggerbar. Also....

Liebe Grüße

15.01.2020 10:25 • x 1 #16


-Leeloo-
Irgendwie kommt mir deine Beschreibung bezüglich der inneren Unruhe ein wenig bekannt vor. Ich bin eigentlich so durchs Leben gegangen ohne Beachtung. Kein Wunder, dass ich jetzt wieder erneut beginnen muss, damit irgendwie klar zu kommen. Ich leider an großer Verlust und Sterbens/Todesangst, meiner Eltern, mir selbst. Das Alleinsein und die Ungewissheit, wie ich dann damit zurecht kommen muss.
Das ist gut, wenn dir die Therapie hilft. Ich habe schon einige Klinikaufenthalte, Therapien und Medikamente durch ohne wirklichen Erfolg. Warum das so war, konnte ich nachlesen und habe mich viel damit beschäftigen können. Jetzt arbeite ich viel mit Achtsamkeit, Mediation u.a. und hoffe, dass ich endlich aus dem Teufelskreis Panik wieder herausfinden kann. Aber momentan habe ich das Gefühl, ich pack das nicht allein. Deshalb brauche ich schon wieder Hilfe von Außen, was genau, werde ich dann mit meinem Psychiater besprechen. Es ist wirklich anstrengend, weil der Zustand schon so lange und über Jahre hinweg im Wechsel zwischen Panik, Angst und Depressionen wechselt.

15.01.2020 10:47 • #17



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